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Der Klavierstimmer

(gekürzte Lesung)

Mord in der Berliner Staatsoper: der berühmte italienische Tenor Malfitano wird im dritten Akt von PuccinisTosca erschossen. Der Täter: ein stadtbekannter Klavierstimmer und Meister seines Fachs, der schon in Karajans Diensten stand. Wie konnte es zu diesem unfassbaren Geschehen kommen? Die Kinder des "Mörders", die Zwillinge Patrice und Patricia, reisen überstürzt nach Berlin. Jahre zuvor waren sie vor ihrer inzestuösen Liebe an verschiedene Enden der Welt geflohen. Ihr Wiedersehen und die unbegreifliche Schuld des Vaters führen zu einer radikalen Umkehr. Während sie schreibend ergründen, was ihren Vater, der eigentlich ein glückloser Opernkomponist war, zur Waffe greifen ließ, begegnen sie einander in einem befreienden Akt des Erinnerns. Spannend wie in einem Krimi lotet Mercier in dieser Familientragödie einmal mehr das Psychodrama radikalen Scheiterns aus.
Portrait
Ulrike Grote spielte nach der Schauspielausbildung im Ensemble des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg und an der Wiener Burg. Seit 2001 ist sie in diversen Film- und Fernsehrollen zu sehen, wie Das Kanzleramt und Tatort. Seit 2003 arbeitet sie auch als Regisseurin. Für ihren Kurzfilm Ausreißer gewann sie 2005 den internationalen Studenten-Oscar in der Kategorie Bester ausländischer Film; ein Jahr später erhielt der Kurzfilm eine Oscar-Nominierung.

Seit 2001 ist der Theaterschauspieler Boris Aljinovic der neue Berliner "Tatort"- Ermittler an der Seite von Dominic Raacke. Daneben hat er sich mit zahlreichen anderen Fernseh- und Filmproduktionen sowie als Hörbuchsprecher einen Namen gemacht.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Boris Aljinovic, Marlen Diekhoff, Ulrike Grote, Walter Kreye, Stephan Schad
Erscheinungsdatum 04.03.2009
Sprache Deutsch
EAN 9783844902501
Verlag Hörbuch Hamburg
Spieldauer 478 Minuten
Format & Qualität MP3, 478 Minuten
Verkaufsrang 2.077
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Buchhändler-Empfehlungen

„Die Berichte eines Zwillingspaares“

Maria Faustmann, Thalia-Buchhandlung Hoyerswerda

Dieses Buch handelt von einer zerbrochenen Familie. Die Mutter, eine geheimnisvolle Frau mit hohem Lebensstandard. Der Vater, einer der besten Klavierstimmer und verzweifelter Komponist vieler Opern, die immer abgelehnt und nie aufgeführt werden. Und schließlich die Kinder Patricia und Patrice, ein ehemals untrennbares Zwillingspaar, das nach etwas sie Unterscheidendem sucht. Die Geschichte setzt bereits mit der Tragödie ein: der geliebte Vater wird als Mörder des berühmten Opernsängers Antonio di Malfitano ins Gefängnis gebracht. Aufgrund dessen beschließen die Zwillinge, jeder für sich, alles Erlebte niederzuschreiben um die Absichten des Vaters zu rekonstruieren, aber auch um „voneinander frei zu werden“. Mit den Berichten klären sich Stück für Stück die Hintergründe der Zwillingsbeziehung, der Familienmitglieder und des seltsamen Mordes auf…

Der Schreibstil ist typisch für den Pseudonymautor Pascal Mercier. In kleinen Geschichten beschreibt er stückweise seine Charaktere, deren Kenntnis wichtig für das Vorantreiben der Handlung ist. Mit der Sprache und Handlung des Romans erzeugt er eine nachdenkliche Stimmung, die auf den Leser übergeht. Dieses Buch ist für anspruchsvolle Leser sehr zu empfehlen.
Dieses Buch handelt von einer zerbrochenen Familie. Die Mutter, eine geheimnisvolle Frau mit hohem Lebensstandard. Der Vater, einer der besten Klavierstimmer und verzweifelter Komponist vieler Opern, die immer abgelehnt und nie aufgeführt werden. Und schließlich die Kinder Patricia und Patrice, ein ehemals untrennbares Zwillingspaar, das nach etwas sie Unterscheidendem sucht. Die Geschichte setzt bereits mit der Tragödie ein: der geliebte Vater wird als Mörder des berühmten Opernsängers Antonio di Malfitano ins Gefängnis gebracht. Aufgrund dessen beschließen die Zwillinge, jeder für sich, alles Erlebte niederzuschreiben um die Absichten des Vaters zu rekonstruieren, aber auch um „voneinander frei zu werden“. Mit den Berichten klären sich Stück für Stück die Hintergründe der Zwillingsbeziehung, der Familienmitglieder und des seltsamen Mordes auf…

Der Schreibstil ist typisch für den Pseudonymautor Pascal Mercier. In kleinen Geschichten beschreibt er stückweise seine Charaktere, deren Kenntnis wichtig für das Vorantreiben der Handlung ist. Mit der Sprache und Handlung des Romans erzeugt er eine nachdenkliche Stimmung, die auf den Leser übergeht. Dieses Buch ist für anspruchsvolle Leser sehr zu empfehlen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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Ein starkes Buch!
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 04.09.2008
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Pascal Mercier hat wirklich eine starke Erzählstimme. Eine unglaubliche Geschichte, spannender Aufbau, toll beschriebene Charaktere -nur leider bin auch ich der Meinung- der Schluss hätte offener sein können!

Langsam erzählt und dennoch fesselnd...
von einer Kundin/einem Kunden aus Essen am 07.05.2008
Bewertet: Taschenbuch

ist diese Geschichte, die uns Pascal Mercier hier erzählt. Da ich "Nachtzug nach Lissabon" noch nicht gelesen habe, kann ich hierzu keine Vergleiche anstellen. Erzählt wird eine tragische Familiengeschichte aus Sicht der Familienmitglieder. Zunächst schildern die beiden Zwillingsgeschwister, die zueinander eine ganz besondere fast inzestöse Beziehung entwickelt haben, die... ist diese Geschichte, die uns Pascal Mercier hier erzählt. Da ich "Nachtzug nach Lissabon" noch nicht gelesen habe, kann ich hierzu keine Vergleiche anstellen. Erzählt wird eine tragische Familiengeschichte aus Sicht der Familienmitglieder. Zunächst schildern die beiden Zwillingsgeschwister, die zueinander eine ganz besondere fast inzestöse Beziehung entwickelt haben, die Geschichte der Familie und versuchen dabei, ihre eigene Vergangenheit nachzuspüren. Dabei wollen sie insbesondere herausfinden, warum ihr Vater einen berühmten Opernsänger während der Aufführung der Oper Tosca erschossen hat. Das Hauptthema hierbei ist die Erfolglosigkeit des Vaters als Opernkomponist. Insofern enthält der Roman kriminalistische Züge. Sprachlich ist der Roman auf sehr hohem Niveau, jeder Satz ist wohlüberlegt. Die Geschichte wird leise erzählt ohne Krawall, dennoch spürt man eine stetige Spannung und das Buch hat kaum unnötige Längen. Lediglich der Schluss wirkt auf mich etwas unrealistisch und daher gibt es von mir nur 4 statt 5 Sterne. Ein echtes offenes Ende hätte mir hier besser gefallen und hätte besser zur Geschichte gepasst.

genussvolles, ruhiges Leseerlebnis
von Urte aus Olching am 16.02.2007
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Diese Buch ist ein reines Nachspüren einer Familiengeschichte, in der man sich als Leser selbst reflektiert. 4 Familienmitglieder erzählen wechselweise ihr Leben. Anfangs aus Sicht der Zwillingskinder, dann die der Mutter, dann die des Vaters. Ein bewehrtes Stilmittel eine Person durch eine andere zu beschreiben, um ihr Leben, ihre... Diese Buch ist ein reines Nachspüren einer Familiengeschichte, in der man sich als Leser selbst reflektiert. 4 Familienmitglieder erzählen wechselweise ihr Leben. Anfangs aus Sicht der Zwillingskinder, dann die der Mutter, dann die des Vaters. Ein bewehrtes Stilmittel eine Person durch eine andere zu beschreiben, um ihr Leben, ihre Gestalt, ihren Charakter zu formen. Das alles klingt jetzt vielleicht noch nicht spannend, wäre es nicht Pascal Mercier, der hier der Autor ist. Nicht alle großen Schriftsteller sind schon tot. Ein Beobachter der Extraklasse. Auf über 500 Seiten seziert der Autor Blicke, Gesten, zwischenmenschliche Beziehungen. Und das vor dem Hintergrund, der sich durch das Buch zieht: Warum hat der Vater diesen berühmten Tenor erschossen! Ein ruhiges und genussvolles Leseerlebnis.