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Die Ewigkeit des Augenblicks

Stefanie Hohn

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Beschreibung

Ein Neuanfang in Paris - vielversprechend und zugleich beängstigend für Ava, die sich längst nicht von ihrer Fehlgeburt und einer mysteriösen Augenkrankheit erholt hat. Ihr neues Heim, die schmucke Vorortvilla in der Rue des Illusionistes, hat sie zwar selbst ausgewählt, aber die unfreundliche Alte von Gegenüber irritiert Ava mindestens ebenso wie ihr viel zu charmanter Vermieter, Sebastian Duroc. Der Kunstsammler macht keinen Hehl daraus, dass er sich für sie interessiert, doch Ava fasziniert die Villa auf dem Grundstück nebenan viel mehr. Alle behaupten, es sei eine Ruine, seit Jahren unbewohnt, doch Ava sieht das ganz anders. Woher sonst sollten die nächtlichen Klopfgeräusche kommen, die ihr den Schlaf rauben? Ist es eine Einladung, als das Tor zum Grundstück eines Tages offensteht? Und vor allem - von wem? Ein Roman über die schöpferische Macht der Liebe - spannend, tiefsinnig und magisch.

Stefanie Hohn, geb. 1967 in Aachen, arbeitet als Autorin, Dozentin für das literarische Übersetzen und Studienleiterin an der Schule des Schreibens. Nach Stationen in München und in Paris lebt sie mit ihrer Familie in Düsseldorf. In ihren Romanen lotet sie die Grenzbereiche zwischen Realität und Phantastik aus, schreibt über die Liebe und die Kunst - und das, was beidem so oft entgegensteht. Unter dem Pseudonym Franca Steffen veröffentlicht sie spannende Young Adult Romane.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 300 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 05.03.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783739487588
Verlag Via tolino media
Dateigröße 834 KB

Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
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2
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Großartig
von einer Kundin/einem Kunden aus Hilden am 27.05.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Als meine Freundin mich eines Abends fragte: "Was liest du da? Ist das ein Krimi?", antwortete ich: "Nein, das ist Literatur!" Keine Sorge, lieber Leser, es ist nichts Hochtrabendes mit philosophischem Tiefgang und hölzern verschnörkelten Satzkonstruktionen, sondern einfach ein schöner Liebesroman. Außerdem wunderbar geschri... Als meine Freundin mich eines Abends fragte: "Was liest du da? Ist das ein Krimi?", antwortete ich: "Nein, das ist Literatur!" Keine Sorge, lieber Leser, es ist nichts Hochtrabendes mit philosophischem Tiefgang und hölzern verschnörkelten Satzkonstruktionen, sondern einfach ein schöner Liebesroman. Außerdem wunderbar geschrieben, dreidimensional und mit viel Gefühl. Vom nüchtern-rationalen Pragmatismus einer Trennungsentscheidung bis hin zu den züngelnden Flammenspitzen einer nie gekannten Leidenschaft und Sinnlichkeit. Doch was am meisten beeindruckt sind der Plot (d.h. Handlungsidee und -rahmen) sowie die Fähigkeit der Autorin, so oft es geht nach sprachlicher Schönheit zu suchen. Während weniger talentierte Schreiber einfach nur Schulaufsatz-Sätze hintereinander reihen, sucht die Schriftstellerin Stefanie Hohn immer wieder nach Worten, die schwanger sind mit jenen für eben diesen Satz perfekten Bildern und somit einerseits dem Sprachfetischisten Freude bereiten und andererseits das darin Maßgebliche schlicht auf den Punkt bringen. Sätze wie: "Sie hielt es nicht mehr aus. Ihr Kopf würde platzen und die ganzen Bilder und Gedanken darin würden an die Wände spritzen wie Blut" oder auch "Wenn sie jetzt dort hineinging, würde ihre Illusion an den scharfen Kanten wissenschaftlicher Evidenz zerschellen." Wie oft belassen es weniger talentierte Autoren einfach bei platzenden Köpfen oder Träumen? Egal ob Selfpublisher oder Verlagsautor. Das ist gar nicht die Frage. Es geht um Schriftstellerei, und Stefanie Hohn schriftstellert. Sie zeichnet Bilder, wo andere nur Worte zu Papier bringen. Und das Ganze, um einen Plot zu erzählen, in dem Magie, Illusion und Wirklichkeit für die Hauptfigur so geschickt ineinander verschwimmen, dass es dem Leser nicht anders ergeht. Wörter und Sätze sind die Farben des Schriftstellers. Man kann mit Farbe eine Wand anstreichen. Das gelingt auch ohne große Übung. Man kann mit Farbe aber auch ein schönes Bild mit Tiefe, mit Breite und mit vielen Facetten malen. Stefanie Hohn streicht keine Seiten an, sie malt auf ihnen. Zur Story in Kürze (Vorsicht Spoiler): Rodin oder nicht Rodin, das ist hier die Frage. Wegen einer neuen Stelle ihres Mannes zieht Ava mit diesem in einen Vorort von Paris. Das Nachbargrundstück ist verwildert, beherbergt aber eine wunderschöne Villa, von der Ava Fotos schießt. Nach ihrer Entwicklung jedoch zeigen sie nur eine Ruine. Das macht neugierig. Heimlich betritt sie die Ruine und trifft den berühmten Bildhauer Rodin. Oder?? Das kann doch nicht sein. Rodin ist lange tot. Was folgt ist eine außereheliche Affäre voller Sinnlichkeit, Tiefe, Sehnsucht und Feuer. So weiß und erhaben wie eine Rodin-Skulptur. Großartiges Kino an den unscharfen Grenzen menschlicher Erfahrungen. Wenn am Ende eine entscheidende Frage offenbleibt, so ist das nur konsequent und folgerichtig. Magie lässt nun mal Fragen offen, sonst wäre sie keine.

interessant und ungewöhnlich
von einer Kundin/einem Kunden aus Düsseldorf am 05.01.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Meine Meinung: Durch Zufall hat es dieses Buch in meine Hände geschafft und ich war sehr gespannt darauf. Ich lernte Ava kennen, deren Mann beruflich nach Paris versetzt wird. Sie sucht dort ein Haus nach ihren Vorstellungen und findet es auch in einer sehr schönen Lage, etwas ruhig, nicht mitten in der turbulenten Stadt. Und h... Meine Meinung: Durch Zufall hat es dieses Buch in meine Hände geschafft und ich war sehr gespannt darauf. Ich lernte Ava kennen, deren Mann beruflich nach Paris versetzt wird. Sie sucht dort ein Haus nach ihren Vorstellungen und findet es auch in einer sehr schönen Lage, etwas ruhig, nicht mitten in der turbulenten Stadt. Und hier beginnt eine Geschichte, die mich fesselt und ich nicht so richtig einordnen kann. Vieles driftet etwas ab in den Bereich der Fantasy und Mystik, man stellt sich die Frage, hm, was ist da nun realistisch. Aber egal, die Autorin schafft es und ich lese ein weiteres Mal ein Buch in einem Rutsch durch. Ich fand es sehr interessant etwas über Bildhauerei zu erfahren und Ava in Paris und auch an andere Orte in Frankreich zu begleiten. Ich muss aber auch gestehen, dass ich diesmal keinen richtigen Zugang zur Protagonistin fand, was mich aber nicht daran hinderte das Buch zu verschlingen. Fazit: Für mich war es das erste Buch, das ich von Stefanie Hohn gelesen habe, ich weiß aber, dass ich sobald es meine Zeit zulässt auch "Die Magie der Farben" lesen werde, das hier bei mir schon liegt. Aber jetzt empfehle ich dieses Buch gerne weiter.

Die Ewigkeit des Augenblicks
von Svanvithe am 02.01.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das Schicksal hat Ava Hochstein in der Vergangenheit geprüft. Doch es bietet ihr einen Neuanfang in Paris und damit neue Eindrücke, neue Menschen, ein neues Leben. Vor einem Jahr hätte Ava die Chance voller Freude die Chance ergriffen, ihren Mann Dirk zu begleiten, jetzt fühlt sie nur Angst. Und Trauer. Denn sie müsste in Hambur... Das Schicksal hat Ava Hochstein in der Vergangenheit geprüft. Doch es bietet ihr einen Neuanfang in Paris und damit neue Eindrücke, neue Menschen, ein neues Leben. Vor einem Jahr hätte Ava die Chance voller Freude die Chance ergriffen, ihren Mann Dirk zu begleiten, jetzt fühlt sie nur Angst. Und Trauer. Denn sie müsste in Hamburg Murielle zurücklassen. Ihre Tochter, die das Leben nie kennenlernen durfte. Die Fehlgeburt traumatisiert Ava noch immer. Während für Avas Mann Dirk stets alles einfach ist und er Hindernisse scheinbar mühelos überwindet, ist für Ava das Überwinden selbst ein Hindernis. Hinzu kommen eine mysteriöse Augenkrankheit, so dass die junge Frau nicht mehr ihren Beruf als Lehrerin ausüben kann, und die Zweifel, ob sich Ava in der Liebe und folglich in ihrer Ehe von Anfang an geirrt hat. Eine spontane Reise nach Paris, bei der Ava ihr neues Haus im Vorort Meudon in der Rue des Illusionistes aussucht, bringt die Wendung. Zwar gelingt es Ava nicht, sich mit den Extremen einer hektischen Großstadt zu arrangieren, aber vor allem die Besuche des nahegelegenen Museums umgeben von den Skulpturen von Rodin bescheren ihr eine innere Ruhe, die sie indes ihre Gefühle für ihren Mann mehr und mehr hinterfragen lässt. Außerdem sind da noch ihr Vermieter, der Kunsthändler Sebastian Duroc, der ihr mehr als aufdringlich wirkt, und die Villa auf dem Nachbargrundstück. Von dieser fühlt sich Ava angezogen, und während alle anderen Menschen nur eine verfallene leerstehende Ruine vor Augen haben, hört Ava des Nachts Klopfgeräusche, so dass sie nicht schlafen kann. Spielen ihr die Sinne einen Streich? Sie will der Sache auf den Grund gehen und entwickelt bald eine besondere Beziehung zum Haus und seinem Bewohner… Stefanie Hohn hat – so schreibt sie selbst – mit „Die Ewigkeit des Augenblicks die „ausgetretenen Pfade des realistischen Erzählens... verlassen“ und sich „auf das unsichere Terrain des magisch-realistischen... begeben, um dort nach der tieferen Wahrheit zu suchen, die dem Kern dieser Geschichte innewohnt“. Darauf sollte sich jeder, der das Buch liest, einstellen und für diese Zeit den Verstand abstellen und nur auf das Herz hören. Dann wird er mit einer magischen und zugleich romantischen Geschichte belohnt, in der es der Autorin mit ihrer feinsinnigen Ausdruckskraft gelingt, schwierige Thematiken unbelastet zu vermitteln. Hierbei ist es das Können von Stefanie Hohn, die Empfindungen ihrer Protagonistin Ava auf eine Weise darzustellen, die deren Verlust, die Trauer, den Schmerz, die Zerrissenheit, die Sehnsucht, allerdings auch den Versuch, den Stolz zu wahren, sowie ihre Freude, ihren liebevollen Glücksmomente erleb- und fühlbar zu machen. „Sie glaubte, der Boden vibrierte, aber es war wohl nur ein innerliches Beben, eine Erschütterung der Sinne, die überfordert waren mit seiner Nähe, seiner Kraft und ihrer eigenen Willenlosigkeit, mit der sie all dies geschehen ließ.“ Für ihre Geschichte hat sich die Autorin umfassend mit der Bildhauerei auseinandergesetzt und ihre eigene Leidenschaft für diese Kunst entdeckt. So fließt ihr erworbenes Wissen darüber in den geheimnisvollen und überraschenden Handlungsrahmen ein, ohne diesen zu sprengen. Stefanie Hohn erschafft eine atmosphärische und lebendige Grundstimmung, in der im Übrigen auch die äußerst anschaulichen Beschreibungen der örtlichen Gegebenheiten einen hohen Stellwert einnehmen. Auf seine besondere Art ist Stefanie Hohns Roman "Die Ewigkeit des Augenblicks eine Geschichte der Liebe, die die gewohnten Pfade verlässt, weil die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen, von der Autorin aber in wortkünstlerisch hohem Maße miteinander verwoben werden. 4,5 Sterne


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