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Das Geheimnis meines Vaters, von dem er selbst nichts wusste

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Seit seiner Jugend leidet Karl Siemer unter speziellen Berührungsängsten. Die Gründe dafür kennt er nicht. Vergraben in seine Arbeit in einem Großunternehmen hat er nach dem Tod der Mutter den Kontakt zu seinem Vater fast vollständig abreißen lassen. Über zwei Jahrzehnte ist er nicht mehr im Elternhaus gewesen, einem kleinen Bauernhof im Oldenburger Münsterland.
Mitten in der wichtigsten Besprechung des Jahres erreicht ihn die Nachricht vom Tod seines Vaters. Widerwillig kehrt er in das Dorf seiner Kindheit zurück, um seinen Vater zu beerdigen und schnellstmöglich den Nachlass zu regeln. Dort angekommen trifft er auf Natalia und muss einsehen, dass sich die Beisetzung des Vaters nicht so einfach abwickeln lässt, wie er es geplant hat.
Am Tag der Beerdigung überschlagen sich die Ereignisse, in deren Nachgang er sowohl das dunkelste Erlebnis seiner Jugend, als auch ein Geheimnis seines Vaters rekonstruiert, dessen Entschlüsselung ihn bis nach Polen führt.
Portrait
Bert Sieverding wurde 1956 im Kreis Vechta geboren und ist auf dem Bauernhof aufgewachsen. Nach Abschluss seines Maschinenbaustudiums in Braunschweig arbeitet er im IT-Umfeld. Als freier Mitarbeiter verfasste er Anfang der 1990er mehrere Artikel für eine bekannte Computerzeitschrift. 2014 begann er mit dem Schreiben von Romanen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 01.12.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7460-3238-2
Verlag Books on Demand
Maße (L/B/H) 19,3/12,4/2,2 cm
Gewicht 311 g
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
12,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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sehr lesenswerter Roman
von einer Kundin/einem Kunden aus Freudenberg am 11.03.2018

Klapptext: Seit seiner Jugend leidet Karl Siemer unter speziellen Berührungsängsten. Die Gründe dafür kennt er nicht. Vergraben in seine Arbeit in einem Großunternehmen hat er nach dem Tod der Mutter den Kontakt zu seinem Vater fast vollständig abreißen lassen. Über zwei Jahrzehnte ist er nicht mehr im Elternhaus gewesen, einem... Klapptext: Seit seiner Jugend leidet Karl Siemer unter speziellen Berührungsängsten. Die Gründe dafür kennt er nicht. Vergraben in seine Arbeit in einem Großunternehmen hat er nach dem Tod der Mutter den Kontakt zu seinem Vater fast vollständig abreißen lassen. Über zwei Jahrzehnte ist er nicht mehr im Elternhaus gewesen, einem kleinen Bauernhof im Oldenburger Münsterland. Mitten in der wichtigsten Besprechung des Jahres erreicht ihn die Nachricht vom Tod seines Vaters. Widerwillig kehrt er in das Dorf seiner Kindheit zurück, um seinen Vater zu beerdigen und schnellstmöglich den Nachlass zu regeln. Dort angekommen trifft er auf Natalia und muss einsehen, dass sich die Beisetzung des Vaters nicht so einfach abwickeln lässt, wie er es geplant hat. Am Tag der Beerdigung überschlagen sich die Ereignisse, in deren Nachgang er sowohl das dunkelste Erlebnis seiner Jugend, als auch ein Geheimnis seines Vaters rekonstruiert, dessen Entschlüsselung ihn bis nach Polen führt. Ich hatte große Erwartungen an diesen Roman und wurde nicht enttäuscht.Der Schreibstil ist leicht und flüssig.Ich bin mit den Lesen sehr gut voran gekommen.Die Seiten flogen nur so dahin.Ich lernte Karl kennen.Dieser war etwas eigenartig und es mangelte ihm an Selbstbewustsein.Mit ihm bin ich auf Spurensuche nach den Geheimnissen seines Vaters gegangen.Dabei erlebte ich so manche spannende und interessante Momente.Auch wurde das Geheimnis gelüftet warum sich Karl so eigenartig verhält und mit seiner Umwelt nicht so recht klar kommt.Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab einige unterschiedliche Charaktere welche hervorragend ausgearbeitet wurden.Besonders fasziniert haben mich die sehr ansprechenden und bildhaften Beschreibungen der ländlichen Gegend und des Dorfes.Durch die sehr beeindruckende und interessante Erzählweise des Autors wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Es gab immer wieder unvorhersehbare Wendungen und Überraschungen .Dadurch wurde es nie langweilig.Am Ende wurden alle Geheimnisse gelüftet und für mich war es ein gelungener Abschluß. Ich hatte viele unterhaltsame und spannende Lesemomente mit dieser Lektüre und vergebe 5 Sterne

Coming of Age mit Anfang Fünfzig
von einer Kundin/einem Kunden aus Kissing am 26.02.2018

Karl ist in mehrfacher Hinsicht gestört: Als Mitarbeiter eines großen IT-Konzerns zieht er duckmäuserisch stets den Kürzeren. Außerhalb der Firma hat er kaum Sozialkontakte, sein Verhältnis zu Frauen ist krankhaft, er hat eine Berührungsphobie und leidet seit seiner Jugend unter Impotenz, er hatte noch nie Geschlechtsverkehr obwohl er durchaus... Karl ist in mehrfacher Hinsicht gestört: Als Mitarbeiter eines großen IT-Konzerns zieht er duckmäuserisch stets den Kürzeren. Außerhalb der Firma hat er kaum Sozialkontakte, sein Verhältnis zu Frauen ist krankhaft, er hat eine Berührungsphobie und leidet seit seiner Jugend unter Impotenz, er hatte noch nie Geschlechtsverkehr obwohl er durchaus das Verlangen dazu hat. Durch den plötzlichen Tod seines Vaters aus der Alltagsroutine gerissen muss er als einziges Kind ins Heimatdorf reisen, um die Beerdigung und den Nachlass zu regeln. (Die Mutter war bereits vor Jahrzehnten gestorben.) Karl hatte schon seit langem keinen Kontakt mehr zu seinem Vater, und so findet er sich auch nur mit Mühe wieder in der Dorfgemeinschaft zurecht. Es gilt einige Hindernisse zu überwinden, doch ich will hier nicht zu viel verraten. Sieverding versteht es, einen interessanten Plot zu entwickeln, und sowohl die Protagonisten als auch die dörfliche Szenerie nehmen durch seine bildhafte, detailreiche Beschreibung schnell Gestalt an. Gut gelungen ist auch die atmosphärische Schilderung der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts, sei es anhand der damaligen Amateurfotografie oder von militärischen Tiefflügen über dem Kartopffelacker zu Übungszwecken. Allerdings gab es für mich die ein oder andere unnötige Länge, etwas Straffung würde der Geschichte gut tun. Dafür führt der Autor den Leser ab und an gehörig an der Nase herum, so mancher Twist gegen Ende des Romans sorgt für Überraschung. Das weitestgehend offene Ende gefällt mir gut, aber leider konnte mich die Erklärung für die psychischen Probleme Karls nicht wirklich überzeugen. Auch der Titel ist für mich unglücklich gewählt, denn nicht das Geheimnis des Vaters steht im Mittelpunkt des Romans, sondern Karls Probleme mit sich und seiner Vergangenheit. Es geht weniger um die Famlilie an sich, sondern um die Selbstfindung, ja das Erwachsenwerden eines Erwachsenen, quasi ein verspätetes Coming of Age.