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HOP

Junghase E.B. hat es nicht gerade leicht als Teenager. Sein Vater ist der Osterhase persönlich und leitet die geheime Schokoladenfabrik, in der Schoko-Glöckchen, Osterhasen, Eier und all die anderen wundervollen Süßigkeiten für das alljährliche Osterfest produziert werden. Und E.B. soll in Kürze das Familienunternehmen weiterführen. Dieser aber hat einen anderen Traum, er will Schlagzeuger in einer Rock & Roll-Band werden und so läuft er am Abend vor seiner "Krönungszeremonie" einfach davon. Um seinen Traum wahr werden zu lassen, gibt es natürlich nur einen Ort auf der Welt: Hollywood. Dort angekommen, trifft E.B. auf den Träumer Fred, der mit Ende zwanzig immer noch bei seinen Eltern wohnt und versucht, sein Leben in den Griff zu bekommen. Auch bei seiner Job-Suche kommt für Fred nicht viel mehr heraus als ein Housesitter-Einsatz in einem luxuriösen Anwesen. Die einzig entscheidende Aufgabe dabei - alles in ordentlichem Zustand zu belassen - wird allerdings zu einer gewaltigen Herausforderung, denn Fred bleibt nichts anderes übrig als E.B. in diesem Anwesen unterzubringen. Und E.B. ist alles andere als ein einfacher Gast... Derweil geht auch in E.B. 's Heimat alles drunter und drüber. E.B.'s Vater, der Osterhase, hat seine Elite-Einheit "Pink Berets" auf die Suche nach seinem Sohn geschickt. Außerdem muss er sich mit dem Emporkömmling Carlos herumschlagen, der in Abwesenheit von E.B. seine Chance als Osterhasen-Nachfolger gekommen sieht. Bis zum guten Ende steht allen also ein turbulenter Weg bevor. Werden Fred und E.B. endlich erwachsen oder können sie ihren Traum leben? Und werden E.B. und die "Pink Berets" rechtzeitig nach Hause zurückkehren, um die Süßigkeitenfabrik und das Osterfest vor Carlos' finsteren Plänen zu retten? Pralle Kinokomik um einen rockigen Osterhasen und einen überzeugten Faulenzer, die sich gegenseitig beim Erwachsen werden helfen. In einem perfekten Mix aus CGI und Realfilm macht "Hop" einen Heidenspaß aus einer ganz speziellen Ostervorbereitung!
RezensionBild
Der VC-1-Transfer liegt im originalen Bildformat 1.85:1 (1.080p) vor. Damit die animierten Figuren und Sequenzen nicht zu sehr auffallen, musste wohl das gesamte Bild in Sachen Details und Schärfe zulegen, denn die Qualität kommt beinahe an die Referenzen im Bereich Animationsfilm heran! Abgesehen von kleineren Defiziten beim Kontrast, wodurch doch ab und an kleinere Details verloren gehen und ein Hauch von Überstrahlen helle Flächen und satte Farben umschmeichelt, scheint das Bild nämlich nahezu makellos. Keine Artefakte, keine zu weichen Einstellungen, kein Rauschen. Ein geringes Filmkorn während des gesamten Films, also auch während rein animierter Sequenzen, lässt diese umso natürlicher integriert erscheinen. Die Farben sind knackig und satt mit einem winzigen Touch zum (Über-)Strahlen, der Schwarzwert sitzt aber perfekt und erlaubt eine überwiegend sehr gute Bildtiefe und Plastizität. Die Schärfe gefällt in Tiefe und Detail, wenngleich das letzte Quäntchen zur Perfektion fehlt, da in Anbetracht des hohen Animationsanteils die Gesamtschärfe besonders auf Hintergründen minimal reduziert wurde (dadurch leicht weicher Gesamteindruck). Auch wenn es nicht ganz zum Palace-Bild-Award reicht, so bietet HOP doch einen der besten VC-1-Transfers des Jahres 2011.
RezensionTon
Nur seltene Einflechtung von weiträumigen Effekten, die dann aber perfekt verortet sind. Ansonsten gefallen die Abbildung der Kulisse und die Musikwiedergabe, die das gesamte Boxenset beschäftigen. Der Tiefenbass fällt aber genre- und erwartungsgemäß eher gering aus, dafür passen Mitten und Höhen umso besser. Auch die Dynamik wird eher durch wenige Sprünge geprägt. Die Dialogwiedergabe überzeugt ebenfalls mit klarer und sauberer Wiedergabe aus dem Center bzw. dem bildlogisch zugeordneten Kanal. Obwohl komprimiert, steht die deutsche Spur in DTS 5.1 dem HD-Mix im Original kaum nach. Dieser klingt lediglich eine Spur breiter und hinsichtlich der Stimmen (logischerweise) natürlicher. Ein Umschalten lohnt sich in jedem Fall schon wegen der originalen Sprecher der animierten Figuren, denn immerhin wird der Osterhase herrlich von Hugh Laurie (DR. HOUSE) interpretiert, Chaoten-Komiker Russell Brand gibt E.B. und Hank Azaria spricht sowohl Carlos, das fiese, mafiöse, hispanische Küken, als auch dessen Anhängsel Phil.
RezensionBonus
Ein Blick auf HOP (gesamt ca. 9 Minuten) präsentiert eine Ansammlung aus Mini-Clips, die auf Details der Story und die Figuren eingehen. Sie wirken wie aus einem umfangreicheren Making Of gerissen und vermischen Filmausschnitte mit Aufnahmen vom Set und kurzen Statements von Cast & Crew. Der Sänger des Titelsongs aus dem Film, Cody Simpson, schlendert über die Kinopremiere von HOP in All Access with Cody Simpson (ca. 2 Minuten), im Hintergrund läuft ausschnittsweise dabei sein Song. The Dance of Ken Daurio (02:30 Minuten) erklärt den Tanz des fiesen Kükens im Film, der natürlich von einem professionellen Tänzer vorchoreographiert wurde – ein nicht ganz ernstzunehmender Clip. Die Universal-patentierten Features Meine Szenen und U-Control ermöglichen dem Heimkinobesitzer, sofern er mag, den interaktiven Eingriff in den Filmverlauf (natürlich nur anhand des vorhandenen Bildmaterials).

Eher auf Spaß und Unterhaltung ausgelegte, sehr knappe Features, die der Zielgruppe aber umso besser gefallen.
Zitat
HOP ist ein harmloser Familienfilm ohne jegliche Überraschungen. Als Mix aus Trick- und Realfilm, d.h. einer Verquickung von fiktiven, animierten und realen, menschlichen Charakteren in einer realen Umgebung, bietet er schon im Ansatz wenig Neues. Erstmals 1964 in MARY POPPINS und des Öfteren in den 1970ern gab es in Filmen wie DIE TOLLKÜHNE HEXE IN IHREM FLIEGENDEN BETT (1971) oder ELLIOTT DAS SCHMUNZELMONSTER (1978) genau jene Verschmelzung und auch in den 1980ern und 90ern kamen in FALSCHES SPIEL MIT ROGER RABBIT (1988) oder SPACE JAM (1996) solche zum Einsatz. Zuletzt waren es dann CATS & DOGS (2001 und 2010), LOONEY TUNES BACK IN ACTION (2003), ALVIN UND DIE CHIPMUNKS (2007 und 2009), G-FORCE – AGENTEN MIT BISS (2009) und YOGI BÄR (2011). Mit jedem Film gingen den Machern mehr und mehr die frischen Ideen aus, wurden häufig hauptsächlich die immer gleichen Gags aus dem technischen Umstand des „Materialmixes“ verwurstet, um eine nebensächliche, vermeintlich lustige Story zu transportieren. Die menschlichen Darsteller neigten fast immer zu Over-Acting, um ihren animierten Kollegen nicht nachzustehen, was die Filme eher noch alberner machte. Man könnte sagen, dass mit Roger Rabbit 1988 der letzte unterhaltsame und wirklich witzige Streifen dieser Art entstand – von den aktuelleren hatten lediglich CATS & DOGS (2001) und G-FORCE (2009) nochmal einige lichte und gute Momente.

Daran vermag auch HOP nichts zu ändern, da er nur ein Positivum zu vermelden hat, was gleichzeitig seine größte Schwäche ist: den Trick-Hasen namens „E.B.“. Der ist extrem niedlich anzuschauen, toll und sehr detailliert animiert, hat die besten Sprüche parat und stiehlt allen realen Darstellern locker die Schau. Gerade James Marsden (X-MEN, THE BOX) wirkt hoffnungslos überfordert und schaut ein ums andere Mal im wahrsten Sinne des Wortes dumm aus der Wäsche – nicht zuletzt wohl deswegen, weil man immer wieder das Gefühl hat, dass er die Markierungen nicht findet, die ihm die Position des später animiert eingesetzten HOPpels signalisieren sollten. So entsteht einfach nie ein stimmiges Ganzes zwischen Animiertem und Realem. Die Story selbst ist einfach nur naiv und vermag allenfalls die Jüngsten zu faszinieren und wurde schön auf den aktuellen Contest-Hype à la American Idol (oder zu Deutsch DSDS) aufgesetzt. Der andere Teil der Story variiert die typische Geschichte vom Weihnachtsmann und seiner Spielzeugfabrik – nur eben auf Ostern projiziert. Auch die Gags sind überwiegend eher von der Sorte harmlos bis lau. Ein kleines Highlight ist der rockige Soundtrack, der die Schlagzeug-Einlagen von E.B. untermalt. Der Film polarisiert nie und ist einfach immer nur nett anzuschauen – wem das reicht, der kann ja mal reinschauen. Man sollte aber möglichst das Alter von 6 Jahren noch nicht allzu weit zurückgelassen oder sich zumindest das Gemüt dieses Alters bewahrt haben, denn sonst wird es schnell langweilig!

Die Blu-ray gibt sich hinsichtlich der Technik kaum eine Blöße. Gerade das Bild ist wirklich sehr gelungen. Die Extras dürften wie der Film eher nur den jüngeren Zuschauern gefallen, da der Unterhaltungswert klar höher ist als der Informationsgehalt.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium Blu-ray
Anzahl 1
FSK Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Erscheinungsdatum 04.08.2011
Regisseur Tim Hill
Sprache Arabisch, Deutsch, Englisch, Isländisch, Niederländisch, Portugiesisch, Türkisch (Untertitel: Deutsch, Englisch, Portugiesisch, Türkisch, Holländisch, Isländisch, Arabisch)
EAN 5050582844863
Genre Animation
Studio Universal Pictures Customer Service Deutschland/Österreich
Spieldauer 95 Minuten
Bildformat 16:9 (1,85:1), HD (1080p)
Tonformat Deutsch: DTS 5.1, Türkisch: DTS 5.1, Portugiesisch: DTS 5.1, Holländisch: DTS 5.1, Isländisch: DTS 5.1, Arabisch: DTS 5.1, Flämisch: DTS 5.1, Englisch: DTS HD 5.1
Produktionsjahr 2011
Film (Blu-ray)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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Witzig!!!
von einer Kundin/einem Kunden aus nürnberg am 17.12.2011
Bewertet: Medium: DVD

Der Film ist super gemacht, und jeder, egal wie alt er ist, hat 100% spaß am anschauen. Es ist auch gut gemacht, dass die reale Welt mit hinein gezogen wird...

Ein netter Babyfilm
von einer Kundin/einem Kunden am 11.11.2011
Bewertet: Medium: DVD

Ich stehe ja sonst total auf "Zeichentrickfilme". Der Film ist handwerklich auch sehr gut gemacht. Nur ist der wirklich nur für gaaaanz kleine Kinder. Die Geschichte ist einfach zuuu schwach und zuuuu viele Sachen sind einfach unlogisch, sodass der Film in meinen Augen kein ganzes Werk/Geschichte ergibt. Aber... Ich stehe ja sonst total auf "Zeichentrickfilme". Der Film ist handwerklich auch sehr gut gemacht. Nur ist der wirklich nur für gaaaanz kleine Kinder. Die Geschichte ist einfach zuuu schwach und zuuuu viele Sachen sind einfach unlogisch, sodass der Film in meinen Augen kein ganzes Werk/Geschichte ergibt. Aber wie gesagt super für kleine Kinder, die werden den Film super duper finden.

Filmspaß für die ganze Familie
von einer Kundin/einem Kunden am 10.11.2011

Dieser Film ist der perfekt für jung und alt, abgerundet mit einer wunderschönen Filmmusik! Habe den Film selbst im Kino geschaut und war begeistert.