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Sonntags fehlst du am meisten

Roman

(38)
Familie ist Liebe mit Ecken und Kanten

Schon immer war Caro das Lieblingskind ihres Vaters, doch seit einem großen Streit haben sie keinen Kontakt mehr. Nun steht die Goldene Hochzeit von Caros Eltern vor der Tür, aber wie soll Caro ihrem Vater gegenübertreten? Als arbeitslose, alleinerziehende Mutter fühlt sie sich von dem Mann, der nach dem Krieg seine Firma aus dem Nichts aufgebaut hat, nicht ernstgenommen. Erst durch ihre neugewonnene Freundschaft mit der alten Frau Schneiders kann sie Verständnis für die Generation der Kriegskinder entwickeln. Und plötzlich scheint eine Versöhnung doch möglich … Ein kluger und bewegender, generationenumspannender Vater-Tochter-Roman.
Portrait
Christine Drews arbeitete schon während ihres Germanistik- und Psychologiestudiums für diverse TV-Produktionen. Nach ihrem Magisterabschluss schrieb sie verschiedene Comedy-Serien und ist seit 2002 als freie Autorin tätig. Sie schreibt Drehbücher für Filme, Familien- und Comedyserien und arbeitet als Autorin für zahlreiche Showformate. Aktuell schreibt sie Drehbücher für 'Soko Köln' und 'Bettys Diagnose'.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 08.09.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-29020-1
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 20,8/13,6/2,7 cm
Gewicht 353 g
Auflage 1. Auflage
Buch (Paperback)
13,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Generationskonflikte“

C. Winkler, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Die goldene Hochzeit ihrer Eltern steht an.Caro, das Lieblingskind ihres Vaters, liegt im Streit mit Ihm.
Sie ringt um Versöhnung, doch Sie muß sich auch der Geschichte der Kriegsenkel,so wie ihr eigener Vater, stellen.Auch der Vater muß einen Schritt auf Caro zugehen,die es nicht leicht in ihrem Leben hat.
Ein spannender und kluger Vater-Tochter-Roman.
Die goldene Hochzeit ihrer Eltern steht an.Caro, das Lieblingskind ihres Vaters, liegt im Streit mit Ihm.
Sie ringt um Versöhnung, doch Sie muß sich auch der Geschichte der Kriegsenkel,so wie ihr eigener Vater, stellen.Auch der Vater muß einen Schritt auf Caro zugehen,die es nicht leicht in ihrem Leben hat.
Ein spannender und kluger Vater-Tochter-Roman.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Bremen

Sehr bewegende Vater-Tochter-Beziehung. Wird sich Caro mit ihrem Veter versöhnen und warum ist sie so ein unglücklicher Mensch geworden? Sehr bewegende Vater-Tochter-Beziehung. Wird sich Caro mit ihrem Veter versöhnen und warum ist sie so ein unglücklicher Mensch geworden?

„„Wenn das Ungesagte zur Last wird, … .““

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Eine eindrucksvolle Familien-Geschichte, wie sie nur das Leben schreiben kann: So klug, bewegend, authentisch, mit all seinen offenen Fragen sowie gesprochenen und ungesprochenen Worten, mit allem Verständnis und Unverständnis. Eine Geschichte, die fesselt; gerade weil sie so alltäglich und keinesfalls kitschig ist.
Ein Roman, der zeigt, wie sehr nicht verarbeitete Schuldgefühle einen Menschen verändern können.
Dunkle Schatten der Vergangenheit liegen auf der Familie Winter. Schatten, über die der Mantel des Schweigens beharrlich ausgebreitet wurde und unter denen Caro (fast 45 Jahre) zu zerbrechen droht. Jahrelang fühlte sich die junge Frau gefangen im Alltag, verstoßen von ihrem Vater, hatte aufgehört ihre Träume zu verwirklichen. Kann die bevorstehende Goldhochzeit der Eltern ein perfekter Zeitpunkt zur Versöhnung sein? Dazu muss Caro verstehen lernen, dass sie gegen die dunklen Schatten nicht viel ausrichten kann. Aber sie kann etwas dafür tun, dass man in der Familie anders miteinander umgeht – wieder offen miteinander kommuniziert.
Ein toller einfühlsamer Schmöker, der zu Herzen geht!

Übrigens: KrimileserInnen kennen die Autorin bereits aus spannenden Münster-Krimis, wie „Tod nach Schulschluss/ Denn mir entkommst du nicht“ (und andere).
Eine eindrucksvolle Familien-Geschichte, wie sie nur das Leben schreiben kann: So klug, bewegend, authentisch, mit all seinen offenen Fragen sowie gesprochenen und ungesprochenen Worten, mit allem Verständnis und Unverständnis. Eine Geschichte, die fesselt; gerade weil sie so alltäglich und keinesfalls kitschig ist.
Ein Roman, der zeigt, wie sehr nicht verarbeitete Schuldgefühle einen Menschen verändern können.
Dunkle Schatten der Vergangenheit liegen auf der Familie Winter. Schatten, über die der Mantel des Schweigens beharrlich ausgebreitet wurde und unter denen Caro (fast 45 Jahre) zu zerbrechen droht. Jahrelang fühlte sich die junge Frau gefangen im Alltag, verstoßen von ihrem Vater, hatte aufgehört ihre Träume zu verwirklichen. Kann die bevorstehende Goldhochzeit der Eltern ein perfekter Zeitpunkt zur Versöhnung sein? Dazu muss Caro verstehen lernen, dass sie gegen die dunklen Schatten nicht viel ausrichten kann. Aber sie kann etwas dafür tun, dass man in der Familie anders miteinander umgeht – wieder offen miteinander kommuniziert.
Ein toller einfühlsamer Schmöker, der zu Herzen geht!

Übrigens: KrimileserInnen kennen die Autorin bereits aus spannenden Münster-Krimis, wie „Tod nach Schulschluss/ Denn mir entkommst du nicht“ (und andere).

„Emotionale Familiengeschichte“

Ulrike Ackermann, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Sehr flüssig zu lesender Generationenroman, der aus verschiedenen Zeitebenen erzählt wird und somit nach und nach das Verständnis für die teils schwierige Vater-Tochter-Beziehung wachsen lässt.
So manches regt doch vielleicht auch an, einmal in sich zu gehen und bestehende Probleme aus der Sicht des anderen zu sehen...
Sehr flüssig zu lesender Generationenroman, der aus verschiedenen Zeitebenen erzählt wird und somit nach und nach das Verständnis für die teils schwierige Vater-Tochter-Beziehung wachsen lässt.
So manches regt doch vielleicht auch an, einmal in sich zu gehen und bestehende Probleme aus der Sicht des anderen zu sehen...

C. Gäbke, Thalia-Buchhandlung Heidenheim an der Brenz

Berührender Roman, der einem ein wenig Einblick in das Leben und die Psyche der Kriegskinder und -enkel gibt. So fesselnd, dass die Zeit wie im Flug vergeht. Berührender Roman, der einem ein wenig Einblick in das Leben und die Psyche der Kriegskinder und -enkel gibt. So fesselnd, dass die Zeit wie im Flug vergeht.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
38 Bewertungen
Übersicht
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Konflikte zwischen den Generationen
von leseratte1310 am 28.12.2017

Caro war das Lieblingskind ihres Vaters, doch durch einen schlimmen Streit ist ein Bruch entstanden und sie haben keinen Kontakt mehr. Nun steht die Goldhochzeit ihrer Eltern bevor. Wird es einen Weg zu einer Versöhnung geben? Ich habe schon einige Bücher der Autorin Christine Drews gelesen, die mich immer... Caro war das Lieblingskind ihres Vaters, doch durch einen schlimmen Streit ist ein Bruch entstanden und sie haben keinen Kontakt mehr. Nun steht die Goldhochzeit ihrer Eltern bevor. Wird es einen Weg zu einer Versöhnung geben? Ich habe schon einige Bücher der Autorin Christine Drews gelesen, die mich immer überzeugt haben. Daher habe ich auch dieses Buch lesen wollen. Caros Vater Karl gehört der Kriegsgeneration an. Diese Generation hat Schreckliches erlebt und musste früh Verantwortung übernehmen. Auch Karl hat für Mutter und Geschwister gesorgt und sich aus dem Nichts etwas aufgebaut. Aber eines hat diese Generation meist nicht, nämlich über das geredet, was sie erlebt haben und dieses „Probleme-nicht-ansprechen“ setzt sich in der nächsten Generation fort. Caros Leben verläuft nicht so gradlinig wie sich das der Vater gewünscht hätte. Es hat ihr an nichts gefehlt, der Vater wollte immer nur das Beste für seine Tochter, doch leider war er fast nie da. Caro wollte es allen recht machen und hat sich dabei verloren. Ihr kleiner Sohn hat es auch nicht einfach, denn Caro ertränkt ihre Probleme im Alkohol. Ihre Sucht hat sie inzwischen im Griff und sie scheint wieder Boden unter den Füßen zu haben, wozu ihr Freund Jakob beiträgt. Der Streit mit ihrem Vater belastet sie allerdings. Dann begegnet Caro Frau Schneiders und durch ihre Erzählungen versteht Caro plötzlich, wie all das Unausgesprochene zwischen ihrem Vater und ihr steht. Eine Versöhnung erscheint ihr nun möglich. Diese Geschichte spielt auf verschiedenen Zeitebenen und durch die Rückblenden in die Vergangenheit konnten wir Caro und ihren Vater gut kennenlernen und ihr Verhalten nachvollziehen. Es ist ein Buch, das berührt und zum Nachdenken anregt.

Familie
von einer Kundin/einem Kunden aus Teningen am 10.12.2017

Caro kracht völlig betrunken mit dem Auto ausgerechnet ins Grab ihrer Großmutter. Daraufhin bricht ihr Vater Karl jeglichen Kontakt ab, entzieht ihr sowohl die immer dagewesene finanzielle und berufliche Unterstützung, als auch die emotionale und familiäre. Nach dem Enzug, bei dem sich Caro endlich eingesteht, dass sie ein massives... Caro kracht völlig betrunken mit dem Auto ausgerechnet ins Grab ihrer Großmutter. Daraufhin bricht ihr Vater Karl jeglichen Kontakt ab, entzieht ihr sowohl die immer dagewesene finanzielle und berufliche Unterstützung, als auch die emotionale und familiäre. Nach dem Enzug, bei dem sich Caro endlich eingesteht, dass sie ein massives Alkoholproblem hat, muss sie mit über vierzig tatsächlich das erste Mal in ihrem Leben auf eigenen Beinen stehen. Sie hat eine eigene Wohnung, einen neuen Partner, fasst beruflich langsam Fuß und ist endlich auch eine Mutter für ihren Sohn. Doch die Autorin macht immer wieder Ausflüge in die Vergangenheit. Karl, welcher nach dem Krieg seinen Vater und seine Schwester verloren hat, hat schon als 14jähriger schwer geschuftet um die Familie zu unterstützen. Er hat es geschafft, sich vom kleinen Flüchtlingsjungen zum erfolgreichen Bauunternehmer hochzuarbeiten. Doch wie sein Unternehmen führt er auch seine Familie. Caro ist neben den beiden Brüdern seine kleine Prinzessin. Doch mit zunehmendem Alter fühlt sie sich von ihm einfach nicht ernst genommen und flüchtet sich in den Alkohol. Immer wieder gibt es Episoden aus Caros Kindheit. Durch die verschiedenen Epochen lernen wir Karl und Caro in sehr unterschiedlichen Facetten kennen. Es erklärt, warum die beiden so geworden sind, wie sie nuneinmal sind, ohne dabei wertend oder von Vorwürfen überhäuft zu werden. Man versteht, warum Karl diesem Menschen geworden ist. Und obwohl er für seine Tochter nur das Beste wollte, hat er ihr damit nicht geholfen. Obwohl Caro ihr Leben allmählich in den Griff bekommt, ist es für sie schier unvorstellbar, auf ihren Vater zuzugehen und sich zu versöhnen. Ihre Mutter drängt, dass es doch anlässlich der goldenen Hochzeit endlich Zeit wäre. Doch wie soll sie ihrem Vater unter die Augen treten, wo er sie doch so schmälich im Stich gelassen und zurückgewiesen hat? Doch die Freundschaft mit der alten Frau Schneiders hilft Caro. Dank ihrer Kriegsgeschichten lernt sie auch ihren Vater besser kennen und beginnt Verständnis für sein Verhalten aufzubringen. Und dann ist der große Tag da. Zusammen mit ihrem neuen Partner macht sie sich auf den Weg zur goldenen Hochzeit ihrer Eltern. Leider lässt uns Christine Drews uns hier völlig im Regen stehen. Obwohl das gesamte Buch auf dieses Ereignis hinarbeitet, ist es mit der Ankunft im Haus zu Ende. Wie abgehackt ist es einfach vorbei. Der Schreibstil ist sehr berührend. Die Autorin entführt uns regelrecht in die Gefühlswelt der Protagonisten. Mal mehr, mal weniger emotional wird es jedoch nie gefühlsduselig. Der Wechsel zwischen den einzelnen Zeiten gelingt ihr wunderbar. Auch das Cover ist perfekt gewählt. Papa trägt seine kleine Prinzessin auf den Schultern und beide genießen die gemeinsame Zeit sichtlich. Vom Ende jedoch war ich enttäuscht. Den großen Showdown zwischen Vater und Tochter hätte ich mir wirklich gewünscht. So finde ich die Geschichte einfach unfertig. Vielleicht hat sich Christine Drews damit aber auch ein Türchen für eine Fortsetzung offengelassen. Auch den Titel finde ich nicht ganz passend. Es gibt im gesamten Buch nur einen kleinen Hinweis auf einen Sonntag. Es wird nicht klar, warum Caro ihr Vater ausgerechnet an diesem Tag besonders fehlt. Trotzdem hat mir "Sonntags fehlst du am meisten" sehr gut gefallen, weshalb ich es sehr gerne zum Lesen empfehle.

Tiefgründig und zum Nachdenken
von Manuela Pfleger am 02.12.2017

Kennt ihr das auch, dass man zwischendurch auch einen tiefgründigeren Familienroman lesen muss? Das Cover hatte mich angesprochen und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, wusste ich, dass ich dieses Buch lesen muss. Der Schreibstil von Christine Drews hat mich von Anfang gefesselt und in den Bann gezogen, denn... Kennt ihr das auch, dass man zwischendurch auch einen tiefgründigeren Familienroman lesen muss? Das Cover hatte mich angesprochen und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, wusste ich, dass ich dieses Buch lesen muss. Der Schreibstil von Christine Drews hat mich von Anfang gefesselt und in den Bann gezogen, denn er ist zwar leicht, locker und mit Spannung zu lesen, aber die Themen, wie Alkoholismus, Rückblenden in die Kriegszeit, Familiengeheimnis, Beziehung zwischen Tochter und Vater und vieles mehr, wurden mir sehr tiefgründig näher gebracht. Die Charaktere sind fantastisch in Szene gesetzt geworden. Caro, Mutter eines Sohnes, geschieden, trockene Alkoholikerin, hat seit über einem Jahr keinen Kontakt mehr zu ihrem Vater. Ihrem Vater, für dem sie immer "seine Prinzessin" war. Der Grund dafür ergibt sich durch vieles aus der Vergangenheit und Caro lernt ihren Vater erst so richtig verstehen, nachdem sie von Erzählungen aus dem Krieg erfährt. Karl, Caros Vater, ist ein Kind des Krieges, der bereits mit 14 Jahren für seine Mutter und Geschwister aufkommen musste, damit sie überleben konnten. Natürlich gibt es auch weitere sympathische Charaktere, die diesen tiefgründigen Roman abrunden. Die Perspektivenwechsel die in verschiedenen Zeitepochen spielen, da es immer wieder Rückblenden in die Vergangenheit gibt, mögen zwar für manche verwirrend sein, aber persönlich konnte ich allem sehr gut folgen und machte es für mich noch interessanter weiter zu lesen. Als Leser erfährt man von Caros Vergangenheit und Gegenwart, aber auch von Karl und Frau Schneiders Vergangenheit. Die Gegenwart spielt im Jahre 2016 und in Deutschland. Die Themen von Alkoholismus, Kriegsgeschichte, Familienzusammenhalt, Liebe, Freundschaft werden hier sehr gut aufgegriffen und tiefgründig dem Leser erzählt. Persönlich musste ich an manchen Stellen echt schlucken, da mir der Kloß im Hals war, aber manchmal durfte ich auch schmunzeln und vieles hat mich auch zum Nachdenken angeregt. "Ein sehr tiefgründiger Familienroman, mit sehr interessanten Themen, einem leichten, angenehmen Schreibstil, sympathische Charaktere. Emotionen vom schmunzeln bis zum Weinen werden dem Leser übermittelt. Themen von Alkohol, Eltern, die im Krieg aufgewachsen sind, wurden hier aufgegriffen. Eine nicht ganz leichter Lektüre, die aber absolut lesenswert ist."