Warenkorb
 

Aller Anfang fällt vom Himmel

Roman

Weitere Formate

Taschenbuch
gebundene Ausgabe
Was geschieht, wenn eine junge Ausreißerin und
ein pedantischer Witwer aufeinanderprallen?

Korbinian Gerhard ist Lehrer und seit dem Tod seiner Frau allein lebend. Er ist kauzig, pedantisch und legt Wert darauf, die Dinge unter Kontrolle zu haben. Billa ist siebzehn, freiheitsliebend und rebellisch – und ohne Dach über dem Kopf, denn sie ist von zu Hause abgehauen. Als Korbinian sie an einem kalten Winterabend hungrig und krank auffindet, nimmt er sie widerwillig mit zu sich nach Hause. Dass seine sorgsam gehütete Ordnung damit bedrohlich ins Wanken gerät, bekommt er bald zu spüren: Billa fegt – nebst ihrer Entourage – wie ein Wirbelwind durch sein Leben und scheut sich nicht, alle vermeintlichen Gewissheiten auf den Kopf zu stellen. Und Korbinian staunt nicht wenig, als er sich plötzlich wiederfindet in dem großen Abenteuer, das man Freundschaft nennt ...
Portrait
Veronika Peters, geboren 1966 in Gießen, verbrachte ihre Kindheit in Deutschland und Afrika. Im Alter von fünfzehn Jahren verließ sie ihr Elternhaus, schlug sich mit Gelegenheitsjobs durch und absolvierte eine Ausbildung zur Erzieherin. Sie arbeitete in einem psychiatrischen Jugendheim, bis sie 1987 in ein Kloster eintrat, wo sie beinahe zwölf Jahre verbrachte. Veronika Peters ist verheiratet, hat eine Tochter und lebt als freie Autorin in Berlin.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 21.09.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-31321-1
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 22,3/14,4/3 cm
Gewicht 493 g
Auflage 1. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
19,99
19,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
3
0
0
1
0

Etwas fürs Herz
von Gabriele Bessen am 11.03.2017

Der Grundschullehrer Korbinian Gerhard, seit acht Jahren Witwer, hat sich in seinem Leben mehr oder weniger eingerichtet. Nur eine strikte Ordnung und Disziplin ermöglichen ihm, mit seinem Leben überhaupt noch klarzukommen. Menschen lässt er gar nicht erst an sich heran, bis er eines Tages die siebzehnjährige Billa vor dem Sup... Der Grundschullehrer Korbinian Gerhard, seit acht Jahren Witwer, hat sich in seinem Leben mehr oder weniger eingerichtet. Nur eine strikte Ordnung und Disziplin ermöglichen ihm, mit seinem Leben überhaupt noch klarzukommen. Menschen lässt er gar nicht erst an sich heran, bis er eines Tages die siebzehnjährige Billa vor dem Supermarkt antrifft. Zusammengekauert und obdachlos sitzt sie da. Billa, offenbar mit hohem Fieber und krank, folgt ihm und will im Treppenhaus übernachten. Korbinian ist mit dieser Situation völlig überfordert und ruft seine Schwester Emilia an. Ab dem Punkt wird Korbinians Leben völlig auf den Kopf gestellt. Nicht nur Billa bleibt länger, auch seine Schwester Emilia richtet sich häuslich bei ihm ein. Billa und Emilia sind nicht alleine auf der Welt. So entwickelt sich eine Wohngemeinschaft, die unterschiedlicher nicht sein kann. Wie schon in Veronika Peters Buch: ‚Das Meer in Gold uns Grau’ zeichnet sie auch hier die Linien der einzelnen Charaktere so vielschichtig, dass man sich kaum vorstellen kann, dass auch eine Harmonie und eine Art von Familienleben zwischen all diesen Menschen möglich ist. Charaktere entwickeln sich, verändern ihre Blickwinkel und finden Seiten an sich, die sie längst vergessen hatten. Sowohl die Charaktere als auch die Handlung machen dieses Buch zu einer Lektüre, die ans Herz geht.

Eine nahegehende Geschichte
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 24.08.2016

Korbinian Gerhard wohnt seit 8 Jahren allein in einer viel zu großen Wohnung. Die Wohnung hatte seinerzeit seine Frau ausgesucht und eingerichtet, er hat nichts verändert, ihre Zimmer jedoch hat er nach ihrem Tod abgeschlossen und nie wieder betreten. Er ist Grundschullehrer, ein Einzelgänger und unterläuft in seinem Leben eine... Korbinian Gerhard wohnt seit 8 Jahren allein in einer viel zu großen Wohnung. Die Wohnung hatte seinerzeit seine Frau ausgesucht und eingerichtet, er hat nichts verändert, ihre Zimmer jedoch hat er nach ihrem Tod abgeschlossen und nie wieder betreten. Er ist Grundschullehrer, ein Einzelgänger und unterläuft in seinem Leben einem geordneten Plan. Ordnung ist für ihn die Richtlinie, Abweichungen sind nicht gut, also gibt es keine. Seit dem Tod seiner Frau geht er morgens zur Schule und anschließen in eine Gaststätte das Tagesgericht essen, ohne dass er es extra aussuchen muss. Er ist festgefahren in seiner Einsamkeit und in seinem Leben. Eines Tages trifft er auf Billa, einem Mädchen, das vor einem Supermarkt zusammengesunken sitzt. Er kauft ihr etwas zu essen und merkt später nicht, dass sie ihm nach Hause folgt. Als es ihm bewusst wird, gestattet er ihr, im Hausflur zu nächtigen. Aber so ganz geheuer ist ihm die Sache nicht und er bittet seine Schwester um Hilfe. Es dauert auch nicht lange und sie steht bei ihm auf der Matte und stellt fest, dass das Mädchen Fieber hat und es nicht sein kann, dass sie dort im Flur übernachtet. Kurzerhand zieht sie für ein paar Tage zu ihrem Bruder, das Mädchen Billa ebenfalls. Eine Entscheidung, die Leben veränderte... Solange das Mädchen krank ist, geht das schon mal, denkt sich Korbinian. Auch dass seine Schwester vorerst mit bei ihm einzieht, findet er ok, denn das Gerede, was entstehen würde, wenn er als Grundschullehrer ein junges Mädchen bei sich aufnimmt, mag er sich gar nicht erst vorstellen. Es ist aber tatsächlich so, dass er sich stellenweise wie ein Fremdkörper in seiner Wohnung vorkommt. Die beiden Frauen okkupieren die Wohnung, seine tägliche Routine wurde empfindlich gestört und er sehnt den Tag herbei, an dem er wieder für sich allein ist und er der Einsamkeit frönen kann. Obwohl Korbinians Schwester in der Nähe lebt und einen Buchhandel betreibt, verbindet ihn sonst nichts mit ihr. Er hat keine Ahnung, wie sie lebt und was für ein Mensch sie ist. Sie haben sich irgendwann zwischen der Kinderzeit und dem Heute verloren. Keine Telefonate, keine Besuche, keine Kontakte und doch ist sie sofort zur Stelle, als er sie um Hilfe bittet. Jeder der Protagonisten hat sein Päckchen zu tragen, keiner von ihnen hat es leicht. Die Probleme der einzelnen kommen erst nach und nach ans Licht. Obwohl sie völlig verschieden sind, kommen sie sich näher, verstehen sich. Sie sind füreinander da. Was anfangs undenkbar erscheint, das Korbinian aus seinem Schneckenhaus herauskommt, das passiert. Die Autorin hat verletzliche Protagonisten geschaffen, die ihren Weg gehen. Aber auch die Personen, die am Rande mitmischen, sind sehr gut und treffend gezeichnet. Der Kneipenwirt, der beobachtet und gut zuhören kann sowie die Freunde von Billa. Bei denen war ich mir lange nicht schlüssig, ob ich sie mag oder nicht, wechselte meine Sympathie mit Antipathie. Es ist eine wunderbar nahegehende Geschichte über Menschen, die einsam sind, nicht wegsehen und für einander da sind. Die ihre Bedürfnisse zugunsten anderer zurückstellen, was ihnen nicht leicht fällt. Der Roman hat mich noch eine ganze Zeit nicht losgelassen, ich habe mich gefragt, wie ich wohl reagiert hätte. Ein wunderbares Buch, das ich sehr gern weiterempfehle.

Potenzial leider nicht ausgeschöpft
von Petra Donatz am 05.12.2015

Klappentext Was geschieht, wenn eine junge Ausreißerin und ein pedantischer Witwer aufeinanderprallen? Korbinian Gerhard ist Lehrer und seit dem Tod seiner Frau allein lebend. Er ist kauzig, pedantisch und legt Wert darauf, die Dinge unter Kontrolle zu haben. Billa ist siebzehn, freiheitsliebend und rebellisch – und ohne Da... Klappentext Was geschieht, wenn eine junge Ausreißerin und ein pedantischer Witwer aufeinanderprallen? Korbinian Gerhard ist Lehrer und seit dem Tod seiner Frau allein lebend. Er ist kauzig, pedantisch und legt Wert darauf, die Dinge unter Kontrolle zu haben. Billa ist siebzehn, freiheitsliebend und rebellisch – und ohne Dach über dem Kopf, denn sie ist von zu Hause abgehauen. Als Korbinian sie an einem kalten Winterabend hungrig und krank auffindet, nimmt er sie widerwillig mit zu sich nach Hause. Dass seine sorgsam gehütete Ordnung damit bedrohlich ins Wanken gerät, bekommt er bald zu spüren: Billa fegt – nebst ihrer Entourage – wie ein Wirbelwind durch sein Leben und scheut sich nicht, alle vermeintlichen Gewissheiten auf den Kopf zu stellen. Und Korbinian staunt nicht wenig, als er sich plötzlich wiederfindet in dem großen Abenteuer, das man Freundschaft nennt ... Die Autorin Veronika Peters, geboren 1966 in Gießen, verbrachte ihre Kindheit in Deutschland und Afrika. Im Alter von fünfzehn Jahren verließ sie ihr Elternhaus, schlug sich mit Gelegenheitsjobs durch und absolvierte eine Ausbildung zur Erzieherin. Sie arbeitete in einem psychiatrischen Jugendheim, bis sie 1987 in ein Kloster eintrat, wo sie beinahe zwölf Jahre verbrachte. Veronika Peters ist verheiratet, hat eine Tochter und lebt als freie Autorin in Berlin. Meine Meinung Story Das Buch fing sehr vielversprechend an, doch schon bald wurde es eher langatmig. Ich hatte mir laut des Klappentextes eine emotionsgeladene Story erhofft, die mich in ihren Bann ziehen würde, leider blieben die Emotionen bei dem Buch auf der Strecke. Die Geschichte dümpelt so vor sich hin und total voraussehbar.und es passiert nichts Spektakuläres, was mich begeistern konnte. Die Autorin weiß schon was sie mit diesem Buch für eine Botschaft vermitteln will, nämlich das man nicht alles Obdachlosen bzw. Straßenkinder, über einen Kamm scheren sollte und das sich auch ein Mann, der seit acht Jahren völlig zurückgezogen lebt und um seine Frau trauert noch verändern kann. Aber das war es eigentlich auch schon, mehr kommt einfach nicht. Schade drum, aber da es ein Rezensionsexemplar war, muss ich mich nicht ärgern. Schreibstil Den Schreibstil der Autorin ist eigentlich sehr leicht und flüssig zu lesen und wird immer aus der Perspektive von Korbinian erzählt, was ich schade fand. Ich hätte gerne mal einen Einblick in Billas Gefühle und Gedanken gehabt. Charaktere Bei den Charakteren kann ich nicht viel schreiben. Sie waren sehr unspektakulär und blass und weckten bei mir absolut keine Gefühle, was ich eigentlich bei diesem Buch erwartet hatte. Korbinian war zwar ein netter Charakter, der sich durch Billa zum positiven verändert, doch mehr kam auch nicht rüber. Ich mochte am meisten Korbinians Schwester Emilia, die ich mit ihrer aufgeweckten und sehr positiven Art, sehr mochte. Billa ging mir teilweise mit ihrer Gossensprache auf die Nerven. Sie mochte ich nicht wirklich und habe auch keinen Bezug zu ihr gefunden. Mein Fazit Eine Geschichte mit viel Potenzial, dass leider nicht ausgeschöpft wurde. Die Handlung ist sehr langatmig und unspektakulär und konnte mich überhaupt nicht mitreißen. Die Charaktere blieben zum größten Teil unspektakulär und konnten mich nicht wirklich in ihren Bann ziehen. Ich vergebe gerade noch zwei von fünf Sternen.