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Das Drama des begabten Kindes und die Suche nach dem wahren Selbst

Gemeinsame Leitthemen der in diesem Band enthaltenen drei Studien sind die Ursprünge des Selbstverlustes und Wege der Selbstfindung. Das Drama des begabten, das heißt sensiblen, wachen Kindes besteht darin, daß es schon früh Bedürfnisse seiner Eltern spürt und sich ihnen anpaßt, indem es lernt, seine intensivsten, aber unerwünschten Gefühle nicht zu fühlen. Obwohl diese "verpönten" Gefühle später nicht immer vermieden werden können, bleiben sie doch abgespalten, das heißt: Der vitalste Teil des wahren Selbst wird nicht in die Persönlichkeit integriert. Das führt zu emotionaler Verunsicherung und Verarmung (Selbstverlust), die sich in der Depression ausdrücken oder aber in der Grandiosität abgewehrt werden. Die angeführten Beispiele sensibilisieren für das nicht artikulierte, hinter Idealisierungen verborgene Leiden des Kindes wie auch für die Tragik der nicht verfügbaren Eltern, die einst selbst verfügbare Kinder gewesen sind.
Portrait
Alice Miller wurde am 12. Januar 1923 in Polen geboren. Sie studierte in Basel Philosophie, Psychologie und Soziologie. Nach der Promotion machte sie in Zürich ihre Ausbildung zur Psychoanalytikerin und übte 20 Jahre lang diesen Beruf aus. 1980 gab sie ihre Praxis und Lehrtätigkeit auf, um zu schreiben. Seitdem veröffentlichte sie 13 Bücher, in denen sie die breite Öffentlichkeit mit den Ergebnissen ihrer Kindheitsforschungen bekannt machte. Sie verstand ihre Suche nach der Realität der Kindheit als einen scharfen Gegensatz zur Psychoanalyse, die in der alten Tradition das Kind beschuldigt und die Eltern schont. Alice Miller ist am 14. April 2010 im Alter von 87 Jahren verstorben.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 199
Erscheinungsdatum 01.03.1983
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-37450-4
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 17,6/10,9/1,5 cm
Gewicht 129 g
Auflage 31. Auflage
Verkaufsrang 32.841
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Pflichtlektüre!“

Cornelia Wandler, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Alice Miller geht schonungslos in die Tiefe der Seele des unschuldigen Kindes, in die ersten Bindungserlebnisse und Erfahrungen unserer Existenz an der wir ein Leben lang leiden oder profitieren. Sollte jeder lesen und vor allem dann, wenn ihm Kinder anvertraut sind. Wenn jedem Eltern, Erzieher, Lehrer und Mitmensch bewusst ist woran er leidet und mit verantwortlich ist, dann kann besseres Leben und bessere Gesellschaft möglich werden. Würde ich als Pflichtlektüre für alle Menschen ansehen, damit sie etwas besser verstehen weshalb sie handeln wie sie handeln bzw. besser verstehen können weshalb andere Menschen manchmal nur so handeln können wie sie es tun. Die Quintessenz daraus: Wir handeln heut nach Mustern die wir uns in der Vergangenheit antrainiert haben. Heute als Erwachsene hätten wir grundsätzlich einen anderen Handlungsspielraum, können das aber oft nicht erkennen.
Einfache Sprache ohne psychologische Fachbegriffe.
Alice Miller geht schonungslos in die Tiefe der Seele des unschuldigen Kindes, in die ersten Bindungserlebnisse und Erfahrungen unserer Existenz an der wir ein Leben lang leiden oder profitieren. Sollte jeder lesen und vor allem dann, wenn ihm Kinder anvertraut sind. Wenn jedem Eltern, Erzieher, Lehrer und Mitmensch bewusst ist woran er leidet und mit verantwortlich ist, dann kann besseres Leben und bessere Gesellschaft möglich werden. Würde ich als Pflichtlektüre für alle Menschen ansehen, damit sie etwas besser verstehen weshalb sie handeln wie sie handeln bzw. besser verstehen können weshalb andere Menschen manchmal nur so handeln können wie sie es tun. Die Quintessenz daraus: Wir handeln heut nach Mustern die wir uns in der Vergangenheit antrainiert haben. Heute als Erwachsene hätten wir grundsätzlich einen anderen Handlungsspielraum, können das aber oft nicht erkennen.
Einfache Sprache ohne psychologische Fachbegriffe.

Kundenbewertungen

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1.Schritt: Erkennen
von einer Kundin/einem Kunden aus Augsburg am 12.05.2011

Werden die subtilen Mechanismen, die auch im Unbewußten arbeiten, erkannt, verstehe ich mich und die anderen besser, und der erste Schritt zur Veränderung ist getan - Hoffnung kommt auf.