Die Schönheit der Nacht

Roman

(93)
Vor der beeindruckenden Kulisse der bretonischen Küste lässt Bestseller-Autorin Nina George zwei Frauen sich selbst neu entdecken: ihre Wünsche und Träume, ihre Sinnlichkeit, ihr Begehren.

Die angesehene Pariser Verhaltensbiologin Claire sehnt sich immer rastloser danach, zu spüren, dass sie lebt und nicht nur funktioniert. Die junge Julie wartet auf etwas, das sie innerlich in Brand steckt – auf des Lebens Rausch, auf Farben, Mut und Leidenschaft. In der glühenden Sommerhitze der Bretagne, am Ende der Welt, entdecken die beiden unterschiedlichen Frauen Lebenslust und Leidenschaft neu – und werden danach nie wieder dieselben sein.
In der "Schönheit der Nacht" erzählt Nina George, Autorin des Welt-Bestsellers „Das Lavendelzimmer“, sinnlich, intensiv und präzise von Weiblichkeit in allen Facetten: eine Geschichte vom Werden, vom Versteinern und vom Aufbrechen.

"Sie ist eine Frau, die in die Seelen der Menschen schaut." Thalia Magazin "Stories"
Portrait
Nina George, am 30. August 1973 geboren, lebt in Hamburg, glaubt an Universumsbestellungen, Liebe auf den dritten Blick, die Ehe und die Macht erstklassiger italienischer Küche. Unter ihrem Pseudonym Anne West sind Sachbücher rund um Liebe, Lust und Partnerschaft erschienen. Seit 1993 ist sie als Journalistin tätig - zunächst für Penthouse , dann für das Hamburger Abendblatt . Heute schreibt sie freiberuflich als Kolumnistin u.a. für Cosmopolitan , TV Movie und MISS-Die Junge Wienerin .
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 02.05.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-65406-4
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 20,8/12,4/3 cm
Gewicht 435 g
Verkaufsrang 2.635
Buch (gebundene Ausgabe)
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Sina Hufnagel, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

" Und woher weiß man,wer man überhaupt sein kann? Wie ist das,zu lieben,wie fühlt es sich an,geliebt zu werden." Zwei Frauen auf der Suche nach sich selbst. Interessant+lesenswert " Und woher weiß man,wer man überhaupt sein kann? Wie ist das,zu lieben,wie fühlt es sich an,geliebt zu werden." Zwei Frauen auf der Suche nach sich selbst. Interessant+lesenswert

„Sommerhighlight“

Maren Oberwelland

Ich war schon vor diesem Roman ein Fan von Nina George aber mit Die Schönheit der Nacht hat sie noch einmal alles getoppt! Ich kann mich gar nicht entscheiden was mir besser gefällt, die Geschichte oder die Sprache? Oder ist es das Zusammenspiel von beidem? Wahrscheinlich letzteres, denn hier passt einfach alles zusammen. Wir sehen eine Mutter, die in der Freundin ihres nun erwachsenen Sohnes sich selbst als junge Frau erkennt, zurück blickt auf ihr Leben, auf verpasste Chancen und ein Leben, das sie so eigentlich nie wollte und die sich nun die Frage stellt, ob es wohl zu spät ist noch einen Kurswechsel vorzunehmen. Wir sehen aber auch eine junge Frau, am Beginn ihres Lebens, der die Welt offen steht, die aber fast überfordert scheint mit der Freiheit, die sich ihr bietet.
Die Sprache setzt dieser Geschichte das I-Tüpfelchen auf. Jedes Wort sitzt genau dort wo es hingehört und viele Sätze sind so wunderschön, dass ich sie immer und immer wieder lesen wollte und mit ihnen meine Wände tapezieren möchte.
Dass das Ganze dann, wie immer bei Nina George, auch noch im wunderschönen Frankreich spielt...was soll ich sagen, ich bin glücklich!
Ich war schon vor diesem Roman ein Fan von Nina George aber mit Die Schönheit der Nacht hat sie noch einmal alles getoppt! Ich kann mich gar nicht entscheiden was mir besser gefällt, die Geschichte oder die Sprache? Oder ist es das Zusammenspiel von beidem? Wahrscheinlich letzteres, denn hier passt einfach alles zusammen. Wir sehen eine Mutter, die in der Freundin ihres nun erwachsenen Sohnes sich selbst als junge Frau erkennt, zurück blickt auf ihr Leben, auf verpasste Chancen und ein Leben, das sie so eigentlich nie wollte und die sich nun die Frage stellt, ob es wohl zu spät ist noch einen Kurswechsel vorzunehmen. Wir sehen aber auch eine junge Frau, am Beginn ihres Lebens, der die Welt offen steht, die aber fast überfordert scheint mit der Freiheit, die sich ihr bietet.
Die Sprache setzt dieser Geschichte das I-Tüpfelchen auf. Jedes Wort sitzt genau dort wo es hingehört und viele Sätze sind so wunderschön, dass ich sie immer und immer wieder lesen wollte und mit ihnen meine Wände tapezieren möchte.
Dass das Ganze dann, wie immer bei Nina George, auch noch im wunderschönen Frankreich spielt...was soll ich sagen, ich bin glücklich!

„Zwei Frauen auf der Suche nach sich selbst“

Lisa Kohl, Thalia-Buchhandlung Hagen

Claire, 45, und Julie, 19, die Gewordene und die Werdende, in einer Welt die für Frauen immer noch nicht so offensteht wie für Männer. Dafür sitzt die Rolle, die wir über Ewigkeiten hinweg eingeübt haben zu tief.

Wie immer, wenn es um Nina Georges Texte geht, bin ich zwiegespalten. Mir gefallen ihre Themen durchaus, leider verhindert ihr Schreibstil das gänzliche Eintauchen in die Geschichte. Ihre Metaphorik versucht Grenzen zu überschreiten, was manchmal gelingt, meistens aber (in meinen Augen) danebengeht.

"Die Schönheit der Nacht" ist ein interessantes Buch, vor allem für Frauen, die sich unglücklich fühlen, unausgefüllt und gar nicht so genau wissen, weshalb.
Claire, 45, und Julie, 19, die Gewordene und die Werdende, in einer Welt die für Frauen immer noch nicht so offensteht wie für Männer. Dafür sitzt die Rolle, die wir über Ewigkeiten hinweg eingeübt haben zu tief.

Wie immer, wenn es um Nina Georges Texte geht, bin ich zwiegespalten. Mir gefallen ihre Themen durchaus, leider verhindert ihr Schreibstil das gänzliche Eintauchen in die Geschichte. Ihre Metaphorik versucht Grenzen zu überschreiten, was manchmal gelingt, meistens aber (in meinen Augen) danebengeht.

"Die Schönheit der Nacht" ist ein interessantes Buch, vor allem für Frauen, die sich unglücklich fühlen, unausgefüllt und gar nicht so genau wissen, weshalb.

„Die Schönheit, das Licht an zu lassen“

H. Becker, Thalia-Buchhandlung Dresden

Leidenschaft, Abwesenheit von Leidenschaft, Pausen, dem anderen Geheimnisse lassen und die Frage, was man für eine funktionierende Beziehung braucht. Die Beobachtungen, die Claire als Verhaltensbiologin an ihren Mitmenschen macht, oft ohne sich dabei emotional einzubringen und die junge Energie von Julie, die sie versucht auszuleben und gleichzeitig zu unterdrücken, haben mich das ganze Buch lang fasziniert. Freiheiten auszuleben und dabei andere Menschen und ihre Gefühle nicht zu verletzen, ist wahnsinnig schwer und in diesem Buch merkt man das sehr gut. Ein Buch für begeisterte Leser und Beziehungsgrübler! Leidenschaft, Abwesenheit von Leidenschaft, Pausen, dem anderen Geheimnisse lassen und die Frage, was man für eine funktionierende Beziehung braucht. Die Beobachtungen, die Claire als Verhaltensbiologin an ihren Mitmenschen macht, oft ohne sich dabei emotional einzubringen und die junge Energie von Julie, die sie versucht auszuleben und gleichzeitig zu unterdrücken, haben mich das ganze Buch lang fasziniert. Freiheiten auszuleben und dabei andere Menschen und ihre Gefühle nicht zu verletzen, ist wahnsinnig schwer und in diesem Buch merkt man das sehr gut. Ein Buch für begeisterte Leser und Beziehungsgrübler!

Svenja Disselbeck, Thalia-Buchhandlung Hürth

Nina George mal ganz anders! Zwei Frauen, zwei Geheimnisse, eine knisternde Geschichte! Erotik geht auch literarisch! Nina George mal ganz anders! Zwei Frauen, zwei Geheimnisse, eine knisternde Geschichte! Erotik geht auch literarisch!

„Die Schönheit der Nacht. Die Schönheit der Worte“

Janett Rautenberg, Thalia-Buchhandlung Neubrandenburg

Man fällt hinein in das Buch, und findet sich mitten im Sommer in Frankreich wieder.
Nina George schreibt in einer wunderbaren Ausdrucksweise über das Sein und das Werden, über Muttergefühle und Sexualität, über die Magie und den Sog des Meeres. Sie schafft es, dass man richtig den Sommer und das Wasser auf der Haut "spürt", es "atmet".
Allerdings denke ich auch, dass die Leserin / der Leser die Gedanken und Gefühle der Protagonistinnen von vornherein nachvollziehen können müsste, sonst könnte die Geschichte auf Unverständnis treffen (je nachdem, wie offen man dem Handeln und Fühlen anderer gegenüber ist).
Mich hat "Die Schönheit der Nacht" mitgenommen und nicht mehr losgelassen.
Man fällt hinein in das Buch, und findet sich mitten im Sommer in Frankreich wieder.
Nina George schreibt in einer wunderbaren Ausdrucksweise über das Sein und das Werden, über Muttergefühle und Sexualität, über die Magie und den Sog des Meeres. Sie schafft es, dass man richtig den Sommer und das Wasser auf der Haut "spürt", es "atmet".
Allerdings denke ich auch, dass die Leserin / der Leser die Gedanken und Gefühle der Protagonistinnen von vornherein nachvollziehen können müsste, sonst könnte die Geschichte auf Unverständnis treffen (je nachdem, wie offen man dem Handeln und Fühlen anderer gegenüber ist).
Mich hat "Die Schönheit der Nacht" mitgenommen und nicht mehr losgelassen.

„Ein Sommer in der Bretagne “

Lorena Lahrem, Thalia-Buchhandlung Berlin

Hinter der Kulisse der französischen Welt, die allein durch ihre Sprache und ihr Erwähnen magisch anmutet, lernen wir Claire kennen; erfolgreiche Professorin mit Mann und Kind. Aber Claire ist innerlich versteinert - zu viele Chancen hat sie verpasst, zu viel Freiheit und Eigensinnigkeit einbüßen müssen. Bis Claire die schicksalshafte Begegnung mit der etliche Jahre jüngeren Julie widerfährt, der sie nicht so schnell wird entkommen können....
Für mich ist dies keine Liebesgeschichte, oder zumindest primär keine Liebesgeschichte. Dieses Buch richtet sich an alle Frauen, jung und alt. Gemeinsam können wir uns gegen die Ketten auflehnen, die uns alte Konventionen auferlegt haben. Gemeinsam können wir uns frei machen.
Hinter der Kulisse der französischen Welt, die allein durch ihre Sprache und ihr Erwähnen magisch anmutet, lernen wir Claire kennen; erfolgreiche Professorin mit Mann und Kind. Aber Claire ist innerlich versteinert - zu viele Chancen hat sie verpasst, zu viel Freiheit und Eigensinnigkeit einbüßen müssen. Bis Claire die schicksalshafte Begegnung mit der etliche Jahre jüngeren Julie widerfährt, der sie nicht so schnell wird entkommen können....
Für mich ist dies keine Liebesgeschichte, oder zumindest primär keine Liebesgeschichte. Dieses Buch richtet sich an alle Frauen, jung und alt. Gemeinsam können wir uns gegen die Ketten auflehnen, die uns alte Konventionen auferlegt haben. Gemeinsam können wir uns frei machen.

Eine poetisches Buch über zwei Frauen die auf der Suche nach sich selbst sind. Sehr intensiv, besonders, beeindruckend und anders.
Eines meiner Sommer Highlights!
Eine poetisches Buch über zwei Frauen die auf der Suche nach sich selbst sind. Sehr intensiv, besonders, beeindruckend und anders.
Eines meiner Sommer Highlights!

B. Schumacher, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein stiller, sehr intensiver Roman um zwei Frauen verschiedener Generation, um Selbstfindung und Freiheit.
Gespickt mit viel Salz und betronischem Meer .
Anders und großartig!
Ein stiller, sehr intensiver Roman um zwei Frauen verschiedener Generation, um Selbstfindung und Freiheit.
Gespickt mit viel Salz und betronischem Meer .
Anders und großartig!

„Die Schönheit der Nacht “

Beate Mildenberger, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Zwei Frauen auf der Suche nach sich selbst. Nina George
schafft es immer wieder über hochsensible Themen sehr einfühlsam und ausdrucksstark zu schreiben.
Sie bringt, wie in allen Büchern, ihre Liebe zum Meer zum Ausdruck und die zwischenmenschlichen Irrungen und Wirrungen werden mit viel Gefühl dargestellt.
Zwei Frauen auf der Suche nach sich selbst. Nina George
schafft es immer wieder über hochsensible Themen sehr einfühlsam und ausdrucksstark zu schreiben.
Sie bringt, wie in allen Büchern, ihre Liebe zum Meer zum Ausdruck und die zwischenmenschlichen Irrungen und Wirrungen werden mit viel Gefühl dargestellt.

„Frauen auf der Suche“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Nina George muss ich Ihnen mit Sicherheit nicht mehr vorstellen. Spätestens seit ihrem Bestseller „Das Lavendelzimmer“ hat wohl schon fast jeder etwas von ihr gehört und zumeist auch gelesen. „Die Mondspielerin“ und „Das Lavendelzimmer“ sind zwei Bücher, die ich über alles liebe, denn sie sind wunderbar poetisch erzählt. Es sind tolle und Mut machende Geschichten und es fließt sehr viel der Lebensweisheit der Autorin mit in ihre Texte. Trotzdem lassen sich diese Bücher einfach so weglesen. Dann erschien 2016 „Das Traumbuch“. Ein Roman, der sehr polarisiert hat, denn die Autorin hat darin ein Thema aufgegriffen, was die Leser in so einem Roman nicht erwartet hatten. Es war wiederum eine sehr schön erzählte Geschichte, aber eine Geschichte, die sehr lange nachwirkte, weil sie so traurig war. Als dann im Frühjahr-Sommer-Programm des Knaur Verlags ein neuer Roman von ihr angekündigt wurde, war ich ausgesprochen neugierig, aber auch ein wenig ängstlich, was mich dieses Mal erwarten würde. Cover, Titel und auch der Klappentext haben mich an einen erotischen Roman denken lassen. Und nun habe ich das Buch gelesen und kann Ihnen meinen Eindruck davon berichten.

Ich möchte dieses Mal gar nicht so viel vom Inhalt erzählen. Nur so viel: Claire, die 44jährige Verhaltensbiologin reist wie jedes Jahr mit ihrem Ehemann Gilles und ihrem gerade erwachsen gewordenen Sohn Nicolas über die langen Sommerferien in Frankreich von Paris in die Bretagne. Dieses Jahr ist es allerdings etwas anders als sonst. Ihr Sohn wird nach den Sommerferien nach Straßburg ziehen und dort Jura studieren. Und außerdem ist dieses Mal seine Freundin, die 19jährige Julie mit von der Partie. Sie ist seine erste wirkliche Liebe. Das ist der Rahmen dieses Romans. Die eigentliche Geschichte geht aber um die beiden Frauen, die auf der Suche sind. Claire; die das Gefühl hat sich selbst verloren zu haben, versteinert zu sein. Und Julie, die sich selbst noch nicht gefunden hat. Die darauf wartet, dass etwas geschieht, wofür sie brennt. Rein äußerlich passiert nicht wirklich viel in diesem Roman, aber trotzdem wird eine extrem schwer auszuhaltende Spannung aufgebaut. Und die beruht einfach aus der Interaktion zwischen diesen beiden extrem unterschiedlichen Frauen.

Ich habe dieses Mal etwas gebraucht, bis ich mich in die Geschichte eingelesen habe. Aber dann hat mich das Buch gepackt. Es ist ganz anders als die anderen Romane von Nina George und doch ist es eine typische Nina George, denn es ist wie üblich sehr poetisch erzählt. Manche Sätze musste ich mehrfach lesen, bis ich sie verstanden habe. Es ist ein sehr intensives Buch, das aufrüttelt, einen nachdenklich macht und manchmal auch durchaus traurig stimmt. Die Autorin seziert die weibliche Psyche sehr genau. Sie gräbt tief, bis sie wirklich im Kern angekommen ist. Wer sind Claire und Julie ganz tief drinnen? Was möchten sie wirklich selbst sein und machen? Und was hat sie so werden lassen, wie sie sind? Haben sich Claires Träume vom Leben erfüllt? Oder hat sie einfach nur funktioniert? Mir hat es sehr weh getan, dieses Buch zu lesen. Teilweise deshalb, weil ich diese Wünsche gar nicht nachvollziehen konnte. Und teilweise deshalb, weil ich mich doch so gut darin wiedergefunden habe. Es ist ein grandioses, aber sehr leises Buch, und es ist ein weises Buch, welches aufzeigt, dass der Weg für uns Frauen zur Gleichberechtigung immer noch weit ist. Denn wenn wir in der Männerwelt mithalten wollen, verlieren wir uns ganz oft selbst.

Ein wunderbares Buch für Frauen, die auf der Suche nach sich selbst sind. Egal, ob sie noch am Anfang ihres Lebens stehen, schon mittendrin oder am Ende angekommen sind. Ein kluger und sehr philosophischer Roman, der durchaus sinnlich ist, aber ohne „explizite“ Stellen auskommt.
Nina George muss ich Ihnen mit Sicherheit nicht mehr vorstellen. Spätestens seit ihrem Bestseller „Das Lavendelzimmer“ hat wohl schon fast jeder etwas von ihr gehört und zumeist auch gelesen. „Die Mondspielerin“ und „Das Lavendelzimmer“ sind zwei Bücher, die ich über alles liebe, denn sie sind wunderbar poetisch erzählt. Es sind tolle und Mut machende Geschichten und es fließt sehr viel der Lebensweisheit der Autorin mit in ihre Texte. Trotzdem lassen sich diese Bücher einfach so weglesen. Dann erschien 2016 „Das Traumbuch“. Ein Roman, der sehr polarisiert hat, denn die Autorin hat darin ein Thema aufgegriffen, was die Leser in so einem Roman nicht erwartet hatten. Es war wiederum eine sehr schön erzählte Geschichte, aber eine Geschichte, die sehr lange nachwirkte, weil sie so traurig war. Als dann im Frühjahr-Sommer-Programm des Knaur Verlags ein neuer Roman von ihr angekündigt wurde, war ich ausgesprochen neugierig, aber auch ein wenig ängstlich, was mich dieses Mal erwarten würde. Cover, Titel und auch der Klappentext haben mich an einen erotischen Roman denken lassen. Und nun habe ich das Buch gelesen und kann Ihnen meinen Eindruck davon berichten.

Ich möchte dieses Mal gar nicht so viel vom Inhalt erzählen. Nur so viel: Claire, die 44jährige Verhaltensbiologin reist wie jedes Jahr mit ihrem Ehemann Gilles und ihrem gerade erwachsen gewordenen Sohn Nicolas über die langen Sommerferien in Frankreich von Paris in die Bretagne. Dieses Jahr ist es allerdings etwas anders als sonst. Ihr Sohn wird nach den Sommerferien nach Straßburg ziehen und dort Jura studieren. Und außerdem ist dieses Mal seine Freundin, die 19jährige Julie mit von der Partie. Sie ist seine erste wirkliche Liebe. Das ist der Rahmen dieses Romans. Die eigentliche Geschichte geht aber um die beiden Frauen, die auf der Suche sind. Claire; die das Gefühl hat sich selbst verloren zu haben, versteinert zu sein. Und Julie, die sich selbst noch nicht gefunden hat. Die darauf wartet, dass etwas geschieht, wofür sie brennt. Rein äußerlich passiert nicht wirklich viel in diesem Roman, aber trotzdem wird eine extrem schwer auszuhaltende Spannung aufgebaut. Und die beruht einfach aus der Interaktion zwischen diesen beiden extrem unterschiedlichen Frauen.

Ich habe dieses Mal etwas gebraucht, bis ich mich in die Geschichte eingelesen habe. Aber dann hat mich das Buch gepackt. Es ist ganz anders als die anderen Romane von Nina George und doch ist es eine typische Nina George, denn es ist wie üblich sehr poetisch erzählt. Manche Sätze musste ich mehrfach lesen, bis ich sie verstanden habe. Es ist ein sehr intensives Buch, das aufrüttelt, einen nachdenklich macht und manchmal auch durchaus traurig stimmt. Die Autorin seziert die weibliche Psyche sehr genau. Sie gräbt tief, bis sie wirklich im Kern angekommen ist. Wer sind Claire und Julie ganz tief drinnen? Was möchten sie wirklich selbst sein und machen? Und was hat sie so werden lassen, wie sie sind? Haben sich Claires Träume vom Leben erfüllt? Oder hat sie einfach nur funktioniert? Mir hat es sehr weh getan, dieses Buch zu lesen. Teilweise deshalb, weil ich diese Wünsche gar nicht nachvollziehen konnte. Und teilweise deshalb, weil ich mich doch so gut darin wiedergefunden habe. Es ist ein grandioses, aber sehr leises Buch, und es ist ein weises Buch, welches aufzeigt, dass der Weg für uns Frauen zur Gleichberechtigung immer noch weit ist. Denn wenn wir in der Männerwelt mithalten wollen, verlieren wir uns ganz oft selbst.

Ein wunderbares Buch für Frauen, die auf der Suche nach sich selbst sind. Egal, ob sie noch am Anfang ihres Lebens stehen, schon mittendrin oder am Ende angekommen sind. Ein kluger und sehr philosophischer Roman, der durchaus sinnlich ist, aber ohne „explizite“ Stellen auskommt.

„Wendepunkte “

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Zwei Frauen aus unterschiedlichsten Lebenswelten begegnen sich auf ihrer jeweiligen Suche nach Liebe , Selbstverwirklichung und Wahrhaftigkeit...schonungslos, offen und intensiv ....absolute Leseempfehlung für ebensolche Lesestunden...


Zwei Frauen aus unterschiedlichsten Lebenswelten begegnen sich auf ihrer jeweiligen Suche nach Liebe , Selbstverwirklichung und Wahrhaftigkeit...schonungslos, offen und intensiv ....absolute Leseempfehlung für ebensolche Lesestunden...


Anja Werner, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Endlich eine neue Nina George und wieder purer Seelenbalsam! Ein sehr sinnlicher und tiefgründiger Roman über das Leben und die Liebe.... Endlich eine neue Nina George und wieder purer Seelenbalsam! Ein sehr sinnlicher und tiefgründiger Roman über das Leben und die Liebe....

„Literarisches Werk!“

L.Vaupel, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Nina George ist ein wunderbarer Frauenroman gelungen. Mit einem sinnlich poetisch literarischen Schreibstil beschreibt sie die vielen Facetten die eine Frau im Leben erlernt und bewahren muss. Sowohl die Rolle der Frau in der Gesellschaft, als auch in der Familie, werden hier kritisch anhand der Gefühlswelt der Protagonistin beschrieben und machen darauf aufmerksam wie viel man bereit ist zu opfern.
Die beiden Hauptcharaktere, können unterschiedlicher nicht sein, und sind doch durch so vieles miteinander verbunden. Ein Buch welches zum Denken anregt und einen selbst dazu bringt auch noch weiter über den Tellerrand blicken zu wollen.
Mich hatte es beim ersten Satz in seinen Sog gezogen.
Nina George ist ein wunderbarer Frauenroman gelungen. Mit einem sinnlich poetisch literarischen Schreibstil beschreibt sie die vielen Facetten die eine Frau im Leben erlernt und bewahren muss. Sowohl die Rolle der Frau in der Gesellschaft, als auch in der Familie, werden hier kritisch anhand der Gefühlswelt der Protagonistin beschrieben und machen darauf aufmerksam wie viel man bereit ist zu opfern.
Die beiden Hauptcharaktere, können unterschiedlicher nicht sein, und sind doch durch so vieles miteinander verbunden. Ein Buch welches zum Denken anregt und einen selbst dazu bringt auch noch weiter über den Tellerrand blicken zu wollen.
Mich hatte es beim ersten Satz in seinen Sog gezogen.

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Ein sinnliches und nachdrücklich erzähltes Buch. Für das Leben wichtige und schlüssige Gedanken werden für meinen Geschmack am Ende aber mit etwas viel Pathos dargeboten. Ein sinnliches und nachdrücklich erzähltes Buch. Für das Leben wichtige und schlüssige Gedanken werden für meinen Geschmack am Ende aber mit etwas viel Pathos dargeboten.

„Ein echter Pageturner!“

Stefanie Kellmann, Thalia-Buchhandlung Chemnitz-Röhrsdorf

Wow, ich bin so begeistert. Ein wahnsinnig erotisches Buch- aber auf unterschwellige Art und Weise. Nina George hat ergreifende und interessante Figuren geschaffen, mit denen man auf jeder Seite mitfühlt. Die Sprache ist absolut eindringlich. Ich habe lange kein so gutes Buch gelesen. Wow, ich bin so begeistert. Ein wahnsinnig erotisches Buch- aber auf unterschwellige Art und Weise. Nina George hat ergreifende und interessante Figuren geschaffen, mit denen man auf jeder Seite mitfühlt. Die Sprache ist absolut eindringlich. Ich habe lange kein so gutes Buch gelesen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
93 Bewertungen
Übersicht
51
30
9
2
1

Bildgewaltig und voller Poesie
von Sabine Mach aus München am 31.07.2018

Claire ist unzufrieden mit ihrem Leben, denn ihr Mann Gilles und sie leben nur noch nebeneinander her. Gilles hat ständig neue Affären und Claire hangelt sich von einem anonymen One-Night-Stand zum nächsten. Als ihr Sohn Nicolas seine neue Freundin Julie vorstellt, wendet sich das Blatt. Bei einem gemeinsamen Bretagneurlaub... Claire ist unzufrieden mit ihrem Leben, denn ihr Mann Gilles und sie leben nur noch nebeneinander her. Gilles hat ständig neue Affären und Claire hangelt sich von einem anonymen One-Night-Stand zum nächsten. Als ihr Sohn Nicolas seine neue Freundin Julie vorstellt, wendet sich das Blatt. Bei einem gemeinsamen Bretagneurlaub kommen sich die beiden Frauen näher und entdecken Sehnsüchte, die vorher nicht einmal existierten.  Nina George hat ein sehr gefühlvolles und poetisches Buch geschrieben. Sie beschreibt die Bretagne so realistisch, dass man glaubt man ist vor Ort und mitten drin im Geschehen. Ich hatte tatsächlich das große Glück gerade dort meinen Urlaub zu verbringen und habe es persönlich feststellen können. Die Autorin hat das französische Flair wunderbar eingefangen. Das Verwenden vieler französischer Redewendungen verstärkt diesen Effekt und macht aus dem Buch einen schönen Sommerroman. Wenn auch keinen leichten, einfachen. Sondern eher einen melancholischen, leicht schwermütigen, der aber genau deshalb besonders gut in diese raue Gegend passt.   Die Charaktere sind gut dargestellt, zwar nicht immer in all ihren Handlungen für mich zu verstehen, aber das erwarte ich auch nicht. Mir gefällt der Sprachstil, der sehr poetisch ist und leicht philosophisch anmutet. Er macht vor allem den Reiz dieses Buches aus.  Erwähnen möchte ich auch noch das wunderschöne Cover und die hochwertige, edle und farblich durchdesignte Aufmachung des Buches. Da stimmt das Gesamtpaket und macht das Lesevergnügen zu einer fast sinnlichen Angelegenheit.

Einengende Konventionen im Kopf verlassen!
von Angela Busch aus Reinhardshagen am 31.07.2018

MEINE MEINUNG: Zitat Seite 195 : " Sie hatte es nie geschafft, sich aus ihrem eigenen Zimmer im Kopf so weit hinauszuwagen, um das, was hinter den verschlossenen Türen ihres Selbst geschah, einer anderen mitzuteilen." Ein Buch, welches mich sehr gefesselt hat durch seinen wunderschönen Sprachstil und die treffende Aussagekraft... MEINE MEINUNG: Zitat Seite 195 : " Sie hatte es nie geschafft, sich aus ihrem eigenen Zimmer im Kopf so weit hinauszuwagen, um das, was hinter den verschlossenen Türen ihres Selbst geschah, einer anderen mitzuteilen." Ein Buch, welches mich sehr gefesselt hat durch seinen wunderschönen Sprachstil und die treffende Aussagekraft der Autorin. Sie beschreibt das Innere Zueinanderfinden von zwei Frauen so faszinierend, dass ich bewusst langsam gelesen habe, um jeden Satz gebührend geniessen zu können. Ihre Beschreibungen des bretonischen Himmels und des Meeres in allen Schattierungen der Farben Blau, Grau, Weiss, Grün lässt schillernde Bilder im Kopf entstehen, in denen sich die flirrende Hitze des Sommers und die sich entwickelnden Zuneigung der beiden Frauen zueinander geduldig, wie eine leichte weisse Wolke, ausbreitet. Die Stimmung im Buch der lauwarmen Nächte am Meer, kann ich hier gar nicht gebührend beschreiben. Das muss man einfach selber erlesen. Sommerhaus- und Ferienatmosphäre pur, gewürzt mit französischem Flair und vielen Ausdrücken aus dieser Sprache. Die beiden Protagonistinnen sind sehr unterschiedlich. Claire, eine gestandene Wissenschaftlerin in der Mitte ihres Leben, verheiratet mit dem Musik-Komponisten Gilles und Mutter des erwachsenen Nicola. Julie, Nicola's Freundin, eine neunzehnjährige vor Lebenslust sprühende junge Frau, die am liebsten Sängerin werden möchte, es sich selber aber noch nicht zutraut. Von inneren Zweifeln geplagt, lässt sie sich auf den Urlaub am Meer mit Niklas und seinen Eltern ein. Sie erlebt dort nicht nur das für sie neue Schwimmen im Meer, sanft behütet von Claire, sondern auch das Schwimmen auf den Wogen ihres kommenden Lebens. Beide Frauen verlassen in diesem Sommer das einengende, konventionelle Zimmer in ihrem Kopf und begeben sich auf eine Reise zu sich selber. Dass es dadurch Verletzungen der Menschen ihrer Lebenskreise gibt, ist bitter, aber unabänderlich. So kann das Leben in Beziehungen sein, mit all seinen möglichen Nuancen von Liebe, Glücksempfinden bis hin zu tiefer Trauer. Auch die Halbgeschwister von Claire und alle anderen Protagonisten , wie Ehemann Gilles und Sohn Nicolas sind von der Autorin mit unterschiedlichen, sehr beeindruckenden und ansprechenden Charakteren ausgestattet worden. Dieses Buch hat mich verzaubert, spielerisch an die bretonische Atlantik-Küste katapultiert und wahnsinnig beeindruckt. Meine Bewertung : FÜNF ***** STERNE für diese sehr schöne und grossartige Geschichte.

Wunderbar poetisch
von bookloving am 28.07.2018

Mit ihrem neusten Werk ?Die Schönheit der Nacht? ist der deutschen Autorin Nina George erneut ein äußerst beeindruckender Roman gelungen, der mich sehr bewegt hat. Es ist eine unglaublich intensive, tiefgründige und sinnliche Geschichte über das Leben in all seinen Facetten, über unausgelebte Sehnsüchte und tief verborgene Geheimnisse. Zwei... Mit ihrem neusten Werk ?Die Schönheit der Nacht? ist der deutschen Autorin Nina George erneut ein äußerst beeindruckender Roman gelungen, der mich sehr bewegt hat. Es ist eine unglaublich intensive, tiefgründige und sinnliche Geschichte über das Leben in all seinen Facetten, über unausgelebte Sehnsüchte und tief verborgene Geheimnisse. Zwei faszinierende Frauen stehen im Mittelpunkt der Handlung, die sich zunehmend zueinander hingezogen fühlen ? beide auf der sehnsüchtigen Suche nach sich selbst, nach unstillbarer Leidenschaft und neuer Lebenslust. Clair, die selbstbewusste, lebenserfahrene, aber unglückliche Verhaltensbiologin, die sehr unnahbar wirkt und die Menschen wie keine andere zu lesen vermag. Julie auf der anderen Seite, die Freundin von Claires Sohn Nico, ein cleveres, aber recht unsicheren junges Mädchen und zugleich voller ungeduldiger Erwartungen. Wir erleben einen gemeinsamen Sommer an der bretonischen Küste, der mit großer, ungeahnter Wucht alles unwiderruflich in Gang setzt, und danach alle Beteiligten nie mehr dieselben sein lässt. In geschickt gesetzten Rückblicken erfahren wir nach und nach viele Hintergründe zu Claires Lebensgeschichte, die ihre Unzufriedenheit mit ihrem derzeitigen, festgefahrenen Leben verdeutlichen und uns ihre Persönlichkeit und Motive schrittweise näher bringen. Auf eine sehr sinnliche Weise fließen Gedanken, Emotionen und Betrachtungen ineinander und entfalten vor unserem inneren Auge ein bewegendes, schillerndes Gesamtbild. Nina George versteht es meisterlich, Stimmungen und Bilder einfühlsam und mit viel Feingespür einzufangen und eine unnachahmlich dichte, zuweilen melancholische Stimmung heraufzubeschwören. Ihre äußerst bildhafte, poetische Sprache konnte mich rasch gefangen nehmen und mich begeistern. Mit emotionaler Eindringlichkeit und Leidenschaft schickt sie uns Leser auf eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle. Einzigartig sind auch die sehr gelungenen, atmosphärisch dichten Beschreibungen des bretonischen Finistères, die das herbe Flair einfangen, die dort angesiedelte Handlung wundervoll treffend in Szene setzen und zudem neugierig auf diese einzigartige, ursprüngliche Küstenregion machen. Sehr gut gefallen hat mir auch das Spiel der Autorin mit dem Motiv des Meeres mit seiner Unendlichkeit, das immer wieder in den Mittelpunkt rückt und sehr schön die gewaltigen, aufwogenden Emotionen im Wandel der Geschichte widerspiegelt. FAZIT Ein außergewöhnlicher, aufwühlender und nachdenklich stimmender Roman mit einer wundervoll poetischen Sprache! Sehr lesenswert!