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Die Frau mit den zwei Gesichtern

Roman

Uwe Wilhelm

(9)
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Beschreibung


Eine Frau, die mit allen Wassern gewaschen ist. Ein totgeglaubter Widersacher. Und ein Auftrag, der ihre einzige Chance zu sein scheint...

Noa Stern ist jung, alleinerziehend und hat Geldprobleme. Für ihre Mitmenschen eigentlich eine ganz normale Frau, wissen nur wenige, dass sie auch noch ein anderes Gesicht hat. Eines, das alles andere als durchschnittlich ist. Denn Noa kann mit der Waffe genauso gut umgehen wie mit ihrem Motorrad und kennt als Vermittlerin zwischen dem Establishment und der Berliner Unterwelt jede noch so dreckige Ecke ihres Viertels. Und sie wird von einem der mächtigsten Männer der Hauptstadt erpresst. Mit einem verhassten Kapitel ihrer Vergangenheit, das unter allen Umständen geheim bleiben muss. Sie soll einen gefährlichen Auftrag für ihn erledigen. Noa ahnt nicht, dass mit dem Job nicht nur ihr eigenes Leben, sondern auch das ihrer Tochter auf dem Spiel steht …

»Eines der besten Bücher, das ich über die aktuelle Szene in Berlin gelesen habe.«

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 15.06.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7341-0701-6
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 18,5/12,3/3,5 cm
Gewicht 341 g
Verkaufsrang 148749

Buchhändler-Empfehlungen

Kristina Urban, Thalia-Buchhandlung Berlin

Schonungslos gut beschreibt Uwe Wilhelm, wie kriminell es im Berliner Stadtteil Wedding zugeht. Das Geschehen dieses Krimis spielt vorrangig im Gesundbrunnen und in der Badstraße. Mittendrin steht die taffe Noa Stern, die sich die Butter nicht vom Brot nehmen lässt. Topp Krimi!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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Spannende Geschichte
von J. Kaiser am 29.09.2020

Eine sehr gute Geschichte mit einem guten Thema. Noa Stern hat einen eher unüblichen Beruf gewählt. Sie arbeitet als Bodyguard für Frauen. Sie ist mit ihrer Tochter und ihrer Mutter von Libanon nach Berlin geflüchtet. Hier hofft sie auf ein besseres Leben. Im Libanon hat sie eine Straftat begangen, auch deshalb ist sie geflohen.... Eine sehr gute Geschichte mit einem guten Thema. Noa Stern hat einen eher unüblichen Beruf gewählt. Sie arbeitet als Bodyguard für Frauen. Sie ist mit ihrer Tochter und ihrer Mutter von Libanon nach Berlin geflüchtet. Hier hofft sie auf ein besseres Leben. Im Libanon hat sie eine Straftat begangen, auch deshalb ist sie geflohen. Noa hat ständig Geldsorgen. Die Änderung kommt als sie von einem Clanboss erpresst wird. Dieser weiss von ihrer Tat aus der Vergangenheit. Sie soll für ihn eine Auftragsmord begehen. Wie sich Noa auch entscheiden wird, sie kann hier nur verlieren. Doch sie entwickelt einen Plan, um ungeschoren davon zu kommen. Sie braucht nur sehr viel Glück dazu. Angesiedelt ist die Geschichte im Clanmilieu von Berlin. Der Polizist Gabriel Bukowski empfindet für Noa mehr als nur Freundschaft. Hier zeigt sich die Ohnmacht der Polizeiarbeit und der Staatsanwaltschaft deutlich. Es ist ein spannungsvoller Krimi mit einer eher ungewöhnlichen Heldin. Eine absolute Leseempfehlung ist unabdingbar.

Schatten der Vergangenheit
von einer Kundin/einem Kunden aus Villingen-Schwenningen am 24.07.2020

Die alleinerziehende Noa Stern lebt davon, dass sie als Bodyguard für Frauen arbeitet. Vor Jahren ist sie mit ihrer Tochter und ihrer Mutter Rena aus dem Kriegs geplagten Libanon nach Berlin geflohen in der Hoffnung auf ein besseres Leben und aus Angst vor den Folgen einer von ihr begangenen Straftat. Noa lebt in ständiger Geldn... Die alleinerziehende Noa Stern lebt davon, dass sie als Bodyguard für Frauen arbeitet. Vor Jahren ist sie mit ihrer Tochter und ihrer Mutter Rena aus dem Kriegs geplagten Libanon nach Berlin geflohen in der Hoffnung auf ein besseres Leben und aus Angst vor den Folgen einer von ihr begangenen Straftat. Noa lebt in ständiger Geldnot, doch das Leben könnte schlechter sein. Das ändert sich, als sie mit der Tat aus der Vergangenheit von einem Clanboss erpresst wird. Sie soll für ihn einen Mord begehen. Egal wie Noa sich entscheidet, sie kann nur verlieren. Noa entwickelt einen aberwitzigen Plan, um davon zu kommen. Damit er gelingt braucht sie Glück, sehr viel Glück. Das Buch ist einer der besten Krimis, die ich bisher gelesen habe. Das liegt an der ungewöhnlichen Geschichte und der ungewöhnlichen Heldin. Noa ist eine junge Frau, die gelernt hat im Großstadtdschungel zu überleben. Das bedeutet, dass sie mit den dunklen Seiten Berlins vertraut ist und für sich entschieden hat, möglichst allein zurecht zu kommen. Gleichzeitig setzt sie sich für misshandelte Frauen ein. Mir war Noa sehr sympathisch und ich habe sie für ihre Stärke bewundert. Die Geschichte spielt im Clanmilieu Berlins, das von Großfamilien aus dem Libanon beherrscht wird. Welche Auswirkungen das auf die Polizeiarbeit in der Stadt hat, zeigt sich in der Figur des Polizisten Gabriel Bukowski, der für Noa mehr als Freundschaft empfindet. Ich habe zusammen mit ihm gelegentlich vor Wut die Fäuste geballt wegen der Ohnmacht der Staatsgewalt. Die Handlung selbst ist unglaublich spannend. Ständig gibt es neue Wendungen und Noa ist mehr als nur einmal in einer lebensbedrohenden Situation. Auch sprachlich konnte mich der Krimi vollständig überzeugen. Sie ist Milieu angepasst und deshalb manchmal eher schnoddrig und passt dadurch perfekt zum Setting und zur taffen Noa. Absolute Leseempfehlung für einen spannungsgeladenen Krimi mit einer ungewöhnlichen Heldin

Einblicke in ein düsteres Berlin
von einer Kundin/einem Kunden aus Glücksburg am 17.07.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Das Buch erzählt von zwei Verbrecherfamilien der kriminellen Szene in Berlin, zwischen deren Fronten sich die Personenschützerin Noa mit ihrer kleinen Familie befindet. Spannend fand ich, dass die Ansichten der verschiedenen Darsteller recht ungefiltert wiedergegeben werden. Dabei merkte ich, wie sich bei einigen Aussagen ein in... Das Buch erzählt von zwei Verbrecherfamilien der kriminellen Szene in Berlin, zwischen deren Fronten sich die Personenschützerin Noa mit ihrer kleinen Familie befindet. Spannend fand ich, dass die Ansichten der verschiedenen Darsteller recht ungefiltert wiedergegeben werden. Dabei merkte ich, wie sich bei einigen Aussagen ein innerer Widerstand wegen der auf Stereotype zurückgreifenden Charakterisierungen in mir regte. Gleichzeitig waren einige der Hauptpersonen auch vielschichtig in ihrem Charakter wie es Menschen nun einmal sind: Keine strahlende Heldin löst die Geschichte, sondern Noa durchlebt sie mit all ihrer Unzulänglichkeit und all ihrem Schmerz, der in ausweglosen Situationen und tragischen Wendungen entsteht. Nach und nach wird während des Romans die Vorgeschichte von Noa aufgedeckt und man erkennt als Leser immer mehr Zusammenhänge mit den aktuell geschilderten Ereignissen. Dadurch entsteht eine gewisse Spannung, die sich aber vor allem auf den letzten Seiten des Buches noch einmal aufbaut, wenn es zum Showdown zwischen den Hauptcharakteren kommt. Die Sprache ist teilweise sehr umgangssprachlich und es werden viele Vorurteile aufgegriffen, was mich in meinem Lesefluss etwas unterbrochen und zum Überdenken der dargebotenen Meinung gebracht hat. Nicht immer wurde dabei für mich deutlich, ob die Erklärungen aus Sicht einer Person oder des Autors angeboten werden. Mit dem Titel "Die Frau mit den zwei Gesichtern" assoziierte ich noch stärker eine verdeckte Geschichte hinter der Handlung, was der Roman jedoch nicht enthielt. Insgesamt ein mittelmäßig spannender Thriller, der im Verbrechermilieu Berlins spielt.


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