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Fünf Viertelstunden bis zum Meer

Es ist ein heißer Julitag im Jahre 1945 – »knapp drei Tage nach der Befreiung Italiens und zwölf Monate vor der Erfindung des Bikinis« –, als Ezio an einem Strand in Apulien seiner großen Liebe begegnet. Doch Giovanna liebt das Meer und ihre Freiheit, sie will nicht heiraten, und so zieht Ezio am Ende des Sommers mit einem gebrochenen Herz vom Süden in den Norden Italiens, ohne Giovanna je zu vergessen. Sechzig Jahre später trifft ein Brief von ihr ein … Van der Kwast erzählt die Geschichte einer großen, unerfüllten Liebe, von kleinen Zufällen und großen Entscheidungen, von verpassten Chancen und von der Erfindung des Bikinis.

Rezension
"96 Seiten über die Wucht der Liebe." Emotion
Portrait
van der Kwast, Ernest
Ernest van der Kwast wurde 1981 in Bombay geboren und ist halb indischer, halb niederländischer Herkunft. Seine Romane sind internationale Bestseller. In Deutschland erschienen bisher »Fünf Viertelstunden bis zum Meer«, »Die Eismacher« und »Mama Tandoori«. Ernest van der Kwast lebt mit seiner Familie in Rotterdam.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 112
Erscheinungsdatum 08.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-71419-3
Verlag btb
Maße (L/B/H) 18,8/11,6/1,2 cm
Gewicht 123 g
Originaltitel Giovanna's navel
Übersetzer Andreas Ecke
Verkaufsrang 86365
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Anne Feldhaus, Thalia-Buchhandlung Bremen

Ein kleines Buch über die große Liebe, verpaßte Chancen und zermarternde Reue. Unpathetisch und bewegend. Ein großes kleines Buch, daß ruhig etwas länger hätte sein können...

Wunderbar!

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Ein ganz wunderbarer Italien-Roman! Die erste Liebe am Meer kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Und dann endlich nach sechzig Jahren ein Wiedersehen! Wunderschön geschrieben!

Kundenbewertungen

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Die erste Liebe in Italien
von einer Kundin/einem Kunden am 14.04.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die Story ist toll. Eine Jugendliebe, die niemals versiegt. Durch die schnörkellose Sprache springt der Funke letztendlich nicht über. Schade!

Es ist nie zu spät
von Igelmanu66 aus Mülheim am 29.01.2017

»Eine Art Schauder erfasste ihn, aber es war eher Freude als Furcht. Es kam ihm so vor, als wäre er schon auf dem Weg zu ihr, als wäre er immer auf dem Weg zu ihr gewesen. Unter den Apfelbäumen, in dem Stall in Petersberg, in seiner kleinen Wohnung in Rencio; sogar, als er sich mit dem Zug von ihr entfernte, war er auf dem Weg z... »Eine Art Schauder erfasste ihn, aber es war eher Freude als Furcht. Es kam ihm so vor, als wäre er schon auf dem Weg zu ihr, als wäre er immer auf dem Weg zu ihr gewesen. Unter den Apfelbäumen, in dem Stall in Petersberg, in seiner kleinen Wohnung in Rencio; sogar, als er sich mit dem Zug von ihr entfernte, war er auf dem Weg zu ihr.« Im Sommer 1945 trifft Ezio an einem Strand in Süditalien ein Mädchen, das die Liebe seines Lebens wird. Aber Giovanna beantwortet seinen Heiratsantrag nicht, sie will sich nicht binden, ein freies Leben führen. Ezio, dessen Herz gebrochen ist, flüchtet weit in den Norden Italiens. Giovanna vergisst er nie. Und eines Tages, sechzig Jahre später, trifft ein Brief von ihr ein… Als ich dieses Büchlein in den Händen hielt, war ich zunächst skeptisch. So wenige Seiten – was für eine Geschichte soll dort hineinpassen? Nun, nach der Lektüre, die mich einen Sonntagnachmittag ans Sofa fesselte, weiß ich: Eine wunderbare. Ich bin geradezu fasziniert, wieviel Handlung, wieviel Gefühl und Tiefe sich auf diesen wenigen Seiten verbirgt. Es kommt mir vor wie ein Konzentrat von in jedem Moment perfekt treffenden Worten, die die einzelnen Geschehnisse, die Szenerien, die Gerüche und Geräusche vor meinem inneren Auge entstehen lassen. Zwei ganze Leben finden auf diesen Seiten Platz. Am Ende steht die Erkenntnis, dass man irren kann und Fehler macht, aber das es nie zu spät ist, um sich zu ändern und einen neuen (alten) Weg zu beschreiten. Fazit: Ich schließe das Buch und lächle. Ein kleines Buch mit wundervollem Inhalt.

Fünf Viertelstunden bis zum Meer
von miss.mesmerized am 05.08.2016

Es ist Sommer, Juli, das Jahr 1945 und die Hitze verspricht die Freiheit, die nach dem Ende des Krieges endlich da ist. Am Strand von Apulien sie Ezio einen Nabel noch bevor er den Rest des wundervollen Körpers wahrnimmt. Unweigerlich verliebt er sich in sie, Giovanna, und für den Rest des Sommers sind sie unzertrennlich. Fünf V... Es ist Sommer, Juli, das Jahr 1945 und die Hitze verspricht die Freiheit, die nach dem Ende des Krieges endlich da ist. Am Strand von Apulien sie Ezio einen Nabel noch bevor er den Rest des wundervollen Körpers wahrnimmt. Unweigerlich verliebt er sich in sie, Giovanna, und für den Rest des Sommers sind sie unzertrennlich. Fünf Viertelstunden trennen sie von ihrem Zuhause bis ans Meer, wo sie gegenseitig ihre Körper erkunden und sich lieben. Ezio will dieses Gefühl für immer behalten und macht Giovanna einen Heiratsantrag. Doch Giovanna will frei sein, sich niemandem versprechen und so trennen sich unweigerlich ihre Wege. Ezio flieht in den Norden, wo er in den nächsten Jahrzehnten als Apfelpflücker seinen Unterhalt bestreitet. Giovanna flieht quer durch Italien bis nach Ungarn vor einem Gefühl, das sie doch nicht loswerden kann: auch sie liebt Ezio, nur Ezio. Sechzig Jahre wird es dauern, bis sie sich an genau dem Bahnsteig wieder gegenüberstehen, an dem sie sich einst trennten. Ein Buch über Liebe, Sehnsucht, verpasste Chancen, den Lauf der Dinge und die Gewissheit, dass ein nächster Sommer kommen wird. Durch die Erzählweise in Form von Rückblicken weiß man schon früh, dass es zu dem Wiedersehen nach langer Zeit kommen wird. Doch Spannung ist nicht das, worauf es in diesem kurzen Roman ankommt. Durch das Hinauszögern des Erwarteten – so wie es sich im Leben Ezios und Giovannas ereignete – gelingt es Ernest van der Kwast, der immer wieder Schleifen dreht, bevor er den Zug ankommen lässt, den Leser unter freudiger Anspannung zu halten. Es kommt zu Begegnungen mit anderen Menschen, die bedeutungsvoll werden könnten, dann aber doch vergänglich sind und leicht vergessen werden. Besonders angetan haben es mir bei Ernst van der Kwast zwei Dinge: seine poetische Sprache, die sich nicht kitschig anfühlt, sondern leicht wie die wunderbare Natur, die er beschreibt: das Meer, die Bäume, all die Dinge, die ihrem vorbestimmten Rhythmus folgen und dabei bezaubern können – wenn man sie lässt. Zum anderen wie er es schafft den Roman abzurunden durch die Episode des Briefträgers, der Vater wird. Der schönste Tag im Leben des Postboten – der schönste Tag im Leben Ezios. Lange herbeigesehnt von beiden. Und wie es der Zufall will, kommt der Brief Giovannas noch an, bevor das Leben einen anderen Lauf nimmt. Ein Roman, perfekt für einen Sommernachmittag am Meer.