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Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster

Roman

Susann Pásztor

(83)
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Beschreibung

»Dieser Roman ist keiner, der Angst vorm Sterben macht. Im Gegenteil. Er macht Lust auf das Leben.« Christine Westermann.

Wie begegnet man einer Frau, die höchstens noch ein halbes Jahr zu leben hat? Fred glaubt es zu wissen. Er ist alleinerziehender Vater und hat sich zum ehrenamtlichen Sterbebegleiter ausbilden lassen, um seinem Leben mehr Sinn zu geben. Bei seinem ersten Einsatz möchte er alles richtig machen. Aber Karla, stark, spröde und eigensinnig, arrangiert sich schon selbst mit ihrem bevorstehenden Tod und möchte nur etwas menschliche Nähe – zu ihren Bedingungen. Als Freds Versuch, sie mit ihrer Vergangenheit zu versöhnen, grandios scheitert, darf nur noch sein 13-jähriger Sohn Phil Karla besuchen, um ihre Konzertfotos zu archivieren. Dann trifft Hausmeister Klaffki in einer kritischen Situation die richtige Entscheidung – und verhilft Fred zu einer zweiten Chance. Susann Pásztor erzählt in ihrem dritten Roman eine berührende Geschichte über die Schönheit des Lebens und die erstaunliche Entwicklung einer Vater-Sohn-Beziehung.

"Ihr Geheimnis ist vielleicht, dass sie einfach das Leben bis zum letzten Moment abbildet. Und das ist eben nicht nur düster, morbide und deprimierend, sondern auch voller witziger und skurriler Momente." Kristiane Backheuer, Kieler Nachrichten 20171004

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 16.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-05186-5
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 19/12,3/2 cm
Gewicht 218 g
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 78648

Buchhändler-Empfehlungen

Heike Kirchner, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Sterbebegleitung der anderen Art mit Figuren, die schnell ans Herz wachsen. Das alles so berührend und zugleich humorvoll, dass ich begeistert bin, dieses Buch gelesen zu haben!!!

Heike Fischer, Thalia-Buchhandlung Hürth

Frisch geschulter Sterbebegleiter soll seine erste Begleitung im Hospiz durchführen. Diese Rechnung hat er nur ohne Karla gemacht-denn Karla ist halt kein Kapitel...sondern echt!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
83 Bewertungen
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Wichtiges Thema
von einer Kundin/einem Kunden aus Henstedt-Ulzburg am 21.01.2020

Es handelt sich um einen Roman, in dem ein Vater das erst Mal als Sterbebegleiter tätig wird. Er schildert seine eigenen Ängste und Erfahrungen. Zugleich bestehen zwischen ihm und seinem Sohn Spannungen. Ohne es direkt zu wollen spielt die Sterbende plötzlich eine Rolle in diesem Konflikt. Das Buch regt zum Nachdenken an, enthä... Es handelt sich um einen Roman, in dem ein Vater das erst Mal als Sterbebegleiter tätig wird. Er schildert seine eigenen Ängste und Erfahrungen. Zugleich bestehen zwischen ihm und seinem Sohn Spannungen. Ohne es direkt zu wollen spielt die Sterbende plötzlich eine Rolle in diesem Konflikt. Das Buch regt zum Nachdenken an, enthält auch heitere Passagen und stellt die Situation dar, die u s alle einmal erwartet - den Tod. Trotz des ernsten Themas lustig geschrieben und lesenswert.

Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster
von einer Kundin/einem Kunden am 21.05.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich finde es fantastisch, mit wie viel Feingefühl und Humor Susann Pásztor auf die Themen Tod und Sterbebegleitung eingegangen ist. Ohne auf die Tränendrüse zu drücken oder Bitterkeit. Im Gegenteil, das Buch hat mich mit einem tiefen Glücksgefühl zurückgelassen. Eine berührende Geschichte über das Geschenk des Lebens und die wun... Ich finde es fantastisch, mit wie viel Feingefühl und Humor Susann Pásztor auf die Themen Tod und Sterbebegleitung eingegangen ist. Ohne auf die Tränendrüse zu drücken oder Bitterkeit. Im Gegenteil, das Buch hat mich mit einem tiefen Glücksgefühl zurückgelassen. Eine berührende Geschichte über das Geschenk des Lebens und die wunderschöne Entwicklung einer Vater-Sohn-Beziehung. 5 Sterne

Kein Stück pathetisch!
von einer Kundin/einem Kunden am 06.04.2019

Karla ist eine einsame Frau. Von Schmerzen stark geplagt regelt sie ihren Nachlass. Eine große Hilfe ist ihr da Freds Sohn. Diese herzerwärmende Geschichte wurde von einer Frau geschrieben, die Ahnung von der Thematik hat. Sie beschreibt die Ängste und Unsicherheiten, die fast jeden Anfänger in der Sterbebegleitung plagen. Fre... Karla ist eine einsame Frau. Von Schmerzen stark geplagt regelt sie ihren Nachlass. Eine große Hilfe ist ihr da Freds Sohn. Diese herzerwärmende Geschichte wurde von einer Frau geschrieben, die Ahnung von der Thematik hat. Sie beschreibt die Ängste und Unsicherheiten, die fast jeden Anfänger in der Sterbebegleitung plagen. Fred kommt sehr sympathisch und menschlich rüber. Interessant fand ich, dass er seinen Sohn Phil mit in die Begleitung involviert hatte. Denn, genau dieser Junge tat der schwerkranken Karla gut. Seine authentische und jugendliche Art, hatte die ältere Dame des öfteren aus der Reserve gelockt. Er brachte sie zum Lachen. Ale er ihr einen Rapp vortrug, war Klara nicht die Einzige, die ein Schmunzeln auf den Lippen hatte. Besonders gut gefiel mir, dass die Protagonisten nicht weichgezeichnet wurden. Mit allen Ecken und Kanten wurden sie beschrieben. Es handelt sich hier um kein Märchen, indem man jemanden die Hand hält, und die lieben Engelein kommen angeflogen. Vielmehr werden Ängste und Probleme beschrieben, die bei einer Begleitung auftreten können. Fred musste vor allen Dingen lernen, wie weit er sich in privaten Dingen einmischen darf. Musste lernen zu akzeptieren, dass manche Unstimmigkeiten nicht aus dem Weg geräumt werden können. Vor allen Dingen, dass man nicht über den Kopf eines schwerkranken Menschen Entscheidungen treffen kann und darf. Seien sie auch noch so gut gemeint.


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