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Berliner Kindheit um neunzehnhundert

Fassung letzter Hand

In großartigen Prosaminiaturen erzählt Walter Benjamin von seiner Kindheit im Berlin der Jahrhundertwende. Die Ausgabe enthält die umfangreichste Fassung letzter Hand in der von Benjamin selbst festgelegten Anordnung.
Rezension
»Bei der Berliner Kindheit um neunzehnhundert ... handelt es sich um weit mehr als eine Autobiographie. Es geht vorrangig nicht um die Rekonstruktion des eigenen Lebens, sondern um die Freilegung des gesellschaftlichen und historischen Kontextes, der ›blitzartig‹ in einem verdichteten Bild sichtbar werden soll.«

junge Welt 05.04.2019
Portrait

Walter Benjamin wurde am 15. Juli 1892 als erstes von drei Kindern in Berlin geboren und nahm sich 26. September 1940 in Portbou/Spanien das Leben. Benjamins Familie gehörte dem assimilierten Judentum an. Nach dem Abitur 1912 studierte er Philosophie, deutsche Literatur und Psychologie in Freiburg im Breisgau, München und Berlin. 1915 lernte er den fünf Jahre jüngeren Mathematikstudenten Gershom Scholem kennen, mit dem er Zeit seines Lebens befreundet blieb. 1917 heiratete Benjamin Dora Kellner und wurde Vater eines Sohnes, Stefan Rafael (1918 –1972). Die Ehe hielt 13 Jahre. Noch im Jahr der Eheschließung wechselte Benjamin nach Bern, wo er zwei Jahre später mit der Arbeit Der Begriff der Kunstkritik in der deutschen Romantik bei Richard Herbertz promovierte. 1923/24 lernte er in Frankfurt am Main Theodor W. Adorno und Siegfried Kracauer kennen. Der Versuch, sich mit der Arbeit Ursprung des deutschen Trauerspiels an der Frankfurter Universität zu habilitieren, scheiterte. Benjamin wurde nahegelegt, sein Gesuch zurückzuziehen, was er 1925 auch tat. Sein Interesse für den Kommunismus führte Benjamin für mehrere Monate nach Moskau. Zu Beginn der 1930er Jahre verfolgte Benjamin gemeinsam mit Bertolt Brecht publizistische Pläne und arbeitete für den Rundfunk. Die Machtübernahme der Nationalsozialisten zwang Benjamin, im September 1933 ins Exil zu gehen. Im französischen Nevers wurde Benjamin 1939 für drei Monate mit anderen deutschen Flüchtlingen in einem Sammellager interniert. Im September 1940 unternahm er den vergeblichen Versuch, über die Grenze nach Spanien zu gelangen. Um seiner bevorstehenden Auslieferung an Deutschland zu entgehen, nahm er sich das Leben.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 116 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.03.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783518738559
Verlag Suhrkamp
Dateigröße 1155 KB
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Kundenbewertungen

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Diese Geschenkausgabe passt für jede Gelegenheit.
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 13.06.2013
Bewertet: gebundene Ausgabe

Da hat Hoffmann und Campe eine richtig schöne Geschenkausgabe herausgebracht! Die kurzen Geschichten von Walter Benjamin über seine Kindheit in Berlin um die Jahrhundertwende (1899 auf 1900) faszinieren mich immer wieder. Egal, an welcher Stelle ich das Buch aufschlage, ich lese mich immer sofort fest. Diese Geschichten entzücken, unterhalten... Da hat Hoffmann und Campe eine richtig schöne Geschenkausgabe herausgebracht! Die kurzen Geschichten von Walter Benjamin über seine Kindheit in Berlin um die Jahrhundertwende (1899 auf 1900) faszinieren mich immer wieder. Egal, an welcher Stelle ich das Buch aufschlage, ich lese mich immer sofort fest. Diese Geschichten entzücken, unterhalten und regen zum Nachdenken an! Was könnte man besseres verschenken?!