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Die Letzte Melderin

Die Nachfolge

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Danielle war immer schon anders. In einer Stadt, in der blond und blauäugig das Ideal und auch den Großteil der Bevölkerung stellt, ist sie eine Außenseiterin. Diese geschützte Siedlung, nach mehreren verheerenden Kriegen vielleicht das letzte Refugium der Menschheit, birgt jedoch Gefahren und Geheimnisse.

Gregor, ihr Ausbilder und Mitglied des Rates, weist sie immer tiefer in die Abgründe der Gesellschaft ein. Als er Dan in Kontakt mit der Untergrundorganisation "Die geöffneten Hände" bringt, stellt sich ihr Leben komplett auf den Kopf.

Im Wissen der Gefahr, die ihr und allen Andersartigen droht, sucht sie nach Möglichkeiten, den Lauf der Dinge zu ändern. Doch auch hier steht sie allein. Nicht einmal ihren Helfern kann Dan rückhaltlos vertrauen.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 340
Erscheinungsdatum 01.09.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-946820-37-6
Verlag Books on Demand
Maße (L/B/H) 19,3/12,1/2,2 cm
Gewicht 326 g
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
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13,90
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Quo vadis?
von FrauSchafski am 27.04.2019

Begleitend zu dieser Dystopie nahm ich an einer Leserunde teil, die vom Autor selbst veranstaltet wurde. Das war gut, denn ohne seine Erläuterungen hätte ich insgesamt einen schlechteren Eindruck von diesem Buch. Gezeigt hat es mir vor allem eines: Das, was ich lese, muss nicht unbedingt das sein, was der Autor beabsichtigt. Gle... Begleitend zu dieser Dystopie nahm ich an einer Leserunde teil, die vom Autor selbst veranstaltet wurde. Das war gut, denn ohne seine Erläuterungen hätte ich insgesamt einen schlechteren Eindruck von diesem Buch. Gezeigt hat es mir vor allem eines: Das, was ich lese, muss nicht unbedingt das sein, was der Autor beabsichtigt. Gleichzeitig würde ich behaupten wollen, dass es doch eben darum gehen sollte, die Leser da hinzubekommen, wo man sie haben möchte. Woran liegt es, dass das bei diesem Buch für mich nicht so richtig funktioniert, das habe ich mich lange gefragt. Irgendwann kam ich der Antwort dann etwas näher: Mir fehlte der Zugang zur Hauptfigur Dan, die emotional sehr verschlossen wirkt, sodass ich ihre Handlungen und Entscheidungen oft nicht nachvollziehen konnte. Häufig kam sie mir wie ein Roboter vor, die die ihr auferlegte Aufgabe in dieser dystopischen Welt immer weiterverfolgt, egal, ob sie gerade einen wichtigen Menschen verloren hat oder nicht. Was auch sehr schwierig war: Wie ich vom Autor erfahren habe, ist dieser Mehrteiler eigentlich ein einziges, mehr als 1000 Seiten starker Wälzer, der aufgeteilt wurde. Und das merkt man leider sehr deutlich. Dieser Teil endet abrupt, quasi mittendrin und lässt dadurch nahezu jede Frage offen, die ein Leser sich bei dieser doch sehr komplex konstruierten Dystopie stellen kann. Hinzu kommt: Der zweite Teil ist noch nicht erschienen, sodass es eines guten Gedächtnisses erfordert, den ersten Band zu erinnern. Daraus habe ich jedoch eines gelernt: Nicht jede*r Autor*in kann publizieren, wie sie*er will, vermutlich ist es schon schwer genug, überhaupt von einem Verlag angenommen zu werden. Und als relativ Unbekannte*r gleich einen 1000-Seiter auf den Markt zu bringen ... seien wir ehrlich, da traut sich doch keiner ran. Fazit: Letztlich lande ich bei drei Sternen. Ich denke, Michael G. Spitzer kann durchaus noch an seinem Stil feilen, um alles etwas „runder“ zu machen. Insgesamt ist es ein interessantes Szenario, was er hier spinnt, jedoch hängt es ohne die Beantwortung wenigstens ein paar der relevanten Fragen irgendwie im luftleeren Raum.

Gelungener Auftakt
von Christoph Grimm (An Afternoon in Utopia) am 27.04.2019

„Das Zuschlagen des Buches hallt im Raum. Ich kann nicht glauben, was ich da in der Hand halte. Ist es die Anleitung zu dem, was hier in der Siedlung geschieht?“ (S. 257) Klappentext Danielle war schon immer anders. In einer Stadt, in der blond und blauäugig das Ideal und auch den Großteil der Bevölkerung stellt, ist sie e... „Das Zuschlagen des Buches hallt im Raum. Ich kann nicht glauben, was ich da in der Hand halte. Ist es die Anleitung zu dem, was hier in der Siedlung geschieht?“ (S. 257) Klappentext Danielle war schon immer anders. In einer Stadt, in der blond und blauäugig das Ideal und auch den Großteil der Bevölkerung stellt, ist sie eine Außenseiterin. Diese geschützte Siedlung, nach mehreren verheerenden Kriegen vielleicht das letzte Refugium der Menschheit, birgt jedoch Gefahren und Geheimnisse. Gregor, ihr Ausbilder und Mitglied des Rates, weist sie immer tiefer in die Abgründe der Gesellschaft ein. Als er Dan in Kontakt mit der Untergrundorganisation „Die geöffneten Hände“ bringt, stellt sich ihr Leben komplett auf den Kopf. Im Wissen der Gefahr, die ihr und allen Andersartigen droht, sucht sie nach Möglichkeiten, den Lauf der Dinge zu ändern. Doch auch hier steht sie allein. Nicht einmal ihren Helfern kann Dan rückhaltslos vertrauen. Meine Meinung Ich gestehe, dass „Die letzte Melderin: I. Die Nachfolge“ rein von ihrer Beschreibung keine Liebe auf den ersten Blick war. Die Ausgangssituation der Geschichte – von der Außenwelt isolierte Siedlung, hinter der mehr steckt, als die Insassen zu wissen glauben – ist nicht neu und wurde in den letzten Jahren in erfolgreichen Romanreihen wie etwa „Die Bestimmung“ (Veronika Roth) und „Die Auserwählten“ (James Dashner) behandelt. Von Klassikern wie „Logan’s Run“ ganz zu schweigen. Das Motiv der gemiedenen Außenseiterin, die anders aussieht, klang mir zu sehr nach einem abgegriffenen Klischee. Es waren online präsentierte Textschnipsel und einige Postings des Autors, die mich neugierig werden ließen und dem Buch eine Chance gaben. Wie man an meiner Bewertung sieht, wurde ich positiv überrascht. Ob der Autor bewusst oder unbewusst mit den Erwartungen der Leser spielte, ist mir natürlich bekannt, aber die „Die Nachfolge“ hält mehr als eine Überraschung im Verlauf der Geschichte parat. Zwar beginnt der Roman wie eine typische Young-Adult-Dystopie, entwickelt jedoch schnell eine eigene Note, die auch stark politische und philosophische Färbungen beinhaltet. Zunächst erfährt der Leser nur wenig über die Siedlung, die Geheimorganisation der „geöffneten Hände“ und Danielles Rolle als Melderin. Stück für Stück kommt man (bzw. ‚Dan‘) einem Geheimnis nach dem anderen auf die Spur. Immer dann, wenn ich glaubte, zu ahnen, was als nächstes passieren würde, hielt der Autor für mich bzw. ‚Dan‘ eine Überraschung parat. Neben den gelungenen Wendungen der Geschichte, sind es dann zwei Punkte, die eng miteinander verwoben sind, welche den Roman zu einem Pageturner machen: Die gefällige Schreibe des Autors und seine Protagonistin. Michael G. Spitzer hat sich für die Ich-Perspektive entschieden, daher bleibt man als Leser stets nah bei ‚Dan‘, ihren Gedanken und ihrem Kenntnisstand. Spitzer hat es nicht nur geschafft, Danielle als eine starke, junge Frau zu zeichnen, sondern vor allem als einen glaubwürdigen Charakter. Der Roman endet mit einem Knall und lässt mich gespannt zurück, wie es mit ihr in den Folgebänden weitergeht. Abzüge gibt es nur marginal. Für meinen Geschmack hätte Gregor seine Schülerin noch einige Zeit über den Zweck ihrer Ausbildung bzw. seinen Plänen für sie im Unklaren lassen können. Im weiteren Verlauf des Romans gibt es für ‚Dan‘ auch ein Liebesdreieck, bei dem das Drama-Potential etwas ungenutzt blieb und rückblickend etwas unnötig wirkt. (Aber wer weiß? Vielleicht wird das in den beiden Nachfolgern noch einmal aufgegriffen). Doch diese beiden Punkte fallen nicht wirklich ins Gewicht. „Die Nachfolge“ ist ein mitreißend geschriebener Roman, der durch eine sympathische Protagonistin punktet und mit überraschenden Wendungen die Spannungsschraube konstant anzieht. Ein rundweg gelungener Auftakt, der unglaublich neugierig auf die Folgebände macht.

Das war Spitze, Herr Spitzer!
von KittyCatina am 31.03.2019

Weit in der Zukunft lebt Danielle in einer abgeschlossenen Siedlung. Jedoch ist sie mit ihren dunklen Augen und Haaren eine Außenseiterin, denn die meisten Menschen in der Stadt sind groß, blond und blauäugig. Vorerst nimmt Dan dies noch einfach so hin, doch als ihr Ausbilder Gregor ihr von der Untergrundorganisation „Die geöffn... Weit in der Zukunft lebt Danielle in einer abgeschlossenen Siedlung. Jedoch ist sie mit ihren dunklen Augen und Haaren eine Außenseiterin, denn die meisten Menschen in der Stadt sind groß, blond und blauäugig. Vorerst nimmt Dan dies noch einfach so hin, doch als ihr Ausbilder Gregor ihr von der Untergrundorganisation „Die geöffneten Hände“ erzählt, ändert sich alles. Plötzlich gerät Dan in ein Rad aus unglaublichen Geheimnissen und schwebt in größter Gefahr. Dieses Buch ist nun das zweite aus der Feder des Autors, welches ich in einer Leserunde lesen durfte. Ein riesengroßes Dankeschön dafür und für die Bereitstellung des Leseexemplars an den lieben Michael. Ich hatte wieder wahnsinnig viel Spaß und der Roman hat mich einfach nur geflasht, aber ich muss sagen, dass ich damit schon gerechnet hatte. Auch hier ist Michaels Schreibstil wieder einwandfrei, locker leicht und schnell zu lesen. Ebenfalls hat er die Sprache an den Inhalt der Geschichte angepasst, was am Anfang vielleicht ein bisschen kurios wirkt, aber einfach eine geniale Idee ist. Und obwohl der Autor keine unnötigen Worte braucht, schafft er es, sehr plastisch und realitätsnah zu schreiben. So liest man seine Geschichte nicht nur, sondern ist jederzeit mittendrin. Und auch die Handlung ist wieder etwas Besonderes. Nicht nur, dass sie mich von der ersten Seite an in ihre Welt gezogen hat, steigert sie sich in Sachen Spannung auch noch von Kapitel zu Kapitel. Es werden unzählige Fragen aufgeworfen, Geheimnisse gelüftet und neue Erkenntnisse ans Licht gebracht. Was ich ebenfalls richtig gut fand, ist die Nähe der Geschichte zu unserer jetzigen Gegenwart. Das Gedankenspiel, was aus unseren heutigen Problemen in der Welt werden könnte, ist gleichzeitig erschütternd wie interessant. Außerdem gibt es eine kleine aber feine Liebesgeschichte, von der man denken könnte, dass sie vielleicht in eine Dreiecksgeschichte ausartet. Allerdings stellt sie sich als richtig gut heraus, weil sie mal nicht den gängigen Klischees folgt und nicht übermäßig Platz beansprucht, dennoch aber perfekt in die Handlung hinein passt. Hier stehen aber definitiv die Vorgänge in der Siedlung und Dans Kampf im Vordergrund, alles so extrem spannend, dass ich einfach weiter lesen musste und das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Worauf man allerdings gefasst sein sollte, ist das vollkommen offene Ende, was mich im ersten Moment ein bisschen geschockt hat, mich aber auch total gespannt auf den nächsten Band macht. Die Charaktere in diesem Buch haben mir ebenfalls richtig gut gefallen. Sie sind nicht nur sehr individuell, sondern auch lebensnah und nachvollziehbar geschrieben. Gerade Dan als Protagonistin fand ich nicht nur recht sympathisch, sondern auch ihre Entwicklung hat mir gut gefallen. Ebenso mochte ich, dass man sich nie sicher sein konnte, wem zu trauen ist. Nichtmal bei Gregor, Jonas und Mick, oder aber Tina, die alle Dan sehr nahe stehen, ist man sich sicher, ob sie wirklich nur Gutes vor haben. Und das muss man erstmal schaffen. Für mich ist auch dieses Buch des Autors wieder ein absolutes Highlight und ich kann es kaum erwarten, auch den zweiten Band zu lesen. Ich wünsche mir nur, dass noch viel mehr Menschen seine Bücher zur Hand nehmen, denn sie sind es wirklich wert.