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Das Gewicht der Freiheit

Roman

(5)
In seinem autobiografischen Roman nimmt uns Florian Burkhardt mit auf seine Suche nach dem Glück in der scheinbar grenzenlosen Freiheit. Sie begann in Hollywood und endete in Bern. Dazwischen erfand sich Florian in einer Reihe von Erfolgsstorys immer wieder neu. Er wechselte Milieus und Karrieren wie andere ihr Hemd und lebte ein abenteuerliches, hyperaktives Leben, in dem er um ein Haar Filmstar geworden wäre, dann aber als international gefragtes Topmodel die Laufstege dieser Welt eroberte. Er lief unter anderem für Dolce & Gabbana, Prada und Gucci und stand vor den Kameras so berühmter Fotografen wie David LaChapelle und Albert Watson. Auf der Spitze seines Erfolges brach er mit der Welt der Schönen und Reichen, zog sich in die Schweiz zurück, wurde Internetpionier und surfte auf der Dotcom-Blase. Was er anfasste – so schien es – wurde zu Gold. Doch dann, mit 27 Jahren, erkrankte er an einer schweren Angststörung, setzte monatelang keinen Fuß mehr vor die Tür und ließ sich schließlich in eine psychiatrische Klinik einweisen, wo er sich neu erfinden musste. Vom Ausflug in eine Welt, die so gar nicht seine war, und von seiner Reise zurück zu einem Neuanfang handelt dieses Buch, das in seiner Atemlosigkeit, Direktheit und Ehrlichkeit einem fesselnden Roadmovie gleichkommt. Heute sagt Florian Burkhardt: »Mein Leben ist eine moderne Ikarus-Geschichte: Ich hob ab, kam der Sonne zu nahe und verbrannte. Ich habe am eigenen Leib erfahren, wie schwer das Gewicht der Freiheit wiegen kann.«
Rezension
»Von Katzen sagt man, sie hätten sieben Leben. Ähnliches könnte man auch von Florian Burkhardt sagen.«
Silvia Süess, WOZ Die Wochenzeitung

»Florian Burkhardt repräsentiert für mich den Phänotyp einer neuen Epoche. Ihm durch die Neunzigerjahre zu folgen, ist wie eine Tour de Force durch die Medien- und Entertainmentgeschichte.«
Marcel Gisler, Regisseur der mehrfach preisgekrönten Kinodokumentation »Electroboy«
Portrait
Florian Burkhardt, geb. 1974, wollte ein berühmter Schauspieler werden. Und das wäre ihm wohl auch gelungen, wenn ihm nicht seine Karrieren als Topmodel, Internetpionier und Partyveranstalter dazwischengekommen wären. Mit 27 Jahren beendete eine schwere Angststörung sein Leben auf der Überholspur abrupt. Als er seiner Erkrankung in einer psychiatrischen Klinik auf den Grund ging, wurde er mit seiner Familiengeschichte konfrontiert, die in der Kinodokumentation »Electroboy« verfilmt wurde und über die er 2017 den Bestseller »Das Kind meiner Mutter« schrieb. In »Das Gewicht der Freiheit« entführt er uns in eine Welt, die schillernder, aber auch verrückter nicht sein könnte. Florian Burkhardt lebt heute in Bern.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 08.01.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-03763-089-1
Verlag Wörterseh Verlag
Maße (L/B/H) 21,8/13,9/2,1 cm
Gewicht 331 g
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

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Übersicht
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Eine Achterbahnfahrt durch das Leben. Bewegend und authentisch.
von einer Kundin/einem Kunden aus Fürth am 01.03.2018

Zum Inhalt: Florian Burkhardt nimmt die Leser in seinem autobiografischen Roman mit in einen Abschnitt seines Lebens. Mit auf den Abschnitt des Suchens, das Gefühl der Freiheit, ohne Grenzen. In sein Leben, das des Öfteren einer Achterbahnfahrt ähnelt und berichtet sehr offen über Erlebnisse und Wirkungen. Meine Meinung: Der Autor führt die... Zum Inhalt: Florian Burkhardt nimmt die Leser in seinem autobiografischen Roman mit in einen Abschnitt seines Lebens. Mit auf den Abschnitt des Suchens, das Gefühl der Freiheit, ohne Grenzen. In sein Leben, das des Öfteren einer Achterbahnfahrt ähnelt und berichtet sehr offen über Erlebnisse und Wirkungen. Meine Meinung: Der Autor führt die Leser in eine bunte Welt und lässt sie an dieser teilhaben. Es ist/war seine eigene Welt, die er so erlebt hat. Für mich ist dieses Buch ein sehr berührendes Buch. Florian Burkhard lässt die Leser an seinem Leben und seinen Erlebnissen teilhaben, in guten wie in schlechte Zeiten. Der Schreibstil ist für mich sehr gut lesbar, anschaulich und detailliert. Ich hatte teilweise das Gefühl mit Florian zusammen das Beschriebene zu erleben. Das fand ich sehr bewegend. Für mich kam das schnelle, das oberflächliche, der Druck in der Welt des Modelns sehr gut in dem Buch zum Ausdruck. Aber auch die Faszination und der Kick, den man in dieser Welt lebt. Er lebt wirklich intensiv und verfällt seinen Projekten mit Haut und Haar. Für mich schwingt hinter allem eine gewisse Sehnsucht und Sehnsucht kann eben auch verbrennen. Das Verbrennen und der Zusammenbruch werden sehr klar und deutlich dargestellt. Am Ende des Buches gibt es für mich einen positiven Ausblick, der für mich für die Hoffnung steht. Der Schreibstil ist für mich sehr gut lesbar, sehr detailliert und anschaulich, das Gefühlsleben wird hier sehr deutlich. Die Geschichte hat auch einen ganz klaren roten Faden, an dem bewegen sich die Leser durch den Lebensabschnitt und erleben diesen mit. Ein sehr bewegendes Buch. Ich selbst möchte jetzt auch die Vorgeschichte kennenlernen und werde mir deswegen das Vorgängerbuch besorgen. Aber lesbar ist dieses Buch auch ohne Wissen hieraus. Fazit: Eine Achterbahnfahrt durch das Leben. Bewegend und authentisch.

Grenzenlos bis zum Zusammenbruch
von einer Kundin/einem Kunden aus Hahnenbach am 26.02.2018

Das Florian Burkhardt viele Talente hat, beweist er mit dem vorliegenden, autobiographischen Roman "das Gewicht der Freiheit! Lernten wir in dem Vorgängerbuch "Das Kind meiner Mutter" einen kindlichen und überbehüteten Florian kennen, der überall an Grenzen stieß, so erleben wir in dem vorliegenden Werk den erwachsenen Florian, der voller Gier... Das Florian Burkhardt viele Talente hat, beweist er mit dem vorliegenden, autobiographischen Roman "das Gewicht der Freiheit! Lernten wir in dem Vorgängerbuch "Das Kind meiner Mutter" einen kindlichen und überbehüteten Florian kennen, der überall an Grenzen stieß, so erleben wir in dem vorliegenden Werk den erwachsenen Florian, der voller Gier auf das pralle Leben zu bersten droht und alle Grenzen auf einmal niederreißen will. Nichts scheint mehr unmöglich für ihn. Er beginnt sein Leben auf der Überholspur. Das Buch "das gewicht der freiheit" beginnt mit dem bitteren Ende, als Florian an seinen eigenen Anforderungen und Erfolgen zerbrochen ist und schon wochenlang nicht mehr die Wohnung verlassen kann. Ein menschliches Wrack. Seine eigene Psyche setzt ihm die Grenzen, von denen er glaubte, dass sie für ihn nicht mehr existierten. Florian bittet selbst um seine Einweisung in die Psychiatrie, weil er dieses Leben nicht mehr länger erträgt. Im Rückblick erzählt er von diesem Punkt an seinen kometenhaften Aufstieg und seinen jähen Absturz. Endlich frei! In seiner jungendlich-männlichen Selbstüberschätzung sieht er sich schon als Filmstar, bevor er überhaupt in Los Angeles die ersten Kontakte in der Filmbranche knüpfen konnte. In seiner Vorstellung lag ihm die Welt bereits zu Füßen, als seine Machine startete. Dass man ihm bei seiner Ankuft in L.A. noch nicht den roten Teppich ausrollte lag nur daran, dass die Filmschaffenden noch nicht wussten, welches Genie im Anflug war und auf Entdeckung wartete, war er überzeugt. Doch die Realität holte ihn ein. Das Geld wurde knapp - auch ein Zimmer in einer sehr schlechten Wohngegend wollte bezahlt werden. Doch Florian hatte Biss entwickelt und gab nicht auf. Letztendlich startete er eine Karriere als männliches Model. Sein Gesicht hat das gewisse Etwas, kommt an in der Werbebranche. Ganz sicher würde er auch heute noch zu den ausgebuchten, männl. Models gehören, wäre er noch immer auf dem Markt. Er wurde für die unterschiedlichsten Werbeaufnahmen gebucht. Von da an ging es Berg auf. Florian war d i e Entdeckung und er lief für die ganz Großen der Modebranche über den Laufsteg. Heute Mailand, morgen New York, übermorgen London. Er hatte es geschafft. Zwei Jahre lang hielt er dieses unstete Leben aus, dann wusste er, das ist nicht, was er auf Dauer wollte. Schnitt. Ahnte er schon damals, dass er sich übernahm, auspowerte bis es nicht mehr ging? MIt sehr schönen Worten beschreibt er, wie er in die Schweiz zurückkehrte, einen Lebenspartner fand und zu innerer Ruhe fand. Doch noch immer war zuviel unruhiges Leben in ihm, das ihn antrieb und gelebt werden wollte. "Electroboy" ist ein Film, der über die nachfolgende Lebensphase Florians berichtet. Es scheint, was er anfasste brachte ihm Erfolg und riss ihn mit sich. Seine Kreativität beflügelte ihn. Florian Burkhardt lässt den Leser auch an dieser Zeit seiner elektonischen Musikkarriere teilhaben. Am Ende des Buches lernen wir den heutigen Florian kennen der lernen musste, seine Grenzen einzuhalten, weil sonst seine Psyche und sein Körper streikt. Das Leben lehrte ihn. Langsam tastete er sich in den Alltag zurück, immer bewusst darüber, wie fragil sein neues Dasein ist. Dieses Buch hat mich während des Lesens gepackt und ich kann es nur weiterempfehlen. Ich frage mich, wie viele junge Menschen brachen/brechen aus ihrem eingeengten Leben in eine vermeintlich grenzenlose Weite aus und mussten/müssen entdecken, dass sie von all den Möglichkeiten, die das Leben bietet überfordert sind und aufgefressen werden. Was aber nicht heißen soll, ängstlich zurück zu bleiben. Jedoch, mit dem eigenen Dasein sorgsam und pfleglich umzugehen.

Wenn die Freiheit zu schwer für das Leben wird
von einer Kundin/einem Kunden aus wien am 23.02.2018

Der Autor Florian Burkhardt nimmt in seinem autobiografischen Roman ,,Das Gewicht der Freiheit´´ den Leser wieder einmal mit auf eine abenteuerliche und sehr emotionale Reise. Konnte man im ersten Roman ,, Das Kind meiner Mutter´´ seine tragische Kindheit und Jugendzeit mit erleben, so wird man im zweiten Buch fassungsloser... Der Autor Florian Burkhardt nimmt in seinem autobiografischen Roman ,,Das Gewicht der Freiheit´´ den Leser wieder einmal mit auf eine abenteuerliche und sehr emotionale Reise. Konnte man im ersten Roman ,, Das Kind meiner Mutter´´ seine tragische Kindheit und Jugendzeit mit erleben, so wird man im zweiten Buch fassungsloser und stummer Zeuge, vom Aufstieg und Fall eines Mannes, der ruhelos immer auf der Suche nach Freiheit war. Mit 21 Jahren erfolgt erstmalig eine Reise nach Amerika, wo er hofft seinen großen Traum leben zu können. Er fühlt sich als Schauspieler, auf den alle nur gewartet haben. Selbst wenn alles nicht gleich klappt, lässt er den Kopf nicht hängen und schon bald beginnt für ihn eine Modelkarriere, die ihn in viele bedeutende Metropole der Welt bringen wird. Endlich braucht er sich auch nicht mehr ob seiner Homosexualität zu verstecken und er fliegt förmlich von Erfolg zu Erfolg. Bis nach einigen Jahren, wo Florian, nie wirklich zur Ruhe gekommen ist, sich plötzlich Panikattacken einstellen und er es nicht einmal mehr schafft, seine Wohnung zu verlassen. Eine Selbsteinweisung in eine psychiatrische Klinik ist ein wichtiger Schritt für sein zukünftiges Leben. Der Autor Florian Burkhardt zeigt in seinem Roman ein schonungsloses Bild von sich selbst. Sein Leben als Erwachsener ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle. In einer bildgewaltigen Sprache, die manchmal poetisch, dann wieder aggressiv gegen sich und andere ist, fühlt man sich als Leser mittendrin in der Geschichte. Sein Hang zur Selbstzerstörung wird Schritt für Schritt erzählt. Die Handlung ist manchmal so rasant beschrieben, so wie sein Leben als Model, als Lehrer oder als Internetpionier. Sein Ausbruch aus einer überbehüteten Kindheit hat ihn eine Freiheit suchen lassen, die viele Gefahren in sich barg. Der Autor beschreibt sich selbst, als Außerirdischen, als Außerwählten, dem die ganze Welt zu Füßen lag. Seite 161 ,,Ich war ein Kind, das aus der Gefangenschaft in die Freiheit entlassen worden und in der Freiheit verloren gegangen war.´´ Als Leser spürt man immer wieder die innere Zerrissenheit in seinem Leben. Er beschreibt sich oft selbst als zornig, unverwundbar, aber auch als verletzlich, hilflos und einsam. Seite 97:,,Mein Ego wurde von allen Seiten aufgepumpt, bis ich den Kontakt zum Boden verlor und abhob.´´ Es ist ein sehr berührender Roman, der auch mutig geschrieben ist da er mit seiner Homosexualität oder seinen psychischen Problemen offen umgeht. Weitere interessante Hintergrundinformationen bietet die preisgekrönte Kinodokumentation »Electroboy«.