Sag den Wölfen, ich bin zu Hause

Roman

(39)
Der New-York-Times-Bestseller erstmals auf Deutsch

ZUM BESTEN BUCH DES JAHRES GEWÄHLT VON • Wall Street Journal • Oprah Magazine • Booklist • BookPage • Kirkus Reviews

EIN POETISCHER ROMAN ÜBER FAMILIE UND FREUNDSCHAFT

Manchmal verlierst du einen Menschen, um einen anderen zu gewinnen.

Manche Verluste wiegen so schwer, dass sie nicht wiedergutzumachen sind. So geht es June Elbus, als ihr Onkel Finn stirbt, der Mensch, mit dem sie sich blind verstand, der ihr alles bedeutete. Doch mit ihrer Trauer ist sie nicht allein. Schon bald nach der Beerdigung stellt June fest, dass sie sich die Erinnerung an Finn teilen muss – mit jemandem, der sie mit einer schmerzhaften Wahrheit konfrontiert. Der sie aber auch lehrt, dass gegen die Bitternisse des Lebens ein Kraut gewachsen ist: Freundschaft und Mitgefühl.

„Sag den Wölfen, ich bin zu Hause ist eine wundervolle Geschichte. Gut geschrieben, unglaublich warmherzig, emotional, ohne kitschig zu sein. Solange es Amerikaner gibt, die dieses Buch lieben, ist nicht alles verloren.“ Susanne Fröhlich in der Freundin

»Ein überwältigendes Debüt.« O: The Oprah Magazine

»Fesselnd bis zum Ende. Dieser Roman zieht alle emotionalen Register.« Bookpage

»Eine bitter-süße Mischung aus Herzschmerz und Hoffnung.« Booklist

»Ergreifend bis zur letzten Seite.« ELLE

»Zwischen Trauer und Hoffnung – das geht unter die Haut und ans Herz. Carol Rifka Brunts Debütroman ist schon jetzt eins der besten Bücher 2018!« Myway

»Ein Roman über Freundschaft, Familie, die erste große Liebe, das Erwachsenwerden und das Erwachsensein, aber auch über Eifersucht und Trauer. Aber manchmal verlieren wir einen Menschen, um einen anderen zu gewinnen. Auch June ergeht es so. Poetisch und zum Weinen schön.« Oberösterreichische Nachrichten

»Ein einnehmender Roman über Verlust, Trauer und Familienzusammenhalt.« Tirolerin
Portrait
Carol Rifka Brunt wurde in New York geboren und lebt heute mit ihrem Mann und den gemeinsamen drei Kindern in England. „Sag den Wölfen, ich bin zu Hause“ ist ihr erster Roman, der vielfach zu einem der „besten Bücher des Jahres“ gekürt wurde (u.a. vom Wall Street Journal und dem Oprah Magazine). Das Buch wurde ein New York Times Bestseller und in zwanzig Länder lizensiert. Die Filmrechte sind ebenfalls verkauft. Carol Rifka Brunt schreibt derzeit an ihrem zweiten Roman.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum 23.02.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-96161-007-5
Verlag Julia Eisele Verlag GmbH
Maße (L/B/H) 22,2/14,3/4,1 cm
Gewicht 634 g
Originaltitel Tell the wolves I'm home
Auflage 3. Auflage
Übersetzer Frauke Brodd
Verkaufsrang 12.090
Buch (gebundene Ausgabe)
22,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Berührend “

Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

June verliert ihren geliebten Onkel Finn, der an AIDS stirbt, einer Krankheit, die insbesondere 1987 noch zutiefst stigmatisierend war. Vorsichtig lernt sie den Partner ihres Onkels kennen und verbringt immer mehr Zeit mit ihm - heimlich.
Spannend und ergreifend wird beschrieben, wie June sich immer mehr „freischwimmt“ und eine eigene Meinung entwickelt.
June verliert ihren geliebten Onkel Finn, der an AIDS stirbt, einer Krankheit, die insbesondere 1987 noch zutiefst stigmatisierend war. Vorsichtig lernt sie den Partner ihres Onkels kennen und verbringt immer mehr Zeit mit ihm - heimlich.
Spannend und ergreifend wird beschrieben, wie June sich immer mehr „freischwimmt“ und eine eigene Meinung entwickelt.

„Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft“

Maren Oberwelland

Ich bin völlig begeistert von diesem Buch, dieser Geschichte. Sie hat mich einfach mitgerissen. Mir ist der Charakter von June sehr ans Herz gewachsen. Sie war unwissend, was der Zeit und ihrem Alter entspricht, aber nicht naiv. Tolle Geschichte über eine außergewöhnliche Freundschaft. Ich bin völlig begeistert von diesem Buch, dieser Geschichte. Sie hat mich einfach mitgerissen. Mir ist der Charakter von June sehr ans Herz gewachsen. Sie war unwissend, was der Zeit und ihrem Alter entspricht, aber nicht naiv. Tolle Geschichte über eine außergewöhnliche Freundschaft.

„Verwirrungen der Pubertät“

Haike Zimmer, Thalia-Buchhandlung Dresden

Geschichte über das Erwachsenwerden, die Verwirrungen der ersten Liebe, auf der Schwelle zwischen Kind und jungem Mädchen
und das große Thema Aids .
Der Umgang mit dieser Krankheit war am Anfang der
80er Jahre ein anderer als jetzt 30 Jahre später.
Sehr sensibel erzählt !
Geschichte über das Erwachsenwerden, die Verwirrungen der ersten Liebe, auf der Schwelle zwischen Kind und jungem Mädchen
und das große Thema Aids .
Der Umgang mit dieser Krankheit war am Anfang der
80er Jahre ein anderer als jetzt 30 Jahre später.
Sehr sensibel erzählt !

„Ein wirklich brillantes Debüt!“

Lisa, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Mit diesem Roman begibt man sich auf eine sehr spannende aber auch bewegende Reise in die Vergangenheit, als der Umgang mit AIDS noch alles andere als einfach war und Vorurteile die Gesellschaft fest im Griff hatten.

Sag den Wölfen, ich bin zu Hause, ist ein wirklich gelungener Roman, indem besonders Freundschaft und Zusammenhalt eine wichtige Rolle spielt
Mit diesem Roman begibt man sich auf eine sehr spannende aber auch bewegende Reise in die Vergangenheit, als der Umgang mit AIDS noch alles andere als einfach war und Vorurteile die Gesellschaft fest im Griff hatten.

Sag den Wölfen, ich bin zu Hause, ist ein wirklich gelungener Roman, indem besonders Freundschaft und Zusammenhalt eine wichtige Rolle spielt

„Ein steiniger Weg.....“

Barbara Albrecht, Thalia-Buchhandlung Göttingen

Sag den Wölfen.... ist für mich das schönste Buch, das ich in diesem Jahr gelesen habe. Ich weiß ja nicht, was uns noch erwartet, aber bislang kann ich keinen vergleichbar wertvollen Titel benennen. Gleichzeitig zu einem Lächeln, rührt das Schicksal von June zu Tränen. Ihren Werdegang zu verfolgen ist sehr emotional. Eine bitter-süße Geschichte über Verlust und Hoffnung, Enttäuschung und neu gewonnenen Lebensmut. Meine Einschätzung geht von berührend über wunderbar bis zu ergreifend schön. Jeder, der sich nach einer sprachlich guten, mit Herzblut geschriebenen Geschichte umsieht, sollte zu Sag den Wölfen... greifen Sag den Wölfen.... ist für mich das schönste Buch, das ich in diesem Jahr gelesen habe. Ich weiß ja nicht, was uns noch erwartet, aber bislang kann ich keinen vergleichbar wertvollen Titel benennen. Gleichzeitig zu einem Lächeln, rührt das Schicksal von June zu Tränen. Ihren Werdegang zu verfolgen ist sehr emotional. Eine bitter-süße Geschichte über Verlust und Hoffnung, Enttäuschung und neu gewonnenen Lebensmut. Meine Einschätzung geht von berührend über wunderbar bis zu ergreifend schön. Jeder, der sich nach einer sprachlich guten, mit Herzblut geschriebenen Geschichte umsieht, sollte zu Sag den Wölfen... greifen

Christel Cader, Thalia-Buchhandlung bonn

Eine tragische Geschichte, in der zwei Schwestern und ihr Aids kranker Onkel im Mittelpunkt stehen. Dieses Buch ist berührend und voller Hoffnung auf Verständnis und Freundschaft. Eine tragische Geschichte, in der zwei Schwestern und ihr Aids kranker Onkel im Mittelpunkt stehen. Dieses Buch ist berührend und voller Hoffnung auf Verständnis und Freundschaft.

„Berührender Roman übers Erwachsenwerden und den Tod“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Diese leise, intensive Geschichte der 14j.June Elbus(und ihrer Familie) ist eines der schönsten Debüts dieses Frühjahrs - berührend, eindringlich und ohne Kitsch kommt sie uns immer näher...
June`s geliebter Onkel Finn, ein bekannter Maler, ist gerade an Aids verstorben -
in den 8oer Jahren ein Stigma ohne gleichen, da Gesellschaft und Politik noch zu wenig darüber wissen und aller Orten die Verleugnung regiert. Der unkonventionelle Künstler, homosexuell und überaus charmant, hatte in dem verletzlichen jungen Mädchen eine verwandte Seele gefunden, während June`s ältere Schwester Greta, grazil, hübsch und eifersüchtig auf die enge Beziehung der beiden, gerade den scharfzüngig-boshaften, älteren Teenager gibt.
Sein letztes Gemälde der beiden Schwestern, dass sie „in einen gemeinsamen Rahmen zwingt“(so June), nennt er „Sag den Wölfen, ich bin zu Hause“.
Es wird so etwas wie der rote Faden in dieser besonderen Geschichte um Trauer, Verlust und verleugnete Gefühle, initiiert aber auch den Aufbruch zu neuen Ufern für June:
zu Freundschaft, auf einander zugehen und Verzeihen.
In meinen Augen ein zu Recht mit Preisen bedachter Erstling – mein Dank an den Eisele Verlag !
Diese leise, intensive Geschichte der 14j.June Elbus(und ihrer Familie) ist eines der schönsten Debüts dieses Frühjahrs - berührend, eindringlich und ohne Kitsch kommt sie uns immer näher...
June`s geliebter Onkel Finn, ein bekannter Maler, ist gerade an Aids verstorben -
in den 8oer Jahren ein Stigma ohne gleichen, da Gesellschaft und Politik noch zu wenig darüber wissen und aller Orten die Verleugnung regiert. Der unkonventionelle Künstler, homosexuell und überaus charmant, hatte in dem verletzlichen jungen Mädchen eine verwandte Seele gefunden, während June`s ältere Schwester Greta, grazil, hübsch und eifersüchtig auf die enge Beziehung der beiden, gerade den scharfzüngig-boshaften, älteren Teenager gibt.
Sein letztes Gemälde der beiden Schwestern, dass sie „in einen gemeinsamen Rahmen zwingt“(so June), nennt er „Sag den Wölfen, ich bin zu Hause“.
Es wird so etwas wie der rote Faden in dieser besonderen Geschichte um Trauer, Verlust und verleugnete Gefühle, initiiert aber auch den Aufbruch zu neuen Ufern für June:
zu Freundschaft, auf einander zugehen und Verzeihen.
In meinen Augen ein zu Recht mit Preisen bedachter Erstling – mein Dank an den Eisele Verlag !

Nadja Schwarz, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

Mitfühlender Roman über ein junges Mädchen, die einen geliebten Menschen verloren hat und versucht damit klar zu kommen. Bildhafte Sprache, großartig zu lesen! Mitfühlender Roman über ein junges Mädchen, die einen geliebten Menschen verloren hat und versucht damit klar zu kommen. Bildhafte Sprache, großartig zu lesen!

„Ein trauriges, aber wichtiges Debüt“

Anna Hasler, Thalia-Buchhandlung Kassel

Bei einigen Büchern ahnt man schon vorher, dass sie kein glückliches Ende haben werden und schwere Kost sind. Und tatsächlich ist diese Familiengeschichte nicht immer schön zu lesen, weil so viel Grausames und Gemeines aus den Charakteren hervorbricht und ein gegenseitiges Verständnis schwer zu erreichen scheint. Trotzdem ein wichtiges und gut geschriebenes Debüt über Aids, die folgende Hysterie, zu hohe Erwartungen, sich selbst verweigerte Träume, zwei Schwestern, die zum erwachsen werden gedrängt werden und Freundschaft, die über Trauer hinweg hilft. Bei einigen Büchern ahnt man schon vorher, dass sie kein glückliches Ende haben werden und schwere Kost sind. Und tatsächlich ist diese Familiengeschichte nicht immer schön zu lesen, weil so viel Grausames und Gemeines aus den Charakteren hervorbricht und ein gegenseitiges Verständnis schwer zu erreichen scheint. Trotzdem ein wichtiges und gut geschriebenes Debüt über Aids, die folgende Hysterie, zu hohe Erwartungen, sich selbst verweigerte Träume, zwei Schwestern, die zum erwachsen werden gedrängt werden und Freundschaft, die über Trauer hinweg hilft.

„Wahnsinnig emotional!“

Ulrike Ackermann, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Eine Geschichte über Verlust, Freundschaft und Familie mit tollen Charakteren und wahnsinnig vielen Emotionen!

Von Anfang an bin ich - trotz der ernsten Thematik - versunken!

Toll geschrieben!
Eine Geschichte über Verlust, Freundschaft und Familie mit tollen Charakteren und wahnsinnig vielen Emotionen!

Von Anfang an bin ich - trotz der ernsten Thematik - versunken!

Toll geschrieben!

„Was für ein wundervolles Buch!“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Kennen Sie schon den Julia Eisele Verlag? Er wurde 2016 von Julia Eisele gegründet und ist ein selbständiger, inhabergeführter Verlag, bei dem Frau Eisele selbst aussucht, was sie veröffentlichen möchte. Für mich ist dies das erste Buch, was ich aus diesem Verlag gelesen habe. Aber da es mir so gut gefallen hat, werde ich sicherlich weitere Bücher lesen, die Frau Eisele für uns aussucht. Eins ist sogar noch für den März 2018 geplant. Lassen Sie sich überraschen!

Ich gebe zu, auf dieses Buch wäre ich gar nicht wirklich aufmerksam geworden, wenn nicht zwei ganz unterschiedliche Autorinnen auf Facebook so von diesem Buch geschwärmt hätten. Da ich diese beide Autorinnen und ihren Geschmack sehr schätze, bin ich neugierig geworden. Die Autorin Carol Rifka Brunt ist selbst noch ein Neuling in der Buchbranche, hat es aber auf Anhieb geschafft, dass sie von verschiedenen amerikanischen Magazinen zum Buch des Jahres 2017 gewählt wurde.

Zum Inhalt möchte ich Ihnen dieses Mal gar nicht so viel sagen, um Ihnen nicht zu viel vorab zu verraten. Das Buch spielt im Jahr 1986 in einem kleinen Vorort von New York. Erzählt wird die Geschichte von June, einem Mädchen, dass zur Zeit der Geschichte vierzehn Jahre alt ist. Sie lebt mit ihrer zwei Jahre älteren Schwester Greta und ihren Eltern, beides Steuerberater, zusammen. Vor kurzem ist ihr Onkel Finn, der jüngere Bruder ihrer Mutter, an AIDS gestorben. June hatte ein sehr inniges Verhältnis zu ihrem Onkel. Und durch seinen Tod steht sie plötzlich allein da, denn sie ist ein sehr eigenwilliges und im gewissen Sinne auch einsames Mädchen. Früher war ihre Schwester ihre beste Freundin, aber seit einiger Zeit ist diese nur noch gemein zu ihr und dementsprechend keine Hilfe bei ihrer Trauer. Doch dann tritt ein neuer Mensch in ihr Leben.

Mich hat dieses Buch ganz schnell gefangengenommen. Mich hat fasziniert, wie die Autorin dieses Familiengeflecht beschrieben hat, diese Interaktionen und das Thema Kommunikation, bzw. die fehlende Kommunkation. Es ist ein wunderbarer Roman über das Thema Erwachsenwerden. Aber auch ein Roman, der sich mit den Themen Liebe, Freundschaft, Eifersucht und Schuld auseinandersetzt. Und nicht zuletzt ein Roman, der uns in die Zeit zurückversetzt, wo die Krankheit AIDS noch ganz neu war und die Menschen absolut hysterisch reagiert haben. June ist ein wunderbares Mädchen, was durch den Tod ihres Onkels gezwungen wird, ihren Blickwinkel auf die Menschen um sie herum zu erweitern. Sie lernt selbst Entscheidungen zu treffen und das, was ihre Eltern und ihre Schwester ihr erzählen, nicht mehr einfach vorbehaltlos hinzunehmen. Während des Lesens habe ich mich des Öfteren an die Bücher „River“ von Donna Milner und „Der Regen, bevor er fällt“ von Jonathan Coe erinnert gefühlt. Beides ebenfalls Bücher, die in die ähnliche Richtung gehen und zu meinen liebsten Büchern zählen.

Unbedingt lesen!
Kennen Sie schon den Julia Eisele Verlag? Er wurde 2016 von Julia Eisele gegründet und ist ein selbständiger, inhabergeführter Verlag, bei dem Frau Eisele selbst aussucht, was sie veröffentlichen möchte. Für mich ist dies das erste Buch, was ich aus diesem Verlag gelesen habe. Aber da es mir so gut gefallen hat, werde ich sicherlich weitere Bücher lesen, die Frau Eisele für uns aussucht. Eins ist sogar noch für den März 2018 geplant. Lassen Sie sich überraschen!

Ich gebe zu, auf dieses Buch wäre ich gar nicht wirklich aufmerksam geworden, wenn nicht zwei ganz unterschiedliche Autorinnen auf Facebook so von diesem Buch geschwärmt hätten. Da ich diese beide Autorinnen und ihren Geschmack sehr schätze, bin ich neugierig geworden. Die Autorin Carol Rifka Brunt ist selbst noch ein Neuling in der Buchbranche, hat es aber auf Anhieb geschafft, dass sie von verschiedenen amerikanischen Magazinen zum Buch des Jahres 2017 gewählt wurde.

Zum Inhalt möchte ich Ihnen dieses Mal gar nicht so viel sagen, um Ihnen nicht zu viel vorab zu verraten. Das Buch spielt im Jahr 1986 in einem kleinen Vorort von New York. Erzählt wird die Geschichte von June, einem Mädchen, dass zur Zeit der Geschichte vierzehn Jahre alt ist. Sie lebt mit ihrer zwei Jahre älteren Schwester Greta und ihren Eltern, beides Steuerberater, zusammen. Vor kurzem ist ihr Onkel Finn, der jüngere Bruder ihrer Mutter, an AIDS gestorben. June hatte ein sehr inniges Verhältnis zu ihrem Onkel. Und durch seinen Tod steht sie plötzlich allein da, denn sie ist ein sehr eigenwilliges und im gewissen Sinne auch einsames Mädchen. Früher war ihre Schwester ihre beste Freundin, aber seit einiger Zeit ist diese nur noch gemein zu ihr und dementsprechend keine Hilfe bei ihrer Trauer. Doch dann tritt ein neuer Mensch in ihr Leben.

Mich hat dieses Buch ganz schnell gefangengenommen. Mich hat fasziniert, wie die Autorin dieses Familiengeflecht beschrieben hat, diese Interaktionen und das Thema Kommunikation, bzw. die fehlende Kommunkation. Es ist ein wunderbarer Roman über das Thema Erwachsenwerden. Aber auch ein Roman, der sich mit den Themen Liebe, Freundschaft, Eifersucht und Schuld auseinandersetzt. Und nicht zuletzt ein Roman, der uns in die Zeit zurückversetzt, wo die Krankheit AIDS noch ganz neu war und die Menschen absolut hysterisch reagiert haben. June ist ein wunderbares Mädchen, was durch den Tod ihres Onkels gezwungen wird, ihren Blickwinkel auf die Menschen um sie herum zu erweitern. Sie lernt selbst Entscheidungen zu treffen und das, was ihre Eltern und ihre Schwester ihr erzählen, nicht mehr einfach vorbehaltlos hinzunehmen. Während des Lesens habe ich mich des Öfteren an die Bücher „River“ von Donna Milner und „Der Regen, bevor er fällt“ von Jonathan Coe erinnert gefühlt. Beides ebenfalls Bücher, die in die ähnliche Richtung gehen und zu meinen liebsten Büchern zählen.

Unbedingt lesen!

„Gehen Sie mit auf eine emotionale Reise ...“

Julia Sesulka, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

... schon nach den ersten Seiten war mir klar, dass mich dieses Buch nicht unberührt zurück lassen wird.
Die Autorin spricht ein heikles Thema an und führt den Leser ganz behutsam hindurch.
Liebe, Verlust, Tod, Trauer und Angst und die Frage, ob nicht doch irgendwo noch ein Funken Hoffnung bleibt, dass die Zeit alle Wunden heilen kann.
Seite für Seite öffnet dieser Roman dem Leser die Augen für die wirklich wichtigen Dinge im Leben!
... schon nach den ersten Seiten war mir klar, dass mich dieses Buch nicht unberührt zurück lassen wird.
Die Autorin spricht ein heikles Thema an und führt den Leser ganz behutsam hindurch.
Liebe, Verlust, Tod, Trauer und Angst und die Frage, ob nicht doch irgendwo noch ein Funken Hoffnung bleibt, dass die Zeit alle Wunden heilen kann.
Seite für Seite öffnet dieser Roman dem Leser die Augen für die wirklich wichtigen Dinge im Leben!

„Ein grandioses und vielschichtiges Debüt!!“

Katrin Weber, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Ich bin immer noch sehr benommen von diesem Buch, da ich tief hinab getaucht bin zu den Menschen und den mit ihr verbundenen Geschichten. Der Rahmen der Geschichte ist schnell erzählt. Wir befinden uns im New York der Achtziger Jahre. June hat gerade den Menschen verloren, mit dem sie sich auf das Innigste verbunden fühlte. Ihren an AIDS erkrankten Onkel. Eine Erkrankung die zu dieser Zeit zum gesellschaftlichen Ausschluss führte. Eines Tages erhält June eine Nachricht von Toby, Finns Partner, mit der Bitte um ein Treffen. Nach einigem Zögern stimmt sie zu und legt damit den ersten Baustein für eine tiefe unerschütterliche Freundschaft.
Es ist ein so vielschichtiges Buch über Trauer, Verlust, Familie, Freundschaft und ganz besonders ein Buch über die vielen verschiedenen Facetten der Liebe! Erzählt wird mit einer leicht zugänglichen sanften und liebevollen Stimme, die so viele wunderschöne Bilder im Kopf hervorruft. Besonders das Porträt, in dem sich alle vereinen, hat es mir angetan. Die Charaktere sind so fein herausgearbeitet. Lesen Sie unbedingt dieses Buch!
Ich bin immer noch sehr benommen von diesem Buch, da ich tief hinab getaucht bin zu den Menschen und den mit ihr verbundenen Geschichten. Der Rahmen der Geschichte ist schnell erzählt. Wir befinden uns im New York der Achtziger Jahre. June hat gerade den Menschen verloren, mit dem sie sich auf das Innigste verbunden fühlte. Ihren an AIDS erkrankten Onkel. Eine Erkrankung die zu dieser Zeit zum gesellschaftlichen Ausschluss führte. Eines Tages erhält June eine Nachricht von Toby, Finns Partner, mit der Bitte um ein Treffen. Nach einigem Zögern stimmt sie zu und legt damit den ersten Baustein für eine tiefe unerschütterliche Freundschaft.
Es ist ein so vielschichtiges Buch über Trauer, Verlust, Familie, Freundschaft und ganz besonders ein Buch über die vielen verschiedenen Facetten der Liebe! Erzählt wird mit einer leicht zugänglichen sanften und liebevollen Stimme, die so viele wunderschöne Bilder im Kopf hervorruft. Besonders das Porträt, in dem sich alle vereinen, hat es mir angetan. Die Charaktere sind so fein herausgearbeitet. Lesen Sie unbedingt dieses Buch!

Sarah Scheulen, Thalia-Buchhandlung Dorsten

Dieser Roman behandelt viele Themen - Liebe, Freundschaft,Trauer, Verwandschaft und einiges mehr. Jetzt schon eines meiner Lesehighlights 2018. Sehr bewegend & empfehlenswert! Dieser Roman behandelt viele Themen - Liebe, Freundschaft,Trauer, Verwandschaft und einiges mehr. Jetzt schon eines meiner Lesehighlights 2018. Sehr bewegend & empfehlenswert!

Andrea Pehle, Thalia-Buchhandlung Leer

Ein großer Roman über Freundschaft, Toleranz, Liebe und Zusammenhalt. "Sag den Wölfen, ich bin zu Hause" ist zurecht preisgekrönt. Meine Empfehlung! Ein großer Roman über Freundschaft, Toleranz, Liebe und Zusammenhalt. "Sag den Wölfen, ich bin zu Hause" ist zurecht preisgekrönt. Meine Empfehlung!

„Neid, Eifersucht und Scham “

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Finn ist Junes Onkel,strahlend, zauberhaft und verständnisvoll. Kein Wunder, dass er für die 13jährige June die erste große Liebe ist. Doch mit seinem Tod ändert sich alles. Das Schweigen der Mutter, das gehässige Verhalten ihrer Schwester und das Auftauchen des verheimlichten Lebensgefährten, zwingen June sich mit den eigenen dunklen Gefühlen auseinandersetzen. Eine tolle coming of age Geschichte, mit viel Tragik, Hoffnung und Stoff zum Nachdenken. Finn ist Junes Onkel,strahlend, zauberhaft und verständnisvoll. Kein Wunder, dass er für die 13jährige June die erste große Liebe ist. Doch mit seinem Tod ändert sich alles. Das Schweigen der Mutter, das gehässige Verhalten ihrer Schwester und das Auftauchen des verheimlichten Lebensgefährten, zwingen June sich mit den eigenen dunklen Gefühlen auseinandersetzen. Eine tolle coming of age Geschichte, mit viel Tragik, Hoffnung und Stoff zum Nachdenken.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
39 Bewertungen
Übersicht
33
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1
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Ich bin zu hause...
von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2018

1987: Als Junes Onkel Finn stirbt bricht für sie eine Welt zusammen, nicht nur, dass sie die für sie wichtigste Bezugsperson für immer verliert, gleichzeitig geht die Beziehung zu ihrer Schwester immer mehr in die Brüche. Schon bald erfährt June dass ihr Onkel schwer krank war und ihre Welt... 1987: Als Junes Onkel Finn stirbt bricht für sie eine Welt zusammen, nicht nur, dass sie die für sie wichtigste Bezugsperson für immer verliert, gleichzeitig geht die Beziehung zu ihrer Schwester immer mehr in die Brüche. Schon bald erfährt June dass ihr Onkel schwer krank war und ihre Welt stellt sich vollkommen auf den Kopf. Gibt es denn verschiedene Arten von Liebe? und wenn ja wie entscheidet man sich für eine? Mit "Sag den Wölfen ich bin Zuhause" hat Carol Rifka Brunt ein wahnsinnig berührendes Buch geschaffen, dass einen nur schwer loslässt. Niemals zu viel, immer mit genügend Feingefühl. Ein Roman über Verlust und Gewinn, aber auch über Freundschaft und Liebe und der Tatsache, dass manchmal das Eine ohne das Andere nicht geht, auch wenn einem der Verstand etwas Anderes sagt. Sehr lesenswert! meiner Meinung nach auch als Jugendbuch ab 14 Jahren geeignet.

June findet den Weg nach Hause
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 30.06.2018

4,5 Sterne Ich hatte mir anscheinend die Kurzbeschreibung nicht genau durchgelesen, weshalb mir anfangs nicht klar war dass es 1987 spielt. Wo man immer noch nicht viel über AIDS wusste und jeder Erkrankte auch unweigerlich daran starb. Genauso ergeht es Finn, dem Onkel und Lieblingsmensch von June, 14 Jahre alt. Ich... 4,5 Sterne Ich hatte mir anscheinend die Kurzbeschreibung nicht genau durchgelesen, weshalb mir anfangs nicht klar war dass es 1987 spielt. Wo man immer noch nicht viel über AIDS wusste und jeder Erkrankte auch unweigerlich daran starb. Genauso ergeht es Finn, dem Onkel und Lieblingsmensch von June, 14 Jahre alt. Ich war mir auch nicht sicher, ob das hier als Jugendbuch gedacht war, weil June auch die Erzählerin der ganzen Geschichte ist. Im Nachhinein glaube ich nicht, dass es ein Jugendbuch ist. Aber es kann durchaus auch von Teenagern gelesen werden. Denn es geht hier auch gar nicht vordergründig um AIDS, sondern vielmehr um June, die an ihrer Schule wohl eher ein Außenseiter ist. Kein einziges Mal wird ein Freund oder Freundin erwähnt. Stattdessen verbringt sie ihre Freizeit im Wald hinter der Schule und stellt sich vor sie wäre im Mittelalter. Die Epoche, in der sie am liebsten gelebt hätte. Das Verhältnis zu ihrer älteren Schwester hat sich seit ein paar Jahren drastisch geändert, diese verhält sich ihr gegenüber nur noch kalt und gemein. Ihre Eltern sind beruflich sehr eingespannt, haben kaum Zeit für die Mädels. Und dann meldet sich plötzlich der Freund und Lebenspartner von ihrem Onkel Finn bei June. Er möchte sie treffen, sie kennen lernen, Geschichten austauschen über den Menschen den sie beide so sehr geliebt haben. Mir gefiel, wie zerrissen June anfangs ist wenn es um Toby geht, wie sie ihn eigentlich nicht kennenlernen will weil ihre Schwester ihr sagte er ist Schuld daran dass Finn AIDS bekommen hat. Aber dann gewinnt ihre Neugier auf alles was auch nur ansatzweise mit Finn zu tun hat Überhand, und vielleicht hat sie auch ein bißchen Mitleid mit dem großen schlaksigen Mann, der ja sonst keinen Menschen mehr auf der Welt hat. Diese Freundschaft zwischen diesen ungleichen Menschen ist ungewöhnlich und schräg, sie begegnen einander anfangs recht zaghaft, aber schon bald sind sie so vertraut miteinander dass sie übereinander lachen und miteinander weinen können. Aber das Buch ist vielschichtig, fokussiert nicht nur auf die Beziehung zwischen June und Toby, oder June und Finn. Sondern es entwickelt sich auch das Verhältnis zwischen June und Greta weiter, wir erhalten kleine Einblicke in die Beziehung zwischen Toby und Finn und sogar in die von Finn und seiner großen Schwester Danni. Ein wahres Beziehungsgeflecht wird da gewoben. Es ist ein schönes Buch, in dem ich viel schönes aber auch viel trauriges lesen durfte. Ich bin wirklich froh, dass ich dieses Buch bei Netgalley entdeckt habe, ich glaube im Buchladen wäre ich dran vorbei gegangen. Ich hätte mir gewünscht, das Portrait von dem so viel gesprochen wird im Buch, als Cover zu haben um mir selbst ein Bild davon zu machen.

Verlust und Trauer
von leseratte1310 am 07.06.2018

June hat eine ganz besondere Beziehung zu ihrem Onkel Finn. Doch ihr Onkel ist krank, aber die Krankheit ist ein Tabuthema in der Familie. Dann stirbt Finn und für June bricht eine Welt zusammen. Nach der Beerdigung erhält June ein Paket von Toby, dem Freund von Finn. Auch über... June hat eine ganz besondere Beziehung zu ihrem Onkel Finn. Doch ihr Onkel ist krank, aber die Krankheit ist ein Tabuthema in der Familie. Dann stirbt Finn und für June bricht eine Welt zusammen. Nach der Beerdigung erhält June ein Paket von Toby, dem Freund von Finn. Auch über ihn und die Beziehung zwischen Finn und Toby wird in der Familie nicht gesprochen. Mit der Zeit erkennt June, dass sie und Toby viel verbindet, denn sei beide trauern um einen geliebten Menschen. Es entsteht eine tiefe Freundschaft. Der Schreibstil der Autorin ist sehr schön zu lesen. Die Geschichte wird aus der Perspektive von June erzählt, so dass sie eindringlich und sehr emotional ist. Alle Charaktere sind sehr gut und authentisch dargestellt. Finn ist ein wunderbarer Mensch, der seiner Nichte viel mitgibt auf dem Weg ins Leben. Aber er erzählt auch ihr nicht von seiner Beziehung. So trifft es June sehr hart, als sie nach seinem Tod die Wahrheit erfährt. Sie macht zunächst Toby verantwortlich für Finns Tod. Aber sie will auch mehr wissen und trifft sich dann mit Toby, was ihre Familie aber nicht wissen darf. Aber auch Toby ist HIV-positiv und auch er hat nicht mehr lange zu leben. June hat auch eine Schwester. Greta und June sind wie Katz und Hund. Ständig geraten sie aneinander und keine hat Verständnis für die andere. Heute wissen wir, dass AIDs nicht unbedingt ein Todesurteil sein muss, aber die Geschichte spielt in den achtziger Jahren und die Unsicherheit im Umgang mit diesem Thema wird gut dargestellt. Es ist eine eindringliche und sehr emotionale Geschichte über Familie und Trauer, über Liebe und Verlust, aber auch über Familiengeheimnisse. Mit hat dieser berührende Roman sehr gut gefallen.