Aus dem Leben eines Taugenichts

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Taschenbuch

Joseph von Eichendorff: Aus dem Leben eines Taugenichts

Erstdruck: Berlin (Simion) 1826.

Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie des Autors.
Herausgegeben von Karl-Maria Guth.
Berlin 2015.

Textgrundlage ist die Ausgabe:
Joseph von Eichendorff: Werke. Nach den Ausgaben letzter Hand unter Hinzuziehung der Erstdrucke herausgegeben von Ansgar Hillach, Bd. 1-3, München: Winkler, 1970 ff.

Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt.

Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Otto Scholderer, Geiger am Fenster, 1861.

Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt.

Über den Autor:

1788 auf Schloss Lubowitz bei Ratibor als Sohn eines preußischen Offiziers geboren, genießt Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff eine aristokratisch-katholische Erziehung und schließt 1812 - gemeinsam mit seinem Bruder - das Studium der Rechtwissenschaft ab und nimmt als Leutnant im Lützowschen Freikorps am Befreiungskrieg teil. 1815 erscheint mit »Ahnung und Gegenwart« sein erstes Prosawerk. Er tritt in den Dienst der preußischen Regierung und macht als Beamter Karriere, die mit seiner Ernennung zum Geheimen Regierungsrat 1841 ihren Höhepunkt findet. 1826 erscheint mit seiner Novelle »Aus dem Leben eines Taugenichts« einer der bekanntesten Texte der Romantik. 1837 erscheint die erste Sammlung von Eichendorffs »Gedichten«, die zum Teil aus den erzählenden Werken stammen und häufig - u.a. von Robert Schumann - vertont werden. Nach seiner krankheitsbedingten Pensionierung 1844 widmet er sich überwiegend publizistischer Tätigkeit bis Joseph von Eichendorff am 26. November 1857 in Neiße stirbt.

Portrait
Joseph Freiherr von Eichendorff, geboren 1788, lernte während seines Jura-Studiums in Halle, Heidelberg, Berlin und Wien die führenden Vertreter der Romantik kennen. Nach dem Examen geht Eichendorff in den Verwaltungsdienst und sucht seiner Langeweile durch Flucht in die Poesie zu entkommen. Mit der Novelle 'Aus dem Leben eines Taugenichts' und durch seine Lyrik wurde Eichendorff einer der bekanntesten deutsche Romantiker.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 88
Erscheinungsdatum 17.12.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8430-9931-8
Verlag Hofenberg
Maße (L/B/H) 22,2/15,9/0,9 cm
Gewicht 152 g
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Kundenbewertungen

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der Serienkiller Cardillac
von Twins am 01.09.2012
Bewertet: Taschenbuch

Ich musste mir "Das Fräulein von Scuderi" für den Deutschunterricht besorgen. Ich bin kein großer Fan von Reclam-Heftchen :P Aber dieses Büchlein hat mich postiv überrascht. Die Sprache war gut zu verstehen und die Handlung sehr spannend. Also, wenn jede Schullektüre so wäre... haha

Ein Klassiker, aber man muss sich darauf einlassen können
von Mandurah aus Wunstorf am 22.03.2009
Bewertet: Taschenbuch

"Das Fräulein von Scuderi" ist eine Erzählung aus dem Zeitaler Ludwig des Vierzehnten und im Vergleich zu zum Beispiel Schiller finde ich, dass der Sprachstil des E.T.A. Hoffmann in die Jahre gekommen ist, während sich Schillers Stil dagegen noch recht jugendlich ausnimmt. Wenn man sich darauf jedoch einlässt, ist... "Das Fräulein von Scuderi" ist eine Erzählung aus dem Zeitaler Ludwig des Vierzehnten und im Vergleich zu zum Beispiel Schiller finde ich, dass der Sprachstil des E.T.A. Hoffmann in die Jahre gekommen ist, während sich Schillers Stil dagegen noch recht jugendlich ausnimmt. Wenn man sich darauf jedoch einlässt, ist die Erzählung nett gemacht. Etwas ausgeschmückter wäre daraus in der heutigen Zeit sicher ein lesenswerter Krimi geworden. Zur Handlung: In Paris werden des Nachts mehrere Menschen überfallen und ausgeraubt, meist kommen sie dabei auch zu Tode. Auffällig ist, dass alle wertvollen Schmuck bei sich führen, den sie zu ihrer Liebsten bringen wollen. Da die Polizei trotz intensiver Bemühungen den Täter nicht fassen kann, heißt es in der verängstigten Bevölkerung bald, der Teufel sei im Spiel (Stichwort Irrationalismus). Das Fräulein von Scuderi, die in der Gunst des Königs steht, wird in das Geschehen hineingezogen, als ihr ehemaliges Ziehkind als vermeintlicher Täter verhaftet wird. Da dieser seine Unschuld vehement beteuert und seine Liebste in der Scuderi erneut mütterliche Gefühle und Beschützerinstinkte weckt, mischt sie sich mit viel Gefühl dort ein, wo die Polizeigewalt zu versagen und den Falschen zu richten droht.

Ganz okay
von Alex am 20.03.2009
Bewertet: Taschenbuch

Wir haben das Buch in der Schule gelesen.Ich gebe ihm nur ein "okay", weil mich an dieser Ausgabe zum Beispiel stört, dass es keine Fußzeilen mit Erklärungen zu den französischen Sätzen gibt(ich bin Zweitfremdsprachler Latein) und die Handlung nicht in Kapitel unterteilt ist, was zeitweise sehr verwirrend sein kann.... Wir haben das Buch in der Schule gelesen.Ich gebe ihm nur ein "okay", weil mich an dieser Ausgabe zum Beispiel stört, dass es keine Fußzeilen mit Erklärungen zu den französischen Sätzen gibt(ich bin Zweitfremdsprachler Latein) und die Handlung nicht in Kapitel unterteilt ist, was zeitweise sehr verwirrend sein kann. Außerdem zieht es sich oft sehr in die Länge, jedoch baut sich die Spannung immerhin allmählich auf und die Protagonisten(Scuderi, Cardillac und Olivier) sind auch sehr interessant beschrieben. Wer mal einen Krimi-Kassiker lesen möchte, sollte sich dieses Buch vornehmen, das sprachlich auch so anders ist, als heutige Krimis. Sehr interessant und nicht so zeitaufwändig.