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Fanatisch

(72)
Sechs Mädchen verschwinden spurlos und kehren nach sechs Tagen völlig unvermittelt nach Hause zurück - in einheitlicher Kleidung, mit einer genähten Wunde an der Hand und alle sechs schweigen beharrlich. Ein religiöser Fanatiker hat sie gefangen gehalten und in grausamer Weise die biblischen Sechs Werke der Barmherzigkeit an ihnen erprobt. Nara ist eine der Geiseln, und auch sie spricht nach ihrer Freilassung mit niemandem, weil der Entführer gedroht hat, ihrem Bruder etwas anzutun. Doch warum wurde sie ausgewählt? Nach und nach erkennt Nara, dass ihr Albtraum noch nicht vorüber ist, denn sie beobachtet, wie die »Werke« in noch radikalerer Form an anderen Menschen wiederholt werden. Nara muss sich in die fanatische Gedankenwelt des Täters hineinversetzen, und zwar schnell! Bevor es zu dem großen angekündigten Unheil kommt.
Portrait
Patricia Schröder, geboren 1960 in Nordenham, aufgewachsen in Düsseldorf. Studium des Textildesign und tätig in diesem Beruf. Rückzug in den Norden und Beginn der Veröffentlichung von Kinderbüchern. Die Autorin lebt heute in Poppenbüll auf Eiderstedt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 368
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 05.02.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-649-62454-7
Verlag Coppenrath
Maße (L/B/H) 21,6/14,8/4 cm
Gewicht 636 g
Auflage 1
Buch (gebundene Ausgabe)
17,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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, Thalia-Buchhandlung Freiburg

Ein packender Jugendthriller bei dem man den Atem anhält.
Ein leider sehr aktuelles Thema, beklemmend und nichts für schwache Nerven!
Ein packender Jugendthriller bei dem man den Atem anhält.
Ein leider sehr aktuelles Thema, beklemmend und nichts für schwache Nerven!

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, Thalia-Buchhandlung Dresden

Ein sehr gut und flüssig zu lesendes Buch für Jugendliche ab 14 Jahren mit einer interessanten Story, die meiner Meinung nach leider nicht so gut umgesetzt wurde wie erwartet. Ein sehr gut und flüssig zu lesendes Buch für Jugendliche ab 14 Jahren mit einer interessanten Story, die meiner Meinung nach leider nicht so gut umgesetzt wurde wie erwartet.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
72 Bewertungen
Übersicht
40
19
10
2
1

Die hier gewählte Thematik könnte nicht aktueller sein...
von Uwes-Leselounge am 30.08.2018

STORYBOARD: Als nach sechs Tagen der Ungewissheit die Familien ihre entführten Mädchen plötzlich wieder in die Arme schließen können, sind diese zunächst einmal überglücklich. Alle sechs Jugendlichen tragen einheitliche Kleidung, haben eine genähte Wunde an der Hand und reden weder mit den Eltern, den Freunden oder der Polizei. Da alle... STORYBOARD: Als nach sechs Tagen der Ungewissheit die Familien ihre entführten Mädchen plötzlich wieder in die Arme schließen können, sind diese zunächst einmal überglücklich. Alle sechs Jugendlichen tragen einheitliche Kleidung, haben eine genähte Wunde an der Hand und reden weder mit den Eltern, den Freunden oder der Polizei. Da alle Opfer einen ausländischen Hintergrund haben, geht die Polizei davon aus, dass es sich um eine religiöse Tat handelt, jedoch gibt es keine Hinweise auf den oder die Täter. Nara ist eine der Geiseln und trotz oder gerade wegen ihrer Angst, dass ihrem Bruder etwas zustoßen könnte, redet sie kein Wort. Immer wieder stellt sie sich die Frage, warum ausgerechnet sie entführt wurde. Was hat/haben der oder die Täter damit bezwecken wollen. So beginnt sie zu recherchieren und bei ihren Nachforschungen stößt Nara im Internet auf die "sechs biblischen Werke der Barmherzigkeit". Nara wird schnell bewusst, dass der Albtraum für sie und die fünf anderen Mädchen noch nicht zu Ende ist, denn das angekündigte Unheil steht unmittelbar bevor. Um dieses abzuwenden, muss sie sich wohl oder übel in die Gedankenwelt des Täters hineinversetzen. Viel Zeit bleibt ihr dafür nicht mehr. MEINUNG: Auf Grund der gewählten Thematik von Patricia Schröders neuestem Buch "Fanatisch" aus dem Coppenrath Verlag war ich zugleich neugierig, wie auch ein klein wenig skeptisch. Denn die Reizpunkte der Geschichte sind zum einen Fremdenfeindlichkeit, Hass, religiöse Ansichten aber auch Gewalt gegenüber Ausländern. Daher war ich sehr gespannt, wie und ob es der Autorin gelingen würde, diese Probleme unserer heutigen Gesellschaft zu erzählen. Gebannt verfolgte ich die Handlung, die aus der Sicht von Nara, einem in Deutschland geborenen Mädchen, mit türkischen Eltern, erzählt wird. Die Familie hat sich hier ein Leben aufgebaut und obwohl sie ihre Traditionen und Gebräuche pflegen und nicht verleugnen, haben sie sich doch integriert. So ist es wenig verwunderlich, dass zwei Deutsche, Jamie und Charlotte, ihre besten Freunde sind. Als Nara Drohmails bekommt, vertraut sie sich nur Jamie an und dieser rät ihr, darauf nicht zu reagieren. Als sich mehrere Vorfälle ereignen und ihr Bruder ins Blickfeld der Drohungen gerät, bezweifelt Nara, dass dies eine gute Entscheidung war. Notgedrungen geht sie auf das Treffen des Erpressers ein und findet sich wenig später in einem völlig dunklen Raum wieder. Frierend, durstig, hungrig und starr vor Angst liegt sie gefesselt auf einer stinkenden Matratze. Warum war sie blöd, diesem Treffen zuzustimmen und was ist mit Jamie geschehen, der sie begleitet hat? Durch die gewählte Ich-Perspektive konnte ich die verschiedenen Gefühlsregungen von Nara sehr gut nachvollziehen. Nara ist mir sehr schnell ans Herz gewachsen und ich rätselte mit ihr, wer und was hinter den Drohungen und Entführung stecken könnte. Mit zunehmender Dauer ihrer Gefangenschaft, regt sich Trotz und Wut gegenüber ihren Entführern und sie beginnt zu rebellieren. Nach und nach erfährt der Leser, dass Nara nicht die Einzige ist, die entführt wurde. Denn ihr Schicksal teilen Tugce, Amy, Lilli, Laura und Corinne ebenso und dank des Fanatismus des Täters oder den Tätern, treffen die Mädchen des Öfteren aufeinander. Hier gefielen mir die unterschiedlichen Gefühle der einzelnen Mädchen sehr gut, da jeder mit einer solchen Situation anders umgeht. Dies hat Patricia Schröder wunderbar dargestellt. Tugce mochte ich aus dieser Gruppe noch am ehesten, da sie auch eine etwas größere Rolle innerhalb der Story einnahm und man sie so ein wenig kennenlernt. Tugce ist eine recht taffe und wortgewandte Person, die anpackt und voran geht. Gemeinsam mit Nara versucht sie Licht in die Entführung zu bringen. Die Geschichte lebt durch die Spannung und den Nervenkitzel, dass alle entführten Mädchen beharrlich schweigen und auch untereinander so gut wie keinen Kontakt haben. Ein weiterer Aspekt, der mich neugierig machte war die Tatsache, dass neben der Sichtweise von Nara auch zwei nicht namentlich genannte Personen ihre Gedanken und Gefühle mitteilten. Diese sind jeweils mit ER oder DU betitelt und ich machte mir so meine Gedanken, wer hinter diesen Pseudonymen stecken könnte. Das Schweigen der Opfer erschwert natürlich die Arbeit der Polizei, da sie so gut wie keine Hinweise oder gar Tatverdächtige haben. Als sich gewalttätige Übergriffe, verübt durch Jugendliche häufen, stößt Nara auf der Suche nach Antworten im Internet auf die "sechs biblischen Werke der Barmherzigkeit". Der Albtraum scheint kein Ende zu nehmen und als ihr das eigentliche Ziel bewusst wird, muss Nara erkennen, dass sie ihr Schweigen brechen muss, um zu retten, was noch zu retten ist. Ich wusste zu keinem Zeitpunkt, wer oder was hinter alldem stecken könnte und so fieberte ich mit Nara mit, ob es ihr gelingen würde, die Tat zu verhindern. FAZIT & BEWERTUNG: Sehr geschickt und ebenso schonungslos geht Patricia Schröder in "Fanatisch" (Coppenrath Verlag) mit den Themen Ausländerfeindlichkeit, Hass, Religionszugehörigkeit und Integration zu Werke. Ich war sehr neugierig, ob ihr diese schwierige Umsetzung gelingen würde und ich muss sagen, Chapeau! Spannend und realitätsnah hat sie hier eine Geschichte geschrieben, die die Missstände, aber auch die Wut und Ignoranz unserer Gesellschaft anprangert. Ein Thema, welches uns alle angeht und in Zeiten von Verfolgung und Vertreibung, sei es aus politischen oder fremdenfeindlichen Gründen, in meinen Augen sehr wichtig sind. Und trotzdem findet sich in diesem Buch auch Raum für Freundschaft, Mut und Zusammenhalt. Ich denke, dass wir, egal welcher Glaubensgemeinschaft wir angehören, auf die Menschen zugehen sollten, um so Vorurteile abzubauen - 4 von 5 Nosinggläser.

Leider nicht nach meinem Geschmack
von Jill von Letterheart aus Berlin am 06.07.2018

Eigentlich ist der Einstieg in die Geschichte vom Inhalt genau richtig gewählt, man bekommt schon einen kurzen Auszug, von dem, was einen noch erwartet und dennoch begleicht man Nara durch ihren Alltag davor. Allerdings konnte ich mich hier schon weniger drauf einlassen, da mich der ?Jugendslang? der Protagonistin und... Eigentlich ist der Einstieg in die Geschichte vom Inhalt genau richtig gewählt, man bekommt schon einen kurzen Auszug, von dem, was einen noch erwartet und dennoch begleicht man Nara durch ihren Alltag davor. Allerdings konnte ich mich hier schon weniger drauf einlassen, da mich der ?Jugendslang? der Protagonistin und ihrer Freundin ein wenig beim Lesen gestört hat. Es ist sicherlich nicht verkehrt, mit der Zeit zu gehen und die Sprache authentisch wirken zu lassen, mir war es in diesem Fall aber einfach zu viel und selbst Naras Gedankengänge haben sich in diesem Stil lesen lassen. Das ist sicherlich Geschmackssache, ich habe an dieser Stelle aber herausgefunden, dass es eben nicht meins ist. Dann bin ich gerade in die Geschichte reingekommen und wirklich interessiert, wie sich die weitere Handlung entwickeln wird, dann kommen immer mal wieder kleine Bemerkungen vor, die mich stutzen lassen. Nara ist Muslime und soll gerade dadurch hier im Kontrast stehen. Eigentlich lebt sie ihre Religion aber gar nicht aus und kann sich somit wunderbar von den terroristischen Vorurteilen distanzieren. Genau, erst einmal schlucken. Ich halte keinerlei von Rassismus, Verallgemeinerungen & Co.. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dies hier auch überhaupt nicht so gemeint war, allerdings hat es sich für mich doch schon ein wenig kritisch gelesen, an dieser Stelle hätte ich mir doch ein wenig mehr Aufklärung gewünscht. Es wird zwar mit eingebracht, dass das Christentum natürlich auch nicht nur seine Glanzseiten hat aber mpfh?.vielleicht habe ich mich da auch einfach nur zu sehr drauf verbissen. Naras Familie wird zwar unglaublich herzlich rübergebracht, engagiert sich in der Flüchtlingshilfe und Fremdenhass wird entgegengewirkt ? aber wieso konnten all diese Aspekte nicht mehr beleuchtet und aufgeklärt werden? ?Mag sein, dass du denkst, es sei kindisch. Aber das Gegenteil ist der Fall. Weinen hilft der Seele, ihre Wunden zu heilen. Also lass die Tränen einfach laufen , und quäle dich nicht mit Fragen, auf die du vielleicht nie eine Antwort bekommen wirst. Von der Spannung her fand ich die Ansätze auf jeden Fall nicht verkehrt, dennoch hätte ich mir einfach mehr gewünscht. Mehr Ausführungen, mehr Erklärungen und vor allem mehr Emotionen. Für solch ein traumatisches Erlebnis konnte ich mich leider nicht gut in die Situation hineinversetzen, rein vom Setting und Schreibstil her. Wobei ich der Autorin auf jeden Fall zugestehen muss, dass ich selbst eine Weile im Dunkeln getappt bin und die Zusammenhänge nicht gleich gefunden habe und fieberhaft miträtseln konnte. Doch auch, wenn mich das Ende ein wenig überraschen konnte, so hat es sich für mich einfach nicht rund angefühlt. Die Idee hinter dem Ganzen finde ich eigentlich richtig gut, die Handlung sorgt für Spannung, auch wenn in meinen Augen noch Potenzial nach oben war und die Charaktere waren eigentlich abwechslungsreich, nur leider ziemlich oberflächlich gehalten. Inhaltlich wäre es auf jeden Fall auch für ältere Jugendliche zuzuordnen, dafür hat in meinen Augen aber einfach der Tiefgang gefehlt. Ich habe mich unendlich schwer getan mit dieser Rezension, weil es wirklich eine kleine Herausforderung ist, das Gelesene zu bewerten. Das ich die untenstehende Kategorie ausgewählt habe, soll keinesfalls heißen, dass es sich hierbei um ein schlechtes Buch handeln würde, es hat lediglich einfach nicht meinen Geschmack getroffen. Untenstehend findet ihr aber viele begeisterte Stimmen von anderen Lesern, die euch die Geschichte schmackhaft machen können und von einem anderen Blickwinkel aus berichten. Uarubama akun kad ahibbaka kabil an ara alnur. Vielleicht habe ich dich schon geliebt, bevor ich das Licht erblickte. FAZIT So sehr ich mich auch auf Fanatisch gefreut habe, so war ich auch ein wenig enttäuscht. Die Idee ist eigentlich richtig, richtig gut und auch die Handlung hätte unglaublich viel Spannung, Erschrecken und wache Momente mit sich bringen können ? nur leider ist bei mir der Funke nicht übergesprungen. Wenn euch der Klappentext anspricht, dann greift auf jeden Fall zum Buch und gebt dem ganzen eine Chance, ich bin sicher, dass einige begeistert sein werden. Für mich persönlich bleibt es aber eine Geschichte, die noch viel Potenzial hat und der ein wenig die Tiefe und Aufklärung fehlt und vor allem der Wow-Moment, der mich innehalten und noch lange zeit über die Geschichte nachdenken lässt.

Nicht lesenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Ulm am 28.06.2018

Sechs Mädchen verschwinden spurlos und kehren nach sechs Tagen völlig unvermittelt nach Hause zurück ? in einheitlicher Kleidung, mit einer professionell versorgten Wunde an der Hand und alle sechs schweigen beharrlich. Religiöse Fanatiker haben sie auf grausame Weise biblischen Ritualen unterzogen. Nara ist eine der Geiseln gewesen und auch... Sechs Mädchen verschwinden spurlos und kehren nach sechs Tagen völlig unvermittelt nach Hause zurück ? in einheitlicher Kleidung, mit einer professionell versorgten Wunde an der Hand und alle sechs schweigen beharrlich. Religiöse Fanatiker haben sie auf grausame Weise biblischen Ritualen unterzogen. Nara ist eine der Geiseln gewesen und auch sie darf kein Wort sprechen. Denn der Entführer hat gedroht, ihrem Bruder etwas anzutun. Doch warum wurde gerade sie auserwählt? Langsam erkennt Nara, dass ihr Martyrium Teil eines größeren Plans ist, in dem sie eine besondere Rolle spielt. Und nur wenn sie es rechtzeitig schafft, sich in die fanatische Gedankenwelt des Täters zu vertiefen, kann sie das angekündigte große Unheil verhindern. ? Stelle dich niemals gegen den göttlichen Willen! Es könnten furchtbare Dinge geschehen. Mit dieser Nachricht beginnt für Nara ein Albtraum, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint. Wer hat ihr den handgeschriebenen Zettel zugesteckt und bedrängt sie mit weiteren SMS? Warum ist plötzlich der Hund ihres kleinen Bruders spurlos verschwunden? Als die 17-Jährige ihrem Verfolger auf die Spur kommen will, findet sie sich kurze Zeit später in einem Verlies wieder: gefesselt, ohne Licht, die Einsamkeit nur unterbrochen von merkwürdigen Ritualen. Sechs Tage dauert ihre Tortur, dann ist sie frei. Doch der Täter hat sie weiterhin in der Hand: Ein Wort zu ihrer Familie und ihrem kleinen Bruder werden schreckliche Dinge zustoßen! Nara ist verzweifelt. Was will der Entführer nur von ihr und den anderen Geiseln? Gegen welche göttlichen Gesetze soll sie verstoßen haben? Mit der Zeit wird ihr klar, dass sie eine besondere Rolle im Plan ihres Peinigers spielt und nur sie das angekündigte große Unheil verhindern kann. Meine Meinung: Ich werde mich kurz fassen: Das Buch ist furchtbar langweilig und nervtötend, sodass ich es nach knapp 250 Seiten schließlich gezwungenermaßen abgebrochen und in den Schrank zurückgestellt habe. Mal ehrlich, der Klappentext hört sich so vielversprechend und dramatisch an, dabei ist die tatsächlich Geschichte noch nicht halb so spannend. Zunächst wäre da die absolut nervige Hauptprotagonistin, die mich mit jedem ihrer Gedankengänge in den Wahnsinn getrieben hat. Ich weiß nicht, wie ihr das seht, aber ich will die Erzählerin nicht alle zwei Seiten OMG denken hören. Mir ist natürlich bewusst, dass die Gedanken eines Menschen nicht so geordnet und wortgewandt sind, wie ich sie mir als Leserin wünsche, aber das ist doch der Sinn von Büchern: dass sie anders sind. Niemand will in einem Buch einen öden Gedankengang nach dem anderen verfolgen? Die Entführungsstory an sich ist total seltsam. Normalerweise fällt es mir nicht schwer, mich in die Situation des Opfers hineinzuversetzen und mitzufiebern, doch hier? Fehlanzeige. Nara wurde entführt und meine Reaktion sah in etwa folgendermaßen aus: Oh. Passiert. Nein, wirklich, es ist einfach nicht gut und hat mich in keinster Weise überzeugt. Ich habe mich nun wochenlang hindurchgequält und schließlich aufgegeben. Und ich glaube fest daran, dass das eine gute Entscheidung war. Ich vergebe einen von fünf Sternen. Fazit: Nicht lesenswert. Kein Aspekt an diesem Jugendthriller hat mir gefallen.