Der Schrecksenmeister / Zamonien Bd.5

Roman. Ein kulinarisches Märchen aus Zamonien von Gofid Letterkerl. Neu erzählt von Hildegunst von Mythenmetz. Aus dem Zamonischen übersetzt und illustriert von Walter Moers

Zamonien 5

(62)
In Sledwaya, der Stadt, in der »das Gesunde krank und das Kranke gesund« ist, spielt der neue Roman des zamonischen Großschriftstellers Hildegunst von Mythenmetz. Er handelt von der Auseinandersetzung zwischen Echo, dem hochbegabten Krätzchen, und Succubius Eißpin, dem furchtbaren Schrecksenmeister Sledwayas, der Faust und Mephisto in einer Person zu verkörpern scheint. Dieser lässt nichts unversucht, um sich mittels der Alchimie zum Herrn über Leben und Tod aufzuschwingen- und dazu braucht er nichts notwendiger als das Fett von Echo, der gezwungen ist, einen teuflischen Vertrag mit Eißpin abzuschließen.
Rezension
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de: Der geniale Zamonien-Welten-Leser Dirk Bach ist durch den nicht weniger genialen Andreas Fröhlich (die Stimme von Bob Andrews von den "Drei ???") ausgetauscht worden. Die Geschichte ist soundso fantastische Unterhaltung von Meister Moers, aber auch das Hörbuch bringt durch die bekannte und so im Kopf festgesetzte Stimme von Andreas Fröhlich großen Spaß!
Portrait
Walter Moers, 1957 in Mönchengladbach geboren, ist der Erfinder des »Käpt'n Blaubär« und hatte auch große Erfolge mit den Büchern um »Das kleine Arschloch« und der Comic-Figur »Adolf«. 1999 stürmte der Roman »Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär« die Bestsellerlisten. Dem folgten inzwischen mehrere sehr erfolgreiche Romane nach, die ebenfalls auf dem phantastischen Kontinent Zamonien spielen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 382
Erscheinungsdatum 01.04.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-25377-2
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18,9/12,6/3,5 cm
Gewicht 434 g
Abbildungen aus dem Zamonischen übersetzt und illustriert von Walter Moers
Verkaufsrang 77.779
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Wieder einmal tolle Zamonien Literatur!
Für Fans von Terry Pratchett und Aaronovitch.
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„Ein weiterer zamonischer Hochgenuss“

Kai Ortel, Thalia-Buchhandlung Berlin

„Der Schrecksenmeister“ ist ein weiterer Roman aus der Feder von Walter Moers, der auf dessen wahrhaft fantastischen Kontinent Zamonien angesiedelt ist. Die Handlung spielt dabei mit der Novelle „Spiegel, das Kätzchen“ von Gottfried Keller, doch in Zamonien gibt es Krätzchen statt Kätzchen, Schrecksen statt Hexen und eben Schrecksenmeister statt Hexenmeister. Und aus den Klauen ebendieses Schrecksenmeisters zu entkommen, erweist sich für das Krätzchen Echo als (fast) unmöglich, wären da nicht die Ledermäuse, die Schneeweiße Witwe, der einäugige Schuhu Fjodor F. Fjodor ein gekochtes Gespenst und ein goldenes Eichhörnchen... Nirgendwo ist Fantasy so lustig, so grausam und so voller Anspielungen an das Genre zugleich wie bei Walter Moers. Ein Hochgenuss! „Der Schrecksenmeister“ ist ein weiterer Roman aus der Feder von Walter Moers, der auf dessen wahrhaft fantastischen Kontinent Zamonien angesiedelt ist. Die Handlung spielt dabei mit der Novelle „Spiegel, das Kätzchen“ von Gottfried Keller, doch in Zamonien gibt es Krätzchen statt Kätzchen, Schrecksen statt Hexen und eben Schrecksenmeister statt Hexenmeister. Und aus den Klauen ebendieses Schrecksenmeisters zu entkommen, erweist sich für das Krätzchen Echo als (fast) unmöglich, wären da nicht die Ledermäuse, die Schneeweiße Witwe, der einäugige Schuhu Fjodor F. Fjodor ein gekochtes Gespenst und ein goldenes Eichhörnchen... Nirgendwo ist Fantasy so lustig, so grausam und so voller Anspielungen an das Genre zugleich wie bei Walter Moers. Ein Hochgenuss!

Julia Nitschke, Thalia-Buchhandlung Dortmund

Ein weiteres großartiges Werk aus Zamonien. Angelehnt an Kellers "Spiegel, das Kätzchen" - schaurig, spannend und mit Moers' typischem Humor! Ein weiteres großartiges Werk aus Zamonien. Angelehnt an Kellers "Spiegel, das Kätzchen" - schaurig, spannend und mit Moers' typischem Humor!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Typisch Moers: Hochkomische, ganz eigene Fabulierkunst & -lust. Großartig fabelhafte Abenteuergeschichte. Nur echt mit dem Baum der Erkenntnuss ;-) Typisch Moers: Hochkomische, ganz eigene Fabulierkunst & -lust. Großartig fabelhafte Abenteuergeschichte. Nur echt mit dem Baum der Erkenntnuss ;-)

Lukas Limberg, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Für mich das bisher beste Buch von Walter Moers! Irre kreativ, extrem skurril und mit sehr viel Liebe geschrieben. So etwas haben Sie noch nie gelesen! Für mich das bisher beste Buch von Walter Moers! Irre kreativ, extrem skurril und mit sehr viel Liebe geschrieben. So etwas haben Sie noch nie gelesen!

Michael Wasel, Thalia-Buchhandlung Münster

Der bisher düsterste der Zamonienromane. Nichts desto trotz ist es auch einer der berührendsten und spannendsten. Man hat das Gefühl Zamonien wird erwachsen;-) ein tolles Buch! Der bisher düsterste der Zamonienromane. Nichts desto trotz ist es auch einer der berührendsten und spannendsten. Man hat das Gefühl Zamonien wird erwachsen;-) ein tolles Buch!

Nicole Treuholz, Thalia-Buchhandlung Wildau

Spannende und manchmal etwas gruseligen Geschichte um das Krätzchen Echo. Die liebevollen Illustrationen machen dieses Werk wieder besonders. Spannende und manchmal etwas gruseligen Geschichte um das Krätzchen Echo. Die liebevollen Illustrationen machen dieses Werk wieder besonders.

R. Rosenthal, Thalia-Buchhandlung Lübeck

Die unglaublichen Abenteuer einer Katze im magischen Zamonien. Alle Fans von Schrecksen und skurrilen Wetten werden auf ihre Kosten kommen oder sich davon verzaubern lassen. Die unglaublichen Abenteuer einer Katze im magischen Zamonien. Alle Fans von Schrecksen und skurrilen Wetten werden auf ihre Kosten kommen oder sich davon verzaubern lassen.

„Niemand versteht die Ledermäuse“

Jacqueline Ganser, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Es war einmal, in der ungesündesten Stadt Zamoniens, eine Kratze namens Echo. Seine Herrin ist verstorben und ihm droht nun der Hungertod. Der furchtbar gemeine Schrecksenmeister Eißpin schlägt Echo daraufhin einen Pakt vor: bis zum nächsten Vollmond wird er der Kratze Unmengen an wunderbaren Speißen servieren...um es dann schlachten zu dürfen; denn Kratzenfett ist äußerst kostbar!
Der ziemlich geschwächte Echo geht darauf ein und lernt auf dem Schloss nicht nur Kratzenminze und andere kulinarische Köstlichkeiten kennen, sondern auch Schmerzenskerzen, unverstandene Ledermäuse und einäugige Schuhus.
Mit vollem Magen ist der Gedanke an den Tod dann doch nicht mehr so verlockend, und Echo lässt sich ganz schön was einfallen, um seinem Schicksal noch entrinnen zu können.
Walter Moers fungiert hier nur als Übersetzer, wenn auch als ein fabelhafter. Die Geschichte stammt ursprünglich aus der Feder des berühmten zamonischen Autors Hildegunst von Mythenmetz, der als Erfinder "Kulinarischer Romane" gilt. Wer sich auf ein exotisches Märchen einlassen will, ist hier goldrichtig!
Es war einmal, in der ungesündesten Stadt Zamoniens, eine Kratze namens Echo. Seine Herrin ist verstorben und ihm droht nun der Hungertod. Der furchtbar gemeine Schrecksenmeister Eißpin schlägt Echo daraufhin einen Pakt vor: bis zum nächsten Vollmond wird er der Kratze Unmengen an wunderbaren Speißen servieren...um es dann schlachten zu dürfen; denn Kratzenfett ist äußerst kostbar!
Der ziemlich geschwächte Echo geht darauf ein und lernt auf dem Schloss nicht nur Kratzenminze und andere kulinarische Köstlichkeiten kennen, sondern auch Schmerzenskerzen, unverstandene Ledermäuse und einäugige Schuhus.
Mit vollem Magen ist der Gedanke an den Tod dann doch nicht mehr so verlockend, und Echo lässt sich ganz schön was einfallen, um seinem Schicksal noch entrinnen zu können.
Walter Moers fungiert hier nur als Übersetzer, wenn auch als ein fabelhafter. Die Geschichte stammt ursprünglich aus der Feder des berühmten zamonischen Autors Hildegunst von Mythenmetz, der als Erfinder "Kulinarischer Romane" gilt. Wer sich auf ein exotisches Märchen einlassen will, ist hier goldrichtig!

V. Huttner, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Ein wunderschönes kulinarisches Märchen für Erwachsene. Mit Humor und grandiosen Gestalten, skurril wie alle Zamonienromane. Ein wunderschönes kulinarisches Märchen für Erwachsene. Mit Humor und grandiosen Gestalten, skurril wie alle Zamonienromane.

„Die Kratze und der Meister“

Konstanze Ehrhardt, Thalia-Buchhandlung Dresden

Succubius Eißpin dünkt sich als absolut mächtig. In seiner Verblendung schliesst er mit dem heimatlosen Krätzchen Echo ein Pakt ab, an dessen Ende Echos Tod steht. Doch Eißpin hat die Rechnung ohne die Kratze gemacht, denn Echo wäre nicht eine Kratze, wenn er nicht einen Weg fände sich aus der mißlichen Lage zu befreien.
Geschickt eingewoben in die spannende Handlung mit Schrecksen, allerlei Rezepten, Rezepturen und den geheimnisvollen Wesen der Stadt Sledwaya gelingt es Hildegunst von Mythemetz erneut seine Leser zu fesseln. Herzlichen Dank an Walter Moers für seine aufopferungsvolle Tätigkeit als Übersetzer, dem es erneut gelungen ist ein Stück zamonischer Literatur einem umfangreichen Publikum zugänglich zu machen. Seiner spannenden Übertragung und abwechslungsreichen Wortwahl ist es wieder zu verdanken, dass dieses Buch ein Genuss ist1
Succubius Eißpin dünkt sich als absolut mächtig. In seiner Verblendung schliesst er mit dem heimatlosen Krätzchen Echo ein Pakt ab, an dessen Ende Echos Tod steht. Doch Eißpin hat die Rechnung ohne die Kratze gemacht, denn Echo wäre nicht eine Kratze, wenn er nicht einen Weg fände sich aus der mißlichen Lage zu befreien.
Geschickt eingewoben in die spannende Handlung mit Schrecksen, allerlei Rezepten, Rezepturen und den geheimnisvollen Wesen der Stadt Sledwaya gelingt es Hildegunst von Mythemetz erneut seine Leser zu fesseln. Herzlichen Dank an Walter Moers für seine aufopferungsvolle Tätigkeit als Übersetzer, dem es erneut gelungen ist ein Stück zamonischer Literatur einem umfangreichen Publikum zugänglich zu machen. Seiner spannenden Übertragung und abwechslungsreichen Wortwahl ist es wieder zu verdanken, dass dieses Buch ein Genuss ist1

„Eine schrecksenhaft schöne Symphonie skurriler Einfälle“

B. Keller, Thalia-Buchhandlung Bonn (Metropol)

Willkommen im krankesten Ort Zamoniens – Sledwaya, der Stadt, in der statt Blumen Furunkel blühen, der Stadt, in der statt des Windes Röcheln und Stöhnen durch die Gassen wehen. Verantwortlich dafür ist Succubius Eißpin, grausiger Schrecksenmeister, genialer Alchimist und freudlos bis ins dunkelste Winkelchen seiner rabenschwarzen Seele.
Ausgerechnet diesem Ausbund an Nächstenliebe und Geselligkeit läuft das verzweifelte Krätzchen Echo in die Arme. Um dem Hungertod zu entrinnen, lässt es sich auf einen teuflischen Handel ein: Es darf sich an allen kulinarischen Köstlichkeiten der Eißpinschen Küche laben, im Gegenzug dazu wird es beim nächsten Vollmond gekocht und sein Körperfett zur Herstellung eines geheimnisvollen Trankes benutzt. Gibt es noch Hoffnung auf Rettung? Was aber soll das Krätzchen von einem Mann erwarten, der Naturkatastrophen in Aquarell bannt, Ledermauskadaver zu Blutwürstchen verarbeitet und Flure mit Zyklopenmumien dekoriert? Vieles, aber sicherlich kein Mitleid. Aber warum sitzt Eißpin Abend für Abend weinend in seinem Sessel? Warum kocht er wie ein Besessener die wundervollsten Menus? Und was veranlasst die letzte Schreckse Sledwajas, ihren massigen Körper in ein Kleid aus Klatschmohn, Nixenklee und Silberkraut zu werfen? Haben sie schon vom Baum der Erkenntnuss im Tal der grübelnden Eier gehört? Und wer, zum Gnorkx, hat den Himmel perforiert?
Liebevolle Zeichnungen und bizarren Wortwitz sind treue Buchlinge von Walter Moers
gewöhnt und werden auch von seinen neusten Werk nicht enttäuscht werden.
Ein Teelöffelchen Vampirismus, ein Prise Frankenstein, eine Messerspitze Liebesschmerz, und ein Hauch Tragik, vermengt mit skurrilem Moers-Witz, das Ganze gare man 377 Seiten lang mal auf kleiner, mal auf großer Flamme, schmecke es ab mit einem fulminanten Finale und man erhält eine durch und durch gelungene Mixtur aus Humor, Spannung und Einfallsreichtum, die die literarischen Geschmacksnerven jubellieren lässt. Da möchte man im Lichte der Schmerzenskerzen eine Tarantella zur Veitzmutzki tanzen
Wir danken Hildgunst von Mythenmetz für die Übersetzung dieses kulinarischen Märchens!
Willkommen im krankesten Ort Zamoniens – Sledwaya, der Stadt, in der statt Blumen Furunkel blühen, der Stadt, in der statt des Windes Röcheln und Stöhnen durch die Gassen wehen. Verantwortlich dafür ist Succubius Eißpin, grausiger Schrecksenmeister, genialer Alchimist und freudlos bis ins dunkelste Winkelchen seiner rabenschwarzen Seele.
Ausgerechnet diesem Ausbund an Nächstenliebe und Geselligkeit läuft das verzweifelte Krätzchen Echo in die Arme. Um dem Hungertod zu entrinnen, lässt es sich auf einen teuflischen Handel ein: Es darf sich an allen kulinarischen Köstlichkeiten der Eißpinschen Küche laben, im Gegenzug dazu wird es beim nächsten Vollmond gekocht und sein Körperfett zur Herstellung eines geheimnisvollen Trankes benutzt. Gibt es noch Hoffnung auf Rettung? Was aber soll das Krätzchen von einem Mann erwarten, der Naturkatastrophen in Aquarell bannt, Ledermauskadaver zu Blutwürstchen verarbeitet und Flure mit Zyklopenmumien dekoriert? Vieles, aber sicherlich kein Mitleid. Aber warum sitzt Eißpin Abend für Abend weinend in seinem Sessel? Warum kocht er wie ein Besessener die wundervollsten Menus? Und was veranlasst die letzte Schreckse Sledwajas, ihren massigen Körper in ein Kleid aus Klatschmohn, Nixenklee und Silberkraut zu werfen? Haben sie schon vom Baum der Erkenntnuss im Tal der grübelnden Eier gehört? Und wer, zum Gnorkx, hat den Himmel perforiert?
Liebevolle Zeichnungen und bizarren Wortwitz sind treue Buchlinge von Walter Moers
gewöhnt und werden auch von seinen neusten Werk nicht enttäuscht werden.
Ein Teelöffelchen Vampirismus, ein Prise Frankenstein, eine Messerspitze Liebesschmerz, und ein Hauch Tragik, vermengt mit skurrilem Moers-Witz, das Ganze gare man 377 Seiten lang mal auf kleiner, mal auf großer Flamme, schmecke es ab mit einem fulminanten Finale und man erhält eine durch und durch gelungene Mixtur aus Humor, Spannung und Einfallsreichtum, die die literarischen Geschmacksnerven jubellieren lässt. Da möchte man im Lichte der Schmerzenskerzen eine Tarantella zur Veitzmutzki tanzen
Wir danken Hildgunst von Mythenmetz für die Übersetzung dieses kulinarischen Märchens!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
62 Bewertungen
Übersicht
46
14
1
1
0

ein kulinarischer Hörgenuss
von meggie aus Mertesheim am 11.04.2017
Bewertet: Hörbuch (MP3-CD)

Echo ist ein kleines Kätzchen, dessen Besitzerin vor Kurzem gestorben ist. Nun irrt er durch die Straßen Sledwaya und steht kurz vor dem Hungertod. Der Schrecksenmeister Succubius Eißpin findet ihn und macht ihn ein Angebot, ihn zu füttern und ihm ein Zuhause zu bieten, wenn sich Echo im Gegenzug... Echo ist ein kleines Kätzchen, dessen Besitzerin vor Kurzem gestorben ist. Nun irrt er durch die Straßen Sledwaya und steht kurz vor dem Hungertod. Der Schrecksenmeister Succubius Eißpin findet ihn und macht ihn ein Angebot, ihn zu füttern und ihm ein Zuhause zu bieten, wenn sich Echo im Gegenzug bereit erklärt, sich beim nächsten Vollmond auskochen zu lassen, damit der Schrecksenmeister an das begehrte Kratzenfett kommt. Echo ist so verzweifelt - und vor allem hungrig-, dass er sich auf den Vertrag mit dem Alchimisten einlässt. Doch je kräftiger er wird, umso mehr hängt Echo an seinem Leben. Bei Walter Moers Zamonien-Romanen ist jeder ein Abenteuer für sich. Die Welt, die der Autor geschaffen hat, birgt unzählige Möglichkeiten und so begeben wir uns diesmal in die krankeste Stadt Zamoniens, nach Sledwaya. Hier gibt es alle möglichen Krankheiten und fast die ganzen Bewohner der Stadt kämpfen dagegen an mit unzähligen Ärzten, Apotheken und Quacksalbern. Für die Krankheiten verantwortlich gemacht wird der Schrecksenmeister Eißpin. Er lebt hoch über der Stadt in einem heruntergekommenen Schloss und versetzt die Einwohner von Sledwaya in Angst und Schrecken. Als dieser auf den ausgehungerten Echo trifft, sieht er seine Chance gekommen, einen perfiden Plan in die Tat umzusetzen. Er füttert Echo einen Monat mit allen möglichen Geschmackserlebnissen und darf ihn dann im Gegenzug danach auskochen und ihn ausstopfen. Echo ist so verzweifelt, dass er mit Eißpin diesen Vertrag eingeht und ab da nimmt alles seinen Lauf zugunsten Eißpins. Der Art des Erzählens des Autors macht es leicht, sofort in die Geschichte gezogen zu werden. Für mich sowieso, da ich die Zamonien-Romane des Autors einfach nur liebe. Mir gefällt der Ideenreichtum, da mit wenigen Veränderungen eines Wortes etwas völlig neues geschaffen wird. So wird eben aus der Katze eine Kratze und schwups kann dieses katzenähnliche Wesen alle Tier- und Menschensprachen verstehen und auch sprechen. Womit sich wieder neue Möglichkeiten ergeben. Mit seinen modernen Foltermethoden (er macht sich Echo zugehörig durch das Kochen erlesener Speisen) und seinem Drang zum Forschertum (Speisen neu entwerfen, in seinem Labor Tränke herstellen), wirkt der Schrecksenmeister wie eine Mischung aus Inquisitor und Alchimist aus dem Mittelalter. Nicht umsonst heißt er Schrecksenmeister, da seine Haupttätigkeit ja eigentlich darin besteht, die in Sledwaya ansässigen Schrecksen zu überwachen. Es macht einfach Spaß, sich in der Geschichte zu bewegen und den Weg Echos mitzuverfolgen. Alle an der Story beteiligten Charaktere passen einfach hinein und ergeben somit ein harmonisches Bild, obwohl die Geschichte ganz und gar nicht harmonisch ist. Es tauchen spannende Kreaturen auf, sei es eine verliebte Schreckse, ein fremdworteverdrehener Schuhu, eine schneeweiße Witwe oder fliegende Ledermäuse. Alle sind faszinierend und interessant Und ist ihre Rolle noch so klein, tragen sie doch eine Menge zur Geschichte bei. Das Verhalten von Echo ist nachvollziehbar, da er an der Schwelle des Todes steht und für sich keinen Ausweg sieht. Sich deshalb auf Eißpin einzulassen und den Vertrag abzuschließen, scheint seine letzte Chance zu sein, noch ein paar Tage länger zu leben. Denn so würde er auf der Straße den Hungertod sterben. Bis, ja bis zu dem Zeitpunkt, da er merkt, dass er doch an seinem Leben hängt und dann natürlich mit allen Mitteln versucht, sich aus dem Vertrag zu lösen. Gar nicht so einfach, denn wer Verträge mit Succubius Eißpin schließt, sollte besser das Kleingedruckte gelesen haben. Diese Ideen, die der Autor an den Tag legt, ziehen sich durch das ganze Hörbuch. Und teilweise auch durch die anderen Zamonien-Storys, denn es gibt immer wieder Anspielungen auf die anderen Romane, die bisher erschienen sind. Alle hängen irgendwie zusammen und ist jeder in sich selbst abgeschlossen. Der Sprecher Andreas Fröhlich, der für mich persönlich zu den besten Hörbuchsprechern gehört, hat sich dieser Geschichte angenommen und tritt gleichzeitig ein schweres Erbe an. Denn vor seinem Tod war Dirk Bach der Sprecher der Zamonien-Romane. Doch hat Andreas Fröhlich diese Hürde mit Bravour gemeistert. Mit seiner vielfältigen Stimme haucht er jedem Charakter Leben ein. Sei es dem "schüchternen Krätzchen Echo", dem "herrischen Eißpin" oder der "verliebten Schreckse Inazuela". Gerade bei Eißpin hatte ich ein recht seltsames Bild vor Augen, da Andreas Fröhlich ja bekanntlich die deutsche Synchronstimme des uns aus "Der Herr der Ringe" sowie "Der Hobbit" bekannten Gollum ist. Eißpin war für mich eine Mischung aus Gollum und Hannibal Lecter. Lecter deshalb, weil Eißpin gerne kocht und eben Kreaturen auskochen möchte. Durch Andreas Fröhlich wurde die Geschichte sehr lebendig und mein Kopfkino hatte ordentlich was zu tun. Auch musste ich mehrfach lachen, was gerade während des Autofahrens bei mir entgegenkommenden Autos bestimmt verdutzte Gesichter ausgelöst hat. Die Aufmachung des Hörbuchs ist natürlich auch erwähnenswert. Wie bei den Büchern gibt es auch hier viele Details, die entdeckt werden wollen. Eben ein echter Hingucker. Im beiliegenden Booklet finden sich viele Illustrationen, die vom Autor selbst gemacht sind Gerade erschien ein Video, in welchem das neue Manuskript des Autors gezeigt wird. Im August 2017 erscheint sein neuer Roman "Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr" im Knaus Verlag. Ich freue mich jetzt schon sehr auf ein Wiederlesen mit der zamonischen Welt und bin mir sehr sicher, dass mich ein spannender, witziger und vor allem zamonischer Roman erwartet. Fazit: Echo und Eißpin - ein ungleiches Paar mit vielen Gemeinsamkeiten.

von einer Kundin/einem Kunden aus Gotha am 22.11.2016
Bewertet: anderes Format

Verrücktes Märchen, das Spaß macht und auch nachdenklich zurücklässt.

von einer Kundin/einem Kunden aus Weimar am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein absolutes Muss für jeden Zamonien-Fan. Skurril, spannend, unglaublich witzig und mit dem typischen Moers-Charme folgen wir einem kleinen Krätzchen in ein "leckeres" Abenteuer.