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Warum ich kein Christ sein will

Mein Weg vom christlichen Glauben zu einer naturalistisch-humanistischen Weltanschauung

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Das Buch wendet sich an Leser, die eine zusammenfassende Darstellung von Argumenten gegen den christlich-kirchlichen Glauben und für ein naturalistisch-humanistisches Weltbild suchen. Die Kapitel I bis IV skizzieren ein naturalistisches Weltbild auf der Basis heutigen Wissens. Die Kapitel V und VI bauen darauf auf und zeigen, dass herkömmlicher Gottesglaube und christliche Lehre sich damit nicht mehr vereinbaren lassen. Aber auch Lebenserfahrung, Vernunftgründe und heutige ethische Maßstäbe widersprechen in eklatanter Weise der christlichen Lehre. In Kapitel VII beschreibt der Autor einen naturalistisch-humanistischen Gegenentwurf. Das letzte Kapitel VIII fasst noch einmal seine grundsätzlichen Gedanken über »Gott und die Welt« zusammen. Das Buch hat der Autor in seiner nachberuflichen Zeit verfasst.
Univ. Prof. Dr. Ing. Uwe Lehnert, Freie Universität Berlin, Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie, Arbeitsbereich Bildungsinformatik und Bildungsorganisation. Zahlreiche Buch- und Zeitschriftenveröffentlichungen zum Thema Computer und Pädagogik, insbesondere zu Planung und Durchführung von EDV-Qualifizierungsmaßnahmen in der beruflichen Weiterbildung. Letzte und wichtigste Werke i.d.Z.: 'Der EDV-Trainer', Oldenbourg Verlag und 'Bildungscontrolling im DV-Bereich', Hanser Verlag. Seit 1990 maßgeblich in der Ausbildung von EDV-Trainern und in der Beratung von namhaften Ausbildungsinstitutionen der EDV-Branche tätig. Juni 2000 Wiener-Schmidt-Wissenschafts-Preis erhalten für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Bildungstechnologie.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 426 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.01.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783939520900
Verlag Teia Ag
eBook
17,99
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Kundenbewertungen

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Meinen höchsten Respekt vor diesem Buch von Uwe Lehnert!
von einer Kundin/einem Kunden aus Sankt Aldegund am 06.03.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

In einem "erzkatholischen" Umfeld aufgewachsen habe ich mich seit meiner Jugend mit Religion und religionskritischen Büchern befaßt. Uwe Lehnert's Buch hat mich am meisten überzeugt und angesprochen: sachlich, kompetent, authentisch! Ein Buch ist immer nur so gut oder wertvoll, wie es "Ergebnisse" beim Leser zeitigt. Damit hat Uwe Lehnert bei... In einem "erzkatholischen" Umfeld aufgewachsen habe ich mich seit meiner Jugend mit Religion und religionskritischen Büchern befaßt. Uwe Lehnert's Buch hat mich am meisten überzeugt und angesprochen: sachlich, kompetent, authentisch! Ein Buch ist immer nur so gut oder wertvoll, wie es "Ergebnisse" beim Leser zeitigt. Damit hat Uwe Lehnert bei mir total ins "Schwarze" getroffen, da sein Buch das erste und einzige war, das mich DEN entscheidenden Schritt tun ließ: Den Austritt aus einer menschenverachtenden Institution- DANKE!

Ein in bestem Sinn "gefährliches" Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 16.06.2015
Bewertet: Buch (gebunden)

Noch vor einem halben Jahrhundert wäre es auf dem Index Librorum Prohibitorum des Vatikan gelandet - in bester Gesellschaft neben den Werken von Balzac, Heine, Diderot, Kant, Darwin oder Sartre. Inhalte, die sich mit der Glaubens- und Sittenlehre der katholischen Kirche nicht vereinbaren ließen. („Mein Kampf“ von Adolf Hitler... Noch vor einem halben Jahrhundert wäre es auf dem Index Librorum Prohibitorum des Vatikan gelandet - in bester Gesellschaft neben den Werken von Balzac, Heine, Diderot, Kant, Darwin oder Sartre. Inhalte, die sich mit der Glaubens- und Sittenlehre der katholischen Kirche nicht vereinbaren ließen. („Mein Kampf“ von Adolf Hitler war übrigens nicht darunter.) Die Kirche hat es aufgegeben, Bücher zu verbieten, wohl auch, weil sie mit dieser verdienstvollen Tätigkeit heute kaum nachkommen würde. Denn die Liste der religionskritischen Schriften ist lang geworden. „Wer sich über das Christentum nicht empört, kennt es nicht“, schreibt der frisch gebackene Doktor der Theologie, Joachim Kahl, 1968, ein Jahr nach dem Ende des Index, in seinem Klassiker „Das Elend des Christentums“. Und tatsächlich ist auch meine Empörung gewachsen, je mehr ich mich mit der Religion befasst habe. Es ist ein geradezu „heiliger Zorn“, den auch Uwe Lehnert zu wecken weiß. Gerade weil er dabei ganz unaufgeregt, nüchtern und sachlich die entsprechenden Anklagepunkte zusammenträgt: Theologische Widersprüche, intellektuelle Unredlichkeiten, menschlicher Größenwahn und himmelschreiende ethische Defizite, die dem gewohnten sentimentalen Nächstenliebe-Geplapper Hohn sprechen. Eine spannendere Lektüre für einen christlich sozialisierten Menschen, der nichtsdestotrotz seinen Verstand noch zu gebrauchen weiß, gibt es nicht. Auch Lehnerts Schrift ist mittlerweile in der bereits 6. erweiterten und aktualisierten Auflage zu einem Klassiker geworden. Wohl auch deswegen, weil die klare unmissverständliche Sprache und die Stichhaltigkeit der Argumentation kaum zu schlagen sind. Hier finden die Zweifler wieder festen Boden auf dem Grund einer naturalistischen Weltanschauung. Vor den „wunderbaren“ Erkenntnissen der Wissenschaft und mit dem Trost eines „evolutionären Humanismus“ (Huxley, Schmidt-Salomon). Die „festen“ Gläubigen indes werden in Angst vor der Desillusionierung dieses Buch meiden wie der Teufel das Weihwasser. Angesichts des am weitesten verbreiteten Aberglaubens der Welt, nämlich dem Christentum, fürchte ich, Ingeborg Bachmann hat sich geirrt, als sie meinte, die Wahrheit sei den Menschen zumutbar. So gesehen, ein Buch nur für Mutige, die der einlullenden Folklore zuwider und dem Jesus-liebt-dich-Kitsch zum Trotz vor den Gefahren der Religion nicht die Augen verschließen. Denn „manchmal glaube ich, die Welt wäre eine bessere ohne Religion“, sagt der Dalai Lama. Ich glaube das nicht nur manchmal. Ich habe mich davon überzeugen lassen. Von mutigen Leuten wie Uwe Lehnert. Und ich wünsche seinem Buch mindestens noch einmal 6 weitere Auflagen.

Ein im besten Sinn "gefährliches" Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 16.06.2015
Bewertet: Buch (gebunden)

Noch vor einem halben Jahrhundert wäre es auf dem Index Librorum Prohibitorum des Vatikan gelandet - in bester Gesellschaft neben den Werken von Balzac, Heine, Diderot, Kant, Darwin oder Sartre. Inhalte, die sich mit der Glaubens- und Sittenlehre der katholischen Kirche nicht vereinbaren ließen. („Mein Kampf“ von Adolf Hitler... Noch vor einem halben Jahrhundert wäre es auf dem Index Librorum Prohibitorum des Vatikan gelandet - in bester Gesellschaft neben den Werken von Balzac, Heine, Diderot, Kant, Darwin oder Sartre. Inhalte, die sich mit der Glaubens- und Sittenlehre der katholischen Kirche nicht vereinbaren ließen. („Mein Kampf“ von Adolf Hitler war übrigens nicht darunter.) Die Kirche hat es aufgegeben, Bücher zu verbieten, wohl auch, weil sie mit dieser verdienstvollen Tätigkeit heute kaum nachkommen würde. Denn die Liste der religionskritischen Schriften ist lang geworden. „Wer sich über das Christentum nicht empört, kennt es nicht“, schreibt der frisch gebackene Doktor der Theologie, Joachim Kahl, 1968, ein Jahr nach dem Ende des Index, in seinem Klassiker „Das Elend des Christentums“. Und tatsächlich ist auch meine Empörung gewachsen, je mehr ich mich mit der Religion befasst habe. Es ist ein geradezu „heiliger Zorn“, den auch Uwe Lehnert zu wecken weiß. Gerade weil er dabei ganz unaufgeregt, nüchtern und sachlich die entsprechenden Anklagepunkte zusammenträgt: Theologische Widersprüche, intellektuelle Unredlichkeiten, menschlicher Größenwahn und himmelschreiende ethische Defizite, die dem gewohnten sentimentalen Nächstenliebe-Geplapper Hohn sprechen. Eine spannendere Lektüre für einen christlich sozialisierten Menschen, der nichtsdestotrotz seinen Verstand noch zu gebrauchen weiß, gibt es nicht. Auch Lehnerts Schrift ist mittlerweile in der bereits 6. erweiterten und aktualisierten Auflage zu einem Klassiker geworden. Wohl auch deswegen, weil die klare unmissverständliche Sprache und die Stichhaltigkeit der Argumentation kaum zu schlagen sind. Hier finden die Zweifler wieder festen Boden auf dem Grund einer naturalistischen Weltanschauung. Vor den „wunderbaren“ Erkenntnissen der Wissenschaft und mit dem Trost eines „evolutionären Humanismus“ (Huxley, Schmidt-Salomon). Die „festen“ Gläubigen indes werden in Angst vor der Desillusionierung dieses Buch meiden wie der Teufel das Weihwasser. Angesichts des am weitesten verbreiteten Aberglaubens der Welt, nämlich dem Christentum, fürchte ich, Ingeborg Bachmann hat sich geirrt, als sie meinte, die Wahrheit sei den Menschen zumutbar. So gesehen, ein Buch nur für Mutige, die der einlullenden Folklore zuwider und dem Jesus-liebt-dich-Kitsch zum Trotz vor den Gefahren der Religion nicht die Augen verschließen. Denn „manchmal glaube ich, die Welt wäre eine bessere ohne Religion“, sagt der Dalai Lama. Ich glaube das nicht nur manchmal. Ich habe mich davon überzeugen lassen. Von mutigen Leuten wie Uwe Lehnert. Und ich wünsche seinem Buch mindestens noch einmal 6 weitere Auflagen.