Dorf ohne Gewissen

Dana Smith

(14)
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Beschreibung

Ines lebt in einem kleinen niedersächsischen Dorf. Ihr Leben ist geprägt vom Klatsch an der Kasse des elterlichen Dorfladens. Sie träumt schon lange davon, den Ort mit seinem boshaften Gerede und dem eintönigen Tagesablauf hinter sich lassen zu können. Als ihre beste Freundin und zweifache Mutter Susanne eines Tages nicht nach Hause kommt, vermuten die Bewohner des kleinen Ortes, dass sie einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist. Schnell ist ein Schuldiger gefunden - Ines bester Freund Frank. Eine Hetzkampagne nimmt ihren Lauf, und Ines ergreift, zum Entsetzen ihrer Eltern und der restlichen Dorfbewohner, Partei für den Sonderling. Doch dann geschieht ein erschütterndes Unglück. Ines erkennt, dass Beistand alleine nicht reicht, wenn Menschen ihr Gewissen begraben, einen Einzelnen zum Täter erklären und ihn damit zum Opfer machen. "Dana Smith entfaltet in ihrem Werk eine spannende, mitreißende und zugleich humorvolle Geschichte, die eine ernste Botschaft so verpackt, dass sie einen ins Grübeln kommen lässt, ob man das wahre Leben lebt."

Dana Smith, Jahrgang 1974, lebt mit ihrer Hündin und ihren zwei Katzen in einem kleinen Haus am Waldrand. Vor fünf Jahren ließ sie ihr altes Leben hinter sich und reduzierte alles auf ein Minimum. Geprägt von viel Natur und wenig Zwängen setzten sich geistige Kapazitäten frei und zwei Romanmanuskripte entstanden. Durch ihr Leben im Dorf, die Arbeit mit alten Menschen und die Geschichten, die ihr dort jeden Tag zu Ohren kommen, entstand ihr Debütroman »Dorf ohne Gewissen«.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 324 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 25.05.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783739497655
Verlag Via tolino media
Dateigröße 275 KB

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Absolute Leseempfehlung
von einer Kundin/einem Kunden am 15.10.2020

Meine Meinung Mein erstes Buch von Dana Smith und bestimmt nicht mein letztes. Diese Geschichte die in einem Dorf statt findet, wo jeder jeden kennt und dadurch automatisch nicht so frei sein kann wie man es sich für sein eigenes Leben doch wünscht hat mich total gefesselt. Ines mit einer der wichtigsten Protagonis... Meine Meinung Mein erstes Buch von Dana Smith und bestimmt nicht mein letztes. Diese Geschichte die in einem Dorf statt findet, wo jeder jeden kennt und dadurch automatisch nicht so frei sein kann wie man es sich für sein eigenes Leben doch wünscht hat mich total gefesselt. Ines mit einer der wichtigsten Protagonisten, scheint zu Beginn den wahren bösen und Niederträchtigen Gedanken ihrer Dorfbewohner durchschaut zu haben. Aber hilft es ihr wirklich weiter? In das Buch konnte ich mich total reinversetzen, ich sehe die Dorfkneipe, den kleinen Einkaufsladen und im Grunde das ganze Dorf vor mir. Die Bewohner wo jeder fast mit jedem doch befreundet scheint. Wie sie gegen Bewohner ihres Dorfes hetzen die nicht in ihr Dorfleben passen, alles für mich glaubhaft wiedergegeben und sehr realistisch wirkend. Sehr interessant ist, wie sich die Dorfbewohner schnell jemanden anderen zuwenden, wenn das vermeintliche erste Opfer nicht mehr greifbar ist. Das ist erschreckend und zeigt hier deutlich wo das hinführen kann. Auf die einzelnen Protagonisten möchte ich nicht eingehen. Jeder sollte sich da eine eigene Meinung bilden. Das Ende finde ich gelungen auch wenn ich mir für mich ein anderes gewünscht hätte. Gänsehaut ist bei diesem Buch garantiert. Eine absolute Leseempfehlung

Unbedingt lesen
von Daniela Weigel am 09.10.2020

Ines arbeitet in dem kleinen Dorfladen ihrer Eltern, in einem kleinem niedersächsische Dorf . Sie ist sehr genervt vom Klatsch und Tratsch der Dorfbewohner, und träumt davon alles hinter sich zu lassen. Eines Tages verschwindet ihre Freundin Susanne, und für die Dorfbewohner ist sofort klar, sie muss einem Verbrechen zum Opfer ... Ines arbeitet in dem kleinen Dorfladen ihrer Eltern, in einem kleinem niedersächsische Dorf . Sie ist sehr genervt vom Klatsch und Tratsch der Dorfbewohner, und träumt davon alles hinter sich zu lassen. Eines Tages verschwindet ihre Freundin Susanne, und für die Dorfbewohner ist sofort klar, sie muss einem Verbrechen zum Opfer gefallen sein. Und natürlich wissen auch alle sofort wer der Täter ist. Das kann nur Frank gewesen sein, ist er doch so seltsam. Schon immer ist er die Zielscheibe im Dorf. Was daraus wird wenn nur einer den Verdacht äußert, und alle auf dem Zug aufspringen, schildert die Autorin in diesem Buch gekonnt. Ines stellt sich auf die Seite von ihrem besten Freund, und versucht die Dorfgemeinschaft von ihrem falschen Verdacht und den Hetzkampanien abzubringen. Doch der wütende Mob lässt sich nicht so einfach aufhalten. Wok dieses Buch hat mir von der ersten Seite an gepackt. Teilweise war ich echt entsetzt beim lesen. Was Frank in seinem Leben alles erleiden muss, nur weil er etwas zurückgeblieben ist, weil er einfach anders ist, das ist wirklich unglaublich. Ich habe Frank als liebevollen Menschen wahrgenommen, der einfach nur friedlich Leben möchte, der alles erträgt und egal was die Menschen mit ihm machen, immer die Schuld bei sich sucht. Das hat mich traurig gemacht, und ich habe mit Frank gelitten. Ines mochte ich sehr, sie stellt sich als einzige auf die Seite von Frank und somit gegen das ganze Dorf. Ungeachtet der Konsequenzen die es für sie haben kann. Diese Geschichte kann, und wird ähnlich bestimmt in einigen Dörfern passieren. Für mich steckt in diesem Buch auch eine wichtige Botschaft. Klatsch und Tratsch sind ganz furchtbare Eigenschaften, die sich schnell in einen unhaltbare Richtung entwickeln. Dieses Buch gehört zu meinen Jahreshighlights, und ich freue mich schon auf weitere Bücher der Autorin.

Ein fesselnder Roman, dessen Titel nicht passender sein könnte
von einer Kundin/einem Kunden aus Kiel am 22.09.2020

Bereits der Titel des Romans "Dorf ohne Gewissen" hat mich neugierig gemacht und ich wurde nicht enttäuscht. Es geht um Menschen, die anders sind und deswegen aufs Kleinste verachtet und dementsprechend behandelt werden. Es geht um Freundschaft und die Tatsache, dass viel zu oft die Augen verschlossen werden, wenn mit anderen sc... Bereits der Titel des Romans "Dorf ohne Gewissen" hat mich neugierig gemacht und ich wurde nicht enttäuscht. Es geht um Menschen, die anders sind und deswegen aufs Kleinste verachtet und dementsprechend behandelt werden. Es geht um Freundschaft und die Tatsache, dass viel zu oft die Augen verschlossen werden, wenn mit anderen schlecht umgegangen wird. Ich habe selten bei einem Roman so sehr mitgefühlt und es fiel mir schwer, das Buch wegzulegen. Man ist von Anfang an dicht bei den Charakteren, die einem im Verlauf des Romans immer weiter ans Herz wachsen und fühlt sich durch den Schreibstil wie ein stiller Beobachter, der am liebsten eingreifen würde. Durch viel Umgangssprache gelingt es der Autorin, die Distanz zwischen Leser und Charakteren zu vermindern, mir persönlich war es zwischendrin allerdings etwas zu viel - das ist jedoch Geschmackssache und sollte nicht davon abhalten, das Buch zu lesen! Es werden zwar Klischees des Dorflebens aufgegriffen, die allerdings treffend behandelt werden und sich insgesamt auf unsere Gesellschaft übertragen lassen. Insgesamt also ein sehr empfehlenswerter Roman, den man kaum aus der Hand legen möchte und der einen hinterfragen lässt, in was für einer Gesellschaft wir leben. Die meiner Meinung nach wichtigste Botschaft: Auch Nichtstun und Wegschauen trägt zum Leid anderer bei.

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