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How I Met Your Grandfather

Oder warum es sinnvoll sein kann, Hackenschuhe zu tragen (Inkl. 20-seitiges Booklet), Lesung. CD Standard Audio Format

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Zwei moderne Erzählungen: eine über eine außergewöhnliche Freundschaft, die durch einen verrückten Zufall zustande kam. Die andere fällt in die Gattung historischer Prosa und spielt Ende der 60-er Jahre in New York.
Portrait
Deutsch-amerikanische Autorin, die sich in der Menschenrechts-Organisation IJM (International Justice Mission) im Kampf gegen moderne Sklaverei engagiert.
Leitet Workshops in kreativem Schreiben für Kinder.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Juliane Sophie Kayser
Erscheinungsdatum 15.09.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783961113743
Verlag Nova Md
Spieldauer 56 Minuten
Hörbuch (CD)
12,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Eine außergewöhnliche Geschichte über eine außergewöhnliche Freundschaft
von Nina W. aus Eppelborn am 18.01.2018

Zum Inhalt: Das Hörbuch (54 Minuten) enthält zwei moderne Erzählungen. Eine über eine völlig verrückte, aber wahre Geschichte einer sehr außergewöhnlichen Freundschaft, zwischen der Autorin und Fred Raymes aus dem Film „Menachem und Fred“. Diese wahre Geschichte berührt und regt zum Nachdenken an, dennoch mangelt es ihr nicht an Leichtigkeit und Humor, auch wenn... Zum Inhalt: Das Hörbuch (54 Minuten) enthält zwei moderne Erzählungen. Eine über eine völlig verrückte, aber wahre Geschichte einer sehr außergewöhnlichen Freundschaft, zwischen der Autorin und Fred Raymes aus dem Film „Menachem und Fred“. Diese wahre Geschichte berührt und regt zum Nachdenken an, dennoch mangelt es ihr nicht an Leichtigkeit und Humor, auch wenn Sinnfragen berührt werden. Die zweite Erzählung SCHATTENWASSER, NAHE wurde gelesen von der bekannten Tatort-Schauspielerin Tessa Mittelstaedt. Sie ist ein weitaus düstereres Stück historischer Prosa, das eine junge Frau im New York der 68-er Jahre zeigt, die vor sich selbst auf der Flucht ist, bis … Die erzählerische Klammer ist, daß es sich bei beiden Protagonisten um Kinder des Holocaust handelt. In beiden Texten geht es auch um Versöhnung mit dem eigenen Leben und mit Anderen. „Barmherzigkeit ist, wenn wir das Chaos des anderen betreten“ (James Keenan), dieses entscheidende Zitat aus dem ersten Text trifft eine Kernaussage für beide Werke. Die international bekannte Pianistin Zhana Minasyan spielt zauberhaft schöne Musik dazu von Frederic Mompou, Claude Debussy und Frederic Chopin. Das Zusammenwirken von Musik und Literatur verbindet sich zu einem harmonischen Ganzen, das mehr ist als die Summe seiner Teile und ist ein einzigartiger Kunstgenuss für Herz und Ohr. Über die Autorin: Juliane Sophie Kayser wurde 1971 in Washington D.C., USA geboren. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Heidelberg. Als sie selbst noch ein Kind war, schrieb sie mit acht Jahren in ihr Tagebuch: „Wenn ich einmal groß bin, will ich Autorin werden.“ Sie ist dann allerdings erst mal Grundschullehrerin geworden. Mehr über die Autorin erfahrt ihr auf ihrer Homepage und auf ihrer Facebookseite. Mein Fazit und meine Rezension: Juliane Sophie Kayser hat sich einem Thema gewidmet, das nicht nur schwierig zu begreifen, sondern auch zu verarbeiten ist: dem Holocaust. Die Autorin selbst trifft auf den Zeitzeugen Fred Raymes und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, denn die erste Bekanntschaft mit ihm macht ihr Stöckelschuh vor dem Eingang des Kinos zum gleichnamigen Film „Menachem und Fred“. Doch ohne diese zugegebenermaßen für Fred schmerzhafte Begegnung wäre es niemals zu einer außergewöhnlichen Freundschaft gekommen, die Juliane Sophie und Fred ein Leben lang verband und auch weiterhin verbinden wird. In ihrem Hörbuch – gelesen von der Autorin selbst – werden also wir Zuhörer nunmehr ebenfalls Zeugen einer Zeit, die man in Deutschland nicht so schnell vergessen wird. Mit viel Hoffnung und Vorsicht, nähert sie sich diesem Thema und auch dem Herzen des alten Mannes an, der eine einzigartige Geschichte zu erzählen hat: die Geschichte von ihm und seinem guten Freund Menachem, der ein Opfer dieser schlimmen Zeit wurde. Untermalt mit malerischen Klavierklängen und mit solch einer Emotion vorgetragen, wird auch das Herz des Zuhörers schwermütig und irgendwann fragt man sich selbst: wo war Gott zu dieser Zeit? Denn das ist die Frage, die Fred seinen Lebtag verfolgt. Fred selbst ist nach dieser schrecklichen Zeit und all seinen Erinnerungen an den Verlust vieler Freunde, Bekannte und auch Familienangehöriger, sehr gezeichnet und Gott – der Gutmütige und Liebende – hat dort keinen Platz, denn, wenn es ihn wirklich geben würde, hätte er all dies nicht verhindert? Auch ich habe während dem Hören über all das nachgedacht und bin bis jetzt zu keinem Ergebnis gekommen, das mich oder mein Gewissen zufrieden stellen würde. Umso erstaunter war ich, wie liebevoll, aber auch vehement, Juliane Sophie ihrem neuen Bekannten Fred doch noch davon überzeugen kann, dass Gott tatsächlich existiert und ihn nicht im Stich gelassen hat. Aus einer zunächst zufälligen Bekanntschaft entwickelt sich eine wundervolle Freundschaft, die beiden Seiten viel gibt. Mir hat dieses Hörbuch sehr gut gefallen. Nicht zuletzt auch, weil es von der Autorin selbst vorgelesen wurde und man auch anhand ihrer Tonlage, die tiefen Gefühle und Erinnerungen miterleben durfte. In der zweiten Geschichte geht es ebenfalls um eine Überlebende des Holocaust, nur hier fehlt jegliche Hoffnung. Leserin dieser Geschichte ist Tessa Mittelstaedt, welche es ebenfalls perfekt weiß, diese düstere und hoffnungslose Stimmung dem Leser nahe zu bringen. Doch meine Worte können diese Geschichten einfach nicht ausreichend beschreiben, dazu müsst ihr schon selbst reinhören. Von mir gibt es daher eine klare Hörempfehlung!