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Eine Frau erobert die Arktis

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Taschenbuch

Die einzige Deutsche, die zehn Mal am Nordpol war!

»Seit fünf Jahren bin ich in der hohen Arktis unterwegs, auf Schiffen, Skiern, in Hubschraubern – das ist nicht unbedingt das, was Frauen in meinem Alter normalerweise tun. Ich breche mit vier Männern zu einer Expedition zum Nordpol auf, nächtige mit fünf bärtigen Wissenschaftlern in einem Zelt, fliege mit russischen Piloten über das arktische Eis. Ich habe wunderbare Menschen getroffen und war an Orten, die kaum jemand betreten hat. Ich habe mich weit hinein getraut in diese Welt aus Eis und Wind, in der du mit Handschuhen essen und mit Mütze schlafen musst. Expeditionen im Eis bringen dich an deine Grenzen. Du kannst nicht mehr so tun als ob. Du bist, wie du bist. Die Kälte und der Wind, dieses Arktis-Paar, schminkt dich ab. Und doch bin ich nirgendwo auf der Welt so bei mir.«

Portrait
Birgit Lutz, Jahrgang 1974, ist zweimal auf Skiern von der russischen Eisstation Barneo zum Nordpol marschiert und hat Grönland durchquert. Seit einer ersten Reise zum Nordpol im August 2007 ist sie mit dem arktischen Virus infiziert. In der Folge spezialisierte sich die Journalistin auf den hohen Norden. Sie arbeitet als Guide und Expeditionsleiterin an Bord von Expeditionsschiffen, hält dort Vorträge über das empfindliche Ökosystem und ist auch an Land eine gefragte Vortragsrednerin. Ihre u.a. in der Süddeutschen Zeitung erschienenen Reportagen wurden mehrfach ausgezeichnet. Für ihr neues Buch verbrachte sie insgesamt drei Monate in Ostgrönland. Birgit Lutz lebt am Schliersee.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 269
Erscheinungsdatum 09.09.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-74597-5
Verlag btb
Maße (L/B/H) 18,5/11,8/2,7 cm
Gewicht 292 g
Abbildungen 2 x 16 Seiten farbige r Bildteil, schwarz-weiss Illustrationen
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Lisa Teichmann, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

Ein klasse Reisebericht in eisigen Welten. Birgit Lutz erzählt hier sehr zugänglich über ihre verschiedenen Erfahrungen in der kalten Arktis. Absolut fantastisch und interessant.

Kundenbewertungen

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Superinteressant zu lesen !!!
von Vielgood aus Hamburg am 28.07.2014
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ich habe vorher das neueste Buch von Birgit Lutz, "Grenzerfahrung Grönland", gelesen. Beide ergänzen sich super ! In diesem vorliegenden Buch erzählt sie von verschiedenen Reisen ins Eis, die sie unternommen hat, von den Erlebnissen, von der unendlichen weißen Weite, von den Herausforderungen, vom Zusammenhalt zwischen den Exped... Ich habe vorher das neueste Buch von Birgit Lutz, "Grenzerfahrung Grönland", gelesen. Beide ergänzen sich super ! In diesem vorliegenden Buch erzählt sie von verschiedenen Reisen ins Eis, die sie unternommen hat, von den Erlebnissen, von der unendlichen weißen Weite, von den Herausforderungen, vom Zusammenhalt zwischen den Expeditionsmitgliedern, wie wichtig gerade hier im Extrem das verbindende Lachen ist ! Sie berichtet von den ersten Expeditionen ins Eis überhaupt. Im anschließenden Glossar bereitet sie Fachbegriffe und Forscherbiografien auf. Von Fridtjof Nansen und von Julius Payer ist viel die Rede. Ein umfangreicher Foto - Teil bietet interessanten Einblick in diese entfernte Welt. Man muss sich den Nordpol wie eine Eisdrehscheibe vorstellen. Je nach Drift kann es passieren, dass man nach der Nacht am Morgen die am Vortag zurückgelegte Strecke nochmal gehen muss. Birgit Lutz setzt sich auch kritisch mit der Lust nach extremen Reisen auseinander. Und von ihrer Lebensarbeit anderen Interessierten diese Reiseziele näher zu bringen und sie dabei vor den wilden Komponenten zu schützen !

Mitten im ewigen Eis
von Michael Lehmann-Pape am 15.02.2012
Bewertet: Buch (gebunden)

„Wenn Bären etwas wollen, finden sie einen Weg“. Auch Eisbären. Und das ist nur einer der „wilden Kerle“ (im übertragenen Wortsinn), dem Birgit Lutz auf ihren diversen und extremen Touren begegnet ist. Einer, den man massiv im Blick haben muss, will man in der Arktis überleben. Expeditionen in die Arktis, eine bekanntermaßen ... „Wenn Bären etwas wollen, finden sie einen Weg“. Auch Eisbären. Und das ist nur einer der „wilden Kerle“ (im übertragenen Wortsinn), dem Birgit Lutz auf ihren diversen und extremen Touren begegnet ist. Einer, den man massiv im Blick haben muss, will man in der Arktis überleben. Expeditionen in die Arktis, eine bekanntermaßen lebensfeindliche Umgebung, die dennoch voller Faszination, voller Abenteuer und voller immer neuer Entdeckungen ist. Expeditionen mitten hinein in eine fremdartige, extreme Welt, in die Brigit Lutz ihre Leser in unterhaltsamer und sprachlich leicht nachvollziehbarer Form mitnimmt. Vielfach sind ihre Erlebnisse ihrer vielen Erkundungen der Arktis, die sie nun konzentriert vorlegt. Erlebnisse und Schilderungen einer Frau, die an Orten, wo an sich wenig Menschen und kaum Frauen sich aufhalten, ihre Sehnsucht nach dem Extremen lebt, die der „Faszination Arktis“ verfallen ist. Wobei es oft nur äußerlich „wilde Kerle“ sind, die ihr auf diesen vielfältigen Wegen begegnet sind. Raue Piloten etwa, die dennoch eine „wohlerzogene Höflichkeit“ im Habitus besitzen. Und die ein gefährliches Leben leben, was der Absturz Vladimirs und dessen damit einhergehenden Tod nachdrücklich im Buch aufzeigt. Unprätentiös geschildert, eine große Dramatik macht Lutz nicht um ihre Erlebnisse, die gerade aufgrund der eher nüchternen Schilderungen um so nachdrücklicher ihre Wirkung entfalten. Ein gefährliches Leben in einer gefährlichen Umwelt, die vielfachen Fotografien im Buch geben einen ganz hervorragenden Eindruck vom „Leben im Eis“ und illustrieren in bester Form die kleinen und großen Geschichten, die Birgit Lutz erzählt. Wobei es durchaus stimmt, dass man ein Faible für die Weite, das Abenteuer und den kargen Landschaftsblick besitzen sollte, um sich in Birgit Lutz einzufühlen. „Wer diese Leidenschaft für die alten Pioniergeschichten nicht verspürt, der müsste nun enttäuscht sein. Müsste rätseln, was uns hierher gelockt hat, an diesen zugigen, ungemütlichen Ort. Es gibt in der Tat nicht viel zu sehen“. Aber viel zu erleben. Mit sich. Mit seinen eigenen Grenzen, an die man unweigerlich in der Arktis gerät. Dies ist mit eine der Qualitäten des Buches, das Lutz ihre Faszination, das, was in ihr jene Lust auf das Extreme und die Arktis ausmacht, zu schildern und mitzuteilen versteht. Freiweg erzählt sie, ungekünstelt in der Sprache und der Schilderung faszinierender, trauriger, bedrückender, berauschender und gefährlicher Momente im ewigen Eis. Eine inneres und äußeres Erleben, für das es heißt, zu arbeiten. „Kacheln zählen“ nennt Lutz die dröge, körperliche Vorbereitung in den heimischen Hallenbädern, die vielen Laufrunden durch ihre heimische Landschaft am Schliersee. Alles, um stark genug zu sein für die Herausforderungen in extremer Umwelt. Auf knapp 240 Seiten bringt Birgit Lutz dem Leser ihre eigene Faszination nahe, macht ihre inneren Motive sichtbar, lädt dazu ein, die überwältigende Natur der Polregionen mit ihr zu genießen und erzählt von vielen Begegnungen und Menschen auf ihren Wegen. Eine durchaus anregende Unterhaltung und ein interessanter Einblick in die mit extremsten Orte dieser Welt.