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Angst um Berlin

Ein unwahrscheinlicher Tag

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Eine einzige Aussage könnte Berlin vor der Zerstörungswut eines Unbekannten retten, doch bei der Polizei stößt Susanne P. auf taube Ohren. Ein unwahrscheinlicher Tag nimmt seinen Lauf, als die erste Explosion die Stadt erschüttert.
Empfohlen ab 18 Jahren
Portrait
Klaus-J. Teutloff wurde 1968 in Berlin geboren. Seine Kind- und Jugendzeit verbrachte er im Bezirk Neukölln. Nach der Schule lernte er den Beruf des Tischlers.
Als junger Erwachsenen zog er nach Berlin-Kreuzberg und gründete dort eine Familie,
aus der 1989 eine Tochter hervorging.
2001 gab es einen Wendepunkt in seinem Leben. Er zog von Berlin nach Ennepetal (NRW), wo er auch heute noch, mit seiner zweiten Frau, sehr gern lebt.
Zum Schreiben kam Klaus-J. im Jahr 2012. Er wollte seine Ängste vor dem Terror auf der Welt, gerade nach dem 11. September 2001, und seine Lebensgeschichte in Einklang bringen. Daher sind Teile dieses Buches autobiographisch.
Den Bezug zu seiner Geburtsstadt hat er nie verloren. Gerade deshalb hat er sich Berlin und den dazu gehörigen Dialekt, als „Spielstätte“ und „Sprache“ für sein Buch ausgesucht.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 31.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7412-9395-5
Verlag Books on Demand
Maße (L/B/H) 21,3/14,9/3,2 cm
Gewicht 633 g
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
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14,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Erschreckend
von World of books and dreams am 05.12.2016

An einem gewöhnlichen Dienstagmorgen fährt Susanne wie gewohnt mit dem Bus zur Arbeit, doch das Telefongespräch, von dem sie ungewollt Zeugin wird, läßt sie vor Schreck erstarren und regelrecht aus dem Bus stürmen. Die Treptowers, in denen auch sie arbeitet, sind Opfer eines Anschlags geworden und so wie es aussieht, scheinen di... An einem gewöhnlichen Dienstagmorgen fährt Susanne wie gewohnt mit dem Bus zur Arbeit, doch das Telefongespräch, von dem sie ungewollt Zeugin wird, läßt sie vor Schreck erstarren und regelrecht aus dem Bus stürmen. Die Treptowers, in denen auch sie arbeitet, sind Opfer eines Anschlags geworden und so wie es aussieht, scheinen die Gebäude in Flammen zu stehen. Als kurz darauf Kolonnen von Feuerwehrfahrzeugen vorbeifährt, scheint dieser Alptraum wahr zu sein. Doch nicht nur dieses Gebäude wurde Opfer eines Anschlags, denn es passieren noch einige schreckliche Dinge an diesem unglaublichen Dienstag. Meine Meinung: Gleich vorweg, dieses Buch ist so spannend, dass ich es an nur einem Abend, trotz 432 Seiten, verschlungen habe. Gleich vom ersten Moment an steigt man in die Geschichte ein und wird förmlich mitgerissen. Auch wenn der Autor hier in den Dialogen häufig "berlinert" so konnte ich mich schnell daran gewöhnen und im Endeffekt läßt diese Sprache das ganze noch realer und dementsprechend erschreckender erscheinen. Der Schreibstil ist sehr flüssig, kurze Kapitel und Einblendungen laden förmlich dazu ein, durch das Buch zu rasen, dabei gibt es unglaublich viele Perspektiven von den unterschiedlichsten Figuren und immer wieder Berichte über die derzeitige Situation in Berlin, wie z. B. Auszüge aus Pressekonferenzen. Dann gibt es immer wieder die Einblendungen der Uhrzeit in den Kapiteln oder vor den Kapiteln und ich hatte das Gefühl vor Ort zu sein. Das alles gibt dem Buch ein rasantes Tempo und ich hatte einen Adrenalinstoss nach dem nächsten. Immer wenn ich dachte, jetzt ist aber gut, wurde noch eins oben drauf gesetzt, wirklich knallhart und dabei beschönigt der Autor nichts in seinen Beschreibungen und ich als Leser wurde hier mit knallharten Fakten konfrontiert, die mir so manches Mal Tränen in die Augen steigen und mich erschaudern ließen. Das Buch liegt einem Thema zu Grunde, dem man sich heute einfach nicht mehr verschließen kann und auch wenn hier der Untertitel: ein unwahrscheinlicher Tag gewählt wurde, so ist es doch leider sehr vorstellbar. Es gibt hier zwar ein paar Personen, deren Erlebtes ich mitverfolgen konnte und die im Laufe des Buches immer wieder auftauchen, aber als Hauptcharaktere würde ich diese eigentlich nicht beschreiben. Viel mehr ist es die Vielzahl der Charaktere, die einfach Personen wie du und ich sind, die hier alle ihre Rolle bekommen und mit denen ich, auch wenn ich sie als Charakter der Geschichte gar nicht richtig kannte, doch unglaublich mitgelitten habe. Mein Fazit: Ein Buch, das mich auch nach dem Beenden nicht gleich loslässt und dessen Inhalt erschreckend glaubhaft und realistisch daher kommt. Schnörkellos und sehr direkt wird dem Leser hier vor Augen geführt, wie sich so ein Terroranschlag anfühlt und auf Grund der Vielzahl der Charaktere entdeckt wahrscheinlich jeder von uns sich in einem der Charaktere wieder. Bleibt zu hoffen, dass der Untertitel "ein unwahrscheinlicher Tag" hier eher realistisch ist. Von mir gibt es hier eine ganz klare Leseempfehlung!