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Seit jenem Moment

Roman

(3)
Renate Ahrens ist eine Meisterin, wenn es um packende und zutiefst berührende Familiengeschichten geht: Nach „Fremde Schwestern“ und „Ferne Tochter“ erzählt die Autorin in "Seit jenem Moment" von einer schwierigen Vater-Tochter-Beziehung und einer Tragödie, die Jahrzehnte zurückliegt und immer noch das Leben jedes einzelnen Familienmitglieds überschattet.
Paula ist Künstlerin. Ihr Leben besteht aus Leinwänden, Farben, Lichteinfall. Wenn sie in ihrem Hamburger Atelier steht und malt, ist sie zufrieden. Aber der Selbstmordversuch ihres Vaters verändert nicht nur ihren Blick auf die Malerei, sondern ihr komplettes Leben. Paulas bis dahin geordnete Welt gerät ins Wanken, und sie beginnt sich zu fragen, was diesen Mann, der ihr in vielem so fremd und doch so ähnlich ist, zu dieser verzweifelten Tat veranlasst hat.
Als sie ihre Tante Lili in Dublin besucht, stößt Paula auf ein rätselhaftes altes Familienfoto. Durch ihre Auseinandersetzung mit der Vergangenheit rührt sie an ein tragisches Ereignis, über das die ganze Familie seit Jahrzehnten kein Wort verliert. Langsam dringt Paula hinter die Mauern des Schweigens und kommt letztlich nicht nur ihrem Vater, sondern auch sich selbst ein Stück näher.

'Renate Ahrens erzählt […] von Menschen, deren Leben aus den Fugen gerät, Menschen auf der Suche nach ihrer Identität, Menschen, die lernen müssen, sich in einer veränderten Welt zu behaupten.' NDR Kultur
Portrait
Renate Ahrens, 1955 geboren, studierte Anglistik und Romanistik und war einige Jahre als Lehrerin tätig, bevor sie 1986 als freie Autorin zu arbeiten begann. Sie schreibt Romane, Kinderbücher und Theaterstücke. Heute lebt sie mit ihrem Mann abwechselnd in Dublin und Hamburg. Renate Ahrens ist Mitglied des P.E.N.-Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland. Nach ihrem Debüt "Der Wintergarten" veröffentlichte Renate Ahrens "Zeit der Wahrheit", "Fremde Schwestern", "Ferne Tochter", "Seit jenem Moment", "Das gerettete Kind" und "Alles, was folgte". Die Zeitschrift FREUNDIN urteilt über die Romane der Autorin: "In einfühlsamer Sprache erzählt Renate Ahrens Geschichten, die berühren."
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 08.04.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-30573-7
Verlag Droemer Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,6/2,8 cm
Gewicht 292 g
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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schwierigen Vater-Tochter-Beziehung
von einer Kundin/einem Kunden am 09.05.2016

Der Selbstmordversuch des Vaters von Paula, bringt eine Familiegeschichte ins Rollen. War angenehm und leicht zu lesen. Tipp: "Fremde Schwestern" von Renate Ahrens

wenn Schweigen Menschen zerstört
von Marita Robker-Rahe aus Belm am 10.11.2013
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Renate Ahrens ist mittlerweile eine meiner Lieblingsautorinnen, vor allem auch deshalb, weil die Themen ihrer Bücher mitten ins Herz treffen. Mit viel Empathie erzählt sie von Menschen und ihren Schicksalen und so sind ihre Bücher sicherlich alles andere als entspannende Unterhaltungslektüre. Paula, von Beruf Malerin, erfährt eines Tages vom Selbstmordversuch... Renate Ahrens ist mittlerweile eine meiner Lieblingsautorinnen, vor allem auch deshalb, weil die Themen ihrer Bücher mitten ins Herz treffen. Mit viel Empathie erzählt sie von Menschen und ihren Schicksalen und so sind ihre Bücher sicherlich alles andere als entspannende Unterhaltungslektüre. Paula, von Beruf Malerin, erfährt eines Tages vom Selbstmordversuch ihres Vaters. Erschrocken über diese Nachricht, versucht sie Kontakt mit der Klinik aufzunehmen, in der ihr Vater stationär untergebracht ist und erfährt dabei nur, dass ihr Vater jeglichen Kontakt zur Familie ablehnt. Im Laufe dieses Buches erfährt der Leser nun, dass Paulas Vater schon immer ein sehr introvertierter Eigenbrödler war, dessen Ehe auch an seiner Unfähigkeit Gefühle zu zeigen und seiner tiefen Depression zerbrach. Paula wuchs bei ihrer Mutter auf und sah ihren Vater nur selten. In Rückschauen versucht Paula hinter die Gründe dieser tiefen Depression zu kommen. Doch bei Nachfragen innerhalb der Familie, trifft sie auf Schweigen und Sprachlosigkeit. Erst ein altes Fotoalbum zeigt ihr den Weg zu einer lang zurückliegenden Familientragödie und den Grund so vieler Probleme innerhalb der Familie. Ich mag tiefgründige Bücher mit psychologischen Hintergründen und so hat mich Renate Ahrens neues Buch wieder begeistert. Ihre Fähigkeit Menschen mit ihren Schicksalen und die Konsequenzen , die daraus entstehen, zu beschreiben, machen für mich den Reiz ihrer Bücher aus. Mit viel Einfühlungsvermögen schildert sie auch hier die Geschichte einer Familie, die fast zerbrochen wäre, hätte nicht ein Mitglied das Schweigen gebrochen. Mir hat die Figur Paula fantastisch gefallen, weil man anhand ihrer Bilder, die sie mallt, nachvollziehen kann, was sich in ihrem Inneren abspielt und was sich mit fortschreitender Zeit, nicht nur bei ihr selbst, sondern auch in ihrer Familie ändert. So zeigt sich, dass man Schicksal auch als Chance verstehen kann. Das Buch trifft mitten ins Herz, da es aufzeigt, was das Verschweigen ungelöster Probleme bewirken kann. Trotz aller Tiefgründigkeit ist dieses Buch flüssig zu lesen und die Situationen werden realistisch dargestellt. Sicherlich ist dies kein oberflächliches, amüsantes Buch, dafür ist das Thema zu ernst. Doch es ist ein keiner Stelle schwülstig oder kitschig geschrieben, sondern durchaus nachvollziehbar und ein Buch, das man im Gedächtnis behält.

Einfühlsam und eindrücklich
von einer Kundin/einem Kunden am 23.10.2013
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein weiterer Familienroman von Renate Ahrens, die es auch hier wieder schafft, das ganze Gefühlsdurcheinander auf den Punkt zu bringen. Sehr eindrücklich und kraftvoll beschreibt sie das Leben der Hauptprotagonistin Paula, die eher leidenschaftslos als Malerin ihr Geld verdient und bereits jahrelang feste Strukturen und Tagesabläufe hat; durch den Selbstmordversuch... Ein weiterer Familienroman von Renate Ahrens, die es auch hier wieder schafft, das ganze Gefühlsdurcheinander auf den Punkt zu bringen. Sehr eindrücklich und kraftvoll beschreibt sie das Leben der Hauptprotagonistin Paula, die eher leidenschaftslos als Malerin ihr Geld verdient und bereits jahrelang feste Strukturen und Tagesabläufe hat; durch den Selbstmordversuch ihres Vaters gerät ihr ganzes Leben jedoch ins Schleudern. Was mir so gefällt, sind die kleinen Stellen bzw Situationen, die wahrscheinlich jeder auf sich selbst beziehen kann und die die ganze Geschichte so (gefühls)echt machen.