Ein ganzes Leben

Roman

Robert Seethaler

(74)
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Beschreibung

Als Andreas Egger in das Tal kommt, in dem er sein Leben verbringen wird, ist er vier Jahre alt, ungefähr – so genau weiß das keiner. Er wächst zu einem gestandenen Hilfsknecht heran und schließt sich als junger Mann einem Arbeitstrupp an, der eine der ersten Bergbahnen baut und mit der Elektrizität auch das Licht und den Lärm in das Tal bringt. Dann kommt der Tag, an dem Egger zum ersten Mal vor Marie steht, der Liebe seines Lebens, die er jedoch wieder verlieren wird. Erst viele Jahre später, als Egger seinen letzten Weg antritt, ist sie noch einmal bei ihm. Und er, über den die Zeit längst hinweggegangen ist, blickt mit Staunen auf die Jahre, die hinter ihm liegen.

»Ein Buch, das tief bewegt und unvergesslich bleiben wird«

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 18.01.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-48291-7
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 18,5/12,3/2 cm
Gewicht 179 g
Verkaufsrang 3232

Buchhändler-Empfehlungen

H. Steinert, Thalia-Buchhandlung Dresden

Einfühlsam wird die letzte Reise von G. Mahler erzählt, bei der er sein Leben und die Liebe zur Musik und seiner Frau reflektiert.

Leise Töne, lautes Echo

Nico Haingärtner, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Ein ganzes Leben zwischen zwei Buchdeckeln, das ganze Leben des Andreas Egger – Hilfsknecht, Bergbahnbauer, Außenseiter. Ein Leben lange vor unserer Zeit, meint man stellenweise: Damals, als die weite Welt noch nicht nur einen Mausklick entfernt war. Als man Wurzeln geschlagen hat, wo man eben war. Und so fühlt sich das Teilhaben am Leben dieses "einfachen Mannes" an wie eine unaufdringlich daherkommende Lektion in Sachen Demut, eine Rückbesinnung auf das, was zählt. Besonders gefallen hat mir auch, dass trotz der sanften, nachdenklich stimmenden Töne immer mal wieder ein Funken Humor aufgeblitzt ist. Ein bemerkenswertes Buch, das berührt!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
74 Bewertungen
Übersicht
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Etwas ganz besonderes! Ein Roman mit wenig Inhalt und doch so viel Gesprächsstoff
von das_lese_wesen am 19.04.2020

Andreas Egger, die Hauptfigur in Robert Seethalers Roman ist ein einfacher Mann. Einer, der nicht viel braucht, um glücklich zu sein. Er hat keine Eltern, aber einen Onkel, der ihn aufnimmt. Er hat kein Geld, keinen Luxus, aber seine Berge. Und er hat Marie. Die sanfte Kellnerin, in die er sich unsterblich verliebt. Die, die nac... Andreas Egger, die Hauptfigur in Robert Seethalers Roman ist ein einfacher Mann. Einer, der nicht viel braucht, um glücklich zu sein. Er hat keine Eltern, aber einen Onkel, der ihn aufnimmt. Er hat kein Geld, keinen Luxus, aber seine Berge. Und er hat Marie. Die sanfte Kellnerin, in die er sich unsterblich verliebt. Die, die nach Heu, Seife und ein bisschen nach Schweinebraten riecht. Eggers Leben scheint ab der Begegnung mit Marie perfekt zu sein. Die Arbeit als Tagelöhner im Bergbau, das Herstellen moderner Seilbahnen und seine große Liebe. Aber dann geht eine Lawine herunter und nimmt ihm die Frau. Die Natur ist stärker. Egger zieht in den Krieg, an die Ostfront. Er findet nichts Besseres. Aber er kehrt unversehrt in sein Heimatdorf zurück. Als einer der wenigen. Zurück an seine Berge. „Ein ganzes Leben“ ist ein kluges Buch. Ein Roman, der ein minimalistisches und zugleich lebenswertes Leben beschreibt. Mit kleinem Glück und großem Unglück. Ein Roman gegen die Globalisierung. Ein Roman für die große Liebe. Ein Roman, der hervorhebt: Leben und Tod bilden einen Kreislauf. Ohne große Worte schafft Robert Seethaler einprägsame Szenen, eine metaphorische Dichte, um eine Figur, mit der man Mitleid hat, die aber zeigt: Das Wenige ist so besonders. Schaut doch gerne mal auf unserem Instagram-Blog (das_lese_wesen) vorbei

Ein ganzes Leben
von einer Kundin/einem Kunden aus Paderborn am 16.12.2018

Robert Seethaler zeigt uns das ganze Leben von Andreas Egger, verpackt in einem kurzen Buch. Die Intention dahinter ist wahrscheinlich die Wichtigkeit der Genugtuung und Dankbarkeit, trotz jeglichen Schicksalsschlägen. Positiv: Er hat es geschafft so viel Information in wenigen Seiten zu packen. Ich habe das Buch in nur kü... Robert Seethaler zeigt uns das ganze Leben von Andreas Egger, verpackt in einem kurzen Buch. Die Intention dahinter ist wahrscheinlich die Wichtigkeit der Genugtuung und Dankbarkeit, trotz jeglichen Schicksalsschlägen. Positiv: Er hat es geschafft so viel Information in wenigen Seiten zu packen. Ich habe das Buch in nur kürzester Zeit zu Ende gelesen. Dafür zuerst einmal großes Lob. Dazu muss ich sa gen, dass Seethalers Sprachstil den Leser wirklich fesselt und mitreißt. Sein Sprachstil ist ruhig und leicht, was mich sehr begeistert hat (es ist auch mein erstes Buch von Robert Seethaler). Negativ: Das Problem an der ganzen Sache ist für mich, dass die Geschichte dahinter etwas langweilig ist. Das Leben von Andreas Egger haut mich nicht vom Hocker! An einigen Stellen kann der Leser mitfühlen und empfindet Empathie mit dem einsamen Andreas Egger, an anderen Stellen fällt es dem Leser wirklich schwer, eine Bindung zum Protagonisten aufzubauen. Ziemlich seltsam irgendwie. Fazit: An sich hat mir das Buch gut gefallen, da man es leicht und schnell lesen konnte. Andererseits hat mir das gewisse Etwas an der Geschichte gefehlt. Ich empfand die Geschichte von Andreas Egger oft als langweilig. Eine gewisse Spannung kam zwar teilweise auch hoch, doch hielt sie nicht besonders lange!

Ein ganzes Leben
von einer Kundin/einem Kunden aus Forchheim am 17.08.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Dieses Buch hat mich von der Sprache her von der ersten Zeile her berührt. Die Geschichte selbst berührt ebenso, weil man sich ein solches Leben in der heutigen Zeit nicht mehr vorstellen kann. Ich glaube, dieses Buch werde ich noch einige Male lesen, denn es lehrt einen, dass man mit einem einfacheren Leben zufrieden sein k... Dieses Buch hat mich von der Sprache her von der ersten Zeile her berührt. Die Geschichte selbst berührt ebenso, weil man sich ein solches Leben in der heutigen Zeit nicht mehr vorstellen kann. Ich glaube, dieses Buch werde ich noch einige Male lesen, denn es lehrt einen, dass man mit einem einfacheren Leben zufrieden sein kann.


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