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Deutschland gehört auf die Couch

Warum Angela Merkel die Welt rettet und unser Land ruiniert

"Sind die Deutschen verrückt?" Diese Frage stellte die Wochenzeitung DIE ZEIT Anfang des Jahres in einer Titelüberschrift zur Flüchtlingspolitik der Bundesregierung. Hans-Olaf Henkel und Joachim Starbatty zeigen in ihrer scharfen Analyse die vorherrschende Tendenz Merkelscher Politik auf, alles und alle retten zu wollen, und geben mit dem Titel ihres neuen Buches die Antwort: "Deutschland gehört auf die Couch!" Als Grundlage dieser Politik konstatieren die Autoren ein schwaches Selbstwertgefühl und ein "Helfersyndrom" deutscher Eliten, zurückführbar auf die im deutschen Namen begangenen Untaten des Naziregimes. Henkel und Starbatty plädieren dafür, dass Deutschland seine Schuldgefühle schnellstens durch Verantwortung und Gesinnungsethik durch Verantwortungsethik ersetzt. Henkel argumentiert aus der Sicht eines internationalen Managers, Starbatty mit der Kompetenz eines renommierten Wissenschaftlers. Ihr Urteil über die Aktivitäten Angela Merkels ist vernichtend: Diese seien nichts anderes als eine Politik deutscher Selbstbeschädigung. Die Rechnung der spontanen Regierungsaktionen, so die beiden Autoren, müssten immer andere bezahlen: Die Rettung des Weltklimas schwäche den deutschen Mittelstand, die Rettung des Euros gehe zu Lasten Deutschlands und führe zu einer dramatischen Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa, die Negativzinsen aus der Bankenrettung träfen den deutschen Sparer, und der überstürzte Ausstieg aus der Kernkraft erhöhe die Abhängigkeit Deutschlands von weniger sicheren ausländischen Atommeilern und lasse die Stromkosten für deutsche Haushalte und den deutschen Mittelstand in die Höhe schnellen. Schließlich sehen die Autoren den Niedergang der beiden großen Volksparteien und den Wiederaufstieg der schon totgesagten AfD als gravierende Kollateralschäden Merkelscher Flüchtlingspolitik.
Portrait
Am 14.März 1940 wurde Hans-Olaf Henkel als Halbwaise in Hamburg geboren. Sein Vater ist in Ungarn im zweiten Weltkrieg gefallen. Später absolvierte Hans-Olaf Henkel erst eine kaufmännische Lehre, bevor er begann an der Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik zu studieren. 1962 übernahm er verschiedene Managementfunktionen bei IBM Deutschland. Jahre später wurde er zum Vorsitzenden der Geschäftsführung ernannt und ab 1993 leitete er als Chef für drei Jahre IBM in Europa, Mittleren Osten und Afrika. Zu der Zeit hatte er seinen Dienstsitz in Paris. Hans-Olaf Henkel ist ehemaliger Präsident des BDI, Bundesverband der Deutschen Industrie, welches er von 1995 bis 2000 ausübte. Anschließend übernahm er die Rolle als Präsident der Leibniz-Gesellschaft, wo er 2005 von dem Chemiker Prof. Ernst Theodor Rietschel abgelöst wurde. Zum Abschied wurde ihm zum Dank ein Wirtschaftspreis gewidmet, den Hans-Olaf Henkel Preis, der im Abstand von zwei Jahren verliehen wird. Desweiteren ist Hans-Olaf Henkel seit 2006 Berater der Bank of America. Er ist Mitglied von mehreren Aufsichtsräten in Deutschland und der Schweiz, darunter Bayer AG, Continental AG und auch Ringier AG. Bekannt wurde Hans-Olaf Henkel vor allem in der Öffentlichkeit durch seine Direktheit, kontroversen Standpunkte und provozierenden Aussagen. Trotzdem gehört er keiner Partei an und bezeichnet sich selbst als Wechselwähler. Seine Debatten und Äußerungen füllen oft politische Talkshows sowie Radiointerviews. Unter der Führung von Alt-Bundespräsident Roman Herzog ist er Gründungsmitglied des Konvents für Deutschland, welches sich für die "Reform der Reformfähigkeit" einsetzt. An der Universität Mannheim lehrt er als Honorarprofessor "Internationales Management in einer globalisierten Welt". Für seine Veröffentlichungen und Bücher wurde Hans-Olaf Henkel schon mehrfach ausgezeichnet. Den internationalen Buchpreis Corine erhielt er für "Die Ethik des Erfolgs", für seine Wirtschaftspublizistik unter anderem den Ludwig-Erhard-Preis. Als gebürtiger Hanseat lehnte Hans-Olaf Henkel jedoch die Annahme des Bundesverdienstkreuzes im Jahr 2002 ab. Dies gründete auf hanseatische Tradition. Privat mag Hans-Olaf Henkel Jazzmusik und ist Vater von vier Kindern.

Meinung der Redaktion
Hans-Olaf Henkel spricht aus, was deutsche Wirtschaftsführer und Politiker sich nicht zu sagen trauen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 261 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 05.09.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783958900844
Verlag Europa Verlag GmbH & Co. KG
Dateigröße 2910 KB
Verkaufsrang 34.979
eBook
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