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Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden

Roman


Sinnsuche auf Japanisch - was im Leben wirklich zählt

Ein junger Briefträger erfährt überraschend, dass er einen unheilbaren Hirntumor hat. Als er nach Hause kommt, wartet auf ihn der Teufel in Gestalt seines Doppelgängers. Er bietet ihm einen Pakt an: Für jeden Tag, den er länger leben möchte, muss eine Sache von der Welt verschwinden. Welche, entscheidet der Teufel. Der Briefträger lässt sich auf dieses Geschäft ein. Am Tag darauf verschwinden alle Telefone. Am zweiten Tag die Filme, am dritten alle Uhren. Als am vierten Tag alle Katzen verschwinden sollen, gebietet der Briefträger dem Teufel Einhalt. Und macht etwas völlig Überraschendes ...

Genki Kawamura stellt in seinem Roman, von dem in Japan über eine Millionen Exemplare verkauft worden sind, die einfache Frage: Was macht ein gutes und erfülltes Leben aus?

Rezension
"Ein nachdenkliches kleines Buch, das einem die Tränen in die Augen treibt - die des Glücks und der Melancholie." annabelle Magazin
Portrait
Kawamura, Genki
Genki Kawamura, 1979 in Yokohama geboren, ist ein japanischer Filmproduzent und hat mit seinen ersten Roman einen internationalen Bestseller vorgelegt, der auch erfolgreich verfilmt worden ist.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 23.04.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-10335-7
Verlag Bertelsmann
Maße (L/B/H) 21/13,5/2 cm
Gewicht 303 g
Originaltitel If cats disappeared from the world
Übersetzer Ursula Gräfe
Verkaufsrang 35.704
Buch (gebundene Ausgabe)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Wie viel ist das eigene Leben wert?“

Julia Dyroff, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Was würden Sie tun, wenn Ihnen der Tod erscheinen und Ihnen einen Handel vorschlagen würde? Einen Handel der Ihr Leben verlängern würde.
Genau das passiert dem Protagonisten in dieser Geschichte. Für jeden Tag den er länger lebt, soll eine Sache von der Welt verschwinden. Eigentlich kein schlechter Deal, bis am vierten Tag alle Katzen verschwinden sollen.
Ein wunderbares Buch über den Wert eines Lebens und was wirklich wichtig ist. Ruhig und angenehm geschrieben, regt dieses Buch zum Nachdenken an und lässt einen auch nach dem Beenden nicht sofort los.
Was würden Sie tun, wenn Ihnen der Tod erscheinen und Ihnen einen Handel vorschlagen würde? Einen Handel der Ihr Leben verlängern würde.
Genau das passiert dem Protagonisten in dieser Geschichte. Für jeden Tag den er länger lebt, soll eine Sache von der Welt verschwinden. Eigentlich kein schlechter Deal, bis am vierten Tag alle Katzen verschwinden sollen.
Ein wunderbares Buch über den Wert eines Lebens und was wirklich wichtig ist. Ruhig und angenehm geschrieben, regt dieses Buch zum Nachdenken an und lässt einen auch nach dem Beenden nicht sofort los.

Veronika Pesch, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Ein tolles Buch und nicht nur für Katzenfreunde.
Humorvoll und tiefsinnig wird deutlich, worauf im Leben zu viel oder zu wenig Wert gelegt wird.
Ein tolles Buch und nicht nur für Katzenfreunde.
Humorvoll und tiefsinnig wird deutlich, worauf im Leben zu viel oder zu wenig Wert gelegt wird.

Daniel Thiele, Thalia-Buchhandlung Hamm

Ein eher stilles Buch, für ruhige Momente, zum Nachdenken und Grübeln. Kawamura gelingt hier ein angenehm "anderes" Buch. Ein eher stilles Buch, für ruhige Momente, zum Nachdenken und Grübeln. Kawamura gelingt hier ein angenehm "anderes" Buch.

„Was im Leben wirklich wichtig ist“

Michelle Wollersheim, Thalia-Buchhandlung Bonn

Was würden Sie tun, wenn Sie wüssten, dass Sie morgen sterben? Einen Pakt mit dem Teufel schließen? Nun, unser Protagonist macht es und für jeden Tag den er länger lebt, verschwindet eine Sache von der Erde.
Als nun auch die Katzen dran glauben sollen, beginnt er darüber nachzudenken, was im Leben wirklich zählt.

Ein sehr ruhiges aber wunderschönes Buch! Anfangs wurde ich vom Titel angelockt, bin aber wegen der tollen Geschichte geblieben! Das Ende war fies, aber passend für die Geschichte!
Was würden Sie tun, wenn Sie wüssten, dass Sie morgen sterben? Einen Pakt mit dem Teufel schließen? Nun, unser Protagonist macht es und für jeden Tag den er länger lebt, verschwindet eine Sache von der Erde.
Als nun auch die Katzen dran glauben sollen, beginnt er darüber nachzudenken, was im Leben wirklich zählt.

Ein sehr ruhiges aber wunderschönes Buch! Anfangs wurde ich vom Titel angelockt, bin aber wegen der tollen Geschichte geblieben! Das Ende war fies, aber passend für die Geschichte!

Heike Fischer, Thalia-Buchhandlung Hürth

Futter für den Kopf oder... Nachdenkliches in Zeilenform.
Dieser Roman ist nicht leicht verdaulich aber dafür um so wertvoller.
Für Leser die auch gerne "andere Geschichten" lesen.
Futter für den Kopf oder... Nachdenkliches in Zeilenform.
Dieser Roman ist nicht leicht verdaulich aber dafür um so wertvoller.
Für Leser die auch gerne "andere Geschichten" lesen.

Nele Grote, Thalia-Buchhandlung Lübeck

Die Idee ist interessant, leider fehlt es der Geschichte an Tiefe und die Handlung ist sehr vorhersehbar. Die Idee ist interessant, leider fehlt es der Geschichte an Tiefe und die Handlung ist sehr vorhersehbar.

Astrid Deutschmann-Canjé, Thalia-Buchhandlung Neuss

Das Cover und der Titel haben mich sofort angesprochen. Dahinter steckt eine philosophische Betrachtung über das, was wirklich wichtig ist -mal witzig, mal rührselig. Schmökerchen! Das Cover und der Titel haben mich sofort angesprochen. Dahinter steckt eine philosophische Betrachtung über das, was wirklich wichtig ist -mal witzig, mal rührselig. Schmökerchen!

„Toll umgesetztes und begeisterndes Kleinod!“

Lenke Balaton, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Gleich von Anfang an ist man direkt im Geschehen und durchlebt zusammen mit dem jungen Briefträger, die niederschmetternde Diagnose.
Der Roman ist sehr feinfühlig und zart geschrieben und jeder kann für sich etwas aus dem Roman ziehen.
Für alle, die gerne melancholische und nachdenklich machende Literatur lieben oder gerne japanische Romane lesen.
Gleich von Anfang an ist man direkt im Geschehen und durchlebt zusammen mit dem jungen Briefträger, die niederschmetternde Diagnose.
Der Roman ist sehr feinfühlig und zart geschrieben und jeder kann für sich etwas aus dem Roman ziehen.
Für alle, die gerne melancholische und nachdenklich machende Literatur lieben oder gerne japanische Romane lesen.

„Die Angst vor dem Tod und der Sinn des Lebens“

Christine Pajak, Thalia-Buchhandlung Lutherstadt Wittenberg

Die Idee: Ein todsterbenskranker junger Briefträger geht einen Pakt mit dem Teufel ein. Damit er je einen Tag länger leben darf, muss er pro Tag eine wichtige Sache von der Welt verschwinden lassen. Vom Telefon, über Uhren und Kinofilme verschwinden wichtige Dinge und zeigen dem Leser, was im Leben wirklich zählt und was man bereit ist, für sein eigenes Wohl, zu opfern.
Eine unaufgeregte, kurze, leicht verständliche Geschichte über die Endlichkeit, den Sinn und die wichtigen Dinge des Lebens.
Achtung Spoiler! Überraschung, Überraschung: Man kann den Tod nicht aufhalten, sollte sein Herz nicht an Materielles hängen und am Ende ist die Familie das Wichtigste.
Eine schöne Botschaft, aber für meinen Geschmack etwas plakativ und oberflächlich umgesetzt.
Die Idee: Ein todsterbenskranker junger Briefträger geht einen Pakt mit dem Teufel ein. Damit er je einen Tag länger leben darf, muss er pro Tag eine wichtige Sache von der Welt verschwinden lassen. Vom Telefon, über Uhren und Kinofilme verschwinden wichtige Dinge und zeigen dem Leser, was im Leben wirklich zählt und was man bereit ist, für sein eigenes Wohl, zu opfern.
Eine unaufgeregte, kurze, leicht verständliche Geschichte über die Endlichkeit, den Sinn und die wichtigen Dinge des Lebens.
Achtung Spoiler! Überraschung, Überraschung: Man kann den Tod nicht aufhalten, sollte sein Herz nicht an Materielles hängen und am Ende ist die Familie das Wichtigste.
Eine schöne Botschaft, aber für meinen Geschmack etwas plakativ und oberflächlich umgesetzt.

Fenja Völz, Thalia-Buchhandlung Hilden

Ein kleines Buch mit großer Kraft. Unaufgeregt aber charmant und mit Witz erzählt, regt die Geschichte des Briefträgers zum Nachdenken an. Bewegend! Ein kleines Buch mit großer Kraft. Unaufgeregt aber charmant und mit Witz erzählt, regt die Geschichte des Briefträgers zum Nachdenken an. Bewegend!

K. Plesovskich, Thalia-Buchhandlung Cuxhaven

Eine moderne Version von Faust. Sprachlich sehr überzeugend. Es regt zum Nachdenken an. Man stellt sich die Frage was man wirklich braucht und was nicht. Wunderschönes Cover. Eine moderne Version von Faust. Sprachlich sehr überzeugend. Es regt zum Nachdenken an. Man stellt sich die Frage was man wirklich braucht und was nicht. Wunderschönes Cover.

Julian Nagel, Thalia-Buchhandlung Bayreuth

Was würden Sie dafür geben ihr Leben um einen Tag zu verlängern? Würden Sie Telefone oder Filme von der Welt verschwinden lassen oder gar alle Katzen? Ein Schatz von einem Buch! Was würden Sie dafür geben ihr Leben um einen Tag zu verlängern? Würden Sie Telefone oder Filme von der Welt verschwinden lassen oder gar alle Katzen? Ein Schatz von einem Buch!

Laura Donauer, Thalia-Buchhandlung Landau

Was sind die Grundlagen eines erfüllten Lebens? Kawamura eröffnet einen einzigartigen und unglaublich liebenswerten Blick auf die Welt! Leise und schön! Was sind die Grundlagen eines erfüllten Lebens? Kawamura eröffnet einen einzigartigen und unglaublich liebenswerten Blick auf die Welt! Leise und schön!

Gudrun Heeg, Thalia-Buchhandlung Remscheid

Welche Dinge, welche Menschen sind wirklich wichtig in unserem Leben, und was sind wir bereit für unser Überleben zu opfern? Skurril bis poetisch - eine berührende Erzählung. Welche Dinge, welche Menschen sind wirklich wichtig in unserem Leben, und was sind wir bereit für unser Überleben zu opfern? Skurril bis poetisch - eine berührende Erzählung.

„Dinge?“

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Beginnt skurril, entwickelt sich jedoch zu einem nachdenklichen Buch über die wichtigen Dinge und Menschen des Lebens. So ergeht es unserem Helden: was als verschrobene Chance zur Lebensverlängerung erscheint - der Pakt mit dem Teufel besagt, dass für jeden zusätzlichen Tag Leben, etwas von der Welt verschwinden muss- entpuppt sich als Besinnung auf die grundlegenden Dinge des Lebens. Einfach überraschen lassen, es lohnt sich! Beginnt skurril, entwickelt sich jedoch zu einem nachdenklichen Buch über die wichtigen Dinge und Menschen des Lebens. So ergeht es unserem Helden: was als verschrobene Chance zur Lebensverlängerung erscheint - der Pakt mit dem Teufel besagt, dass für jeden zusätzlichen Tag Leben, etwas von der Welt verschwinden muss- entpuppt sich als Besinnung auf die grundlegenden Dinge des Lebens. Einfach überraschen lassen, es lohnt sich!

C. Ksoll, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Was ist man bereit zu opfern, um selbst am Leben zu bleiben?
Einfühlsame und leise Geschichte, die nicht nur schön zu lesen ist, sondern auch zum Nachdenken anregt.
Was ist man bereit zu opfern, um selbst am Leben zu bleiben?
Einfühlsame und leise Geschichte, die nicht nur schön zu lesen ist, sondern auch zum Nachdenken anregt.

Franziska Goseberg, Thalia-Buchhandlung Hagen

Dieser ungewöhnliche Roman wirft am Ende die Frage auf: Worauf kommt es im Leben wirklich an und auf was kann man verzichten? Dieser ungewöhnliche Roman wirft am Ende die Frage auf: Worauf kommt es im Leben wirklich an und auf was kann man verzichten?

Diese Geschichte regt zum Nachdenken an. Anspruchsvoll und gleichermaßen unterhaltsam erzählt. Leider kam ich nicht immer ganz mit dem Schreibstil zurecht. Diese Geschichte regt zum Nachdenken an. Anspruchsvoll und gleichermaßen unterhaltsam erzählt. Leider kam ich nicht immer ganz mit dem Schreibstil zurecht.

Bettina Krauß, Thalia-Buchhandlung Neuwied

Was zählt im Leben wirklich?
Ein kleines Lesehighlight, dass nur viel zu kurz ist. Auf leicht amüsante Art lädt es zum Nachdenken ein und führt die eigene Sterblichkeit vor Augen.
Was zählt im Leben wirklich?
Ein kleines Lesehighlight, dass nur viel zu kurz ist. Auf leicht amüsante Art lädt es zum Nachdenken ein und führt die eigene Sterblichkeit vor Augen.

„Teuflische Tauschgeschäfte“

Simone Büchner, Thalia-Buchhandlung Coburg

Man stelle sich vor, die persönliche Lebenszeit neigt sich dem Ende zu. Als Tausch für jeden Tag mehr Dasein müsste man zukünftig auf wichtige Errungenschaften der Menschheit, persönliche Weggefährten und Gegenstände, die unser Leben angenehmer und schöner machen, verzichten...
Ein magischer, inspirierender Roman über einen Mann, der durch die Begegnung mit dem Teufel überraschend Heilsames erkennt. Besonders!
Man stelle sich vor, die persönliche Lebenszeit neigt sich dem Ende zu. Als Tausch für jeden Tag mehr Dasein müsste man zukünftig auf wichtige Errungenschaften der Menschheit, persönliche Weggefährten und Gegenstände, die unser Leben angenehmer und schöner machen, verzichten...
Ein magischer, inspirierender Roman über einen Mann, der durch die Begegnung mit dem Teufel überraschend Heilsames erkennt. Besonders!

Stefanie Kellmann, Thalia-Buchhandlung Chemnitz-Röhrsdorf

Du weißt, du wirst sterben. Der Tod macht dir ein Angebot. Was bist du bereit zu opfern, um ein paar Tage länger zu leben? Nicht nur optisch ein absolutes Highlight. Du weißt, du wirst sterben. Der Tod macht dir ein Angebot. Was bist du bereit zu opfern, um ein paar Tage länger zu leben? Nicht nur optisch ein absolutes Highlight.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
39 Bewertungen
Übersicht
20
16
1
2
0

Tolle Ansätze, aber unzureichend umgesetzt
von Anja L. von "books and phobia" am 27.03.2019

Als Katzenbesitzerin wäre wohl eine Welt ohne Katzen nicht mehr dieselbe, doch wie wäre es, wenn die kleinen pelzigen Tiger wirklich verschwänden? Genau diese Frage stellte mir das Buch indirekt und ich wollte natürlich eine Antwort. Doch bekam ich sie? Leider, nein. Die Kurzbeschreibung machte mich neugierig, denn... Als Katzenbesitzerin wäre wohl eine Welt ohne Katzen nicht mehr dieselbe, doch wie wäre es, wenn die kleinen pelzigen Tiger wirklich verschwänden? Genau diese Frage stellte mir das Buch indirekt und ich wollte natürlich eine Antwort. Doch bekam ich sie? Leider, nein. Die Kurzbeschreibung machte mich neugierig, denn es klang danach, als würde man den letzten verzweifelten Versuch miterleben den ein sterbenskranker Mensch hat, und zwar leben. Verständlich, doch leider blieb die Beschreibung des Protagonisten so inhaltslos, das kein Mitleid aufkommen wollte und doch begann bereits hier, die Geschichte ein paar Räder in Gang zu setzen. Denn ich stellte mir die Frage, warum hängen Personen, die gerade erfahren haben das sie sterben, so am Leben? Besonders da einige, wie auch unser Protagonist, das Leben vorher überhaupt nicht zu schätzen gewusst haben? Die Angst vor dem Tod öffnet hier wohl komplett neue Türen. Auch im weiteren Verlauf, schaffte es das Buch nicht, eine gewisse Tiefe zu erreichen, sondern kratzte stets nur an der Oberfläche. Wie sollen sich da Gefühle und Emotionen bilden? Ich streifte geradezu monoton durch das Buch, da es nur geringe Spannungsbögen gab und auch sonst mehr auf Nichtigkeiten gesetzt wurde. War das gut? Teilweise schon, denn als Briefträger lebte er nicht gerade das Leben eines Millionärs, sondern war mir einfachen Mitteln zufrieden. Doch ein paar mehr Gefühlsregungen hätten ihn schon gutgetan. Schließlich kam ich an die Stellen, an welchen der obengenannte Handel umgesetzt wurde und somit Telefone und Filme und Uhren verschwinden ließ. Die Gründe dahinter waren auch hier teils sehr gut begründet, bissen sich aber damit, das eine Person entschied, ob wir alle Telefone, Filme und Uhren besitzen sollten oder nicht. Es Egoismus zu nennen, wäre hier wohl eine leichte Untertreibung gewesen. Tatsächlich fand ich den Deal mit dem Teufel eher sinnfrei. Ein Tag für eine Sache, die verschwinden sollte und dann dürfte man sie noch nicht einmal wählen, naja, das geht auch besser. Ja, gerade beim Inhalt habe ich eine Menge zu beanstanden, muss aber trotzdem sagen, das auch hier viel Wahres gesagt wurde. Der Umgang mit unseren Telefonen bzw. Smartphones würde ich z.B. als nicht mehr normal beschreiben, da viele Personen mittlerweile mit ihren Geräten verwachsen sind. Was würden diese Menschen ohne ihr geliebtes Smartphone tun? Eine Frage die sich jeder intensive Nutzer gerne einmal stellen darf. Auch wenn Schreibstil und Inhalt zwar interessant, aber nicht wirklich packend waren, freute ich mich auf das Ende, da hier so viele Fragen eine Antwort finden sollten. Wie wäre die Welt nun ohne Katzen? Kurz gesagt, keine Ahnung. Denn auch wenn das Buch keine hohe Seitenzahl hatte, so hoffte ich doch auf den letzten Seiten eine wahre Erleuchtung zu finden. Ich wurde bitter enttäuscht, da das Buch mitten im Geschehen aufhörte. Kurzzeitig wurde ich sogar richtig wütend, denn man hätte dem Protagonisten wenigstens ein Ende geben können, das seiner Erkrankung würdig gewesen wäre. Schade, denn so verspielte sich der Autor auch den letzten Verständnispunkt. Mein Fazit Ich setzte viel Hoffnung in dieses Buch und wurde leider bitter enttäuscht. Schade, denn die Ansätze waren wirklich gut. Gerade der, wie die Menschheit ohne Telefon zurechtkommen würde. Doch wie das alles geschehen sollte, war nicht nur unfair, sondern auch völlig an den Haaren herbeigezogen. Ein wenig mehr Tiefe hätte dem Buch wirklich gutgetan, zumal es hier um einen Charakter mit einem Hirntumor ging.

Was wäre...?
von bookslove1511 am 06.10.2018

„Um etwas zu bekommen, muss man auf etwas anderes verzichten.“ Ein dreißig jährige Briefträger erfährt aus heiterem Himmel, dass er Hirntumor hat und schon bald sterben müsste. Als er nach Hause kam erwartet ihn sein Doppelgänger, gekleidet mit Hawaiihemd, Sonnenbrille auf dem Stirn, der Teufel höchstpersönlich! Der Teufel macht ihm... „Um etwas zu bekommen, muss man auf etwas anderes verzichten.“ Ein dreißig jährige Briefträger erfährt aus heiterem Himmel, dass er Hirntumor hat und schon bald sterben müsste. Als er nach Hause kam erwartet ihn sein Doppelgänger, gekleidet mit Hawaiihemd, Sonnenbrille auf dem Stirn, der Teufel höchstpersönlich! Der Teufel macht ihm ein Angebot: Für jeden Tag, den er leben möchte, muss eine Sache von dem Welt Verschwinden. Der Briefträger willigt ein und schon nächsten Tag verschwinden alle Telefone, am zweiten Tag die Filme und am dritten Tag alle Uhren. Als am vierten Tag alle Katzen verschwinden sollen, entscheidet der Briefträger da gegen und macht etwas bemerkenswertes! Klingt skurril? Das ist es auch! Allein das Cover und der Titel ist anders, was mich sofort angesprochen hat. Der Autor hat eine Story erschaffen, der von ersten Seiten an mich in seinen Bann gezogen und nicht mehr los gelassen hat. Der Namenlosen Protagonist, der Teufel im Hawaiihemd und der Weißkohl haben die mich oft zum schmunzeln gebracht. Aber viele fragen „Wie wäre es wohl wenn alle Uhren von Welt verschwinden?“ hat mich sehr zum nachdenken gebracht. Durch den ruhigen Erzählstil und die bildhaften Sprache wirkt die Geschichte wie ein Märchen und schon fliegt man über die 190 Seiten hin weg. Besonders hat es mir die Botschaften hinter der Geschichte sehr gut gefallen. Brauchen wir wirklich die Telefone? Was macht die Digitalisierung mit menschlichen Gefühle? Wie viel Wert schätzen wir gegenüber andere? Eine gut gelungene Geschichte; die zum nachdenken anregt und fassungslos zurück lässt. Sehr empfehlenswert!

Eine Geschichte zum Nachdenken!
von Buecherigel am 23.09.2018

Als ich zum ersten Mal den Titel gelesen habe, habe ich das Buch sofort wieder gedanklich weggelegt. Doch irgendwann habe ich mir den Klappentext und die Leseprobe durch gelesen und mich hat das Buch sofort wieder interessiert. Die Geschichte handelt, wie schon im Klappentext beschrieben, um einen Briefträger der... Als ich zum ersten Mal den Titel gelesen habe, habe ich das Buch sofort wieder gedanklich weggelegt. Doch irgendwann habe ich mir den Klappentext und die Leseprobe durch gelesen und mich hat das Buch sofort wieder interessiert. Die Geschichte handelt, wie schon im Klappentext beschrieben, um einen Briefträger der einen Hirntumor hat. Nachdem er jeden Tag etwas von der Welt verschwinden lässt um einen Tag länger leben zu können, macht er sich Gedanken über die Wichtigkeit dieser Gegenstände. Als er zuerst Telefone verschinden lässt ist dies für ihn erst eine gute Tat und er ist zufrieden damit. Am zweiten Tag verschwinden jedoch die Filme die er so sehr geliebt hatte und entwickelt langsam Verzweiflung. Die Uhren verschinden erst am dritten Tag und der Briefträger als auch der Leser kommen auf die Gedanken das die Zeit nur die Menschen erschaffen haben. Der Leser wird in das Leben des Briefträgers mitgenommen und es zeigt sich ein trauriges Leben. Er fragt sich immer wieder wie es ist wenn er den am Ende selber von der Welt verschwindet. Der Autor lässt die Fragen immer ein bestimmtes Stückweit offen, so das der Leser automatisch zu eigenen Überlegungen angeregt wird.