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Wohin die Dinge gehen

In einer kleinen Stadt am Fluss begegnen sich zwei Geheimnisse, die gegensätzlicher nicht sein könnten: Das eine handelt vom ewigen Leben, das andere vom endgültigen Tod. Selma ist sechzehn Jahre alt, als ihre Welt an einem tristen Samstagabend aus den Fugen gerät. Alles beginnt mit einem unheimlichen Traum und mit dem Fremden auf der Kaimauer, der dafür sorgt, dass sie sich selbst nicht mehr wiedererkennt. Während Viktor erbittert darum kämpft, seinen Hunger zu beherrschen, entdeckt Selma ihre eigene, dunkle und wilde Seite. Ihr Leben verwandelt sich in einen Irrgarten aus Angst, Verlockung - und tödlicher Gefahr, denn die junge Frau besitzt eine Gabe, die sie in den Mittelpunkt einer grausamen Verschwörung rückt.
Portrait
Betti Anders, geboren und aufgewachsen in Hameln, entwickelte im Rahmen ihres Soziologie-Studiums an der Universität Bielefeld ein tiefes Interesse an der grundlegenden Beschaffenheit zwischenmenschlicher Beziehungen. Sie beschäftigte sich intensiv mit erkenntnistheoretischen Ansätzen und der Funktionalität und Dysfunktionalität von Moral und Ethik. Seit vielen Jahren lebt und arbeitet sie wieder in ihrer Heimatstadt, ist dreifache Mutter und genießt das Leben in der Provinz. Bei aller Düsternis ist ihr erstes Buch "Wohin die Dinge gehen" auch eine Hommage an die Stadt am Fluss und ihre eigene Jugendzeit in der Enge und Geborgenheit der Kleinstadt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 480 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 19.08.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783827198662
Verlag Niemeyer C.W. Buchverlage
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Romantic Fantasy mit Tiefe und Bedeutung
von Sabine Schwarz am 06.12.2014

Die sechzehnjährige Selma ist ein introvertiertes, grüblerisches Mädchen, das sich selbst als „Freak“ bezeichnet, da sie anders ist als die anderen Jugendlichen. Durch eine besondere Gabe sieht sie die Dinge, wie sie wirklich sind und auch „wohin die Dinge gehen“. Leider gibt es in ihrem familiären Umfeld hierfür kein... Die sechzehnjährige Selma ist ein introvertiertes, grüblerisches Mädchen, das sich selbst als „Freak“ bezeichnet, da sie anders ist als die anderen Jugendlichen. Durch eine besondere Gabe sieht sie die Dinge, wie sie wirklich sind und auch „wohin die Dinge gehen“. Leider gibt es in ihrem familiären Umfeld hierfür kein Verständnis, so dass Selma von einem Psychiater zum nächsten geschleift wird. Als sie an einem Samstagabend in ihrem Stammclub einen geheimnisvollen Fremden kennenlernt, der sie fasziniert und magisch anzieht, gleichzeitig aber auch verängstigt, beginnt ihre Entwicklung von einer schüchternen Teenagerin ohne viel Selbstbewusstsein zu einer selbständigen, starken jungen Frau, die die Verantwortung für ihr Leben keinem anderen mehr überlässt. Der zweite Hauptcharakter Viktor, ein Vampir,ist ebenfalls ein Suchender. In Selma sieht er einerseits die Chance an Antworten zu kommen, die er so dringend sucht, andererseits fühlt er sich von ihr auf seltsame Weise angezogen, anders als sich ein Vampir eigentlich von einer menschlichen Frau angezogen fühlen sollte... „Wohin die Dinge gehen“ von Betti Anders ist ein romantischer Vampirroman. Diese Beschreibung wird diesem besonderen Buch jedoch in keinster Weise gerecht. „Wohin die Dinge gehen“ hat unglaublich viel Tiefe und Bedeutung. Betti Anders schaut hinter die Kulissen, statt sich nur in Klischees zu verlieren. Sie erzählt detailverliebt und erzeugt dabei so viel Spannung und Atmosphäre, das man das Buch kaum aus der Hand legen mag. Das Buch erzählt nicht nur die Romanze zwischen einem Menschen und einem Vampir, sondern auch ganz viel über das Leben und Sterben, vom beständigen Wandel der Dinge, das Andersein und die Notwendigkeit für sein eigenes Leben die Verantwortung zu übernehmen. Die Charaktere sind überzeugend und laden regelrecht dazu ein, mit ihnen mitzufiebern. Man kann sich sowohl in Selma wie auch in Viktor gut hineinversetzen. Das heißt jedoch nicht, dass es keine überraschenden Wendungen gibt, denn die gibt es zur Genüge. Immer, wenn man glaubt, jetzt kann man das Ende vorhersehen, ergibt sich wieder etwas Überraschendes. Es werden auch nicht sämtliche Fragen geklärt und aufgelöst, was mir gut gefällt. Einiges bleibt offen und der eigenen Fantasie überlassen. Möglicherweise hält sich die Autorin damit aber auch Hintertürchen für eine Fortsetzung des Buches offen – mich würde es freuen :)

vom Ende und Anfang
von by Lesesumm auf LB/Lesejury/mehrBüchermehr....auf WLD? am 05.12.2014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Inhalt – Buchbeschreibung auszugsweise: In einer kleinen Stadt am Fluss begegnen sich zwei Geheimnisse, die gegensätzlicher nicht sein könnten: Das eine handelt vom ewigen Leben, das andere vom endgültigen Tod. Selma ist sechzehn Jahre alt, als ihre Welt an einem tristen Samstagabend aus den Fugen gerät. Alles beginnt mit einem... Inhalt – Buchbeschreibung auszugsweise: In einer kleinen Stadt am Fluss begegnen sich zwei Geheimnisse, die gegensätzlicher nicht sein könnten: Das eine handelt vom ewigen Leben, das andere vom endgültigen Tod. Selma ist sechzehn Jahre alt, als ihre Welt an einem tristen Samstagabend aus den Fugen gerät. Alles beginnt mit einem unheimlichen Traum und mit dem Fremden auf der Kaimauer, der dafür sorgt, dass sie sich selbst nicht mehr wiedererkennt. Meine Buch- und Leseeindrücke: Ein Buch mit 480 Seiten gefüllt. Voll mit Worten die eine Geschichte erzählen wie ich sie schon lange nicht mehr lesen durfte! Schon ab der ersten Seite kann man sagen, war es um mich geschehen und es zog an mir weiterzulesen! Doch beginnen wir am Anfang und nicht bereits mittendrin. Schon allein wenn man das Buch in den Händen hält kann man erahnen was einen vielleicht erwartet. Schneegestöber in dem eine Krähe fliegt. Ornamente mit Kolibris und Blutstropfen die von oben her über die Seite beginnen zu laufen. Mystisch und düster, trifft es wohl am besten. Auf der Buchrückseite sieht man noch ein männliches Gesicht. Wem es gehört, muss man allerdings selbst herausfinden! Die Geschichte wurde unterteilt in einen Prolog, 30. Kapitel und einen Epilog. Auf der allerletzten Seite steht ein Gedicht von Matthias Claudius dem ich nur in vollem Umfang zustimmen kann! Ich habe jeden Satz und jede Beschreibung aufgesaugt wie ein Schwamm und mir beim lesen wirklich Zeit gelassen um es richtig zu genießen! Hier darf ein „Monster“ noch Monster sein, mit all seinen Fehlern, Schwächen aber auch Stärken. Fern ab von Klischees und allem was man bisher kennt, geht es hier um Wirklich- und Wahrhaftigkeit. ein wirklich nur kurzer Einblick in die Handlung: Selma, ein 16 jähriges Mädchen mitten in der Umbruchphase vom Teenager zur Frau. Sie ist eine Außenseiterin trotz das sie Freunde hat. Ihre Träume sind rätselhaft und ihr abdriften in den unmöglichsten Momenten kann sie nur schwer bis gar nicht steuern. Sie merkt nur, wenn es beginnt und danach steht die Welt wieder einmal Kopf. Keinem kann sie wirklich erzählen was mit ihr los ist, denn sie weiß es selbst manchmal nicht genau. Alles was sie weiß ist, dass sie das Leben sieht und zwar so, wie es ist! Ihre Eltern schicken sie von einem Arzt zum Nächsten, bis sie an einen gerät von der ganz üblen Art! Niemand kennt bisher ihr Geheimnis in vollem Umfang! Doch dann lernt sie jemanden kennen und bei ihm ist irgendetwas anders.... und es platzt vor Angst und auch Wut aus ihr heraus. Sie erzählt genau IHM, was sie sieht und er erfasst es in vollem Ausmaß! Für Selma beginnt ein Wettlauf. Ein Wettlauf indem es ums Leben, Überleben, sich selbst finden und anerkennen und vor allem auch um Liebe geht, egal was und wer der Andere ist! Beide lernen auf eine ungewöhnliche Art voneinander und Selma erblüht! Sie merkt, dass sie viel stärker ist als sie sich selbst bisher zugetraut hatte und sie beginnt zu handeln. Sie kämpft nicht nur für sich sondern auch und besonders um ihn, Viktor!! Vom Ende zum Anfang! Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht von der Handlung verraten.... meine ganz persönliche Meinung: Dieses Buch ist nicht nur eine Geschichte sondern auch in gewisser Weise eine Hommage an das Leben und zwar das Leben in seiner kompletten Form! Leben ist nicht nur das Hier sondern Leben ist überall und Nichts geht verloren... Es kann vielleicht sogar dem Ein oder Anderen helfen, dass man mit seinem anders sein und seinen Ängsten besser zurecht kommt. Niemand muss ein Opfer sein. Jeder kann aus sich herausfinden und den Bann durchbrechen der einem so oft von Außen auferlegt wird! Wer hat schon das Recht zu bestimmen, was normal ist. Sind wir nicht eigentlich Alle auf unsere ganz eigene Art ein Stück anders? Wer sagt uns denn mit Gewissheit, dass es keine anderen „Dinge“ gibt? Ich werde dieses Buch nicht nur dieses eine mal gelesen haben, denn die Geschichte ist einfach zu schön erzählt! Lebendig und voller Kraft! Manchen wird es vielleicht auch Mut machen und die bisherige Sicht auf die Dinge verändern. Seit langer, langer Zeit hat mich kein Buch mehr so berührt und mich an Dinge erinnert auf die ich persönlich schon lange eine andere Sicht habe als Andere. Nichts ist nur Böse oder nur Gut. Jedes „Ding“ hat immer zwei Seiten, denn die Eine könnte ohne die Andere nicht existieren! Man sollte bitte auch keine verniedlichte und extrem klischeehafte Geschichte erwarten. Das ist wahrscheinlich auch der Grund warum ich so begeistert bin weil es eben einmal NICHT nur ein Genre bedient!! Mir gehen noch so viele Gedanken durch den Kopf, doch dies würde hier den Rahmen sprengen und deshalb kann ich nur sagen, wer die „Dinge“ einmal durch andere Augen sehen möchte sollte dieses Buch lesen! Fazit: Die Autorin Betti Anders und ihr Buch „Wohin die Dinge gehen“ ist für mich ganz klar die Entdeckung des Jahres 2014 und ich hoffe noch viele, viele Bücher von ihr lesen zu dürfen. Desweiteren hoffe ich sehr auf eine Fortsetzung von diesem Buch, denn Potential für eben diese gibt es auf jeden Fall, meiner Meinung nach! Wenn ich könnte würde ich nicht nur 5 Sterne vergeben als Leseempfehlung sondern mindestens 10!! Ich bin begeistert und schwelge immer noch in Gedanken im Buch obwohl ich es bereits gestern, für den Moment, zu Ende gelesen habe. by Lesesumm auf LB