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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 160
Altersempfehlung ab 12
Erscheinungsdatum 02.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7386-5517-9
Verlag Books on Demand
Maße (L/B/H) 21,6/13,6/1,5 cm
Gewicht 229 g
Auflage 2. Auflage
Buch (Taschenbuch)
5,49
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Die Kinder der Kirschblüte“ ist ein wirklich gutes und berührendes Buch
von Nicky von >Die Librellis< aus Dresden am 27.10.2016
Bewertet: Taschenbuch

Meine Meinung zum Buch Schreibstil: Wie das Thema an sich ist auch der Schreibstil sehr modern, locker und jugendlich gehalten, sodass sich junge Leser sicher problemlos darin wiederfinden und sich noch leichter auf die Charaktere einlassen können. Besonders der Anfang zeichnet sich durch größtenteils kurze, schnell aufeinanderfolgende Sätze aus, die sehr... Meine Meinung zum Buch Schreibstil: Wie das Thema an sich ist auch der Schreibstil sehr modern, locker und jugendlich gehalten, sodass sich junge Leser sicher problemlos darin wiederfinden und sich noch leichter auf die Charaktere einlassen können. Besonders der Anfang zeichnet sich durch größtenteils kurze, schnell aufeinanderfolgende Sätze aus, die sehr gut Hannas rasende und zum Teil etwas verwirrte Gedankenwelt wiederspiegelt. Auch später sind viele Passagen in einem recht zackigen Stil mit kurzen prägnanten Sätzen gehalten, was spannende Stellen zwar unterstützt, dennoch hätte ich mir oft noch ein paar mehr erzählende oder beschreibende Elemente gewünscht, um ab und zu etwas mehr Ruhe reinzubringen. So wirkten einige Szenen doch viel gehetzter, als sie hätten sein müssen und für mich hatte es den Effekt, dass ich zwar gut im Lesefluss blieb und das Buch auch erstaunlich schnell durch hatte, mir allerdings so gut wie keine Formulierungen nachhaltig im Gedächtnis blieb. Und exzellent geschriebene Passagen gab es durchaus, nur gingen sie leider etwas in der Schnelllebigkeit des Schreibflusses unter. Was für viele junge Leser sicher ein Segen ist, wurde für mich allerdings bald zu einem Alptraum… die Jugendsprache. Natürlich war mir von Anfang an bewusst, dass die sehr moderne Sprache hier durchaus Sinn und Berechtigung hat, denn immerhin sind die „Kinder der Kirschblüte“ Jugendliche aus dem Hier und Jetzt und ihre Sprache macht sie authentisch und fassbar. Deshalb konnte ich es auch zum Teil tolerieren. Dennoch rollen sich bei mir leider schon alle Fußnägel hoch, wenn ich die Jugendlichen auf der Straße so sprechen höre und bin der Meinung, dass man ihnen wenigstens in Büchern nahe bringen sollte, wie deutsche Sprache eigentlich geht und sie nicht noch darin bestärken, dass es vollkommen richtig so ist. Authentizität schön und gut, aber irgendwann gingen mir „krass“, „Scheiße“ und „Alta“ so auf die Nerven, dass bei Verwendung eines dieser Wörter der Charakter automatisch einen IQ-Punkt verlor. Zum Glück setzte das Wirklich-Nicht-Mehr-Ertragen-Können erst im zweiten Teil ein, ansonsten hätte die Geschichte lauter Pantoffeltierchen als Protagonisten gehabt. Als auch noch die Polizisten mit bestimmten Artikeln vor Namen anfingen, verlegte sich die Ausdrucksmesslatte gleich noch in den unterirdischen Bereich. Und vor allem stieß mir das so bitter auf, da dies bewusst so gewählt wurde und nicht etwa aus dem sprachlichen Unvermögen des Autors resultiert, denn oft genug gibt es großartig geschriebene Absätze mit Bedacht gewählten Formulierungen, die durchblicken lassen zu was der Autor eigentlich fähig ist. Für meinen Geschmack hätten diese gern häufiger „krasse Scheiße“ ersetzen können. Aber da dies wirklich mein ganz persönlicher Geschmack ist und es einen Zweck erfüllt, ist es dennoch kein extrem schwerwiegender Minuspunkt. Story: Mobbing ist gleichzeitig ein zu aktuelles und großes Thema um es zu ignorieren und dennoch auch etwas zu heikel um pur serviert zu werden und dabei noch den richtigen Ton zu treffen. Mit der Mischung aus aktuellen Brennpunktthema und Sci-Fi /Fantasy-Elementen schafft der Autor einen äußerst interessanten Mix, der neben einer spannenden Story auch genügend Platz für Gesellschaftskritik und Momenten zum Nachdenken lässt. Auch wenn die Idee der kräfteverleihenden Artefakte und einer nach Weltherrschaft strebenden Organisation nicht die Neuste ist, kommt sie von Anfang an gut durchdacht und interessant umgesetzt rüber. Manche Dinge sind zwar ein bisschen vorhersehbar, dennoch gelingt es Cardo Polar auch mit einigen überraschenden Wendungen aufzuwarten, gerade was die Verknüpfung der einzelnen Storystränge betrifft. Hier ergibt sich allerdings auch ein kleiner Haken, denn in den beiden großen Themen Mobbing und die Artefakte, verlaufen sich einige Teilstränge, die zwar stimmig zusammenpassen, dennoch kommen manche Sachen dabei doch ein wenig zu kurz. Und gerade beim Mobbing und Rache kann dies nach hinten losgehen, denn Hanna und ihre Freunde gehen mit den „Kindern der Kirschblüte“ keinen unkritischen Weg. Sie treten etwas los, von dessen Ausmaß sie keine Ahnung haben und jeder halbwegs vernünftige Mensch wird schnell erkennen, in was für eine schlimme Negativspirale sich das Ganze entwickeln kann. Die Zweifel der Charaktere klingen zwar auch an, dennoch wird bricht leider an einer sehr kritischen Stelle dieser Handlungsstrang ab und geht nahtlos in den Fantasybereich über, sodass für meinen Geschmack die Folgen ihres „Wirkens“ nicht gründlich genug aufzeigt werden. Denn momentan hat es den Status Quo „naja ist schon irgendwie alles gut gegangen und wir haben ja im Grunde nichts Schlimmes gemacht“, was für meine Begriffe keinen besonders guten „Vorbildeffekt“ hat. Mir fehlt der ganz große erhobene Zeigefinger und eine nicht zu ignorierende Warnung die herüberbringt, dass Rache nichts bringt, so süß sie sich im ersten Moment auch anfühlen mag. Das wird zwar alles angeschnitten, aber wer selbst von der Thematik betroffen ist, der wird sich die „Kinder der Kirschblüte“ genauso wünschen und die negativen Aspekte schlichtweg überlesen, weil sie eben oft nur nebenbei erwähnt werden. Natürlich hat der Autor mit so viel Thematik in der Kürze der Story wirklich etwas Großartiges geschaffen und der Spagat zwischen den verschiedenen Bereichen ist auch gut gelungen, dennoch hätte ich mir an manchen Stellen einfach noch eine intensivere Beschäftigung mit allen Aspekten gewünscht, um es Hieb und Stichfest zu machen und nicht am Ende noch die eigentlich gewünschte Aussage ins Gegenteil zu verkehren. Aber dann hätte das Buch wahrscheinlich auch doppelt so lang werden müssen. Mein persönliches Highlight waren die Kapitel um die „GamesCom“, denn da ich selbst dort schon mehrfach war, konnte ich mir des Gedankens nicht erwehren: „Ja, die hast du definitiv schon dort gesehen!“ Da rücken die diesjährigen verschärften Sicherheitskontrollen doch gleich in ein ganz anderes Licht ;) Fazit: „Die Kinder der Kirschblüte“ ist ein wirklich gutes und berührendes Buch, das ich trotz persönlicher Mankos auf jeden Fall weiter empfehlen werde. Die Verknüpfung des Mobbing-Themas mit Fantasy macht es zu einer spannenden wie lehrreichen Lektüre, die an manchen Stellen aber auch mit Vorsicht zu genießen ist. Ich bin auf jeden Fall auf den Ausgang der Geschichte gespannt und hoffe auf weitere interessante Entwicklungen, sowohl storytechnisch, also auch charakterlich. Taja von Nickypaulas Bücherwelt Für eine vollständige Rezension besucht uns doch auf unserem Blog :)

Spannende Fortsetzung
von Tinkerreads am 25.10.2016
Bewertet: Taschenbuch

Meine Meinung Das Cover passt wunderbar zum Erscheinungsmonat August, sommerlich und blumig. Zusammen mit Band Nummer eins machen sie sich richtig hübsch im Regal und auch der Einstieg fiel mir wieder sehr leicht. Ich bin froh endlich weiterlesen zu können, erst recht nach all den offenen Fragen und diesem... Meine Meinung Das Cover passt wunderbar zum Erscheinungsmonat August, sommerlich und blumig. Zusammen mit Band Nummer eins machen sie sich richtig hübsch im Regal und auch der Einstieg fiel mir wieder sehr leicht. Ich bin froh endlich weiterlesen zu können, erst recht nach all den offenen Fragen und diesem wahnsinnig spannendem Ende. Der Schreibstil ist anders als gewohnt, frecher Jungendslang trifft es am ehesten. Ab und zu hatte ich damit zu kämpfen aber man gewöhnt sich schnell daran und dann liest es sich doch in einem Rutsch durch. Die Hauptprotagonistin Hanna ist etwas reifer geworden und versucht immer die richtigen Entscheidungen für sich und die Gruppe zu treffen. Sie hat zwar ordentlich mit ihrem Selbstbewusstsein zu kämpfen aber auch das wird nach und nach besser und entwickelt sich durch ihre Kraft ins Positive. Sven im Gegenteil wird mir immer unsympathischer und ich wartete nur auf irgendwelche aggressiven Handlungen von ihm. Für ihn steht die Gruppe der Kinder der Kirschblüte zu sehr im Hintergrund und das frustriert ihn. Auf wen ich mich richtig gefreut habe ist Sarah, sie ist zu meinem absoluten Lieblingscharakter in der Geschichte geworden und ich konnte es kaum erwarten zu erfahren wie es mit ihr weiter geht. Man erfährt in diesem Band wirklich viel über sie und es werden so einige Frage beantwortet die in dem ersten Teil gefehlt hatten. Auch alle anderen Nebencharaktere wie Nicole, Anastasia und Andrej bekommen mehr Farbe und sind gut ausgebaut. Sie sind einzigartig und jeder ist für sich etwas besonderes. Die Geschichte ist gut aufgebaut und der Spannungsbogen ist meistens sehr hoch gehalten. Im Mittelteil zog es sich etwas aber zum Ende hin wurde noch mal alles gegeben. Es hört wahnsinnig spannend auf und da wünschte ich mir fast das alle Bände zusammen gepackt worden wären. Ich kann nur hoffen das der nächste Band nicht all zu lange auf sich warten lässt. Fazit Es geht spannend weiter mit Hanna und ihren Freunden. Ich würde jedem empfehlen, der Interesse an diesen schicken Büchern hat, die Zusammenfassung von Band 1 & 2 zu kaufen. Dieser Band ist gut ausgebaut und für einen Selfpublisher toll geschrieben und umgesetzt. Wer mit Jugendslang klar kommt wird hier ein leichtes haben in der Geschichte zu versinken.

Ein düsterer Auftakt für diese Fantasy-Reihe die zeigt, was Ohnmacht und Rache verursachen können.
von Gwynnys Lesezauber aus Nüdlingen am 09.07.2016
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Meins Satz zur Rezension Egal wie schlecht es Dir geht, Rache macht es schlimmer … FAKTEN Das Buch „Die Kinder der Kirschblüte: Die Kinder erwachen“ von Cardo Polar ist erstmals am 10.11.2015 erschienen und wurde vom Autoren selbst herausgebracht. Es ist als eBook und Print erhältlich. INHALT Zwei Schicksale gibt es hier. Zwei Mädchen,... Meins Satz zur Rezension Egal wie schlecht es Dir geht, Rache macht es schlimmer … FAKTEN Das Buch „Die Kinder der Kirschblüte: Die Kinder erwachen“ von Cardo Polar ist erstmals am 10.11.2015 erschienen und wurde vom Autoren selbst herausgebracht. Es ist als eBook und Print erhältlich. INHALT Zwei Schicksale gibt es hier. Zwei Mädchen, die Aufgrund ihrer Verzweiflung in Dinge hineingeraten, die nicht gut enden können. Zum Einen gibt es Hanna, gedemütigt, Außenseiterin und mit ihrem Weltschmerz allein. Sie bewegt sich in Foren, die Gleichgesinnte aufsuchen, denen das Leben zu viel ist. Sie wollen sich schützen und bilden die „Kinder der Kirschblüte“, sie sinnen auf Rache. Alles geht schief, Hanna muss flüchten und das Armband ihres Vaters bringt sie in eine Welt, die Gefahren und unheimliche Kräfte birgt. Und zum Anderen gibt es da Sarah. Ruhig, verträumt und bisweilen plötzlich furchtbar jähzornig. Bis sie das Feuer in sich entdeckt und ihre Sandrine kennenlernt. Doch ein furchtbarer Verlust bringt sie dazu durchzudrehen und furchtbar zu bereuen, was dann geschieht. Was wird aus Hanna, muss sie ewig flüchten? Und Sarah, was wird sie tun nach ihrer schrecklichen Tat? SCHREIBSTIL/ FORM Der Stil ist sehr düster bei Hanna, weil er eben genau ihre Gefühlslage spiegelt. Für mich wurde es dadurch etwas schwer in die Geschichte zu kommen. Man wird gleich mit der fast schon weltverachtenden und resignierten Art konfrontiert und muss sie erst mal verdauen. Der Autor hat auch die Möglichkeit genutzt darauf aufmerksam zu machen, dass man mehr auf Missstände bei seinen Mitmenschen achten sollte. Die Emotionen kommen sehr gut rüber, man bekommt ein Gefühl für die Charaktere. Auch für die eher verträumte und ruhige Sarah. Wenn die Perspektive zwischen den beiden wechselt, erkennt man gleich anhand des Stils, von wem die Rede ist. Zuerst rückt das Fantasy Element etwas in den Hintergrund, doch es wird dann deutlich und auch spannender. Der Stil lässt sich gut lesen, doch aufgrund der Schwere der Geschichte braucht man vielleicht etwas länger. CHARAKTERE Eigentlich habe ich Hanna und Sarah ja schon beschrieben :) Beide sind tolle Charaktere, die eine gute Basis für die Story bilden. Alle anderen werden eher angekratzt und man kennt sie noch nicht so wirklich. Trotzdem weiß man gerade so viel von ihnen, dass es die Geschichte nicht stört. MEIN FAZIT Für mich war dieser Auftakt etwas zu düster, aber sicher gut gelungen. Trotzdem sehe ich da noch Luft nach oben und noch unausgeschöpftes Potential. Ich fand gut, dass hier daran erinnert wird, was Emotionen anrichten können, wenn niemand da ist, der sie mitträgt. Empfehlen kann ich dieses Buch jedem, der es von der Stimmung her düster mag und gern Kurzromane liest. Allerdings setze ich aufgrund der Thematik ein Lese-Alter ab 18 Jahren an. MEINE BEWERTUNG Hier gibt es 3 von 5 Zahnrädchen. ©Teja Ciolczyk, 09.07.2016