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Spinster Girls 01 - Was ist schon normal?

Roman

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Taschenbuch

Wir sind stark, wir lassen uns nichts sagen und küssen trotzdem. Wir sind die Spinster Girls!

Alles, was Evie will, ist normal zu sein. Und sie ist schon ziemlich nah dran, denn immerhin geht sie wieder zur Schule, auf Partys und hat sogar ein Date. Letzteres entpuppt sich zwar als absolutes Desaster, dafür aber lernt sie dadurch Amber und Lottie kennen, mit denen sie den Spinster Club gründet. Doch schafft sie es auch, mit ihren neuen Freundinnen über ihre Krankheit zu sprechen?

Rezension
"Starke Geschichte, die über Feminismus und seelische Gesundheit aufklärt."
Beate Schräder, Westfälische Nachrichten 10.08.2018
Portrait
Bourne, Holly
Holly Bourne, geboren 1986 in England, studierte Journalismus an der University of Sheffield und hat erfolgreich als Journalistin gearbeitet, bevor sie das Schreiben von Jugendbüchern zu ihrem Beruf machte. Mit den Wünschen und Sehnsüchten von Jugendlichen kennt sie sich gut aus, da sie auf einer Ratgeber-Webseite viele Jahre lang Beziehungstipps an junge Leute von 16 - 25 Jahren gab.

Frey, Nina
Nina Frey studierte Anglistik und Germanistik in Hamburg. Sie arbeitete lange im Kunsthandel, bevor sie sich als Übersetzerin selbstständig machte.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 20.07.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-71797-7
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/13,7/3,2 cm
Gewicht 358 g
Originaltitel Am I normal yet?
Übersetzer Nina Frey
Verkaufsrang 55352
Buch (Taschenbuch)
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10,95
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Keine einfache Geschichte. Einblick in das Leben eines zwangsgestörten Teenagers und zugleich ein heiterer Aufruf zu mehr Feminismus in der Welt, unterlegt mit markigen Sprüchen.

Kundenbewertungen

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Was ist schon normal?
von CorniHolmes am 07.01.2019

Mit der Spinster Girls-Reihe habe ich eine ganze Weile geliebäugelt. Eigentlich hatte sie mich von Anfang an sehr angesprochen, nur irgendwie hat es dann doch etwas gedauert, bis ich endlich zum ersten Band gegriffen habe. Was bin ich froh, dass ich es getan habe! Mir hat das Buch richtig gut gefallen, viel besser sogar, als erw... Mit der Spinster Girls-Reihe habe ich eine ganze Weile geliebäugelt. Eigentlich hatte sie mich von Anfang an sehr angesprochen, nur irgendwie hat es dann doch etwas gedauert, bis ich endlich zum ersten Band gegriffen habe. Was bin ich froh, dass ich es getan habe! Mir hat das Buch richtig gut gefallen, viel besser sogar, als erwartet. Evies größter Wunsch? Normal sein. Evie möchte das Leben einer ganz normalen 16-jährigen führen, sie möchte zur Schule und auf Partys gehen, sie möchte sich mit Freundinnen treffen und Dates haben. Wie soll das aber möglich sein, wenn ihr Leben von ihrer Krankheit bestimmt wird und sie immerzu mit der großen Sorge leben muss, dass jemand von ihren Zwängen erfahren könnte? Dass niemand davon wissen darf, steht für Evie absolut fest, zu groß ist ihre Angst, sonst von allen als Spinnerin abgestempelt zu werden. Nicht mal ihren neuen Freundinnen Amber und Lotti kann sie sich anvertrauen. Die drei Mädchen beschließen, nachdem sie Jungstechnisch einiges einzustecken hatten, den Spinster Club zu gründen. Sie beginnen sich über feministische Themen auszutauschen und wollen unbedingt für die Gleichberechtigung der Frauen kämpfen. Evie nimmt an diesen Treffen gerne teil, allerdings wird dies zunehmend schwieriger für sie, da ihre Zwänge erneut schlimmer werden und sie zunehmend den Kampf gegen ihre unguten Gedanken zu verlieren droht. Bei „Was ist schon normal?“ handelt es sich um den ersten Band einer Trilogie um die Mädchen Evie, Lotti und Amber. In diesem Band ist Evie unsere Protagonistin. Wir erfahren alles ausschließlich aus ihrer Sicht und bekommen einen sehr guten Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt. Mir war Evie auf Anhieb super sympathisch, in sie konnte mich jederzeit wunderbar hineinversetzen. Evie hat mit den gängigen Problemen eines Teenagers zu kämpfen: Jungs, erster Kuss, erste große Liebe, Partys...allerdings sind es nicht nur diese Dinge, die die 16-jährige beschäftigen. Evie leidet an einer Zwangsstörung. Bis vor kurzem befand sie sich sogar noch in einer Klinik, da ihre Erkrankung so schlimm wurde, dass sie es ohne stationäre Hilfe einfach nicht mehr geschafft hat. Zu Beginn des Buches ist Evie aber wieder zu Hause. Sie geht wieder zur Schule, besucht regelmäßig ihre Therapeutin Sarah und sie nimmt weiterhin ihre Medikamente ein, von welchen sie aber unbedingt loskommen möchte. Ich lese wahnsinnig gerne Bücher, die von psychischen Erkrankungen handeln. Mir war das hier gar nicht so bewusst gewesen, wie sehr Evies Erkrankung im Vordergrund der Handlung steht. In meinen Augen rückt dadurch das Thema Feminismus, welches das Buch ebenfalls behandelt, etwas in den Hintergrund der Geschichte, aber gestört hat mich das nicht, überhaupt nicht. Ich fand es unheimlich interessant mitzuverfolgen, wie Evie versucht gegen ihre Krankheit anzukämpfen. Dass dieser Kampf schwer ist, wird mehr als deutlich. Ich habe so mit der armen Evie mitgelitten. In meinen Augen hat die Autorin das Thema Zwangsstörung absolut authentisch behandelt. Mir gingen die Beschreibungen teilweise richtig unter die Haut. Ich hatte beim Lesen öfters Gänsehaut und habe immer wieder nur gedacht: Gott, Mädchen, was tust du da nur? Vor allem, als Evies innere Stimme und damit verbunden die Zwänge immer schlimmer werden und sie immer mehr wieder in alte Verhaltensmuster zurückfällt, klebte ich förmlich an den Seiten, da ich diese Schilderungen so bewegend und ergreifend fand. Mich konnte die Story richtig fesseln, sodass ich das Buch quasi inhaliert habe. Klasse fand ich, wie sehr die Geschichte in die Tiefe geht und wie viele wichtige Themen und Werte sie anspricht: Psychische Erkrankungen, Liebe, Freundschaft, Vertrauen, Akzeptanz, feministische Themen und noch so vieles mehr. Das mag nach viel klingen, vielleicht nach zu viel, aber das ist es tatsächlich nicht. Der Autorin ist es wunderbar gelungen all diese Themen unter einen Hut zu bekommen, ohne dass die Geschichte zu überladen wirkt. Richtig warm ums Herz wurde mir, wenn Evie Zeit mit ihren neuen Freundinnen verbracht hat. Lotti und Amber sind ebenfalls wundervolle und sehr starke Charaktere, die man einfach sofort gern haben muss. Die drei Mädchen gehen hier mit einem sehr guten Beispiel voran und zeigen uns, wie wichtig es ist, für seine Ziele und Rechte zu kämpfen. Die drei treffen sich regelmäßig und diskutieren darüber, was man als Frau tun kann, damit man mehr Gleichberechtigung erhält. Obwohl das Buch viele ernste Themen behandelt, ist es dennoch herrlich humorvoll. Hach, was habe ich hier viel geschmunzelt. Meine Gesichtsmuskeln waren hier wirklich äußerst aktiv; der Humor war definitiv absolut meiner. Stellenweise habe ich sogar laut losgelacht, besonders die drei Mädels zusammen haben mir öfters Gründe zum Schmunzeln geliefert. Was die Treffen der drei aber etwas getrübt hat, sind die Sorgen, die Evie immerzu plagen. Sie kann Amber und Lotti einfach nicht erzählen, was mit ihr los ist, zu groß ist ihre Angst, dass sie von ihr abrücken werden, weil sie Evie für eine Spinnerin halten. Ich fand es unendlich schade, dass Evie so wenig Vertrauen in ihre neuen Freundinnen hat, konnte es aber auch verstehen. Ich glaube sogar, ich hätte an Evies Stelle ganz genauso gehandelt. In meinen Augen ist Holly Bourne hier ein wundervoller Reihenauftakt gelungen, der in einem die große Vorfreude auf die nächsten beiden Bände weckt. Zumindest bei mir ist das der Fall. Zum Glück steht der zweite Band bereits in meinem Regal und wartet darauf, von mir gelesen zu werden. Hoffentlich wird mir dieser genauso schöne Lesestunden bescheren wie sein Vorgänger. Fazit: Für mich hat sich der erste Band der Spinster Girls zu einem richtigen Highlight entwickelt; mir hat das Buch sogar viel besser gefallen, als erwartet. Es behandelt viele wichtige Themen, es ist mitreißend, berührend, absolut authentisch und herrlich humorvoll. Mein Lesespaß war hier perfekt und ich freue mich nun schon sehr auf den zweiten Band, der mir hoffentlich genauso gut gefallen wird wie der erste. Ich kann das Buch wärmstens empfehlen und vergebe gerne volle 5 von 5 Sternen!

Ich bin ein Spinster Girl
von Julia Lotz aus Aßlar am 23.12.2018

Evie, Amber und Lottie haben es satt, sich ständig dafür rechtfertigen zu müssen, wie sie sind und was ihnen gefällt. Sie gründen einen Club, die Spinster Girls, um sich dort über Rollenzwänge und Genderfragen auszutauschen. Mehr als einmal rutschen dann aber auch Jungs mit in die Gespräche, und sie und ihre Handlungen werden ni... Evie, Amber und Lottie haben es satt, sich ständig dafür rechtfertigen zu müssen, wie sie sind und was ihnen gefällt. Sie gründen einen Club, die Spinster Girls, um sich dort über Rollenzwänge und Genderfragen auszutauschen. Mehr als einmal rutschen dann aber auch Jungs mit in die Gespräche, und sie und ihre Handlungen werden nicht immer unbedingt hinterfragt. Doch so sehr sich Evie, die Protagonistin des ersten Bandes, auch in diesem Jungschaos verstrickt, sie wird von ihren Freundinnen und auch von sich selbst immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt und das fand ich einfach klasse. Die drei Mädchen bilden eine so starke Einheit gegen den Rest der Welt, dass man sich in ihrer Mitte sofort aufgehoben und verstanden fühlt. Auch wenn man als Leser ja etwas abseits des Geschehens ist. Zudem kämpft speziell Evie auch mit ihren Angststörungen, die sie von den anderen zu verheimlichen versucht.  Die drei Mädchen stecken voller kluger und feministischer Gedanken, die sie auf fast jeder Seite des Buches zum Ausdruck bringen. Sie zeigen, dass es in Ordnung ist Fehler zu machen, solange wir diese eingestehen und an unseren Idealen festhalten. Sie zeigen uns, dass es wichtig ist, für mehr Gerechtigkeit zu kämpfen und dass das manchmal echt schwer sein kann. Aber es lohnt sich weiterzumachen. Die Spinster Girls-Reihe empfehle ich allen von euch. Egal ob ihr schon ein Spinster Girl seit oder eins werden wollt. Seid stark, seid laut, es lohnt sich!

Spinster Girls
von Andrea Sprengel aus Walsrode am 22.11.2018

Um Holly Bournes „Spinster Girls“ kam man einfach nicht drum herum. Das Cover ist ein absoluter Eyecatcher. Und die Story ist mal was anderes. Hebt sich von der Masse ab. Wie es mir gefallen hat er fahrt ihr gleich. Klappentext: Wir sind stark, wir lassen uns nichts sagen und küssen trotzdem. Wir sind die Spinster Girls! A... Um Holly Bournes „Spinster Girls“ kam man einfach nicht drum herum. Das Cover ist ein absoluter Eyecatcher. Und die Story ist mal was anderes. Hebt sich von der Masse ab. Wie es mir gefallen hat er fahrt ihr gleich. Klappentext: Wir sind stark, wir lassen uns nichts sagen und küssen trotzdem. Wir sind die Spinster Girls! Alles, was Evie will, ist normal zu sein. Und sie ist schon ziemlich nah dran, denn immerhin geht sie wieder zur Schule, auf Partys und hat sogar ein Date. Letzteres entpuppt sich zwar als absolutes Desaster, dafür aber lernt sie dadurch Amber und Lottie kennen, mit denen sie den Spinster Club gründet. Doch schafft sie es auch, mit ihren neuen Freundinnen über ihre Krankheit zu sprechen? Wir begleiten hier Evie, die sich nichts mehr wünscht als normal zu sein. Eigentlich ist die sechzehnjährige ein ganz normales Mädchen, mit ganz normalen Wünschen. Aber was ist schon normal? Freundinnen, Partys, der erste Kuss und vielleicht einen festen Freund? Doch Evie hat eine Zwangsstörung und die bestimmt ihr Leben. Auf ihre alten Schule war sie als „die Irre“ abgestempelt. Doch nun soll alles anders werden. Sie geht aufs College, ist in Therapie, alles könnte so gut sein. Holly Bourne ist hier ein Spagat gelungen. Eine Teenager Story mit unglaublich wichtigen Inhalten. Einerseits das Thema Zwangsstörung. Dieses ist mit Evies Tagebucheinträgen und ihren Gedanken noch einmal viel intensiver und greifbarer. Gerade in ihren schlimmen Zeiten hat es mich so getroffen und lässt mich hilflos zurück. Weil man Evies Handlungen einfach nicht nachvollziehen kann. Weil es für uns einfach nicht logisch ist. Aber Logik hilft Evie nicht weiter. Ihr Kopf bestimmt was für sie richtig ist und was nicht. Er bombadiert sie förmlich mit Szenarien, was alles passieren könnte. Und als es richtig schlimm wird, sie die Kontrolle verliert, entwickelt sie Rituale die sie beruhigen sollen. Die wenn sie sie richtig ausführt, dafür Sorgen das alles gut wird. Es ist beeindruckend und erschreckend zugleich was der eigene Kopf mit dir anstellen kann. Das man keinerlei Einfluss mehr aus sein Handeln hat und vollkommen den Blick für das Wesentliche verliert. Das zweite wichtige Thema befasst sich hier mit Feminismus. Das ist in der Hinsicht interessant weil unsere Protagonistinnen alle hormongesteuerte Teenager sind. ;) Die sich verlieben und entlieben. Im Falle von Evies ehemals bester Freundin Jane, ihre ganze Identität für einen Jungen verändern. Und eigentlich auf der Suche nach sich selbst sind. Toll war das sie trotzdem versucht haben das alles kritisch zu sehen. Es wurde bei den Treffen der „Spinster Girls“ zwar auch über Jungs gesprochen aber das war eben auch nicht alles. Wichtig finde ich die Botschaft, das wir alles sein können was wir wollen. Wir können Feministin sein, die beste Freundin und trotzdem für einen jungen schwärmen. Wir entscheiden! Wir entscheiden was für uns gut ist. Und das muss nicht das gleiche sein wie für alle anderen. Fazit: Ein wichtiges Buch mit wichtigen Themen. Es ist lustig, intensiv und berührt!