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Kurt Cobains kratzige Strickjacke.

Rock-Pop-Storys. Un-Erhört & ohne Weichspüler

(2)
KAPITEL (Auswahl):

Die meist überschätze Band der Welt: Rolling Stones - Warum Madonna nicht nur Plastik schuf - Ärzte vs. Tote Hosen (beide doof) - Oberlehrertum aus dem Gefühl schlechtgelaunter Jugend (Hamburger Schule) - Nur Refrains bekannt oder: Revolution gegen das Volk! - Verliebt in den Fan, Star pass auf! - Der Tag, an dem Brian Connolly starb - Woodstock lebt: Im hessischen Bergland - Glam & Prog und alles dekadent hier - Warum CIA und NSA hinter dem 'Club 27' stecken - und: Kurt C.'s (un)behagliches Textil beim 'unplugged'-Auftritt..." Erscheinungstag des Buches ist der 20. Jahrestag des legendären "MTV Unlugged In New York"-Albums der Band NIRVANA.
Portrait
Chrizz B. Reuer ist lebenslanger Rock-Pop-Spezialwissen-Nerd mit dem Erleben und Erhören des Fans, der jede neue Nachricht seiner Helden mit Herzblut und verstiegenem Nachdenken aufnimmt. Kultur-Forscher (Magister der Theater, Film, Fernsehwissenschaft) wie erlebnishungriger Freak gleichermaßen, hat er in seinen Rock-Pop-Storys er-hört, was ihm erlebt wurde...
Nach zwei ReiseBerichten ""DER EUROPA-TRIP. InterRail ZweiPunktNull"" und ""DER WELT-TRIP. 11 Flüge Round-The-World"" ist KURT COBAINS KRATZIGE STRICKJACKE Chrizz' drittes im Verlag edition oberkassel erscheinendes Buch."
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 200 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 04.11.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783958130104
Verlag Edition oberkassel
Dateigröße 1378 KB
eBook
5,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Das Universum der Musik - unplugged und ohne Filter
von einer Kundin/einem Kunden aus Mannheim am 25.03.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Freelance Chrizz B. Reuer macht sich ein drittes Mal auf die Reise. Diese Mal steigt er dafür weder in ein Flugzeug noch einen Zug, reist gegen keinen Urzeigersinn und hat auch sonst kein direktes Ziel. Jedenfalls nicht geographisch gesehen. Das Ziel seines dritten Buches ist viel mehr, den Leser... Freelance Chrizz B. Reuer macht sich ein drittes Mal auf die Reise. Diese Mal steigt er dafür weder in ein Flugzeug noch einen Zug, reist gegen keinen Urzeigersinn und hat auch sonst kein direktes Ziel. Jedenfalls nicht geographisch gesehen. Das Ziel seines dritten Buches ist viel mehr, den Leser in eine Welt zu entführen, die keinen Ort und keine Zeit kennt: die Welt der Musik. Gleich zu Beginn macht der Autor einem klar, dass er im Herzen GlamRocker ist. Das Wort GlamRocker ist dabei nur ein Beispiel für seinen eigenen, ultramodernen, wenn nicht noch-nicht-erfundenen-Schreibstil, also ich diesem Falle zusammengesetzte Wörter in ‚camel case‘ zu schreiben. So in etwa: BuchRezension, OnlineMagazin, MusikantenStadl. Ultramoderner Schreibstil? Eine bessere Bezeichnung ist mir nicht eingefallen, für den niemals endenden Wortfluss, der so voller Klammern, Absätzen, Bindestrichen, Emoticons, PunkPunktPunkt ist, dass einem schwindelig werden könnte. Man muss sich da halt drauf einlassen und sein Werk nicht wie einen Roman lesen. Viel mehr wie einen unzensierten Gedankenstrom. Selbstreflexiv. Immer wieder kommen Anhänge wie „…, glaube ich.“ Oder „(Nur ein Gedanke.)“ GROSS und kleinSchreibung, dann! Ein! Paar! Ausrufezeichen! Oder?? ;-) Ach ja. Kursiv darf ich nicht vergessen. Nein – heute – in der Computerwelt - heißt das Italic. ITALIC! Ob das was mit Italien zu tun hat…..frage ich mich. Die letzten (Ab)Sätze waren ein Versuch meinerseits, in etwa die Formulierungen zu reproduzieren, die jedes Buch von Chrizz einzigartig machen. Seine Lektüre ist kurz, offiziell Prosa, aber in meinen Augen viel mehr Lyric. Um Lyrics geht es auch nicht selten, immerhin ist es ein Buch über die Musik. Chrizz B. Reuer hat einige höchstinteressante Beobachtungen angestellt. Ganz alltägliches Zeug wie ein Gesangswettbewerb im ‚einfachen Volk‘, das immer nur den Refrain der Songs mitsingt, entgegen aller Erwartungen am Ende aber Qualität über Stimmung stellt. Oder ein Gespräch unter (Musik)Freunden, die darüber sinnieren, wie überbewertet die Beatles und andere Bands doch seien. Fehlen in diesem Buch, anders als in den Reisetagebüchern, die imaginären Gesprächspartner, hat Herr Reuer dieses Mal echte Gegenüber zur Verfügung. Am interessantesten ist dabei eindeutig ein verrückter Alter, der in den Jahren noch auf den (Musik)Geschmack kommt. Dieser Herr gibt nicht nur dem Autor Rätsel auf…. führt aber auch zum Nachdenken. Vieles in „Kurt Cobains kratzige Strickjacke“ rührt zum Nachdenken an. Deshalb braucht man, obwohl textlich nicht allzu viel drin steht, relativ lange zum Lesen des Buches. Ich persönlich habe immer wieder abgebrochen um meine eigenen Gedanken zu dem Geschriebenen zu formulieren. Dann folgt ein Kapitel über das Konzert einer ominösen Meistersängerin, die sich in einen männlichen Fan verliebt. Der Autor lernt den Mann kennen, kurz später ist er mit der Sängerin zusammen und alle drei bleiben über einige Zeit in Kontakt. Ja liebe Groupies da draußen, so was soll vorkommen. In dem Buch stecken viele wertvolle Anekdoten drin. Diese tragen dann kryptische Namen wie „Verirrtes Intermezzo: Warum Madonna nicht nur Plastik schuf. Ich transzendiere“ Manche Abschnitte gehen vollkommen an einem vorüber, andere werden für immer hängen bleiben. Auch ist es cool, Ortschaften wieder zu erkennen. Zu Beginn befindet sich der Autor in Darmstadt – das kenne ich nur zu gut, sogar die Jugendherberge, das Café Chaos und vermutlich den beschriebenen Chinaimbiss. So ein bisschen auf Reise zwischen Orten und Zeiten begibt sich Chrizz also doch – vielleicht sogar mehr denn je – denn er kann springen. Kindheitserinnerungen mischen sich fließend mit Geschehnissen aus den letzten beiden Jahren. Und alle Charaktere werden vorgestellt als ob man sie längst kennen würde. Was ich liebe, ist, wie dem Autor die Details im Leben in ihrer Signifikanz und Ironie auffallen. Zum Beispiel wiederholt er ständig einen Moment in dem seine Angebetete mit schicken silbernen Schuhen ganz brachial gegen ein Auto tritt, vor den Augen einer schicken Hochzeitsgesellschaft. Diese unpassende Handlung macht sie sympathisch für ihn – und seine Art, die Welt wertzuschätzen, ihn für uns. Vom Lesen abraten tu ich jenen Leuten, die noch keine persönlichen Erlebnisse in der Musikszene hatten, geradlinige Erzählungen bevorzugen oder vom neumodischen expressionistischen Philosophieren genervt sind. Manchmal geht es nämlich echt nur um einen Autor, der tiefgründig vor dem eigenen Fernsehgerät sitzt und alte Aufzeichnungen von NirvanaUnpluggedKonzerten (Absicht!) anschaut. Dabei nimmt er jedes einzelne Detail auseinander (namentlich Kurt Cobains Strickjacke) …. aber sind wir doch mal ehrlich: das machen wir alle. Was ich echt schade finde: All die Aufzeichnungen sind irgendwo noch alltäglich. Realistisch. Von fast jedem nacherlebbar. Was ich mir wünsche, ist ein Erlebnis von Chrizz B. Reuer, das in jeder Hinsicht aus der Reihe tanzt. Seine Gedanken dazu würde ich gerne lesen. Oder kommt so etwas noch? MHHH.. (Ist schon in Arbeit? Vielleicht.) : - )

Das Universum der Musik - unplugged und ohne Filter
von einer Kundin/einem Kunden aus Mannheim am 25.03.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Freelance Chrizz B. Reuer macht sich ein drittes Mal auf die Reise. Diese Mal steigt er dafür weder in ein Flugzeug noch einen Zug, reist gegen keinen Urzeigersinn und hat auch sonst kein direktes Ziel. Jedenfalls nicht geographisch gesehen. Das Ziel seines dritten Buches ist viel mehr, den Leser... Freelance Chrizz B. Reuer macht sich ein drittes Mal auf die Reise. Diese Mal steigt er dafür weder in ein Flugzeug noch einen Zug, reist gegen keinen Urzeigersinn und hat auch sonst kein direktes Ziel. Jedenfalls nicht geographisch gesehen. Das Ziel seines dritten Buches ist viel mehr, den Leser in eine Welt zu entführen, die keinen Ort und keine Zeit kennt: die Welt der Musik. Gleich zu Beginn macht der Autor einem klar, dass er im Herzen GlamRocker ist. Das Wort GlamRocker ist dabei nur ein Beispiel für seinen eigenen, ultramodernen, wenn nicht noch-nicht-erfundenen-Schreibstil, also ich diesem Falle zusammengesetzte Wörter in ‚camel case‘ zu schreiben. So in etwa: BuchRezension, OnlineMagazin, MusikantenStadl. Ultramoderner Schreibstil? Eine bessere Bezeichnung ist mir nicht eingefallen, für den niemals endenden Wortfluss, der so voller Klammern, Absätzen, Bindestrichen, Emoticons, PunkPunktPunkt ist, dass einem schwindelig werden könnte. Man muss sich da halt drauf einlassen und sein Werk nicht wie einen Roman lesen. Viel mehr wie einen unzensierten Gedankenstrom. Selbstreflexiv. Immer wieder kommen Anhänge wie „…, glaube ich.“ Oder „(Nur ein Gedanke.)“ GROSS und kleinSchreibung, dann! Ein! Paar! Ausrufezeichen! Oder?? ;-) Ach ja. Kursiv darf ich nicht vergessen. Nein – heute – in der Computerwelt - heißt das Italic. ITALIC! Ob das was mit Italien zu tun hat…..frage ich mich. Die letzten (Ab)Sätze waren ein Versuch meinerseits, in etwa die Formulierungen zu reproduzieren, die jedes Buch von Chrizz einzigartig machen. Seine Lektüre ist kurz, offiziell Prosa, aber in meinen Augen viel mehr Lyric. Um Lyrics geht es auch nicht selten, immerhin ist es ein Buch über die Musik. Chrizz B. Reuer hat einige höchstinteressante Beobachtungen angestellt. Ganz alltägliches Zeug wie ein Gesangswettbewerb im ‚einfachen Volk‘, das immer nur den Refrain der Songs mitsingt, entgegen aller Erwartungen am Ende aber Qualität über Stimmung stellt. Oder ein Gespräch unter (Musik)Freunden, die darüber sinnieren, wie überbewertet die Beatles und andere Bands doch seien. Fehlen in diesem Buch, anders als in den Reisetagebüchern, die imaginären Gesprächspartner, hat Herr Reuer dieses Mal echte Gegenüber zur Verfügung. Am interessantesten ist dabei eindeutig ein verrückter Alter, der in den Jahren noch auf den (Musik)Geschmack kommt. Dieser Herr gibt nicht nur dem Autor Rätsel auf…. führt aber auch zum Nachdenken. Vieles in „Kurt Cobains kratzige Strickjacke“ rührt zum Nachdenken an. Deshalb braucht man, obwohl textlich nicht allzu viel drin steht, relativ lange zum Lesen des Buches. Ich persönlich habe immer wieder abgebrochen um meine eigenen Gedanken zu dem Geschriebenen zu formulieren. Dann folgt ein Kapitel über das Konzert einer ominösen Meistersängerin, die sich in einen männlichen Fan verliebt. Der Autor lernt den Mann kennen, kurz später ist er mit der Sängerin zusammen und alle drei bleiben über einige Zeit in Kontakt. Ja liebe Groupies da draußen, so was soll vorkommen. In dem Buch stecken viele wertvolle Anekdoten drin. Diese tragen dann kryptische Namen wie „Verirrtes Intermezzo: Warum Madonna nicht nur Plastik schuf. Ich transzendiere“ Manche Abschnitte gehen vollkommen an einem vorüber, andere werden für immer hängen bleiben. Auch ist es cool, Ortschaften wieder zu erkennen. Zu Beginn befindet sich der Autor in Darmstadt – das kenne ich nur zu gut, sogar die Jugendherberge, das Café Chaos und vermutlich den beschriebenen Chinaimbiss. So ein bisschen auf Reise zwischen Orten und Zeiten begibt sich Chrizz also doch – vielleicht sogar mehr denn je – denn er kann springen. Kindheitserinnerungen mischen sich fließend mit Geschehnissen aus den letzten beiden Jahren. Und alle Charaktere werden vorgestellt als ob man sie längst kennen würde. Was ich liebe, ist, wie dem Autor die Details im Leben in ihrer Signifikanz und Ironie auffallen. Zum Beispiel wiederholt er ständig einen Moment in dem seine Angebetete mit schicken silbernen Schuhen ganz brachial gegen ein Auto tritt, vor den Augen einer schicken Hochzeitsgesellschaft. Diese unpassende Handlung macht sie sympathisch für ihn – und seine Art, die Welt wertzuschätzen, ihn für uns. Vom Lesen abraten tu ich jenen Leuten, die noch keine persönlichen Erlebnisse in der Musikszene hatten, geradlinige Erzählungen bevorzugen oder vom neumodischen expressionistischen Philosophieren genervt sind. Manchmal geht es nämlich echt nur um einen Autor, der tiefgründig vor dem eigenen Fernsehgerät sitzt und alte Aufzeichnungen von NirvanaUnpluggedKonzerten (Absicht!) anschaut. Dabei nimmt er jedes einzelne Detail auseinander (namentlich Kurt Cobains Strickjacke) …. aber sind wir doch mal ehrlich: das machen wir alle. Was ich echt schade finde: All die Aufzeichnungen sind irgendwo noch alltäglich. Realistisch. Von fast jedem nacherlebbar. Was ich mir wünsche, ist ein Erlebnis von Chrizz B. Reuer, das in jeder Hinsicht aus der Reihe tanzt. Seine Gedanken dazu würde ich gerne lesen. Oder kommt so etwas noch? MHHH.. (Ist schon in Arbeit? Vielleicht.) : - )