Warenkorb
 

Sie haben noch keinen tolino eReader? Jetzt informieren.

Elbenfürstin

Die Geschichte der Lilia Joerdis van Luzien 1

(8)
Das zauberhafte, uralte Buch lag auf meinem Esstisch, während ich ungeduldig den sich träge erhitzenden Wasserkessel abwartete. Hier unter dem Küchenfenster fiel noch genügend trübgraues Winterlicht ein, um auf die Deckenlampe verzichten zu können. „Was hat dieses Buch nur an sich?“ Antiquitäten entzogen sich schon immer meinem Interesse. „Geheimnisvoll.“ Mir kam eine Idee und ich flitzte los zum Bücherregal im Wohnzimmer. Vielleicht fand sich im alten Lexikon eine Seite über Schriften.
Noch bevor ich den entsprechenden Band Sai - Suc aufschlagen konnte, pfiff mich der Wasserkessel zurück. Der Tee musste erst ziehen, also drehte ich mich wieder um. Das mitgebrachte Buch leuchtete! Das Lexikon geriet in Vergessenheit. Ein schmaler Lichtstrahl fiel auf die Schrift. Mein irres Glotzen dauerte exakt 2 Minuten und 40 Sekunden, bis das schrille Piepen der Teeuhr gnädig meine entglittenen Gesichtszüge in Bewegung brachte.
Vielleicht wäre der Anfang für mich leichter geraten, wäre mein Blick diesem ersten Lichtstrahl nach draußen gefolgt. Nämlich in Erwartung einer Wolkenlücke, die der tief stehenden Wintersonne eine freundliche Chance gab. Denn da draußen gab es keine Lücke, keinen Sonnenstrahl, nur Einheitsgrau. Andererseits wäre der Anfang garantiert erheblich schlimmer missraten, hätte ich meine unsichtbare Untermieterin aus Joschs Laden zurückkehren sehen. Nachdem die Elbe Elin jede einzelne Nacht meines bisherigen Lebens bewacht hatte, startete mit dem heutigen Tag ihr Fulltimejob bei mir.
Portrait
Anno 1963 wurde ich in Niedersachsen geboren. Von Kindesbeinen an war „Rastlosigkeit“ mein zweiter Nachname. Zwangsläufig zog ich nach dem Studium viele Jahre lang als Pressefotografin und Journalistin kreuz und quer durch Deutschland. Heute lebe ich als freie Autorin zusammen mit meinem Ehemann leidenschaftlich gerne in Berlin. Insgesamt vier rasant erzählte Urban Fantasy-Bände, „Elbenfürstin", „Elbensilber", „Elbenfluch" und „Elbenschwur", werden 2017 nacheinander mit neuem Inhalt erscheinen.
… weiterlesen
eBook kaufen
eBook verschenken

Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 300 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 04.05.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783742789099
Verlag Neobooks
Dateigröße 737 KB
eBook
6,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
In der Cloud verfügbar
Per E-Mail verschenken i
eBook kaufen
eBook verschenken
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
4
2
2
0
0

Magie und Dämonen
von einer Kundin/einem Kunden aus Blumberg am 16.11.2018

Normalerweise bin ich nicht so der Fantasy-Fan. Doch ab und zu entdecke auch ich ein Buch aus diesem Genre, dass es schafft, mich zu fesseln. ?Elbenfürstin? ist so ein Buch. Ich muss sagen, es hat mich sehr beeindruckt. Mit Fantasie und Sprache jongliert Daniela Zörner ganz nach ihrem Belieben.... Normalerweise bin ich nicht so der Fantasy-Fan. Doch ab und zu entdecke auch ich ein Buch aus diesem Genre, dass es schafft, mich zu fesseln. ?Elbenfürstin? ist so ein Buch. Ich muss sagen, es hat mich sehr beeindruckt. Mit Fantasie und Sprache jongliert Daniela Zörner ganz nach ihrem Belieben. Es dauert nicht sehr lange, bis man in der Geschichte ankommt. Ehe ich mich versah, zog mich die Handlung nahezu magisch mitten ins Geschehen. Ich spürte Lilias Müdigkeit, ihren Schmerz, ihre Freude. Obwohl fantasievolle Elemente den Hauptteil der Handlung bestreiten, schien mir doch nicht alles aus der Luft gegriffen. So manche Situation ließ mich an Selbsterlebtes erinnern. Und Lilias Gegner zeigen unglaublich realistische Züge. Das gesamte Buch ist, schriftstellerisch betrachtet, sprachlich absolut perfekt gestaltet. Witzige Dialoge und nachdenkliche Passagen ergänzen sich aufs Beste. Seite um Seite fliegt beim Lesen nur so dahin. Die Autorin verfügt über einen ausgeprägt großen Wortschatz. Teilweise spielt sie mit den Worten, erfindet neue Redewendungen, die das Potential hätten, in den allgemeinen Sprachgebrauch aufgenommen zu werden. Ihre Beschreibungen von Personen, Situationen und Handlungsorten fallen so bildlich aus, dass das Kopfkino pausenlos arbeitet. Daniela Zöllners Figuren sind sehr liebevoll und sehr detailreich ausgearbeitet, besitzen einen hohen Wiedererkennungswert. Fazit: Fantasievoll, facettenreich, magisch. Mich hat dieses Buch überzeugt. Lesevergnügen pur.

Von Elben und Dämonen
von einer Kundin/einem Kunden aus Garmisch-Partenkirchen am 03.11.2018

>> Tief in der Nacht kam Raimund nochmals nach mir sehen. In bedauernd gebührendem Abstand zum sternelbischen Lichtkegel blieb er stehen. "Was machst du bloß für Sachen, Lilia? Als Racheengel durch die Stadt ziehen, du bist doch keine Superwoman." So, so selbst bei ihm war der Groschen gefallen.... >> Tief in der Nacht kam Raimund nochmals nach mir sehen. In bedauernd gebührendem Abstand zum sternelbischen Lichtkegel blieb er stehen. "Was machst du bloß für Sachen, Lilia? Als Racheengel durch die Stadt ziehen, du bist doch keine Superwoman." So, so selbst bei ihm war der Groschen gefallen. "Raimund ich habe keine andere Wahl. In dieser Stadt findet eine Schlacht statt, bei der Menschen die ersten Opfer sind." "Aber du bist selbst ein Mensch", mahnte er voller Sorge. (76 %) << Klappentext: Ihr blieb die Spucke weg. Hatten die Lichtwesen wirklich gerade ?Elbe? gesungen? E-L- B-E? Noch bevor Lilia begreift, wie ihr geschieht, schlittert sie in Berlin zwischen die kampferprobten Fronten von Elben und Dämonen. Rebellisch versucht die junge Frau, sich gegen den Sog einer wahrhaft mystischen Geschichte zu stemmen. Doch bald muss Lilia erkennen, dass sie den ihr zugewiesenen Schicksalspfad nicht mehr verlassen kann. So wächst sie, angeleitet von der schwer durchschaubaren Elbe Elin, zu einer Halbelbe heran. Das Licht stehe ihr bei! Dies ist der Start und somit erste Band der Urban-Fantasy Reihe um Lilia Joerdis van Luzien. Nachdem wir erfahren habe wie es Lilia in ihrer Kindheit erging, geht es 44 Jahre weiter mit der erwachsenen jungen Frau. Der Name Lilia wurde ihr von Sternelben gegeben, nachdem ihr ein Buch vor die Füße fiel und Lilia nicht mehr nur ihr Altes Ego hörte, sondern auch neue Stimmen - die der Sternelben. Ihr urprünglicher Kiindsname wird nie genannt, schade eigentlich, aber da ihre eigene Mutter sie nur "Kind" nannte wurde ihr Name unbedeutend. Sehr schnell fügt sie sich ihrer neuen Rolle und vertraut blind. Ein Fehler? Unter anderem lernen wir die Elbe Elin kennen, diese ist auf der Erde gefangen. Von ihr wird Lilia ausgebildet. Zu was für welchen Zweck müsst ihr durch lesen dieser Geschichte selbst erfahren ;) Elin empfand ich als gut ausgereiften Charakter. Lilia selbst tritt als junge und sympathische Frau auf und sie entwickelt sich im Laufe des Romans, dennoch hat mir bei ihr, gerade weil sie die Hauptprotagonistin ist, etwas an Tiefe gefehlt. Da Daniela Zörner hier die Lebensgeschichte der Lilia verfasst hat und diese auch einiges erlebt, fehlt mir ein Hauch von Spannung, denn ihr Leben ist alles andere als langweilig. Lilias aufreibende Ereignisse erscheinen mir zu kurz und man kann sagen, das die Balance zwischen diesen Ereignissen und ihren "Ruhephasen" noch nicht ganz ausgereift ist. Die Autorin schafft es trotzdem durch ihren Schreibstil, der recht bildhaft wirkt und auf sprachlich hohem Niveau angesiedelt ist, die Neugierde aufrecht zu erhalten. Immer wieder werden neue Fragen aufgeworfen und die Neugierde wächst und wächst. In das Cover lässt sich viel hinein interpretieren. Schlussendlich hängt es natürlich mit der Geschichte zusammen und ist passend. Fazit: Ich habe mit mir gehadert ob drei oder vier Sterne. Entschieden habe ich mich für vier, da dies trotz meiner Kritikpunkte ein gelungener Start ist und bestimmt einiges in den nächsten Teilen auf uns zukommt ;) . Ich bin gespannt!

Wortakrobatik
von einer Kundin/einem Kunden am 19.09.2018

Der Titel des Buches ?Elbenfürstin? hat mich neugierig gemacht. Und auch der sehr ästhetisch gestaltete Umschlag. Von der Autorin Daniela Zörner hatte ich bis dahin noch nichts gelesen, also ging ich unvoreingenommen an die Lektüre heran. Nun ja, das stimmt nicht so ganz, denn ein wenig skeptisch bin ich... Der Titel des Buches ?Elbenfürstin? hat mich neugierig gemacht. Und auch der sehr ästhetisch gestaltete Umschlag. Von der Autorin Daniela Zörner hatte ich bis dahin noch nichts gelesen, also ging ich unvoreingenommen an die Lektüre heran. Nun ja, das stimmt nicht so ganz, denn ein wenig skeptisch bin ich bei Autorinnen und Autoren natürlich schon, hinter denen kein Verlag steht. Veröffentlichen kann schließlich jede und jeder. Das Risiko tragen die Leser. Meine Skepsis war schnell verflogen und schon auf den ersten Seiten hat mich die Autorin begeistert. Die Geschichte der Lilia Joerdis van Luzien ist schön und interessant geschrieben. Der Schreibstil von Daniela Zörner ist erfrischend anders, wenn man viele gängige Fantasy-Titel daneben legt. Das sticht schon heraus. Am besten hat mir die Wortakrobatik gefallen, an der die Autorin wohl großen Spaß hat. So schreibt sie: ?Täglich unterrichtete Elin den Gebrauch von Energie, das Wirken einer Lichtbarriere als Selbstschutz oder die Geschmeidigkeit meines Körpers. Auf Deutsch: Lichtzirkus, Ganzkörperkondom und Schlangenmensch.? Das setzt sie so gut dosiert ein, dass dieses Stilmittel immer wieder eine willkommene Abwechslung im Lesefluss ist. Langweilig ist mir die Elbenfürstin an keiner Stelle geworden. Ich freue mich schon auf die Lektüre von ?Elbensilber? und spendiere fünf Sterne.