Gegen die Spielregeln

Ein viktorianischer Krimi

Ein viktorianischer Krimi mit Alessa Arlington Band 1

Philea Baker

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Beschreibung

In den Londoner Docklands explodiert der Kessel eines Segeldampfers. Dabei kommen der Geschäftsführer der Schifffahrtslinie und ein amerikanischer Ingenieur ums Leben. Inspektor Orville Baker vermutet einen Konstruktionsfehler, aber dann wird Dynamit sichergestellt.
Für den jungen Ermittler wird der Fall zur Odyssee: Es finden sich keine Beweise, dafür eine Vielzahl an Motiven. Zudem hat Baker Helfer, die er sich nicht ausgesucht hat: Ryon Buchanan, ein Halbindianer und Sohn des Ingenieurs, und die Nichte eines Verdächtigen, Alessa Arlington, die sich gegen die gesellschaftlichen Regeln auflehnt und von einem Studium träumt. Gemeinsam nehmen sie die Suche nach dem Täter auf.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 30.05.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783948483036
Verlag Dryas Verlag
Dateigröße 1803 KB
Verkaufsrang 34807

Kundenbewertungen

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Ein viktorianischer Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Magdeburg am 19.06.2021

Philea Baker entführt uns ins viktorianische London des Jahres 1874. Bei einer Explosion eines Kessels auf dem Dampfschiff Bothnia kommen zwei Menschen ums Leben. Für den hinzugezogenen Inspector Orville Baker von der Metropolitan Police steht fest, dass es ein Unfall war. Doch dann stellt sich heraus, dass Dynamit im Spiel war... Philea Baker entführt uns ins viktorianische London des Jahres 1874. Bei einer Explosion eines Kessels auf dem Dampfschiff Bothnia kommen zwei Menschen ums Leben. Für den hinzugezogenen Inspector Orville Baker von der Metropolitan Police steht fest, dass es ein Unfall war. Doch dann stellt sich heraus, dass Dynamit im Spiel war. Außer ihm hat auch der Halblakota Ryon Buchanan ein Interesse an der Aufklärung des Falles, da sein Vater unter den Toten war. Als schließlich der Vorsitzende des Lloyds Register of British and Foreign Shipping dringend tatverdächtig ist, wird seine Nichte Alessia Arlington aktiv. Die drei Hauptprotagonisten werden authentisch beschrieben. Alessia Arlington arbeitet als Krankenschwester und möchte Medizin studieren. Sie ist eine starke junge Frau, die weiß, was sie will und auch vor außergewöhnlichen Maßnahmen nicht zurück schreckt. Inspector Baker hält von Frauen gar nichts und ignoriert die Hinweise, die Alessia ihm zukommen lässt. Sehr nette Schlagabtäusche zwischen den Beiden lassen schmunzeln. Baker wird von Alessia als „lernfähig“ beschrieben und das ist er auch, denn am Ende hat er viel gelernt und sich verändert. Ryon Buchanan kämpft in einer Gesellschaft, die ihn nicht akzeptiert, um Anerkennung. Zwischen ihm und Alessia gibt es von Anfang an eine gewisse Anziehung, die jedoch aufgrund der Zeit eine unmögliche Angelegenheit ist. Es werden verschiedene Personen verdächtigt, was der Autorin die Gelegenheit gibt, deren Lebensumstände einfließen zu lassen. Am Ende gibt es ein unerwartete Auflösung, die zwar kurz begründet wird, dennoch nachvollziehbar ist. Philea Baker greift gesellschaftspolitische Themen der Zeit auf, nicht nur die Abneigung gegen alles Fremde, auch Homosexualität und die Rechte der Frauen sowie deren Lebensumstände werden beschrieben. Schiffsbau und Krankenpflege sind ebenfalls Themen, über die einiges gelernt werden kann. Leider gibt es kein Nachwort mit Erklärungen zu historischen Personen und Ereignissen, um sie im Gegensatz zur Fiktion besser einordnen zu können. Fazit: ein spannender und gut lesbarer historischer Roman

Etwas langatmig und nicht so spannend wie gedacht
von mesu am 09.03.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

In den Londoner Docklands explodiert ein Schiff und zwei Menschen werden getötet. Es scheint sich um eine vorsätzliche Tat zu handeln, denn es wird Dynamit gefunden, aber es gibt keine Beweise. Kein leichter Fall für Inspector Baker, dem sich auch noch zwei ungewollte Helfer aufdrängen. Die Geschichte ist leider nicht so span... In den Londoner Docklands explodiert ein Schiff und zwei Menschen werden getötet. Es scheint sich um eine vorsätzliche Tat zu handeln, denn es wird Dynamit gefunden, aber es gibt keine Beweise. Kein leichter Fall für Inspector Baker, dem sich auch noch zwei ungewollte Helfer aufdrängen. Die Geschichte ist leider nicht so spannend wie erhofft und die Handlung zieht sich etwas in die Länge. Es gibt sehr detaillierte Schilderungen der Schauplätze und Begebenheiten, die aber manchmal eher störend sind. Das Leben der Protagonisten wird sehr ausführlich beschrieben, und die Spannung in der Geschichte fehlte mir etwas. Schade.

Interessanter historischer Kriminalroman
von PMelittaM aus Köln am 29.11.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

London, 1874: Als der Kessel des Dampfschiffes Bothnia explodiert und es mehrere Tote gibt, glaubt man zunächst an einen Unglücksfall, doch dann stellt sich heraus, dass Dynamit im Spiel war. Drei Menschen haben Grund Ermittlungen anzustellen: Inspector Orville Baker von der Metropolitan Police Services aus dienstlichen Gründen.... London, 1874: Als der Kessel des Dampfschiffes Bothnia explodiert und es mehrere Tote gibt, glaubt man zunächst an einen Unglücksfall, doch dann stellt sich heraus, dass Dynamit im Spiel war. Drei Menschen haben Grund Ermittlungen anzustellen: Inspector Orville Baker von der Metropolitan Police Services aus dienstlichen Gründen. Der Halblakota Ryon Buchanan, dessen Vater, ein amerikanische Schiffsbauingenieur bei der Explosion ums Leben kam. Und die Krankenschwester Alessa Arlington, deren Onkel, Vorsitzender des Lloyds Register of British and Foreign Shipping, der Tat dringend verdächtigt wird. Alle drei Protagonisten sind sehr interessant, Baker, der zunächst ein „typischer“ viktorianischer Mann ist, der Frauen jede eigene Meinung abspricht, sich im Laufe des Romans aber verändert. Er und Alessa stoßen immer wieder aufeinander, wodurch sich manchmal nette Situation ergibt, die einen schmunzeln lässt. Im Gegensatz dazu ist Alessa eine junge Frau, die sich emanzipieren möchte, so arbeitet sie als Krankenschwester unter Florence Nightingale, möchte Medizin studieren und wagt einiges, um ihren Onkel zu entlasten. Ryon ist ebenfalls ein interessanter Charakter, alleine schon durch seine Herkunft. Er und Alessa entwickeln Gefühle füreinander, die sie aber nicht wirklich ausleben können – größtenteils auf Grund von Missverständnissen, wobei teilweise in diesem Band nicht mehr klar wird, ob nicht mehr Wahrheit dahintersteckt – ich habe hier oft den Kopf geschüttelt, weil man wieder einmal nicht den einfachsten Weg genommen und miteinander geredet hat. Neben diesen Drei gibt es weitere interessante Charaktere, wie z. B. zwei homosexuelle Ärzte, die wegen ihrer Liebe Zuchthaus befürchten müssen, eine Bordellchefin oder die in ihren viktorianischen Ansichten gefangene Stiefmutter Alessias. Einige der Charaktere sind historische Persönlichkeiten wie z. B. der Schiffbauer Alexander Carlisle. Schiffbau und die Konkurrenz unter den Werften ist ein großes Thema des Romans, z. B. wird das Blaue Band thematisiert, das das Schiff erhält, das als schnellstes im Jahr den Atlantik überquert. Die Autorin scheint mir sehr gut recherchiert zu haben, ich mag es sehr, solche historischen Hintergründe zu erfahren, und habe ein paar neue Dinge erfahren. Auch die sozialen Verhältnisse Großbritanniens jener Zeit werden thematisiert, nicht nur die der einzelnen Schichten, sondern auch die der Geschlechter, und die Doppelmoral, die damals herrschte. Sehr gut hat mir der Abschluss des Bandes (vor dem Epilog) gefallen. Der Epilog wiederum blickt nach vorne und macht gespannt auf den nächsten Band, denn „Gegen die Spielregeln“ ist der erste Band einer Reihe, der zweite Band ist bereits angekündigt. So macht es auch wenig aus, dass das Ende in gewisser Beziehung offen bleibt. Der Fall jedoch ist abgeschlossen und zwar durchaus nachvollziehbar, auch wenn ich mir einen anderen Täter gewünscht hätte. Mal sehen, ob man im nächsten Band noch etwas über das Schicksal desjenigen erfährt. Ich wurde gut unterhalten und habe Neues gelernt, die historischen Hintergründe sind interessant und gut recherchiert in den Roman eingeflossen, die Charaktere gefallen mir, und ich freue mich auf Band 2. Leider fehlt ein Nachwort, das Fiktion und Fakten aufgreift. 4,5 Sterne, die ich wo nötig aufrunden werde, sowie eine Leseempfehlung vergebe ich sehr gerne.

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