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Kennen Sie diesen Mann?

Roman. Ausgezeichnet mit dem European Prize for Literature 2009. Deutsche Erstausgabe

(3)
David hat sein Gedächtnis verloren. Er weiß nicht mehr, wer er ist. In einer Zeitungsanzeige fordert er Verwandte und Bekannte auf, ihm einen Brief zu schreiben, um ihm seine Erinnerungen zurückzugeben. Und er bekommt Antworten auf seine Fragen. Aber will er die wirklich hören? Denn sie sind ganz unterschiedlicher Art und nicht immer schön. Sein Jugendfreund Jon, ein Musiker, der gerade den Halt zu verlieren scheint, meldet sich. Sein Stiefvater Arvid, ein Pfarrer, der auf den Tod wartet. Und seine Jugendliebe Silje, eine Frau mittleren Alters, die möglicherweise gerade im Begriff ist, aus ihrer Ehe auszusteigen. Die Briefe geben ihnen allen die unerwartete Chance, von ihrem eigenen Leben zu erzählen, während sie zugleich Davids Geschichte einkreisen. Aber wer ist David wirklich?

Portrait
Tiller, Carl Frode
Carl Frode Tiller, geboren 1970, ist ein norwegischer Autor, Historiker, Musiker und Komponist. Er gilt als Meister der psychologischen Zwischentöne. Seine Romane sind vielfach preisgekrönt und in 16 Sprachen übersetzt. »Wer du heute bist« ist nach »Kennen Sie diesen Mann?« der zweite Teil der Trilogie um den gedächtnislosen David.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 31.08.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783442756162
Verlag btb
Maße (L/B/H) 21,8/13,9/3,5 cm
Gewicht 579 g
Originaltitel Innsirkling 1
Übersetzer Ina Kronenberger
SPECIAL (gebundene Ausgabe)
4,99
bisher 19,99 *Frühere Preisbindung aufgehoben.

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Kundenbewertungen

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Mein Fazit zu "Kennen Sie diesen Mann?"
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 23.07.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Mein Fazit zu Kennen Sie diesen Mann? Wie jetzt schon einige Male erwähnt: Die Idee ist ansprechend. Es ist für mich etwas neues gewesen. Der Schreibstil genauso wie die Geschichte dahinter. Leider konnte mich Carl Frode Tiller nicht mit dieser Begeisterung bis zum Schluss dabei behalten. Was ich sehr schade finde.... Mein Fazit zu Kennen Sie diesen Mann? Wie jetzt schon einige Male erwähnt: Die Idee ist ansprechend. Es ist für mich etwas neues gewesen. Der Schreibstil genauso wie die Geschichte dahinter. Leider konnte mich Carl Frode Tiller nicht mit dieser Begeisterung bis zum Schluss dabei behalten. Was ich sehr schade finde. Die immer wieder aufgewärmten Emotionen und die kühle der Charaktere sowie das lediglich ?grobe Kratzen an der Oberfläche? dieser, ist für mich sehr ermüdend gewesen. Das keinerlei wörtliche Rede benutzt wird und Sätze dann enden mit ?Sagte er? oder ?sagte sie? wirkt leider Stellenweise sehr anstrengend und unterbrechend. Begeisterung fanden die etwas anderen Seiten der Charaktere und die Erzählung und Beschreibung des jeweils anderen von ihm. Auch, das man David beispielsweise nicht einmal ließt. Man wird in die Geschichte geschmissen, schaut sich um und mit einigen Korrekturen bei dem Aufbau der Geschichte- kann man auch wirklich Platz nehmen und das alles auf sich wirken lassen. Es hat potential und man möchte David verstehen und kennen lernen. Nur ein klein wenig direkter, näher und intensiver. Von mir bekommt "Kennen Sie diesen Mann?" von Carl Frode Tiller 2,8/5 Sternen!

Ein tolles Buch mit vielen Facetten
von Charlene am 26.01.2018

Handlung:David hat sein Gedächtnis verloren. Er weiß nicht mehr, wer er ist. In einer Zeitungsanzeige fordert er Verwandte und Bekannte auf, ihm einen Brief zu schreiben, um ihm seine Erinnerungen zurückzugeben. Und er bekommt Antworten auf seine Fragen. Aber will er die wirklich hören? Denn sie sind ganz unterschiedlicher... Handlung:David hat sein Gedächtnis verloren. Er weiß nicht mehr, wer er ist. In einer Zeitungsanzeige fordert er Verwandte und Bekannte auf, ihm einen Brief zu schreiben, um ihm seine Erinnerungen zurückzugeben. Und er bekommt Antworten auf seine Fragen. Aber will er die wirklich hören? Denn sie sind ganz unterschiedlicher Art und nicht immer schön. Sein Jugendfreund Jon, ein Musiker, der gerade den Halt zu verlieren scheint, meldet sich. Sein Stiefvater Arvid, ein Pfarrer, der auf den Tod wartet. Und seine Jugendliebe Silje, eine Frau mittleren Alters, die möglicherweise gerade im Begriff ist, aus ihrer Ehe auszusteigen. Die Briefe geben ihnen allen die unerwartete Chance, von ihrem eigenen Leben zu erzählen, während sie zugleich Davids Geschichte einkreisen. Aber wer ist David wirklich? Orte: Das Buch spielt an vielen verschiedenen Orten, die David wichtig sind und die den verschiedensten Geschichten einen Spielort gibt. Die Orte waren gut beschrieben und da es eher alltägliche Orte sind konnte ich sie mir auch sehr gut vorstellen. Personen: Mit den meisten Personen hatte ich anfängliche Schwierigkeiten, doch die meisten mochte ich dann doch nach einer Weile, allerdings gibt es immer Ausnahmen und auch hier konnte ich ein paar Personen überhaupt nicht leiden. Aber eigentlich muss das doch in jedem guten Buch sein oder? Gestaltung: Das Cover hat mich sofort angesprochen und es passt auch sehr gut zu dem Inhalt von dem Buch. Auch die Kapitelgestaltung mochte ich sehr gerne, da sie einfach und übersichtlich war. Schreibstil: Auch mit dem Schreibstil hatte ich am Anfang so meine Schwierigkeiten, doch nachdem ich mich einmal eingelesen habe mochte ich den Schreibstil schlussendlich doch sehr gerne und ich konnte das Buch sehr schnell und einfach lesen. Geschichte: Die Geschichte hat mich mit Handlung und Verlauf definitiv überzeugt. Ich mochte sowohl Anfang als auch Ende und auch die Entwicklung von David mochte ich sehr gerne. Fazit: Ich mochte das Buch sehr sehr gerne und mir hat eigentlich so gut wie jeder Aspekt daran gefallen, weshalb ich 5 von 5 Sternen gebe und mich hier noch ein mal beim Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanke.

Wer du bist. Und wer bin ich?
von einer Kundin/einem Kunden am 03.10.2015

Jon, Arvid und Silje haben etwas verloren: Ihren besten Freund, ihren Stiefsohn, ihren Geliebten: David. Doch ist er nicht tot, sondern hat stattdessen sein Gedächtnis verloren. Eine Zeitungsannonce soll Abhilfe schaffen; darin bittet er seine Freunde und Verwandten, ihm Briefe über sein vergangenes Leben zu schreiben, um wieder Zugriff... Jon, Arvid und Silje haben etwas verloren: Ihren besten Freund, ihren Stiefsohn, ihren Geliebten: David. Doch ist er nicht tot, sondern hat stattdessen sein Gedächtnis verloren. Eine Zeitungsannonce soll Abhilfe schaffen; darin bittet er seine Freunde und Verwandten, ihm Briefe über sein vergangenes Leben zu schreiben, um wieder Zugriff auf seine verloren gegangene Lebenszeit zu erlangen. Der besondere Kniff der Komposition dieses Romans liegt in seiner Struktur: In den drei Großkapitel tritt jeweils einer der drei Vertrauten Davids in den Fokus. Abwechselnd wird von den Menschen, Fragen und Problemen berichtet, welche die Figur aktuell umtreiben, während im jeweils nachfolgenden Kapitel Jon, Arvid oder Silje sich nach diesem Alltagsleben hinsetzen, um David von der gemeinsamen Vergangenheit zu schreiben. Doch (be)schreiben ihm jene Menschen den David, mit dem sie die letzten Jahre geteilt haben oder einen David, der er eigentlich nicht ist, aber den sie gerne so (zurück) hätten? Ebenso wie dieses Buch die puzzleartige Suche nach der wahren Identität des Fragestellers darstellt, ist es ein Psychogramm der Antwortgebenden. Dabei entsteht ein Spannungsverhältnis zwischen den Menschen, als die sich Jon, Arvid und Silje in ihren Briefen David gegenüber darstellen und den Menschen, die sie tatsächlich sind. Der Roman von Carl Frode Tiller baut auf einem interessanten Konzept auf und weist mitunter bemerkenswerte sprachliche Qualitäten auf, doch verwässern handlungstechnische Dürreperioden hin und wieder den literarischen Genuss. „Kennen Sie diesen Mann?“ endet mit einem auf der allerletzten Seite noch in den Ring geworfenen – möglichen – Twist, der einem zweiten Lesedurchgang noch einmal eine neue Perspektive verleihen kann. Wer von dem grundlegenden Konzept dieses Romans angesprochen wird, sei nachhaltig „Der Dieb in der Nacht“ von Katharina Hartwell ans Herz gelegt, das ebenfalls im Herbst 2015 erschienen ist.