Warenkorb
if (typeof merkur !== 'undefined') { $(document).ready(merkur.config('COOKIECONSENT').init); }

You are (not) safe here

Roman

Weitere Formate

Paperback

Wenn die größte Bedrohung für dein Leben dort lauert, wo du dich am sichersten fühlen solltest – in deinem Zuhause

Tausende Krähen belagern die Kleinstadt Auburn, Pennsylvania, und es werden immer mehr. Alle Einwohner empfinden dies als Bedrohung – alle außer der 17-jährigen Leighton und ihren beiden jüngeren Schwestern. Denn die größte Gefahr lebt in ihrem Zuhause: ihr Vater, der immer wieder gewalttätig wird – und ihre Mutter, die schweigt und ihn nicht verlässt. Und die Nachbarn, die konsequent wegschauen. Leighton würde nichts lieber tun, als der Stadt den Rücken zu kehren, aber sie kann und will ihre Schwestern nicht zurücklassen. Denn eins ist klar: Irgendwann wird die Situation eskalieren...

Portrait
Kyrie McCauley war bereits Kellnerin, Babysitterin, Sängerin und ACLU-Aushilfe und ist neuerdings Mutter und Autorin. Sie hat einen Master of Science in Sozialpolitik und lebt mit ihrem Mann, ihren Kindern und einigen ungezogenen aber geliebten Katzen nahe Philadelphia.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 400
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 24.01.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-74055-5
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 21,1/14,8/4 cm
Gewicht 575 g
Originaltitel If these Wings could fly
Übersetzer Uwe-Michael Gutzschhahn
Verkaufsrang 15504
Buch (Paperback)
Buch (Paperback)
14,95
14,95
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Ihr Feedback ist anonym. Wir nutzen es, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kundenservice wenden.

Buchhändler-Empfehlungen

Silke Reith, Thalia-Buchhandlung Hamburg (AEZ)

Puh - eine sehr bedrückende Familiensituation, aber Leighton will unbedingt ihre beiden, kleinen Schwestern schützen. Sehr mutig und tough schafft sie es der Kleinstadt einen Spiegel vorzuhalten. Beeindruckendes Plädoyer für mehr Zivilcourage!

Johanna Frauendorf, Thalia-Buchhandlung Lüdenscheid

Ein intensives und beklemmendes Buch mit einem sehr emotionalen Thema. So authentisch und schonungslos geschrieben, dass ich die Angst der Protagonistin mitfühlen konnte.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
6
4
0
0
0

Wenn Dein Zuhause kein sicherer Ort mehr ist
von einer Kundin/einem Kunden aus Düsseldorf am 05.02.2020

Das Cover des Buches sieht mit seinen schwarzen Federn bedrohlich aus. Doch von außen betrachtet ist das Leben in Auburn, einer kleinen Stadt in Pennsylvania, ganz normal. Nur wer hinter die Fassade blickt erkennt, in welcher Gefahr sich die 17jährige Leighton und ihre Schwestern befinden. Ihr Zuhause, dass doch eigentlich ein s... Das Cover des Buches sieht mit seinen schwarzen Federn bedrohlich aus. Doch von außen betrachtet ist das Leben in Auburn, einer kleinen Stadt in Pennsylvania, ganz normal. Nur wer hinter die Fassade blickt erkennt, in welcher Gefahr sich die 17jährige Leighton und ihre Schwestern befinden. Ihr Zuhause, dass doch eigentlich ein sicherer Zufluchtsort sein sollte, müssen sie mit ihrem zu schlimmen Wutausbrüchen neigenden Vater teilen. Regelmäßig verbringen die Schwestern angstvolle Nächte im Schrank, während sich ihre Mutter das Verhalten des Vaters gefallen lässt. Leightons Schulabschluss rückt näher und sie gibt alles, um an ein gutes College gehen zu dürfen. Doch was wird dann aus ihren Schwestern? Und wieso interessiert sich der beliebte Liam plötzlich ausgerechnet für sie? Die Protagonistin Leighton lernt man kennen, als sie in einer Nacht wieder einmal angstvolle Stunden gemeinsam mit ihren Schwestern durchleben muss. Ihr Vater brüllt herum, wirft Sachen durch den Raum, tut seiner Frau physische und seinen Kinder psychische Gewalt an. Sie können niemanden um Hilfe rufen, denn das Telefonkabel zieht er vor seinen Ausbrüchen aus der Wand und den Besitz von Handys erlaubt er nicht. Außerdem ist da noch die Pistole, die er immer in Griffweite liegen hat. Immer wieder wird man in diesem Buch als Leser Zeuge von häuslicher Gewalt, die dem Leser schmerzlich klar macht, was es heißt, sich in seinem Zuhause nicht sicher fühlen zu können. Tagsüber versucht Leighton, ihr Abschlussjahr mit guten Noten zu meistern, um auf ein College ihrer Wahl gehen zu können. Sie bleibt lieber am Rand des Geschehens, arbeitet für die Schulzeitung und hat mit Sofia eine gute Freundin. Als der Liam, der Star der Footballmannschaft, beginnt, mit Leighton zu flirten, weist sie ihn zurück. Doch er bleibt auf angenehme Weise hartnäckig und bringt sie ins Grübeln, ob sie sich nicht doch ein bisschen Spaß gönnen darf. Die sich langsam entwickelnde Liebesgeschichte fand ich süß, und sie steht in starken Kontrast zu den Momenten der Angst, die sie immer wieder durchlebt. Schließlich muss sie sich entscheiden, ob sie sich Liam gegenüber öffnet. Es fällt ihr schwer, denn sie hat lernen müssen, dass die Bewohner von Auburn gut im Wegschauen sind. Die Geschichte hat auch eine magische Komponente: Zum einen durch das Auftauchen der Krähen, deren Bestand kontinuierlich ansteigt. Zum anderen durch das Haus, in dem Leighton wohnt und das die Spuren der Gewalt Tag für Tag aufs Neue beseitigt. Die Autorin schreibt, dass die dadurch die Surrealität häuslicher Gewalt ausdrücken wollte. Aus der Story rund um die Krähen hätte man meiner Meinung aber noch mehr machen können. „You are (not) safe here“ ist ein beklemmendes Jugendbuch rund um häusliche Gewalt. Die Highschool-Szenen bieten Gelegenheit zum Durchatmen, ich fand sie genauso wie die Charaktere dort jedoch zu klischeehaft. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und ein Plädoyer gegen das Wegschauen ist.

Schockierend, emotional und authentisch
von einer Kundin/einem Kunden aus Wuppertal am 28.01.2020

Leighton und ihre beiden jüngeren Schwestern führen ein vorsichtiges & gefährliches Leben. Bedroht von der Aggressivität ihres Vaters leben sie in Angst und richten ihr Leben danach aus, ihren Vater nicht zu provozieren. Ihre Mutter verlässt ihn nicht, glaubt an das Gute in ihm und auch die Nachbarn in der Kleinstadt Auburn guck... Leighton und ihre beiden jüngeren Schwestern führen ein vorsichtiges & gefährliches Leben. Bedroht von der Aggressivität ihres Vaters leben sie in Angst und richten ihr Leben danach aus, ihren Vater nicht zu provozieren. Ihre Mutter verlässt ihn nicht, glaubt an das Gute in ihm und auch die Nachbarn in der Kleinstadt Auburn gucken konsequent weg. Doch irgendwann wird sie Situation eskalieren… Das Cover des Buchs finde ich wirklich sehr cool und aus den Federn und der Schnur, die mit im Päckchen war, habe ich mir ein ziemlich cooles Lesezeichen gebastelt! Der Schreibstil im Buch war gut zu lesen. Die Kapitel waren teils sehr kurz, was mich aber hier nicht gestört hat. Krähen spielen in dem Buch eine große Rolle und so werden Abschnitte des Buchs immer mit der aktuellen Zahl vorhandener Krähen eingeleitet. Die Krähen spielen im Buch für viele Dinge eine Rolle, die ihr aber selbst herausfinden müsst. Die ganze Geschichte ist aus der Sicht von Leighton erzählt, man erfährt, wie sie mit allem umgeht und was sie fühlt. Die Konflikte in denen sie steckt, wie z.B. das sie fürs Studium wegziehen möchte, aber ihre jüngeren Schwestern dann alleine wären, werden wirklich gut dargestellt. Für mich war Leighton generell ein sehr authentischer Charakter. Sie hatte ihre mutigen und traurigen Phasen, Glück und Unglück, Skepsis und Vertrauen. Sie und ihre Scchwestern haben mit unglaublich leidgetan und ich fand vor allem natürlich den Vater, aber auch zwischenzeitlich die Mutter wirklich furchtbar. Auch die Bewohner der Stadt hätte ich alle gerne gerüttelt. Die Geschichte hat mich wirklich in ihren Bann gezogen und beim Lesen habe ich wirklich viel mit Leighton mitgefühlt, war aufgeregt, sauer, traurig und auch fröhlich und erleichtert. Die Geschichte zu beschreiben ist wirklich schwer, da es viel zu spoilern gäbe. Ich fand aber alles in allem Charaktere und Handlung sehr authentisch und habe eine ganze Fülle an Gefühlen beim Lesen durchlebt. Ich kann euch das Buch wirklich nur empfhlen.

Packend, erschütternd, einfühlsam - ein tolles Debüt!
von CorniHolmes am 24.01.2020

Als ich das erste Mal von „You are (not) safe here“ hörte, stand für mich einfach sofort fest: Das Buch muss ich lesen! Allein schon der Klappentext bereitete ich mir eine leichte Gänsehaut. Tausende Krähen, die eine Stadt belagern und sich immer weiter vermehren? Also ich finde, das klingt mega unheimlich. Da ich Bücher mit ei... Als ich das erste Mal von „You are (not) safe here“ hörte, stand für mich einfach sofort fest: Das Buch muss ich lesen! Allein schon der Klappentext bereitete ich mir eine leichte Gänsehaut. Tausende Krähen, die eine Stadt belagern und sich immer weiter vermehren? Also ich finde, das klingt mega unheimlich. Da ich Bücher mit einem mystischen Touch super gerne lese und auch Geschichten, die ernste und schwere Themen behandeln, absolut in mein Beuteschema fallen, packte ich „You are (not) safe here“ schnurstracks auf meine Wunschliste. Ich muss gestehen, dass ich hier nicht ganz das zu lesen bekommen habe, was ich erwartet habe. Ehe ihr jetzt aber denkt, dass mir das Buch nicht so gut gefallen hat: Doch, hat es, sehr sogar! Mich hat nur einfach etwas überrascht, wie die Autorin das Thema häusliche Gewalt behandelt. Aufgrund des Klappentextes hatte ich irgendwie mit mehr körperlicher Gewalt gerechnet. Von dieser bekommen wir Leser allerdings gar nicht groß was mit. Dafür aber müssen wir miterleben, wie sehr Leighton und ihre beiden jüngeren Schwestern psychischer Gewalt vonseiten ihres Vaters ausgesetzt sind. Die große Angst und Panik, die sie immerzu haben, dieses Unwohlsein, ihre Hilfslosigkeit, Unsicherheit und Wut – ich habe entsetzlich mit den drei Mädchen mitgelitten und fand es erschütternd zu sehen, was für Zustände bei ihnen zu Hause herrschen. Echt schlimm, was in vielen Haushalten so abgeht, ohne das irgendjemand von außen etwas davon mitbekommt oder - falls man es doch tut - einfach wegschaut. In meinen Augen hat Kyrie McCauley dieses immens wichtige Thema großartig behandelt. Ich muss zwar ganz ehrlich sagen, dass ich insgesamt dann doch mit einer etwas heftigeren Story gerechnet habe, aber schockiert und aufgewühlt hat mich das Ganze natürlich dennoch sehr. Da wir alles aus der Sicht von Leighton in der Ich-Perspektive erfahren, erhalten wir als Leser einen erstklassigen Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt und erleben hautnah mit, wie sehr sie die Zustände in ihrem Zuhause belasten. Schon der Beginn des Buches macht deutlich, dass Leighton und ihre Schwestern ihren Vater fast schon als eine Art Monster ansehen. Sehr oft wird der Vater sogar gar nicht erst beim Namen genannt, sondern es wird nur von IHM und ER gesprochen. Dank der einfühlsamen, bildhaften und authentischen Erzählweise ist es mir vom ersten Moment an spielend leicht gelungen, mich in Leighton hineinzuversetzen. Mit ihr ist Kyrie McCauley eine fabelhafte Protagonistin gelungen. Mir war Leighton auf Anhieb sympathisch. Sie ist eine so tolle große Schwester und denkt immer zuerst an andere und dann erst an sich selbst. So würde sie zum Beispiel nichts lieber tun als endlich ihrer verhassten Heimatstadt Auburn den Rücken zu kehren, scheut aber davor zurück, weil sie ihre Schwestern nicht alleine lassen möchte. Alleine bei IHM. Die Mutter ist zwar auch noch da, nur schweigt sie stets und nimmt das schlimme, aggressive Verhalten ihres Ehemannes einfach so hin und setzt sich kaum zu wehr. Neben Leighton haben mir auch die weiteren Charaktere unglaublich gut gefallen. Allesamt wurden sie hervorragend und sehr vielschichtig ausgearbeitet und tragen mit ihren einzigartigen Eigenschaften dazu bei, dass man eine unvergessliche Lesezeit mit dem Buch verbringt. Wer ganz klar zu meinen persönlichen Lieblingen gehörte, ist Liam, ein Mitschüler von Leighton. Liam mit seiner ruhigen, charmanten und humorvollen Art konnte mein Herz im Sturm erobern. Und nicht nur meines. ;) Leighton und Liam werden sich ineinander verlieben und immer mehr Zeit miteinander verbringen. Das Buch beinhaltet also auch eine Liebesgeschichte, was mir wahnsinnig gut gefallen hat. Meinem Empfinden nach fügt sie sich perfekt ins Geschehen ein und wird absolut echt und einfach nur wunderschön und gefühlvoll beschrieben. Sehr gelungen fand ich auch, dass durch die romantischen Szenen und die gemeinsamen Momente zwischen Leighton und Liam die beklemmende Handlung so schön aufgelockert wird und uns Leser sogar den ein oder anderen Schmunzler entlockt. Was mich dafür etwas zwiegespalten zurückgelassen hat, ist die Sache mit den Krähen. Da weiß ich einfach nicht, ob ich diesen Handlungsstrang nun brillant oder komisch und verwirrend finde. Hm, ist wohl irgendwie ein Mix aus beidem. :D Genial fand ich aber, dass diese Krähenstory dem Buch etwas Magisches und Übernatürliches verleiht. Ich weiß ja nicht, wie ihr das seht, aber ich finde die Vorstellung, dass tausende von Krähen eine Stadt bevölkern, gänsehautmäßig gruselig. Zum Ende des Buches sind es sogar fast 100.000 Krähen! Krass, oder? Total cool ist auch, dass das Buch in mehrere Teile gegliedert ist und zu Beginn eines jeden Abschnitts der aktuelle Krähenbestand aufgeführt wird. Als Leser kann man also sehr gut mitverfolgen, wie drastisch schnell sich die Krähen vermehren. Ob noch geklärt werden wird, was genau es mit den Krähen auf sich hat und ob sie am Ende wieder verschwinden werden – nun, das werde ich hier nicht verraten. Da müsst ihr das Buch schon selber lesen. Was ihr unbedingt tun solltet! Auch wenn sich „You are (not) safe“ nun nicht zu dem von mir erhofften Highlight entwickelt hat, bin ich dennoch hellauf begeistert von dem Buch. Es ist unfassbar gut geschrieben und reißt einen von den ersten Seiten so richtig mit. Dank dem flüssigen Schreibstil, der packenden Handlung und den herrlich kurzen Kapiteln kann man gar nicht anders, als das Buch zu inhalieren. Bei mir zumindest war es so. In meinen Augen ist Kyrie McCauley mit „You are (not) safe“ ein tolles Debüt gelungen und ich freue mich schon sehr auf ihre weiteren Werke, die hoffentlich noch folgen werden. Fazit: Aufwühlend, einfühlsam, absolut fesselnd – ein beeindruckender und zutiefst bewegender Jugendroman, der noch lange in einem nachklingt! Mir hat Kyrie McCauley mit ihrem Debüt ein wunderbares Leseerlebnis beschert. Das Buch regt sehr zum Nachdenken an und geht richtig unter die Haut. Es schockiert, rüttelt auf und beschert einem dank diesem geheimnisvoll magischen Touch, der durch die Krähen zustande kommt, immerzu Gänsehaut. Ich kann „You are (not) safe“ wärmstens empfehlen und vergebe sehr gute 4 von 5 Sternen!