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Dantons Tod

Ein Schauspiel. Textausgabe mit Materialien. 11.-13. Klasse

Mit den Editionen erleichtern Sie Ihren Schülerinnen und Schülern die Lektüre und vermitteln Lust zum Lesen: Individuell und leserfreundlich mit den zum Verständnis notwendigen Wort- und Sacherklärungen sowie einem Materialteil, der zeitgeschichtliche und literarische Originaltexte anbietet. "Wir haben nicht die Revolution gemacht, sondern die Revolution hat uns gemacht."
Georg Büchner, "Dantons Tod", 1835
Vortrag von Prof. Hans Ulrich Staiger (PDF-Datei, 27 KB) zu den Treffpunktveranstaltungen in Köln, Dortmund, Düsseldorf im November 2007 zu Don Karlos und Dantons Tod"
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Kunststoff-Einband
Seitenzahl 144
Erscheinungsdatum August 2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-12-352435-6
Reihe Editionen für den Literaturunterricht
Verlag Klett Schulbuchverlag
Maße (L/B/H) 19,9/12,6/1,3 cm
Gewicht 141 g
Schulformen Gymnasium
Klassenstufen 11. Klasse, 12. Klasse, 13. Klasse
Unterrichtsfächer Deutsch
Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen
Schulbuch (Kunststoff-Einband)
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Unter sich
von Polar aus Aachen am 20.09.2007
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Wen köpfen wir, wenn die Feinde schon geköpft sind? Die Revolution frißt ihre Kinder, zerfrißt die Helden. Ein Regime richtet sich gegen den Widerspruch. George Büchner ist mit Dantons Tod gelungen, die Mechanismen der Macht nachzuweisen, sobald der Umsturz erreicht ist. Von da ab gilt es die Macht nach... Wen köpfen wir, wenn die Feinde schon geköpft sind? Die Revolution frißt ihre Kinder, zerfrißt die Helden. Ein Regime richtet sich gegen den Widerspruch. George Büchner ist mit Dantons Tod gelungen, die Mechanismen der Macht nachzuweisen, sobald der Umsturz erreicht ist. Von da ab gilt es die Macht nach allen Seiten abzusichern, jene auszuschalten, die nicht auf der vorgegebenen Linie liegen. Wer das 20. Jahrhundert betrachtet, wird in ihm eine Wiederholung des Schauprozesses finden, der in Dantons Tod aufgeführt wird. Büchners Sicht auf die Geschichte ist von Pessimismus geprägt. Auch wenn historisch gesehen, Dantons Hinrichtung womöglich notwendig erscheint, um dieser Revolution überhaupt eine Chance zu geben. Wenn die französische Revolution, die neue Freiheiten versprach, neue Unfreiheit hervorbringt, kann es um diese Revolution nicht so gut bestellt gewesen sein. Man spürt in den Versen die Trauer hinter einer geplatzten Illusion, das Unvollendete des Idealen, die Zerrissenheit ihrer Helden. Ob jede Revolution zum Scheitern verurteilt ist, wenn die persönliche, wie parteiische Machtabsicherung ein Wert an sich ist, rückt Büchner in den Mittelpunkt der Fragen. Es sind immer noch die Menschen, die einen Umsturz anschieben, und die sind es auch, die den Erfolg verwalten. Ein Stück, das wieder und wieder auf die Bühne gehört und sich nie die Frage zu stellen braucht, was es mit uns heute noch zu tun hat.

Man muss den Hintergrund kennen!
von AgatheM am 20.02.2007
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein spannendes Buch, wenn man von der Hintergrundproblematik und den Abläufen der Französischen Revolution Bescheid weiß. Ansonsten hilft der Lektüreschlüssel zum besseren Verständnis. Dantons Tod spiegelt den Konflikt und dennoch die Verbundenheit des Protagonisten mit der Französischen Revolution wider.