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The Silence

Die Romanvorlage zum Film

Tim Lebbon

(7)
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Beschreibung


In der Dunkelheit eines unterirdischen Höhlensystems jagen blinde Kreaturen einzig mit Hilfe ihres Gehörs. Als sie aus ihrem Gefängnis entkommen, schwärmen sie aus und töten alles, was nur den geringsten Laut von sich gibt.

Zu schreien, ja sogar zu flüstern bedeutet den sicheren Tod.

Als die Horden über Europa herfallen, trägt ein britisches Mädchen fieberhaft sämtliche Informationen über sie zusammen. Seit Jahren taub, weiß Ally, was es heißt, in absoluter Stille zu leben. Und dieses Wissen ist bald die einzige Chance für sie und ihre Familie, zu überleben. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach einem abgelegenen Zufluchtsort, um das Ende der Bedrohung abzuwarten.

Doch was für eine Welt wird noch übrig sein, wenn die Vesps sie verlassen haben?

TIM LEBBON ist ein New York Times-Bestseller-Autor von über vierzig Romanen. Zu seinen jüngsten Büchern gehören Relics, The Family Man, The Silence und die Rage War-Trilogie der Alien/Predator-Romane.
Die Verfilmung seiner Kurzgeschichte Pay the Ghost mit Nicolas Cage in der Hauptrolle wurde zu Halloween 2015 veröffentlicht. Sein Roman The Silence erscheint als illustrierte limitierte Vorzugsausgabe im Buchheim Verlag und kommt mit Stanley Tucci und Kiernan Shipka in Hauptrollen ins Kino. Weitere Filmprojekte befinden sich in den USA und Großbritannien in der Entwicklung.
Auszeichnungen:

4 British Fantasy Awards
Bram Stoker Award
Scribe Award

Finalist:

World Fantasy
International Horror Guild
Shirley Jackson Awards

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 408
Erscheinungsdatum 16.05.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-946330-08-0
Verlag Buchheim Verlag
Maße (L/B/H) 23,3/16,4/3,5 cm
Gewicht 760 g
Übersetzer Charlotte Lyne
Verkaufsrang 106033

Buchhändler-Empfehlungen

"Es ist, als hätten die Leute in dem Augenblick, in dem die Gesellschaft zusammenbrach,...

André Pingel, Thalia-Buchhandlung Bremen

...ihr Gefühl für Richtig und Falsch verloren. Haben sie es wirkklich je besessen?" Tief in einem unterirdischen Höhlensystem im Norden von Moldawien leben Wesen, die bisher von der Menschheit unentdeckt geblieben sind. Sie jagen nur nach Gehör und töten alles, was ein Geräusch von sich gibt. Als bei einer Forschungsexpedition das Höhlensystem entdeckt und geöffnet wird, entkommen die Wesen und fallen über die Menschheit her. Sie breiten sich rasend schnell über den Globus aus und es scheint keine Möglichkeit zu geben, gegen die „Vesps“ anzukommen. Ein britisches Mädchen sammelt fieberhaft alle Informationen über die Vesps zusammen. Seit Jahren taub, weiß Ally wie es ist, in einer Welt der Stille zu leben und versucht nun zusammen mit ihrer Familie zu überleben und einen Zufluchtsort zu finden, um das Ende der Bedrohung abzuwarten. Doch was wird noch übrig sein, wenn die Vesps irgendwann effektiv bekämpft werden können? Bei diesem Buch kann ich nur vorher schon mal sagen: „Don’t judge a book by its cover!“ Ich bin absolut kein Fan davon, wenn Bücher auf den Markt gebracht werden, die mit dem Filmcover ausgestattet sind, vor allem nicht, wenn der Film auf dem Buch basiert. Um das Cover ist es wirklich schade, denn das hätte wesentlich mehr knallen und ballern können, als das Jetzige. Schade… Aber es geht ja um den Inhalt und der ist absolut gelungen! Es ist mal wieder eine Geschichte vom Ende der Welt, dieses Mal hervorgerufen durch den Forschungsdrang der Menschheit (per se ja nicht schlecht) und eine völlig neue Spezies, die den Menschen mit brachialer Gewalt von der Spitze der Nahrungskette knüppelt. Die Vesps scheinen mehr als nur übermächtig zu sein, töten unheimlich effizient und vermehren sich rasend schnell. Mit sowas hat sich die Menschheit bisher noch nicht konfrontiert gesehen und agiert daher auch unheimlich planlos. Das ganze Szenario wird von Autor Tim Lebbon unheimlich realistisch geschildert. So sind ab einem gewissen Punkt nicht mehr nur die Vesps das Problem, sondern auch die Menschen selbst, die im Kampf um’s Überleben auch gerne mal vergessen, dass sie mal zivilisiert waren. Zudem bringt es der Autor unheimlich gut rüber, wie schwer es für Menschen ist, in einer Welt der Stille zu leben, denn die zwischenmenschliche Interaktion (vorrangig durch verbale Kommunikation) ist ein nicht wegzudenkender Teil des Lebens. Abwechselnd folgt man aus der Ich-Perspektive den Protagonisten Ally und ihrem Vater, diesem allerdings aus der Perspektive eines Erzählers. Wer bei dieser Story allerdings einen brutalen Metzelroman erwartet, wird enttäuscht werden. Ja, zwischendurch geht es auch ordentlich an’s Eingemachte, allerdings stehen vielmehr die einzelnen Charaktere, vorrangig Ally und Huw und ihre Entwicklung während der Zeit der Vesps im Vordergrund. Fans von brachialem Splatter kommen also nicht so wirklich auf ihre Kosten, während Freunde des gepflegten Horrors und Leser von jeglicher Art Endzeitromane voll und ganz bedient werden. Wer ein sehr realistisches Szenario vom Ende der Welt lesen möchte, bei dem es nicht nur um Mord und Totschlag geht, der sollte auf jeden Fall zugreifen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 04.04.2020
Bewertet: anderes Format

Eine Welt in vollkommener Stille, denn nur der kleinste Laut bedeutet den Tod. Selten hat mich eine Endzeitstory so dermaßen in ihren Bann gezogen. Ich habe mich beim Lesen selber dabei ertappt bei dem kleinsten Geräusch zusammenzuzucken und den Himmel abzusuchen. Ein Must Read!

Wenn stille dein Leben retten kann
von einer Kundin/einem Kunden aus Weinsberg am 15.11.2019

Wenn das morgen heute beginnt.... Als ich „The Silence“ von Tim Lebbon anfing, war das erste was mir ins Auge fiel ein Bericht mit dem heutigen Datum: 14. November 2019. Die Geschichte, die 2015 geschrieben wurde beginnt jetzt, genau heute, an dem Tag wo ich diese Rezension schreibe. Worum geht es? In einer Höhle in Mo... Wenn das morgen heute beginnt.... Als ich „The Silence“ von Tim Lebbon anfing, war das erste was mir ins Auge fiel ein Bericht mit dem heutigen Datum: 14. November 2019. Die Geschichte, die 2015 geschrieben wurde beginnt jetzt, genau heute, an dem Tag wo ich diese Rezension schreibe. Worum geht es? In einer Höhle in Moldawien wird ein einzigartiges Ökosystem entdeckt, welches sich über mehrere Millionen von Jahren separat, angeschnitten von der heutigen Welt, entwickeln konnte. Die Forschung wird live übertragen im Fernsehen und es ist ein großes Ereignis als Forscher die Höhle öffnen um das Ökosystem zu erkunden. Doch damit beginnt auch das Ende der Welt, wie wir sie kennen, denn durch das öffnen der Höhle entkommen die sogenannten Vesp. Fledermausähnliche Kreaturen, die an die Dunkelheit angepasst, blind nach Gehör jagen. Durch die neuen Umweltbedingungen vermehren sie sich nun sehr schnell. Ihr Ziel: alles was aus Fleisch ist und laut ist. Und sie vermehren sich rasend schnell. Meine Meinung: Die Hauptfiguren des Buchs ist eine Familie, bestehend aus dem Vater Huw, der Mutter Kelly, der 15 jährigen Ally, dem 10 jährigen Jude und der Großmutter Lynne. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von Huw und Ally. Das besondere: Ally ist seit einem Unfall taub, was sie jedoch nicht daran hindert ihrem Traum nachzugehen irgendwann Journalistin zu werden. Soziale Medien sind ihre Leidenschaft. Sie liebt den Discovery Channel und schreibt gerne selber journalistische Beiträge. Sie hat Spaß am Leben und lässt sich durch ihre Behinderung nicht aufhalten. Wenn sie erzählt, erhält man über die ich-Perspektive einen Einblick in ihre Taube Welt. Der Autor schafft es hier den Leser die Welt aus Allys Augen sehen zu lassen, in der sehen sehr wichtig ist um das fehlende hören zu ersetzen. Die Art und Weise wie Ally die Geschichte erzählt ist sehr journalistisch. Sie sammelt Fakten, analysiert und bildet sich eine Meinung. Sie ist sehr nüchtern in der Betrachtung und wirkt für ihr Alter oft sehr erwachsen und vernünftig. Ihr Vater ist seit dem Unfall selber Tochter ein sehr übervorsichtiger Mensch. Er hat Angst vor ziemlich vielen Sachen und vor allem sieht er in allem eine Gefahr seine Familie zu verlieren. Die Art und Weise wie er die Welt sieht ist sehr emotional. Seine Geschichte wird in der dritten Person erzählt und ist ausgeschmückt durch viele Gefühle, Erinnerungen und die Handlungen von Huw sind oft sehr gut durchdacht aber auch emotional gesteuert. Zwischen den Erzählern bekommt man auch häppchenweise immer wieder live Berichte in Form von Twitter, Facebook, BBC. Diese Art der Aufteilung sorgt dafür, dass man nach und nach gefühlsmäßig eintaucht und mitbekommt was passiert. Das Buch ist in 3 Teile unterteilt: In Lärm geht alles los. Die Welt scheint normal und durch die vorab beschrieben Art der Erzählung spürt man nach und nach die Veränderung der Protagonisten und der Welt. In Stille, ist der Angriff der Vesps erfolgt. Viele Handlungen erfolgen hier nur noch aufgrund von Gedanken, Gefühlen und die Interaktion der Charaktere erfolgt fast lautlos. Grau ist der letzte und kürzeste Teil und der Teil, der emotional am stärksten geprägt ist und wo die Charaktere sich am meisten verändern. Die Beschreibung der Handlung und der Charaktere ist der detailliert und die über die Vesps erfährt man durch die häppchenweise Berichtserstattung nach und nach immer mehr. Am Ende ergibt sich dadurch ein sehr schlüssiges Bild und man hat diese doch sehr abstrakten Geschöpfe bildlich vor Augen. Wie sie aussehen und was sie tun. Das ganze Buch über habe ich eine Spannung gespürt. Beim lesen bin ich durch das kleinste Geräusch zusammen gezuckt und mit jeder Seite, jeder neuen Stunde die im Buch anbrach, habe ich mich gefragt, was am heutigen Tag passieren wird. Der Tag ist fast rum und das Buch habe ich bereits vorgestern zu Ende gelesen. Trotzdem Schwingt da diese Stimmung mit. Diese Angst, diese Beklemmung. Die man das ganze Buch über gefühlt hat. Am Ende blieben viele offene Fragen, viel Spielraum für Interpretationen. Aber genau das mag ich und es muss nicht alles erklärt sein. Die Geschichte hat einen mitgenommen auf eine spannende Reise und einen in eine erschreckende Welt entführt, die möglich sein kann, aber zum Glück bisher noch nicht eingetroffen ist. Ein Buch das ich sicher noch einmal lesen werde. Eine klare Empfehlung von mir und 5 von 5 Sternen.

Das Grauen, das aus der Tiefe kam....
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 30.09.2019

Dieses Buch bietet eine düstere und erschreckende Zukunftsvision, in der die Menschen von schrecklichen Kreaturen überrannt werden. Die Geschichte wird aus der Sicht einer Familie erzählt, was das Ganze persönlicher und auch beängstigender macht; schließlich erlebt man die Schrecken so viel näher mit. Natürlich fragt man sich al... Dieses Buch bietet eine düstere und erschreckende Zukunftsvision, in der die Menschen von schrecklichen Kreaturen überrannt werden. Die Geschichte wird aus der Sicht einer Familie erzählt, was das Ganze persönlicher und auch beängstigender macht; schließlich erlebt man die Schrecken so viel näher mit. Natürlich fragt man sich als Leser auch, ob man wohl die gleichen Entscheidungen getroffen hätte oder ob es nicht eine "bessere" Lösung gegeben hätte. Von der Idee her erinnert es mich ein bisschen an "Bird Box", wobei mir hier tatsächlich die Hauptcharaktere besser gefielen. Besonders die taube Tochter fand ich eine sehr originelle und gut gewählte Figur. Interessant fand ich auch das doch etwas offenere Ende, an dem noch nicht sicher ist, ob und wie weit es mit der Bedrohung vorbei ist und ob die Menschen auf lange Sicht noch eine Chance haben. Auch zu den Vesps bleiben noch ein paar Fragen offen. Ich werde auf jeden Fall auch noch den Film zum Buch gucken, die Story an sich ist ja schließlich vielversprechend!

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