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Amt für Mutmaßungen

Roman

Einst waren sie jung und schön, trunken vor Glück und sorglosem Übermut. Ihre Liebesbriefe versahen sie mit dem Absender »Amt für Mutmaßungen«. Sie heiraten, bekommen ein Kind und ganz allmählich, kaum wahrnehmbar, beginnt sich etwas zu ändern – bis sie plötzlich am Abgrund stehen.

Klarsichtig und wunderbar poetisch zeichnet Jenny Offill das Porträt einer jungen Frau in New York, deren Denken um alltägliche Freuden und Sorgen kreist, um Schlafmangel, Treue, die Liebe zu ihrem Mann und ihrer Tochter, sich aber auch davonmacht in die fernen Sphären der Raumfahrt, Meeresforschung und antiken Philosophie. Ein fein schwingendes Gedankenmobile.

Rezension
"Selten hat jemand die Geschichte einer Liebe, die zu zerbrechen droht, so ungewöhnlich erzählt. ... Ein kleines Fest, dieses Buch zu lesen." Christine Westermann, WDR frauTV
Portrait
Jenny Offill (geb. 1968) lebt in New York, unterrichtet Kreatives Schreiben und schreibt Kurzgeschichten, Kinderbücher und Artikel u. a. für die Washington Post. "Amt für Mutmaßungen", ihr zweiter Roman, wurde in den USA und auch in Deutschland hymnisch besprochen, erhielt den Ellen Levine Award und wurde von der New York Times unter die zehn besten Bücher des Jahres 2014 gewählt.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 176
Erscheinungsdatum 13.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-328-10082-9
Verlag Penguin
Maße (L/B/H) 18,5/11,6/1,7 cm
Gewicht 163 g
Originaltitel The department of speculation
Übersetzer Melanie Aus d. Amerikanischen Walz
Buch (Taschenbuch)
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Wunderschöne Passagen
von Die Kölnerin aus Palmersheim am 25.04.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

Ich gebe zu: beinahe hätte ich dieses Buch auf Seite gelegt, zu unzusammenhängend, zu undurchsichtig und zu unlogisch erschien es. Einen roten Faden konnte ich erst einmal nicht erkennen in diesem sprunghaften Roman, der überwiegend aus vielen kurzen Abschnitten besteht. Mitunter besitzen diese Absätze auch nur ein oder zwei Sät... Ich gebe zu: beinahe hätte ich dieses Buch auf Seite gelegt, zu unzusammenhängend, zu undurchsichtig und zu unlogisch erschien es. Einen roten Faden konnte ich erst einmal nicht erkennen in diesem sprunghaften Roman, der überwiegend aus vielen kurzen Abschnitten besteht. Mitunter besitzen diese Absätze auch nur ein oder zwei Sätze. Oft sind es aber Sätze oder Zitate, die es in sich haben! Das war auch der Grund dafür, dass ich mir die gut 160 Seiten ein zweites Mal vornahm. Und diesmal habe ich für „Amt für Mutmaßungen“ nicht einmal zwei Tage benötigt. Es war von Vorteil die Geschichte der New Yorker Schriftstellerin und Dozentin am Stück und ganz konzentriert zu lesen. Die namenlose Protagonistin lässt uns teilhaben an früheren Beziehungen, am Entstehen einer neuen Liebe, ihren Gefühlen sowie der Geburt ihrer Tochter und wie sich später alles ändert, als ihr Mann sie betrügt und verlassen will. Probleme werden schon seit langem von jedem für sich alleine gelöst. Früher war das anders, früher schrieben sie sich lange Briefe, die mit dem Absender „Amt für Mutmaßungen“ versehen waren. Ein origineller Buchtitel, der zusammen mit dem ins Wasser springenden Paar auf dem Cover in mir eigene „Mutmaßungen“ weckte. Der Roman von Jenny Offill hat wunderschöne Passagen, besticht durch viele brillante Formulierungen (ein Lob an die Übersetzerin Melanie Walz) und erfordert die volle Aufmerksamkeit des Lesers. Ein Buch, das mir sicherlich noch lange in Erinnerung bleibt, weil ich den Aufbau und die Art eine Geschichte zu erzählen gleichermaßen mutig wie ungewöhnlich finde. Für mich sind es deshalb eher viereinhalb Sterne.