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Jack

Roman

(21)
Er ist nur noch ein Abglanz seiner selbst und säuft sich in Florida zu Tode: Jack Kerouac, Idol der Beatniks, der einst das Leben seines Freundes Neal Cassady ausschlachtete, um es zum Kultroman der 1950er Jahre zu verdichten. Da steht aus heiterem Himmel eine Literaturstudentin vor seiner Tür. Ihr Traum: als seine erste Biographin sein Leben aufzuschreiben. Jack weigert sich und lässt sich doch von Jans Bewunderung zu einem Blick zurück verführen. Ein Trip, aus dem keiner der Beteiligten heil herauskommt.
Portrait
Anthony McCarten, geboren 1961 in New Plymouth/Neuseeland, schrieb als 25-Jähriger mit Stephen Sinclair den Theaterhit ›Ladies Night‹. Es folgten Romane und Drehbücher (u. a. zu den von ihm auch mitproduzierten internationalen Filmen ›The Theory of Everything‹ und ›Darkest Hour‹ mit Gary Oldman). Er lebt in London.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 28.02.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-06856-6
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 19/12,4/2,2 cm
Gewicht 294 g
Originaltitel American Letters
Auflage 1
Übersetzer Gabriele Kempf-Allie, Manfred Allié
Buch (gebundene Ausgabe)
22,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Nicht mehr on the road?“

Uta Iwan, Thalia-Buchhandlung Neuss

Ich liebe Anthony McCarten! Auch sein neuer Roman ist pures Lesevergnügen. Diesmal macht sich die junge Literaturstudentin Jan auf den Weg, den in Vergessenheit geratenen Schriftsteller Jack Kerouac zu interviewen und als erste seine Biographie zu schreiben. Kerouac, einst Idol der Beatniks, entpuppt sich als heruntergekommener Trinker mit fragwürdigen Ansichten, lässt sich aber wider Erwarten auf die enthusiastische junge Wissenschaftlerin ein. Ein psychologisches Verwirrspiel beginnt, denn auch Jan hat einiges zu verbergen... Ich liebe Anthony McCarten! Auch sein neuer Roman ist pures Lesevergnügen. Diesmal macht sich die junge Literaturstudentin Jan auf den Weg, den in Vergessenheit geratenen Schriftsteller Jack Kerouac zu interviewen und als erste seine Biographie zu schreiben. Kerouac, einst Idol der Beatniks, entpuppt sich als heruntergekommener Trinker mit fragwürdigen Ansichten, lässt sich aber wider Erwarten auf die enthusiastische junge Wissenschaftlerin ein. Ein psychologisches Verwirrspiel beginnt, denn auch Jan hat einiges zu verbergen...

„Für alle die "On the Road" geliebt haben!“

Sabine Sälzler, Thalia-Buchhandlung Hanau

Die junge Studentin Jan möchte die erste Biografie über ihr großes Idol, den Schriftsteller Jack Kerouac, schreiben. Doch wie sie feststellen muss, ist dieser nur noch ein Schatten seiner Selbst. Alkoholiker, fett und bereit zu sterben. Sie schafft es sein Vertrauen zu gewinnen, doch nach und nach kommen ihre wahren Absichten zum Vorschein.
Ein geniales und fesselndes Buch! McCarten ist ein wahrer Erzählkünstler.
Die junge Studentin Jan möchte die erste Biografie über ihr großes Idol, den Schriftsteller Jack Kerouac, schreiben. Doch wie sie feststellen muss, ist dieser nur noch ein Schatten seiner Selbst. Alkoholiker, fett und bereit zu sterben. Sie schafft es sein Vertrauen zu gewinnen, doch nach und nach kommen ihre wahren Absichten zum Vorschein.
Ein geniales und fesselndes Buch! McCarten ist ein wahrer Erzählkünstler.

Moritz Eis, Thalia-Buchhandlung Berlin

Genialer wie aberwitziger Roman über Leben und Wirken Jack Kerouacs, dem Kultautor der Beat Generation und seinen Roman „On the Road“. Am wichtigsten ist, McCarten trifft den Ton! Genialer wie aberwitziger Roman über Leben und Wirken Jack Kerouacs, dem Kultautor der Beat Generation und seinen Roman „On the Road“. Am wichtigsten ist, McCarten trifft den Ton!

„Auf der Suche nach der eigenen Identität“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Gera

Das Thema des Romans ist interessant und wie ich finde recht gut umgesetzt. Allerdings konnte ich mich nicht mit den Charakteren anfreunden und somit hat mich die Geschichte leider nicht so sehr berührt, wie ich es eigentlich erwartet hätte. Das Thema des Romans ist interessant und wie ich finde recht gut umgesetzt. Allerdings konnte ich mich nicht mit den Charakteren anfreunden und somit hat mich die Geschichte leider nicht so sehr berührt, wie ich es eigentlich erwartet hätte.

Julia Sesulka, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Ein Roman über Herkunft und Identität und die Frage, was man damit anstellt, wenn man sie gefunden hat ... sehr überraschend und perfekt für Liebhaber guter Literatur! Ein Roman über Herkunft und Identität und die Frage, was man damit anstellt, wenn man sie gefunden hat ... sehr überraschend und perfekt für Liebhaber guter Literatur!

„Enttäuschend !!“

Haike Zimmer, Thalia-Buchhandlung Dresden

Die Suche eines fanatischen Fans und das Ringen
um die eigene Identität, sind Gegenstand
dieses Romans.
Jack Kerouac, der Kultschriftsteller der
Beatgeneration, ist das Objekt der Begierde.
Meine Lesehoffnung lag auf dem Autoren.
Sie wurde nicht erfüllt.
Ein eher schwaches Buch von McCarten .
Die Suche eines fanatischen Fans und das Ringen
um die eigene Identität, sind Gegenstand
dieses Romans.
Jack Kerouac, der Kultschriftsteller der
Beatgeneration, ist das Objekt der Begierde.
Meine Lesehoffnung lag auf dem Autoren.
Sie wurde nicht erfüllt.
Ein eher schwaches Buch von McCarten .

N. Gatzke , Thalia-Buchhandlung Berlin

Dieses Buch ist eine tiefe Verbeugung vor einem großen Autoren!
Erfahren Sie hier, eingebettet in eine fiktive Rahmenhandlung, mehr über Jack Kerouac...
Dieses Buch ist eine tiefe Verbeugung vor einem großen Autoren!
Erfahren Sie hier, eingebettet in eine fiktive Rahmenhandlung, mehr über Jack Kerouac...

Michael Wasel, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein grandioser Roman über die letzten Monate eines großen Autors. Dabei geht es um das Spiel mit Identitäten und auch das Amerika der damaligen Zeit. Faszinierend und fesselnd. Ein grandioser Roman über die letzten Monate eines großen Autors. Dabei geht es um das Spiel mit Identitäten und auch das Amerika der damaligen Zeit. Faszinierend und fesselnd.

Andrea Becker, Thalia-Buchhandlung Fulda

Eine verworrene und erstmal abstoßende Begegnung mit einem Idol, welches seine besten Zeiten weit hinter sich gelassen hat ... Eine verworrene und erstmal abstoßende Begegnung mit einem Idol, welches seine besten Zeiten weit hinter sich gelassen hat ...

„Ein Stück amerikanische Literaturgeschichte“

Carina Nickenig, Thalia-Buchhandlung Neuwied

Diesmal nimmt uns Anthony McCarten mit in die Vergangenheit. Es geht in die Zeit der Beatniks und man taucht als Leser vollkommen ein, in das Leben rund um Jack Kerouac. - Fesselnd, verworren, unheimlich spannend und voller verschiedener Identitäten wird man ein Teil der Geschichte rund um eine junge Frau, die Jacks Leben niederschreiben möchte. Aber da steckt noch viel mehr dahinter... Ein großartiger Roman, den es lohnt, zu lesen. Aber Achtung: besonders das Ende steckt voller Überraschungen! Diesmal nimmt uns Anthony McCarten mit in die Vergangenheit. Es geht in die Zeit der Beatniks und man taucht als Leser vollkommen ein, in das Leben rund um Jack Kerouac. - Fesselnd, verworren, unheimlich spannend und voller verschiedener Identitäten wird man ein Teil der Geschichte rund um eine junge Frau, die Jacks Leben niederschreiben möchte. Aber da steckt noch viel mehr dahinter... Ein großartiger Roman, den es lohnt, zu lesen. Aber Achtung: besonders das Ende steckt voller Überraschungen!

„Über Identitätsdiebstahl und –Verlust“

Jacqueline Ganser, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Die Geschichte über einen der ganz Großen der zeitgenössischen Literatur wird hier verwoben mit dem sensiblen Thema der Identität. Man lässt sich als Leser mitreißen und hinters Licht führen und denkt zwangsläufig darüber nach, was denn die eigene Identität überhaupt ausmacht…
Haben wir nur eine, nach deren Vorgaben unser Handeln bestimmt wird, oder ist es gar nur zu natürlich, sich mehrere Identitäten zuzulegen um im Alltag zu bestehen?
Ein Buch, das einen mit der Härte der Realität konfrontiert, und dann doch wieder so kurios erscheint wie „ Angst & Schrecken in Las Vegas“.
Die Geschichte über einen der ganz Großen der zeitgenössischen Literatur wird hier verwoben mit dem sensiblen Thema der Identität. Man lässt sich als Leser mitreißen und hinters Licht führen und denkt zwangsläufig darüber nach, was denn die eigene Identität überhaupt ausmacht…
Haben wir nur eine, nach deren Vorgaben unser Handeln bestimmt wird, oder ist es gar nur zu natürlich, sich mehrere Identitäten zuzulegen um im Alltag zu bestehen?
Ein Buch, das einen mit der Härte der Realität konfrontiert, und dann doch wieder so kurios erscheint wie „ Angst & Schrecken in Las Vegas“.

„Eine Hommage an den Vater der Beatniks!“

David Möckel, Thalia-Buchhandlung Coburg

„Mein Herz schlägt nur aus Sympathie für die Eindringlinge, die von mir Besitz ergreifen“

Die Geschichte eines Mannes der mit seinen Dämonen ringt und am Ruhm und den Erwartungen, die Andere auf ihn projizieren, zerbricht.
Die letzten Lebensmonate von Jack Kerouac, in Form einer fiktiven Geschichte!
Ein Idol für Millionen und am Ende doch allein.
„Mein Herz schlägt nur aus Sympathie für die Eindringlinge, die von mir Besitz ergreifen“

Die Geschichte eines Mannes der mit seinen Dämonen ringt und am Ruhm und den Erwartungen, die Andere auf ihn projizieren, zerbricht.
Die letzten Lebensmonate von Jack Kerouac, in Form einer fiktiven Geschichte!
Ein Idol für Millionen und am Ende doch allein.

„Abgründe“

Susanna Wanke, Thalia-Buchhandlung Erlangen (Arcaden)

Dass ein Autor mit seinem Buch, so wie Jack Kerouac, eine ganze Generation in ihrem Verhalten beeinflussen kann, können wir heute eigentlich gar nicht mehr nachvollziehen. Anthony McCarten ist ein Roman voll von Dramatik, Tiefgründigkeit und Überraschungen gelungen. Die Frage nach dem Selbst klingt noch lange nach und der Roman macht Lust, für den, der es noch nicht getan hat, die Autoren der Beat Generation zu lesen.
Dass ein Autor mit seinem Buch, so wie Jack Kerouac, eine ganze Generation in ihrem Verhalten beeinflussen kann, können wir heute eigentlich gar nicht mehr nachvollziehen. Anthony McCarten ist ein Roman voll von Dramatik, Tiefgründigkeit und Überraschungen gelungen. Die Frage nach dem Selbst klingt noch lange nach und der Roman macht Lust, für den, der es noch nicht getan hat, die Autoren der Beat Generation zu lesen.

„Nichts könnte mir unähnlicher sein, als ich selbst...“

Laura Schwartz, Thalia-Buchhandlung Landau

Jack Kerouac war mein Held. Ich weiß, ich bin vielleicht etwas zu jung, um das zu behaupten, aber es stimmt. Sein Roman "On the road" hat mich schon an den Strand von Griechenland begleitet, saß mit mir am Hafen in Stockholm und in der Sonne vor dem Kolosseum in Rom. Ich wollte nichts sehnlichster, als Teil der Beatniks-Generation zu sein, das Gefühl der Freiheit zu spüren, das nirgendwo besser beschrieben wird, als in Kerouac' Roman.

Anthony McCarten gehört zu den besten zeitgenössischen Schriftstellern und schrieb sich mit seinem "Superhero" in unser aller Herzen. Er schafft es wie kein zweiter, mit Sprache zu spielen und das Gefühl einer Generation wiederzugeben.
Kerouac und McCarten - eine bessere Kombination scheint für mich nicht möglich. Und in der Tat - "Jack" ist außergewöhnlich, lässig und einzigartig. Doch vor allem ist "Jack" eines - völlig anders als erwartet.
In McCartens Roman wird der Schriftsteller, den Höhepunkt seiner Karriere hat er längst überschritten und betäubt sich jetzt mit Unmengen an Alkohol, von einer jungen Literaturstudentin aufgesucht, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Lebensgeschichte ihres Idols für die Nachwelt festzuhalten. Kerouac weigert sich zunächst, hat ihm sein verfrühter Ruhm doch mehr Ärger als Privilegien eingebracht. Schließlich gibt er jedoch nach, auch wenn er weiterhin vorsichtig agiert und nicht alles von sich preisgibt.
Doch auch seine Biografin ist ganz anders, als es zunächst scheint und so verstricken sich beide langsam in einen Strudel aus Lügen und vagen Vermutungen.
Wer bei "Jack" einen gewöhnlichen Roman mit biografischen Zügen erwartet, wird überrascht sein. Natürlich baut McCarten wichtige Etappen aus dem Leben des Autors ein, aber sein Roman ist so viel mehr, als eine reine Abarbeitung eines bewegten Lebens. McCarten spielt mit den Persönlichkeiten seiner Protagonisten, stellt das eigene Ich in Frage und wechselt fließend zwischen Schein und Sein.
Denn es ist nicht mehr und nicht weniger als die Frage, wer man wirklich ist, der McCarten seine ganze Aufmerksamkeit schenkt. Er beleuchtet sie von allen Perspektiven, wechselt mehrmals den Blickwinkel und stellt sie immer wieder in ein neues Licht. Und so wird man sprichwörtlich durch den Roman gezogen, durch Jacks Leben und durch das Leben einer jungen Frau, die nicht genau weiß, wer sie eigentlich ist und wer sie sein möchte.
Immer wieder gibt man sich der Versuchung hin, McCartens nächsten Schritt erahnen zu wollen, nur um dann erneut überrascht zu werden. Denn es sind die unerwarteten Wendungen, die "Jack" so besonders machen, allen voran das Ende, das so in keiner Weise zu erwarten ist.
McCarten legt keinen einfachen Roman vor - er geht an die Substanz, lässt die eigenen Entscheidungen reflektieren und das Leben an sich hinterfragen. Aber letztendlich sind es genau diese Romane, die in Erinnerung bleiben. Die nachwirken, lange nachdem das letzte Wort gelesen wurde.
Und so bleibt letzten Endes auch nach "Jack" dieses zwiespältige Gefühl zurück, mit dem wir uns auch nach "Superhero" abfinden mussten.
Denn genau das ist McCartens Spezialgebiet - uns verblüfft, erstaunt und geschockt zurückzulassen.
Jack Kerouac war mein Held. Ich weiß, ich bin vielleicht etwas zu jung, um das zu behaupten, aber es stimmt. Sein Roman "On the road" hat mich schon an den Strand von Griechenland begleitet, saß mit mir am Hafen in Stockholm und in der Sonne vor dem Kolosseum in Rom. Ich wollte nichts sehnlichster, als Teil der Beatniks-Generation zu sein, das Gefühl der Freiheit zu spüren, das nirgendwo besser beschrieben wird, als in Kerouac' Roman.

Anthony McCarten gehört zu den besten zeitgenössischen Schriftstellern und schrieb sich mit seinem "Superhero" in unser aller Herzen. Er schafft es wie kein zweiter, mit Sprache zu spielen und das Gefühl einer Generation wiederzugeben.
Kerouac und McCarten - eine bessere Kombination scheint für mich nicht möglich. Und in der Tat - "Jack" ist außergewöhnlich, lässig und einzigartig. Doch vor allem ist "Jack" eines - völlig anders als erwartet.
In McCartens Roman wird der Schriftsteller, den Höhepunkt seiner Karriere hat er längst überschritten und betäubt sich jetzt mit Unmengen an Alkohol, von einer jungen Literaturstudentin aufgesucht, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Lebensgeschichte ihres Idols für die Nachwelt festzuhalten. Kerouac weigert sich zunächst, hat ihm sein verfrühter Ruhm doch mehr Ärger als Privilegien eingebracht. Schließlich gibt er jedoch nach, auch wenn er weiterhin vorsichtig agiert und nicht alles von sich preisgibt.
Doch auch seine Biografin ist ganz anders, als es zunächst scheint und so verstricken sich beide langsam in einen Strudel aus Lügen und vagen Vermutungen.
Wer bei "Jack" einen gewöhnlichen Roman mit biografischen Zügen erwartet, wird überrascht sein. Natürlich baut McCarten wichtige Etappen aus dem Leben des Autors ein, aber sein Roman ist so viel mehr, als eine reine Abarbeitung eines bewegten Lebens. McCarten spielt mit den Persönlichkeiten seiner Protagonisten, stellt das eigene Ich in Frage und wechselt fließend zwischen Schein und Sein.
Denn es ist nicht mehr und nicht weniger als die Frage, wer man wirklich ist, der McCarten seine ganze Aufmerksamkeit schenkt. Er beleuchtet sie von allen Perspektiven, wechselt mehrmals den Blickwinkel und stellt sie immer wieder in ein neues Licht. Und so wird man sprichwörtlich durch den Roman gezogen, durch Jacks Leben und durch das Leben einer jungen Frau, die nicht genau weiß, wer sie eigentlich ist und wer sie sein möchte.
Immer wieder gibt man sich der Versuchung hin, McCartens nächsten Schritt erahnen zu wollen, nur um dann erneut überrascht zu werden. Denn es sind die unerwarteten Wendungen, die "Jack" so besonders machen, allen voran das Ende, das so in keiner Weise zu erwarten ist.
McCarten legt keinen einfachen Roman vor - er geht an die Substanz, lässt die eigenen Entscheidungen reflektieren und das Leben an sich hinterfragen. Aber letztendlich sind es genau diese Romane, die in Erinnerung bleiben. Die nachwirken, lange nachdem das letzte Wort gelesen wurde.
Und so bleibt letzten Endes auch nach "Jack" dieses zwiespältige Gefühl zurück, mit dem wir uns auch nach "Superhero" abfinden mussten.
Denn genau das ist McCartens Spezialgebiet - uns verblüfft, erstaunt und geschockt zurückzulassen.

„Wer bin ich?“

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Kerouac als Idol einer ganzen Generation , der Beatniks und später der Hippies. In Zeiten, wo man vielleicht hysterisch Harry Potter oder Vampirromane verehrt, kann man sich kaum vorstellen, dass mal Schriftsteller wie Kerouac eine ganze Generation geprägt haben und von ihr verehrt wurden. Für Kerouac stellte sich das jedoch als Fluch heraus, so dass das Auftauchen von Jan Weinstein vor seinem Haus alles sein kann- ein Fan, eine Sensationsreporterin oder doch eine ernsthafte Biografin? Und das vom Schriftsteller häufig angewendete Zitat" Nichts könnte mir unähnlicher sein als ich selbst" triftt letzten Endes nicht nur auf ihn selbst zu. Denn wer ist Jan wirklich???
Literarische Zeitreise und Spiel mit Identitäten. Überraschend bis zum Schluss!
Kerouac als Idol einer ganzen Generation , der Beatniks und später der Hippies. In Zeiten, wo man vielleicht hysterisch Harry Potter oder Vampirromane verehrt, kann man sich kaum vorstellen, dass mal Schriftsteller wie Kerouac eine ganze Generation geprägt haben und von ihr verehrt wurden. Für Kerouac stellte sich das jedoch als Fluch heraus, so dass das Auftauchen von Jan Weinstein vor seinem Haus alles sein kann- ein Fan, eine Sensationsreporterin oder doch eine ernsthafte Biografin? Und das vom Schriftsteller häufig angewendete Zitat" Nichts könnte mir unähnlicher sein als ich selbst" triftt letzten Endes nicht nur auf ihn selbst zu. Denn wer ist Jan wirklich???
Literarische Zeitreise und Spiel mit Identitäten. Überraschend bis zum Schluss!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
13
5
2
1
0

Erfrischend anders
von Jill von Letterheart aus Berlin am 06.07.2018

Ein leichter Stil, der neugierig macht Der Stil ist unglaublich leicht und locker, zugleich verbirgt sich aber auch eine Tiefe in den Worten, die immer wieder zum Nachdenken anregt. Genau diese Kombination sorgt dafür, dass man sich einfach nicht von der Geschichte lösen möchte, eine besondere Bindung zu den Charakteren... Ein leichter Stil, der neugierig macht Der Stil ist unglaublich leicht und locker, zugleich verbirgt sich aber auch eine Tiefe in den Worten, die immer wieder zum Nachdenken anregt. Genau diese Kombination sorgt dafür, dass man sich einfach nicht von der Geschichte lösen möchte, eine besondere Bindung zu den Charakteren aufbaut und am liebsten selbst Teil des Ganzen wäre. Bei der Begegnung von Jack und Jan hatte ich zuerst das Gefühl, dass dort Welten aufeinandertreffen, von Grund auf unterschiedliche Gemüter, die kaum zu einem Einklang finden werden. Doch beide gehen in dieser Geschichte einen unglaublichen Wandel durch, der sie einander näher bringt, ohne sich selbst zu verlieren. Es ist das aufeinander zugehen, das hier erst richtig an Bedeutung gewinnt und einem aufzeigt, wo einen Emotionen und Erinnerungen hinführen können. Durch den Verlauf der Geschichte und die immer wieder durchlebten Emotionen konnte ich alles um mich herum vergessen. Es war ein rauf und runter, kombiniert mit einer Ruhe, die mich unglaublich entspannt hat. Das Leben von Jack Kerouac durchlebt nicht nur der Charakter selbst noch einmal neu, mit all seinen schönen aber auch erschreckenden Facetten, sondern auch als Leser kann man einen Blick hinter die Kulissen werfen. So konnte ich durchaus nachempfinden, wie sich eine ganz besondere Beziehung zwischen ihm und Jan aufgebaut hat, eine Verbindung, die sonst keiner teilt. Die Bedeutung von Selbstfindung Nicht nur Jack versucht an einen Punkt zu kommen, mit seiner Vergangenheit Frieden zu schließen und sich mit der Gegenwart abzufinden, auch Jan scheint durch die gemeinsame Zeit immer mehr zu sich selbst zu finden, ein innerer Ruhepol. Diese Geschichte zeigt auf, wie wichtig es ist, mit sich selbst leben zu können, aufeinander zuzugehen, aber auch seine eigenen Grenzen zu entdecken. Anthony McCarten konnte mich nicht nur mit dieser scheinbar harmlosen Geschichte begeistern, sondern vor allem mit ihrem Ende. Eine Erkenntnis, die ich eigentlich schon auf den ersten Seiten hätte erlangen können, vor der ich mich aber innerlich gesträubt zu haben scheine. Aber das Leben ist nicht die Geschichte dessen, was man vermieden hat; es handelt hauptsächlich von den Dingen, die uns unaufgefordert in die Hände fallen, die uns über den Weg laufen, ohne dass wir nach ihnen suchen, die uns die unschuldige Nase blutig schlagen und uns das Unvermeidliche aufdrängen. FAZIT Anthony McCarten hat mit Jack ein wirklich erstaunliches Werk geliefert, eine Geschichte, die einlädt bei ihr Rast zu machen, nur um einen dann vollständig einzunehmen. Vor allem im Nachklang ist sie mir doch wesentlich deutlicher unter die Haut gegangen, als ich es ursprünglich erwartet habe. Eine wunderbare Lektüre, für besondere Momente aber auch einfach nur für zwischendurch.

Wer bin ich und wenn ja wieviele?
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 09.04.2018

Anthony McCarten schafft es einfach immer wieder mich zu begeistern, egal welches Thema er sich zu Herzen nimmt. Für sein neustes Werk hat er sich eine der bekanntesten Figuren der amerikanischen Literatur ausgesucht - Jack Kerouac. In seinem unvergleichlichen, lockeren Stil schickt McCarten seine Charaktere auf eine Reise, die... Anthony McCarten schafft es einfach immer wieder mich zu begeistern, egal welches Thema er sich zu Herzen nimmt. Für sein neustes Werk hat er sich eine der bekanntesten Figuren der amerikanischen Literatur ausgesucht - Jack Kerouac. In seinem unvergleichlichen, lockeren Stil schickt McCarten seine Charaktere auf eine Reise, die Wellen schlagen wird. Wer allerdings glaubt hier eine einfache Romanbiographie vor sich zu haben, der irrt. Jack ist nämlich nicht unbedingt die interessanteste Person in diese Geschichte, die viel mehr zu bieten hat, als ihr kurzer Titel vermuten lässt. Wieder ein sehr spannendes Buch eines großartigen Erzählers! Eine definitive Leseempfehlung!

von einer Kundin/einem Kunden am 27.03.2018
Bewertet: anderes Format

Der Plan die Biografie Jack Kerouacs zu schreiben, wird für eine junge Frau zum verrückten Identitätsspiel. Ein absolut lesenswerter Roman!