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Ich bin Gideon

Roman

Tamsyn Muir

(19)
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Beschreibung

Gideon Nav reicht es. Sie hat genug von dem düsteren Planeten voller verknöcherter Nonnen, starrer Regeln und schwarzer Klamotten, auf dem sie aufgewachsen ist. Genug von einem Leben als Dienerin des Neunten Hauses. Vor allem aber hat sie genug von Harrowhark Nonagesimus, der Erbin eben jenes Hauses, die Gideon mit ihrer herrischen Art das Leben schwer macht. Also packt Gideon ihr Schwert und ihre Pornohefte ein, um endlich von diesem gottverlassenen Planeten zu verschwinden. Doch sie wird erwischt. Die Strafe für ihren Fluchtversuch ist unangenehm: Sie soll Harrowhark als Schwertmeisterin an den kaiserlichen Hof begleiten, wo diese, gemeinsam mit den Erben der anderen royalen Häuser, an einem Wettkampf auf Leben und Tod teilnimmt. Wenn sie den Untergang des Neunten Hauses und ihres Planeten verhindern wollen, müssen die beiden wohl oder übel zusammenarbeiten. Und das, obwohl sie einander auf den Tod nicht ausstehen können – oder?

Ein Roman wie ein Gitarrenriff – Gideon rockt!

Ein von einem Totenkult beherrschter Planet, eine unbeugsame junge Frau und die atemberaubende Geschichte ihrer Flucht

Tamsyn Muir hat einen so packenden wie lässigen Action-Roman mit einer unvergesslichen Heldin geschrieben

Tamsyn Muir ist in Howick, Neuseeland aufgewachsen und wohnte lange Zeit in Wellington. Inzwischen lebt und arbeitet sie in Oxford, England. Für ihre Science-Fiction-, Fantasy- und Horror-Kurzgeschichten war sie bereits für den Nebula Award und den World Fantasy Award nominiert. »Ich bin Gideon« ist ihr erster Roman.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 608
Erscheinungsdatum 13.04.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-42373-2
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 20,5/13,7/4,5 cm
Gewicht 663 g
Originaltitel Gideon the Ninth - Book 1 Ninth House
Übersetzer Kirsten Borchardt
Verkaufsrang 24575

Buchhändler-Empfehlungen

Agata Jankowski, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Ich will einfach nur weiterlesen. Zweiter Teil, bitte komm schnell. Zwei sassy Heldinnen, keine Romanze: Freaking gut!

Vanessa Szymiczek, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Ein bärenstarker Serienstart! Und ich möchte am liebsten jetzt sofort Band 2 lesen ... „Ich bin Gideon“ ist nichts für schwache Nerven. Aber wer Action, Magie und Horror mag ist hier genau richtig !!!! — Vorsicht Band 2 gibt es ab 4 August erstmal auf Englisch ...

Kundenbewertungen

Durchschnitt
19 Bewertungen
Übersicht
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Was für ein Buch! Witzig, vulgär, brutal. Einzige Mankos: mir fehlte der Weltenaufbau und der Durchblick beim Magiesystem
von faanielibri am 28.06.2020

‚Ich bin Gideon‘ ist vieles: skurill, abgedreht, vulgär. Aber auch unglaublich spannend, witzig und so anders als die Bücher, die ich sonst lese. Science Fiction, Horror und Magie ist aber auch eine Mischung, die man nicht oft bekommen wird. Und trotzdem hat mir etwas Wichtiges gefehlt: der Weltenaufbau und Hintergrundinfos. ... ‚Ich bin Gideon‘ ist vieles: skurill, abgedreht, vulgär. Aber auch unglaublich spannend, witzig und so anders als die Bücher, die ich sonst lese. Science Fiction, Horror und Magie ist aber auch eine Mischung, die man nicht oft bekommen wird. Und trotzdem hat mir etwas Wichtiges gefehlt: der Weltenaufbau und Hintergrundinfos. Der Start ins Buch ist wirklich heftig. Die ersten Seiten bestehen nur aus vulgären Ausdrücken, Drohgebärden, Geschimpfe und Erpressungen und ich dachte mir: Krass, das wird was. Und ich freu mich ein bißchen darüber. Doch gleichzeitig denke ich mir: Puh, wenn das immer so weiter geht, könnte es ganz schön anstrengend werden. Aber es geht nicht so weiter und das ist doch auch gut so. Die vulgären Ausdrücke bleiben aber, die lässige Sprache ebenso. Als die Handlung jedoch Fahrt aufnimmt, war ich nicht mehr so abgelenkt von den Dialogen und den vielen Momenten, in denen ich ob der expliziten Wortwahl nur lachend den Kopf schütteln konnte, und mir war es möglich, mich auf das Drumherum zu konzentrieren. Der Weltenaufbau ist einfacher, als ich befürchtet hatte. Wenn nicht zu sagen schlicht. Neun Häuser auf neun Planeten. Das war’s. Dem interessierten Leser (wie mir) ist das definitiv zu wenig. Da die Geschichte aus Gideons Sicht im personalen Erzählstil geschrieben ist, wissen wir nur so viel, wie Gideon weiß. Und das ist wenig bis nichts bzw. verschwendet sie halt einfach keinen Gedanken daran. Wir lernen weder den Aufbau der neun Planeten kennen, noch die Interaktionen untereinander. Keine Geschichte, kein „Wie es dazu kam“, nichts. Das finde ich sehr enttäuschend und lässt mein Weltenaufbauherz traurig schlagen. Die für die Handlung wichtigsten Personen sind vorne im Buch aufgelistet (was unbedingt notwendig ist, die Namen einiger Charaktere habe ich mir bis jetzt nicht merken können vor lauter Ausgefallenheit), dazu Eigenschaften und Aufgaben (?) der Häuser. Da steht ein Fragezeichen, da ich bis zum Schluss des Buches beim Großteil nicht verstanden habe, warum das da steht und was es bedeutet. Nicht, weil ich es nicht kapiert habe. Sondern weil fast kein Wort darüber verloren wurde. So wird es mit dem Verständnis über die Gaben, Fähigkeiten und Aufgaben der einzelnen Personen schwierig, die eng mit dem Planeten der Herkunft verknüpft sind und von Knochen-, über Geister-, zu Seelenmagie reichen. Wie die Magie funktioniert, warum es sie gibt, warum auf dem einen Planet diese Magie auftritt, auf dem anderen Planeten diese Magie? Keine Ahnung. Das sind die größten Mankos des Buches, das mich aber trotzdem gut unterhalten hat: der fehlende Weltenaufbau und die nicht vorhandenen Hintergrundinfos zu eigentlich allem. Und doch mochte ich das Buch. Wenn man die Schrägheit der Charaktere und das Fehlen des Weltenaufbaus einmal akzeptiert hat, kann man sich auf das konzentrieren, was die Geschichte ausmacht: die Jagd nach dem großen Geheimnis der Unsterblichkeit. Schlüssel, die Türen zu unbekannten Räumen aufsperren, Monster, die besiegt werden müssen, ein geheimnisvoller Mordfall, falsch spielende Gegner. Klar gibt es einige Längen. Bei gut 600 Seiten und keinen Beschreibungen zur Welt kann es fast gar nicht anders sein. Doch im Grund bleibt es sehr spannend, unvorhersehbar und es warten einige Überraschungen auf den Leser. Gideon als Hauptperson ist einfach nur irre. Schlagfertig, vulgär und kämpferisch wirkt sie wie direkt aus der Gosse. Sie hasst alle Bewohner des Neunten Hauses, ganz besonders die Erbin Harrowhark Nonagesimus (wird der Nachname verwendet kann man die Person Gott sei Dank relativ einfach dem Haus zuordnen, nona = neun. Sonst wird’s schwierig). Eigentlich wollte sie dem Planeten beim gefühlt hundertsten Fluchtversuch endlich den Rücken kehren, doch Harrow hat andere Pläne mit ihr und schwupps befindet sich Gideon auf dem Planeten des Ersten Hauses und kämpft um ihr Leben. Und doch ist es auch der Ort, an dem sie zum ersten Mal Aufmerksamkeit erfährt, an dem sich um sie gekümmert wird und das offenbart, wie sehr sie sich trotz aller Abgebrühtheit danach gesehnt hat. Und wie naiv und leichtgläubig sie im Grunde eigentlich ist. Ein junges Mädchen, das bisher nur auf sich gestellt war und das deswegen so geworden ist wie es ist. Die Dynamik zwischen dem Paar wider Willen Gideon und Harrow ist dabei auch sehr interessant zu verfolgen. Sie hassen sich, aber sie brauchen sich auch und merken mit der Zeit, dass die andere doch nicht soo schlimm ist. Gemeinsame Erfahrungen schweißen halt einfach zusammen und zeigen, dass auch vermeintlich unüberwindbare Hindernisse umschifft werden können. Nun stelle ich mir nur noch die Frage: Warum wurde der englische Titel ‚Gideon the Ninth‘ nicht ins Deutsche übernommen? Klingt ‚Gideon die Neunte‘ doof, da Gideon ein Männername ist? Die Totenköpfe des Originalcovers wurden auch weggelassen. Das finde ich schade, denn sie schaffen irgendwie die richtige Stimmung und machen alles noch etwas düsterer. Ich bin auf alle Fälle gespannt, ob der zweite Teil auch übersetzt wird und wenn ja, wie er heißen wird. Die Geschichte um Gideon ist mit diesem Buch abgeschlossen, die Story wird aber mit Harrow als Protagonistin weitergeführt. Nun habe ich die Hoffnung dass es im Nachfolgeband mehr Weltenaufbau geben wird und ein paar Hintergrundinfos. Ja, man merkt, das hat mir ziemlich gefehlt. Trotzdem gibt’s für ‚Ich bin Gideon‘ 4 Sterne, denn es ist so herrlich abgedreht und skurril, witzig und vulgär. Einfach anders.

Abgedreht und skurril
von World of books and dreams am 01.06.2020

Gideon Nav ist auf einem düsteren Planeten, dem neunten Planeten, aufgewachsen. Hier dient sie nicht nur den Nonnen, sondern auch der Tochter des Hauses Harrowhark Nonagesimus. Allerdings hat Gideon davon nun wirklich die Nase voll und sie erwartet sehnsüchtig das Shuttle, das sie von diesem dunklen Flecken fortbringen soll. Doc... Gideon Nav ist auf einem düsteren Planeten, dem neunten Planeten, aufgewachsen. Hier dient sie nicht nur den Nonnen, sondern auch der Tochter des Hauses Harrowhark Nonagesimus. Allerdings hat Gideon davon nun wirklich die Nase voll und sie erwartet sehnsüchtig das Shuttle, das sie von diesem dunklen Flecken fortbringen soll. Doch da hat Gideon nicht mit Harrowhark gerechnet, die ihr da einen gewaltigen Strich macht. Sie hat nämlich gänzlich andere Ideen mit Gideon. Diese soll Harrowhark nämlich als Kavalierin, also als Leibwächterin, auf einen anderen Planeten folgen, damit sie in Harrowharks Namen um den Platz des neuen Lyktors kämpfen kann. Meine Meinung Mein Gott, was war ich gespannt auf dieses Buch, denn schon beim Anblick des Covers und diesem völlig abgedrehten Klappentext stand fest: dieses Buch möchte ich lesen. Das Cover fängt meine Vorstellung von Gideon perfekt ein und hat ja etwas cool-unheimliches. Tamsyn Muir schreibt so, wie Gideon ist: herb, rau, schnörkellos und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Das hat mir absolut gefallen und brachte diese besondere Art der Geschichte gut zur Geltung. Doch leider hatte ich mit dem Inhalt mehr als nur leichte Probleme, denn mir fehlte hier einfach das Worldbuilding. Ich wurde hier in eine Szene geworfen, bei der ich hoffte, mir so nach und nach erarbeiten zu können, was mir Tamsyn Muir erzählen wollte. Aber das klappte nicht und selbst nach dem Beenden des Buches weiß ich immer noch nicht so genau, worum es hier wirklich ging. Gerade bei eine Fantasygeschichte brauche ich mehr Erläuterungen, denn ich habe immer noch nicht verstanden, was es hier mit den dienenden Skeletten, der Nekromantie und dem Kampf um den Lyktorplatz auf sich hat. Immer wenn ich dachte, ich hätte so langsam raus, worum es ging, kamen neue Begebenheiten und irgendwann wurde es einfach anstrengend mich damit auseinanderzusetzen, was man von mir wollte. Viele Charaktere, bzw. viele Namen prasselten auf mich ein, so ist Gideon mal Gideon, mal Nav (gut, das ist der Nachname), mal Griddle und so fühlte es sich auch bei den weiteren Charakteren an. Allein da brauchte ich etwas Zeit, um durchzublicken und habe sie doch immer mal wieder durcheinander geworfen. Letzten Endes konnte ich sie zwar auseinanderhalten, doch auch das brauchte seine Zeit. Dadurch, dass mir einfach viel zu viel unklar war, war mir dann auch die Geschichte zu anstrengend. So richtig viel passierte eigentlich nicht, dafür war das Drumherum mir zu viel. Tempo und Action gab es durchaus immer wieder, doch zwischendurch habe ich mich ertappt, mit den Gedanken abzudriften und das ist wiederum ein Fehler, da man dann nicht mehr versteht, was los ist. Letzten Endes muss ich leider zugeben, die letzten 150 Seiten überflogen zu haben. Kommen wir zu den Charakteren, die mir übrigens wirklich gut gefallen haben, zumindest mit ihrer mehr als aussergewöhnlichen Art. Da wäre zum einen Gideon Nav, die knallhart und tough erscheint und über deren Herkunft eher gar nichts richtig klar ist. Sie dient der dem neunten Haus und damit auch Harrowhark. Diese mochte ich zu Beginn überhaupt nicht, doch je mehr ich von ihr las, desto besser fand ich Harrowhark. Übrigens: die Namen sind hier echt alle mal völlig abgedreht: Harrowhark Nonagesimus, da hatte meine Hirn schon einen Knoten beim Lesen, umso erstaunlicher, dass dieser Name hängenblieb. Wie auch immer, Harrowhark ist mindestens so tough wie Gideon und doch hält sie ihre Hinterhältigkeiten im Verborgenen, also äußerst clever. Neben den beiden gibt es hier Tote, die eigentlich leben und Lebende, die eigentlich tot sind, Totenbeschwörer, dienende Skelette und noch vieles mehr. Defintiv so abgedreht, wie der ganze Rest. Mein Fazit Kennt ihr das? Man möchte ein Buch mögen, ganz unbedingt, doch leider klappte es einfach nicht? So ging es mir mit “Ich bin Gideon”. Leider habe ich das Gefühl, einen großen Teil der Geschichte nicht so richtig greifen zu können und somit fehlte mir einfach das Verständnis für die Handlung. Dabei sind gerade die beiden Hauptcharaktere Gideon und Harrowhark besonders, allerdings nicht so sehr, dass ich mich in irgendeiner Art mit ihnen hätte verbunden fühlen können. Abgedreht, anders, tough, skurril und neu, aber leider nicht meins.

Habe es abgebrochen, konnte mich nicht überzeugen
von All you need is a lovely book - Michelle am 20.05.2020

Dieses Buch wurde in Amerika sehr gefeiert, sodass ich darauf wirklich gespannt war. „Ich bin Gideon“ von Tamsyn Muir erschien im Heyne Verlag. Leider konnte es mich nicht wirklich fesseln! Das Cover passt wirklich gut zu Handlung, auch wenn es nicht sehr einladend auf mich gewirkt hat. Gideon mit dem Skelett passt trotzdem g... Dieses Buch wurde in Amerika sehr gefeiert, sodass ich darauf wirklich gespannt war. „Ich bin Gideon“ von Tamsyn Muir erschien im Heyne Verlag. Leider konnte es mich nicht wirklich fesseln! Das Cover passt wirklich gut zu Handlung, auch wenn es nicht sehr einladend auf mich gewirkt hat. Gideon mit dem Skelett passt trotzdem gut. Ich muss sagen, ich bin nicht gut in die Handlung reingekommen. Mir haben einfach Erklärungen zu den Namen, Orten und zu der Gaben der Personen gefhelt. Ich habe den Zusammenhang nicht wirklich verstanden. Zwischenzeitlich habe ich mich immer gefragt, ob es sich bei dem Begriff um einen Namen oder um einen Ort handelt. Deswegen habe ich sehr schlecht in die Handlung hineingefunden und konnte mit den Protagonisten nicht warm werden. Sie waren mir zu weit entfernt, ich habe nicht mit ihnen mitfühlen können. Grundsätzlich fand ich Idee mit den Knochen, Skeletten und der Nekromatie sehr spannend und für mich auch neuartig. Leider haben mir dann aber die Erklärungen bzw. die Beschreibungen bisschen gefehlt, sodass ich der Handlung nicht folgen konnte. Wie man merkt, habe ich das Buch nicht beendet. Das fand ich sehr schade, aber durch den fehlenden roten Faden bin ich einfach nicht hinter die Geschichte gestiegen. Deswegen habe ich das Buch abgebrochen. Leider hat mich das Buch nicht so sehr überzeugt, dass ich es beendet hätte. Die Idee war vielleicht ganz toll, aber mir haben die Erklärungen gefehlt. Ich konnte Namen, Begriffe und Orte kaum auseinander halten, sodass ich leider nicht in die Handlung reingekommen bin. Schade! Vielleicht gebe ich dem Buch irgendwann mal wieder eine Chance.

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