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Ein Gentleman in Moskau

(ungekürzte Lesung)

Moskau, 1922. Der genussfreudige Lebemann Graf Rostov wird verhaftet und zu lebenslangem Hausarrest verurteilt, ausgerechnet im Hotel Metropol, dem ersten Haus am Platz. Er muss alle bisher genossenen Privilegien aufgeben und eine Arbeit als Hilfskellner annehmen. Mit seinen 30 Jahren ist Rostov ein äußerst liebenswürdiger, immer optimistischer Gentleman. Trotz seiner eingeschränkten Umstände lebt er ganz seine Überzeugung, dass selbst kleine gute Taten einer chaotischen Welt Sinn verleihen. Aber ihm bleibt nur der Blick aus dem Fenster, während draußen Russland stürmische Dekaden durchlebt. Seine Stunde kommt, als eine alte Freundin ihm ihre kleine Tochter anvertraut. Das Kind ändert sein Leben von Grund auf. Für das Mädchen wächst er über sich hinaus."Towles ist ein Meistererzähler"New York Times Book Review"Eine charmante Erinnerung an die Bedeutung von gutem Stil"Washington Post"Elegant, dabei gleichzeitig filigran und üppig wie ein Schmuckei von Fabergé"O, the Oprah Magazine
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Hans Jürgen Stockerl
Erscheinungsdatum 08.09.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783844917048
Verlag TIDE exklusiv
Spieldauer 1096 Minuten
Format & Qualität MP3, 1096 Minuten, 797.84 MB
Übersetzer Susanne Höbel
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Buchhändler-Empfehlungen

Großartig.

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Wunderbar zu lesender Roman aus einem finsteren Kapitel der Geschichte. Wie ergeht es einem Menschen, der Jahrzehnte an eine Ort "gefesselt" ist? Amor Towles findet eine Antwort. Alexander Rostov hätte es schlechter treffen können. was den Ort der Verbannung angeht. Jedoch gehört eine große Portion Haltung dazu, dieses Leben zu gestalten und auszuhalten. Bei allem Komfort.

Noblesse in schlechten Zeiten

Karin Thuma, Thalia-Buchhandlung Dresden

Ein Gentleman in Zeiten der bolschewistischen Macht: Größer kann der Widerspruch kaum sein. Dieses Buch mit dem anhaltend leicht ironischen Unterton spricht über die Bewahrung von Würde und Stil in Umständen, die solcher Noblesse eigentlich komplett entgegenstehen. Die erzählte Geschichte des Grafen Rostov ist ein Zeugnis von großer Menschlichkeit. Einzig dessen relativer Gleichmut angesichts all seiner Verluste und Einschränkungen kann etwas unwirklich, etwas zu fiktiv erscheinen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
105 Bewertungen
Übersicht
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in Genteman in Moskau
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 28.04.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

hat mir so gefallen, dass ich es bereits zweimal guten Freunden geschenkt habe. Eine Geschichte, die im bolsewistischem Moskau spielt und ohne Pathos das Schicksal eines Adeligen erzählt, der einer anderen Epoche angehörte. Er nimmt sein Schicksal an und versucht, sein Leben unter den veränderten Bedingungen zu leben, aber auch ... hat mir so gefallen, dass ich es bereits zweimal guten Freunden geschenkt habe. Eine Geschichte, die im bolsewistischem Moskau spielt und ohne Pathos das Schicksal eines Adeligen erzählt, der einer anderen Epoche angehörte. Er nimmt sein Schicksal an und versucht, sein Leben unter den veränderten Bedingungen zu leben, aber auch kritisch zu beobachten und mit seinen Freunden im Hotel Metropol das Beste daraus zu machen, um dann im richtigen Moment seine Chance zu ergreifen. In einer sehr guten Sprache geschrieben, die Menschlichkeit immer beachtend schreibt Amor Towels eine sehr lesenswerte Geschichte, ohne Schuldzuweisungen, oft ausgesprochen witzig mit einem amüsanten Ende........................

von einer Kundin/einem Kunden am 26.01.2019
Bewertet: anderes Format

Die Oktoberrevolution, beobachtet aus dem Fenster von einem russischen Grafen. Ein Meisterwerk an Erzählkunst und Wortgewandtheit, ich habe mich keine Minute darin gelangweilt.

Brillantes Kaleidskop russischer Geschichte des 20. Jahrhunderts
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 02.01.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Oh Mann, was war das für ein verrücktes (literarisches) Jahr 2017…Mit insgesamt rund 70 Büchern und Kurzgeschichten war es für mich rekordverdächtig ha ha ha. In die lange Reihe von Highlights hat sich zum Ende des Jahres noch mühelos „Ein Gentleman in Moskau“ von Amor Towles eingereiht. Wir begleiten beim lesen Graf Alexander ... Oh Mann, was war das für ein verrücktes (literarisches) Jahr 2017…Mit insgesamt rund 70 Büchern und Kurzgeschichten war es für mich rekordverdächtig ha ha ha. In die lange Reihe von Highlights hat sich zum Ende des Jahres noch mühelos „Ein Gentleman in Moskau“ von Amor Towles eingereiht. Wir begleiten beim lesen Graf Alexander Rostov bei seinem 1922 verhängten lebenslangen Hausarrest im Hotel Metropol in Moskau. Ein jeder von uns würde wahrscheinlich verzweifeln, wenn er nie wieder das Haus verlassen dürfte. Und auch Graf Rostov ist irgendwann verzweifelt, hat aber durch den Rückhalt seiner zahllosen Freunde im Hotel Metropol schnell den „Punkt“ überwunden und macht das einzig richtige in dieser Situation: er arrangiert sich mit seinem Hausarrest, übernimmt einen Job als Kellner in einem der Restaurants im Metropol und beobachtet dabei alles, was es zu beobachten gibt. So weit so fiktiv. Das Großartige an diesem Roman ist aber der gleichzeitige Blick auf die russische Geschichte des 20. Jahrhunderts. Wir (die Leser) werden Zeuge der Stalin-Ära in Russland, erleben die Einführung des Fünfjahresplans, erfahren von der Medienzensur der Regierung – all das vorgetragen in einer (be)ruhigen(den) Sprache, die ich schlichtweg großartig fand und die ich in Anlehnung an eine Passage im Buch „die Poetik des Schweigens“ nennen möchte. Das Buch bricht nicht wirklich aus, es wird nie laut. Trotzdem ist es zu keiner Sekunde langweilig. Im Gegenteil: die zahlreichen Hinweise auf (russische) Literatur, Musik und die schon bereits genannten politischen (Hintergrund)-Informationen sind fesselnd und werden mit einer großen Prise subtilem Humors vorgetragen. Und so sollte jeder Fan anspruchsvoller Literatur, der sich (nicht nur) für die russische Geschichte interessiert, dieses wunderbare Buch gelesen haben!