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Artemis

(gekürzte Lesung)

Der neue Roman vom Autor des Weltbestsellers Der Marsianer

Jazz Bashara ist kriminell. Zumindest ein bisschen. Schließlich ist das Leben in Artemis, der ersten und einzigen Stadt auf dem Mond, verdammt teuer und, wenn man kein Millionär ist, verdammt ungemütlich. Also tut Jazz, was getan werden muss: Sie schmuggelt Zigaretten und andere auf dem Mond verbotene Luxusgüter für ihre reiche Kundschaft. Als sich ihr eines Tages die Chance auf einen ebenso lukrativen wie illegalen Auftrag bietet, greift Jazz zu. Doch die Sache geht schief, plötzlich steckt Jazz mitten drin in einer tödlichen Verschwörung, in der nichts Geringeres auf dem Spiel steht, als das Schicksal von Artemis selbst.

Eine Idealbesetzung – Gabrielle Pietermann leiht der toughen Heldin ihre Stimme.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Marius Clarén, Gabrielle Pietermann
Erscheinungsdatum 05.03.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783837141665
Verlag Random House Audio
Spieldauer 550 Minuten
Format & Qualität MP3, 550 Minuten, 431.99 MB
Übersetzer Jürgen Langowski
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Buchhändler-Empfehlungen

„Kurzweilige Sci-Fi Unterhaltung“

Jana Pohlscheid, Thalia-Buchhandlung Münster

Seit einigen Jahrzehnten gibt es eine Stadt auf dem Mond. Und Jazz ist eine Bewohnerin auf eben diesem. Doch, weil das Leben dort teuer ist und die Jobs schlecht bezahlt, verdient sie sich gelegentlich etwas dazu... illegal.
Irgendwann kommt es dann zu einem besonders lukrativem Angebot, das Jazz einfach nicht ablehnen kann. Doch natürlich geht nicht alles so glatt, wie erhofft!

Andy Weirs zweiter Roman ist wieder wunderbare Unterhaltung. Die Charaktere sind sympathisch, die Story ist zwar nicht gerade neu, aber gut konstruiert.
Außerdem fließen immer wieder interessante technische Details mit in die Geschichte.

Es kommt zwar nicht ganz an den "Marsianer" ran, ist aber dennoch lesenswert und sorgt für kurzweilige Unterhaltung.
Seit einigen Jahrzehnten gibt es eine Stadt auf dem Mond. Und Jazz ist eine Bewohnerin auf eben diesem. Doch, weil das Leben dort teuer ist und die Jobs schlecht bezahlt, verdient sie sich gelegentlich etwas dazu... illegal.
Irgendwann kommt es dann zu einem besonders lukrativem Angebot, das Jazz einfach nicht ablehnen kann. Doch natürlich geht nicht alles so glatt, wie erhofft!

Andy Weirs zweiter Roman ist wieder wunderbare Unterhaltung. Die Charaktere sind sympathisch, die Story ist zwar nicht gerade neu, aber gut konstruiert.
Außerdem fließen immer wieder interessante technische Details mit in die Geschichte.

Es kommt zwar nicht ganz an den "Marsianer" ran, ist aber dennoch lesenswert und sorgt für kurzweilige Unterhaltung.

„Spannung auf dem Mond“

Victoria Blos

Mit diesem Roman liefert Weir ein weiteres Mal beste interstellare Unterhaltung ab. Jazz besticht als sympathische Protagonistin mit nicht ganz weißer Weste und Schnodderschnauze. Und "Artemis" als die erste Stadt auf dem Mond wird wie gewohnt mit viel naturwissenschaftlichem Fachwissen unterfüttert. Eine Leseempfehlung, nicht nur an SciFi-Fans! Mit diesem Roman liefert Weir ein weiteres Mal beste interstellare Unterhaltung ab. Jazz besticht als sympathische Protagonistin mit nicht ganz weißer Weste und Schnodderschnauze. Und "Artemis" als die erste Stadt auf dem Mond wird wie gewohnt mit viel naturwissenschaftlichem Fachwissen unterfüttert. Eine Leseempfehlung, nicht nur an SciFi-Fans!

„Überzeugende Science Fiction auch für Nicht-Sci-Fi-Leser“

S. Flemming

Eindrucksvoll, spannend und eine ordentliche Portion derber schwarzer Humor zeichnen das neuste Werk von Bestsellerautor Andy Weir aus. Dubiose Geschäfte finden auf dem Mond statt, sodass das Schicksal Artemis´ in den Händen einer einzigen Schmugglerin liegen.
Ganz großes Kino!
Eindrucksvoll, spannend und eine ordentliche Portion derber schwarzer Humor zeichnen das neuste Werk von Bestsellerautor Andy Weir aus. Dubiose Geschäfte finden auf dem Mond statt, sodass das Schicksal Artemis´ in den Händen einer einzigen Schmugglerin liegen.
Ganz großes Kino!

„Das Leben in der ersten Mondkolonie“

Lisa Gebhardt, Thalia-Buchhandlung Göttingen

An den Erfolgsautoren von "Der Marsianer" hat man hohe Ansprüche. "Artemis" hat die Erwartungen nicht unbedingt erfüllt, jedoch keineswegs enttäuscht! Wo wir im Marsianer überwiegend mit nur einer Person zu tun hatten sind wir nun Beobachter der Geschehnisse einer ganzen Stadt. Und nicht nur irgendeiner Stadt, sondern DER ersten Stadt auf dem Mond. Dort sind wir Zeugen eines Komplotts gegen das größte Wirtschaftsunternehmen der Kolonie. Die Story ansich wäre schon spannend genug; die Tatsache, dass sich vieles in der ungeschützten Mondatmosphäre abspielt, gibt dem ganzen noch den besonderen Kick! An den Erfolgsautoren von "Der Marsianer" hat man hohe Ansprüche. "Artemis" hat die Erwartungen nicht unbedingt erfüllt, jedoch keineswegs enttäuscht! Wo wir im Marsianer überwiegend mit nur einer Person zu tun hatten sind wir nun Beobachter der Geschehnisse einer ganzen Stadt. Und nicht nur irgendeiner Stadt, sondern DER ersten Stadt auf dem Mond. Dort sind wir Zeugen eines Komplotts gegen das größte Wirtschaftsunternehmen der Kolonie. Die Story ansich wäre schon spannend genug; die Tatsache, dass sich vieles in der ungeschützten Mondatmosphäre abspielt, gibt dem ganzen noch den besonderen Kick!

„Kosmisch!“

N. Zieger, Thalia-Buchhandlung Halle

Jazz lebt in der Mondstadt Artemis. Dort hat sie sich ein kleines, florierendes Geschäft aufgebaut mit dem sie mehr oder weniger über die Runden kommt. Aber reich wird sie damit nicht und sie hat ein Ziel zu erreichen.
Ala sie dann eine Riesenmenge Geld verdienen kann, überlegt sie nicht lange und nimmt den Auftrag an. Aber dieser Auftrag wird ihr viel mehr abverlangen als nur ihre Fähigkeiten im Schweißen.
Es gibt nur ein Wort um diesen Roman zu beschreiben: Genial!
Die Story ist überraschend, wendig und genial durchdacht und immer wieder gibt es eine neue Wendung, die alles über den Haufen wirft.
Spannend, düster und dabei überraschend humorvoll. Absolut hervorragend.
Jazz lebt in der Mondstadt Artemis. Dort hat sie sich ein kleines, florierendes Geschäft aufgebaut mit dem sie mehr oder weniger über die Runden kommt. Aber reich wird sie damit nicht und sie hat ein Ziel zu erreichen.
Ala sie dann eine Riesenmenge Geld verdienen kann, überlegt sie nicht lange und nimmt den Auftrag an. Aber dieser Auftrag wird ihr viel mehr abverlangen als nur ihre Fähigkeiten im Schweißen.
Es gibt nur ein Wort um diesen Roman zu beschreiben: Genial!
Die Story ist überraschend, wendig und genial durchdacht und immer wieder gibt es eine neue Wendung, die alles über den Haufen wirft.
Spannend, düster und dabei überraschend humorvoll. Absolut hervorragend.

„Ein spannender Mond Thriller in gar nicht so weiter Zukunft!“

Markus Kowal, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Artemis ist die erste Stadt auf dem Mond. Dort müssen viele hart für ihren Unterhalt arbeiten oder leben bereits im Luxus. Jazz Bashara will nach oben und nutzt jede Chance! Durch gelegentlichen Schmuggel verdient sie sich etwas nebenbei, bis man ihr ein gefährliches Angebot macht, welches ihr Leben absolut verändern kann. Andy Weir hat mal wieder Science Fiction mit viel Realismus vereint. Es kommt nicht ganz an den Marsianer ran, aber lohnt sich auf jeden Fall! Artemis ist die erste Stadt auf dem Mond. Dort müssen viele hart für ihren Unterhalt arbeiten oder leben bereits im Luxus. Jazz Bashara will nach oben und nutzt jede Chance! Durch gelegentlichen Schmuggel verdient sie sich etwas nebenbei, bis man ihr ein gefährliches Angebot macht, welches ihr Leben absolut verändern kann. Andy Weir hat mal wieder Science Fiction mit viel Realismus vereint. Es kommt nicht ganz an den Marsianer ran, aber lohnt sich auf jeden Fall!

„Crime Lunar!“

Woldemar Deines, Thalia-Buchhandlung Worms

Jasmine "Jazz" Bashara ist eine kleinkriminelle Schmugglerin, die sich eigentlich nur eine Wohnung mit eigenem Bad wünscht. Doch auf dem Mond ist das schwieriger als erwartet. Doch als sie von einem Multimilliardär ein Angebot bekommt, das sie nicht ausschlagen kann, gehen die Probleme erst los...

Andy Weir, Autor des Sci-Fi Bestsellers "Der Marsianer", hat mit Artemis erneut bewiesen, dass Wissenschaft Spaß machen kann. Mit gewohntem Witz und einer Prise Action ist ihm mit Artemis ein großartiger und spannender Mond-Krimi gelungen, den man gelesen haben muss!
Jasmine "Jazz" Bashara ist eine kleinkriminelle Schmugglerin, die sich eigentlich nur eine Wohnung mit eigenem Bad wünscht. Doch auf dem Mond ist das schwieriger als erwartet. Doch als sie von einem Multimilliardär ein Angebot bekommt, das sie nicht ausschlagen kann, gehen die Probleme erst los...

Andy Weir, Autor des Sci-Fi Bestsellers "Der Marsianer", hat mit Artemis erneut bewiesen, dass Wissenschaft Spaß machen kann. Mit gewohntem Witz und einer Prise Action ist ihm mit Artemis ein großartiger und spannender Mond-Krimi gelungen, den man gelesen haben muss!

„Chemieunterricht durch Science-Fiction“

Alexander Nagel, Thalia-Buchhandlung Hanau

Es ist wohl völlig legitim der Marsianer als Weltbesteller zu charakterisieren. Wenige Bücher haben mich in den letzten Jahren so gefesselt. Dementsprechend war meine persönliche Messlatte für Artemis relativ hoch. Und was soll ich sagen, so ganz gereicht hat es nicht.
Andy Weir greift bei seinem zweiten Roman auf altbewährtes zurück. Die Hauptfigur, in diesem Fall die Schmugglerin Jazz, ist ähnlich humorvoll und unkompliziert wie Mark Watney. Die Handlung spielt dieses Mal nicht auf dem roten Planeten sondern auf dem Mond. Und auch Artemis strotz vor technischer Feinheit. Und da liegt auch der Hund begraben. Seitenweise wird mir erklärt, warum man diesen Stoff und jenen Stoff nicht kombinieren soll. Das trägt in einem gewissen Rahmen natürlich zu Handlung, als auch zur Glaubwürdigkeit bei. Allerdings fühlte es sich beim lesen so an, als würde ich zwei Bücher lesen. Einen soliden Science-Fiction Roman und ein Chemiebuch aus der Oberstufe. Und das finde ich schade. Andy Weir verschenkt viel von möglichem Potenzial und verzettelt sich in Molekülen.
Kann ich das Buch also empfehlen? Durchaus! Für Leute, die den Marsianer, Silo oder auch Blackout in Lichtgeschwindigkeit gelesen haben, wird sich auch Artemis bezahlt machen.
Es ist wohl völlig legitim der Marsianer als Weltbesteller zu charakterisieren. Wenige Bücher haben mich in den letzten Jahren so gefesselt. Dementsprechend war meine persönliche Messlatte für Artemis relativ hoch. Und was soll ich sagen, so ganz gereicht hat es nicht.
Andy Weir greift bei seinem zweiten Roman auf altbewährtes zurück. Die Hauptfigur, in diesem Fall die Schmugglerin Jazz, ist ähnlich humorvoll und unkompliziert wie Mark Watney. Die Handlung spielt dieses Mal nicht auf dem roten Planeten sondern auf dem Mond. Und auch Artemis strotz vor technischer Feinheit. Und da liegt auch der Hund begraben. Seitenweise wird mir erklärt, warum man diesen Stoff und jenen Stoff nicht kombinieren soll. Das trägt in einem gewissen Rahmen natürlich zu Handlung, als auch zur Glaubwürdigkeit bei. Allerdings fühlte es sich beim lesen so an, als würde ich zwei Bücher lesen. Einen soliden Science-Fiction Roman und ein Chemiebuch aus der Oberstufe. Und das finde ich schade. Andy Weir verschenkt viel von möglichem Potenzial und verzettelt sich in Molekülen.
Kann ich das Buch also empfehlen? Durchaus! Für Leute, die den Marsianer, Silo oder auch Blackout in Lichtgeschwindigkeit gelesen haben, wird sich auch Artemis bezahlt machen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
5
8
3
0
1

Fly me to the moon
von FrauSchafski am 28.01.2019
Bewertet: Einband: Paperback

Spielte Andy Weirs Erstling noch auf dem unwirtlichen, unerschlossenen Mars, nimmt er uns in „Artemis“ mit auf den mittlerweile besiedelten Mond. Auch haben wir es dieses Mal nicht mit einem galgenhumorigen Astronauten zu tun, sondern einer ausgefuchsten Schmugglerin, die von Kindesbeinen an auf dem Mond lebt. Das kann man... Spielte Andy Weirs Erstling noch auf dem unwirtlichen, unerschlossenen Mars, nimmt er uns in „Artemis“ mit auf den mittlerweile besiedelten Mond. Auch haben wir es dieses Mal nicht mit einem galgenhumorigen Astronauten zu tun, sondern einer ausgefuchsten Schmugglerin, die von Kindesbeinen an auf dem Mond lebt. Das kann man nun loben, da eine taffe Frau im Mittelpunkt der Handlung steht, das ist für einen männlichen Autor durchaus nicht selbstverständlich. Problematisch ist nur, dass ihm seine Figur nicht so recht gelungen ist. Warum? Jazz Bashara ist ein selbstbewusstes Mädel, das weiß, was es will und es sich auch nimmt. Und obwohl sie während des gesamten Buches kein einziges Mal Sex hat, hat sie den Ruf, ein „liederliches“ Mädel zu sein, das nur zu gerne sein Beine breit macht. Wehrt sie sich dagegen? Nein, ganz im Gegenteil lässt sie sich durch die andauernden sexistischen Bemerkungen einschüchtern und in Erklärungsnot bringen, was überhaupt nicht zu ihrem sonst so robusten Charakter passt. Was dem ganzen dann aber die Krone aufsetzt, ist die Tatsache, dass sie selbst an den unmöglichsten Stellen sexistische Bemerkungen dem Leser in den Kopf pflanzt, obwohl dieser gar nicht darüber nachgedacht hat. Ein Beispielt: Jazz zieht sich vor einem anderen Mann, schwulen (!) bis auf die Unterschwäsche aus, weil sie ihren Raumanzug anziehen möchte. Hier würde niemand etwas Merkwürdiges dran finden. Aber sie kommentiert dies mit einem süffisanten: „Was denn, hätte ich etwa in Gegenwart dieses schwulen Mannes verlegen sein sollen?“. Solche Beispiele finden sich zuhauf und sind auf Dauer echt nervig. Hinzu kommt, dass die gesamte Story furchbar öde wäre, würde sie nicht auf dem Mond spielen. Einzig die Kulisse macht sie einigermaßen interessant, was für mich nicht ausgereicht hat. Spannungsbögen krieren sich nur selten, sodass es zeitweise eine echt zähe Veranstaltung ist. Und noch ein weiterer Aufreger zum Schluss: Es ist ein Unding, wenn der Klappentext, bzw. der Text auf der Innenseite, den Handlungsverlauf über mehr als hundert Seiten vorwegnimmt. Da kann man sich die Lektüre auch sparen - finde ich. Fazit: Kurzum, mir erscheint die hier dargestellte weibliche Figur aufgrund der dauernden sexistischen Bemerkungen echt problematisch. Das mag der Autor sicher nicht bewusst gemacht haben, aber genau deswegen ist eine Bewegung wie #metoo sinnvoll, denn dieses Buch ist ein gutes Beispiel, warum eine Sensibilisierung für das Theman wichtig ist. Alles in allem gibt es enttäuschte drei Sterne.

Ganoven-Krimi vom Mond
von einer Kundin/einem Kunden am 06.01.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Gerade wenn ein Autor einen so fulminanten Start hinlegt, wie Andy Weir es mit „Der Marsianer“ gemacht hat, fällt es einem schwer nicht den zweiten Roman mit dem ersten zu vergleichen. Vor allem nicht, weil die ursprünglich als Fortsetzungsgeschichte online veröffentlichte Erzählung in einem Oscar-nominierten Blockbuster, verfilmt von niemand... Gerade wenn ein Autor einen so fulminanten Start hinlegt, wie Andy Weir es mit „Der Marsianer“ gemacht hat, fällt es einem schwer nicht den zweiten Roman mit dem ersten zu vergleichen. Vor allem nicht, weil die ursprünglich als Fortsetzungsgeschichte online veröffentlichte Erzählung in einem Oscar-nominierten Blockbuster, verfilmt von niemand geringeren als Riddley Scott, mündete. Andy Weir bleibt in „Artemis“ dem Weltraum treu: Das Setting ist diesmal nicht der Mars, sondern unser Erdtrabant der Mond und der Plot ist keine Rettungsmission, sondern eher ein handfester Ganoven-Krimi. Insgesamt fand ich „Artemis“ auch ein wenig beladen mit Informationen und Fakten. Dadurch baut sich die Spannung erst allmählich auf. In einem Interview hat der Schriftsteller verraten, dass auch hier die Filmrechte bereits verkauft worden sind. Wer jetzt noch nicht „Der Marsianer“ gelesen hat sollte das schleunigst nachholen.

Nett für zwischendurch
von Jill von Letterheart aus Berlin am 06.07.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Ich kann gar nicht genau beschrieben, was ich erwartet habe. Schon seit längerem habe ich richtig Lust auf Bücher in diesem Genre, das unter anderem ja für viele neue Technologien, Gesellschaftsformen und Welten bekannt ist. Es ist zwar nicht so, dass Artemis nichts davon bietet, doch war es wesentlich... Ich kann gar nicht genau beschrieben, was ich erwartet habe. Schon seit längerem habe ich richtig Lust auf Bücher in diesem Genre, das unter anderem ja für viele neue Technologien, Gesellschaftsformen und Welten bekannt ist. Es ist zwar nicht so, dass Artemis nichts davon bietet, doch war es wesentlich einfacher gestrickt als ich gedacht hätte. Der Schreibstil ist leicht und flüssig, was zusätzlich noch dafür gesorgt hat, dass ich schnell in der Geschichte drin war. Jazz ist wirklich ein cooler Charakter, auf den ich mich schon sehr gefreut habe, eine kleine Antiheldin. Verstoßen von Zuhause und aus ihrem Bekanntenkreis, übernimmt sie Tätigkeiten, die wohl kaum weniger ihren Kompetenzen gerecht werden könnten. Ganz so facettenreich wurde sie dann leider doch nicht aufgebaut. Ebenso hat mich das Verhalten doch an einen wesentlich jüngeren Menschen erinnert, der sich gerade in einer Trotz-/Rebellenphase befindet. Dennoch konnte sie für gute Unterhaltung sorgen und hat mit ihren Macken und Kanten Abwechslung in die Geschichte gebracht. Was allerdings wirklich schön war, dass unter den verschiedenen Charakteren Herkunft, Religion & Co. absolut gar keine Rolle spielt, was man ja auch nicht allzu oft erlebt. Das Konstrukt rund um Artemis ist durchaus interessant, aber auch sehr begrenzt. So kann man sich hier eine kleine Stadt oder auch Siedlung auf dem Mond vorstellen, die aber sehr überschaubar gehalten ist. Die Gesellschaftsformen sind nicht groß verändert, dominierend ist hier zwar ein reicher Anteil der Bewohner, doch natürlich bleibt eine sogenannte Unterschicht nicht aus, denn irgendwer muss ja auch die unliebsamen Aufgaben erledigen. Auch, wenn es kein extrem detailreiches Wissen war, so fand ich die kleinen eingebauten Aspekte doch sehr interessant – wie es zum Beispiel ist, in einer anderen Atmosphäre zu leben, was für Auswirkungen die Schwerkraft auf den menschlichen Körper hat usw.. Bei der Story an sich, handhabt es sich für mich ein wenig wie bei den Charakteren und dem Aufbau von Artemis selbst: es war durchaus interessant, für mich persönlich aber nicht unglaublich fesselnd, geschweige denn faszinierend. Die Geschichte hat sich unglaublich schnell weggelesen, ich wurde gut unterhalten und musste nicht allzu viel Konzentration aufbringen, um dem Verlauf der Geschichte folgen zu können. FAZIT Artemis war mein erstes Werk von Andy Weir – und auch, wenn es nicht mein letztes sein wird, so war es auch nicht unbedingt ein Highlight. Eine unterhaltsame nette Geschichte für zwischendurch, die wohl aber nicht allzu lange im Gedächtnis bleiben wird. Ich persönlich hatte mir einfach noch mehr darunter vorgestellt, eine ausgetüfteltere Welt, facettenreichere Charaktere und vor allem mehr Spannung. Dennoch empfehlenswert wird Zwischendurch und sicherlich auch als Einstieg in das Science Fiction Genre.