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Sonne und Beton

Roman

Ullstein eBooks

»Ich wünschte, ich hätte mir mehr ausdenken müssen.« Felix Lobrecht

»Könn' wa die Scheiße vielleicht ma leiser machen? Mann ey ...«, motzt ein Handwerker.
Wir sitzen in der letzten Reihe im Bus. Julius stellt das Handy lauter
und starrt den Typen provozierend an. Sanchez steht grinsend auf und schreit durch den ganzen Bus: »Sie haben nicht das Recht, mich ‚Neger' zu nennen, Sir!«.

Wir fahren durch Neukölln, im Bus sitzen fast nur Ausländer.

»Ick habe nicht ...«, sagt der Typ. Alle im Bus starren ihn jetzt an.

»Iiieh, richtiger Nazi!«, ruft Gino. »Der Einzige, der hier ‚Neger' sagt, bin ick, Nigga!«, brüllt Sanchez, nimmt einen großen Schluck der Apfelkorn-Sprite-Mische und verzieht das Gesicht. An der nächsten Haltestelle steigt der Mann aus.

»Heil Hiter!«, brüllen wir und lachen uns kaputt. »Miiiese Aktion, Alter«, sagt Gino. Julius schlägt mit ihm ein. »Ja, Mann. Beste!«

Ein heißer Sommer. Vier Jungs in den Hochhausschluchten der Großstadt. Eine folgenschwere Entscheidung.

Rezension
„Dass Lobrecht […] nicht ausschließlich witzig sein will, sondern in die sozialen Abgründe von Langeweile, Gewalt, Alkohol und Drogen blickt, ist die große Stärke dieses unterhaltsamen Coming-of-Age-Romans.“, Deutschlandfunk, Florian-Felix Weyh, 15.04.2017
Portrait
Felix Lobrecht, geboren 1988, wuchs mit zwei Geschwistern bei seinem alleinerziehenden Vater in Berlin-Neukölln auf. Er ist Autor, Stand-UpComedian und einer der erfolgreichsten Slampoeten.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 14
Erscheinungsdatum 10.03.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783843714778
Verlag Ullstein Verlag
Dateigröße 657 KB
Verkaufsrang 1633
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Buchhändler-Empfehlungen

Berlin mal ganz ungefiltert

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Jena

Berlin ist für manche eine ganz andere Welt. Wenn Schule zu uncool ist, Kiffen die einzige Entspannung im Alltag zu sein scheint und Schlägereien die Tagesordnung sind, dann muss man eben irgendwie zurecht kommen. Lukas, Julius, Sanchez und besonders Gino erleben im Roman von Felix Lobrecht ein Abenteuer, das letzten Endes eigentlich nur ihre harte Realität widerspiegelt. Wie ein dummer Jungenstreich nicht nur zu Stress unter verschiedenen Gruppierungen führen kann, sondern auch das eigene Leben in Gefahr bringt, scheint gar nicht mal so abwegig. Aber was, wenn es dein Alltag ist, der dir eigentlich das Leben schwer macht und dich täglich an deine Grenzen bringt? Geschrieben wie es ablaufen könnte, kann das Buch für den ein oder anderen Leser eine neue Erfahrung bedeuten. Wenn es darum geht die eigene Kultur besser kennenzulernen und Defizite in unserer Gesellschaft zu verdeutlichen, erreicht ‚Sonne und Beton’ genau diesen Punkt. Krieg und Leid auf der ganzen Welt bestimmen unsere Nachrichten, aber die auszufechtenden Kämpfe auf unseren eigenen Straßen gehen dabei eventuell etwas unter. Felix Lobrecht rückt mit seiner erfundenen Geschichte, die Wahrheit ins Bild.

Erst skeptisch, danach positiv überrascht.

Deike Verena Hinrichs, Thalia-Buchhandlung Bad Zwischenahn

Sommer in Berlin Neuköln. Vier Jungs, deren Alltag darin besteht die Schule zu schwänzen, zu kiffen und sich ab und an mit anderen zu prügeln. Da hilft nur eins! Sich durchboxen! Doch irgendwann beschließen sie etwas „Größeres zu reißen“. Eine Entscheidung, die das Leben für jeden einzelnen auf eine andere Weise verändert. Erst war ich recht skeptisch, da der Schreibstil mit dem typischen Jungendslang sehr merkwürdig zu lesen war. Dennoch zeigt dieses Buch den realistischen Alltag in Neuköln mit all seinen Höhen und Tiefen, und so wurde ich zum Ende positiv überrascht.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
32 Bewertungen
Übersicht
14
8
6
3
1

Eine absolute Empfehlung
von einer Kundin/einem Kunden aus Aachen am 21.10.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein tolles Buch, welches ich innerhalb 2 Tage verschlungen habe. Ich brauchte einige Seiten, um mich an den Schreibstil und den Dialekt zu gewöhnen. Zu dem typischen Felix berlinerisch kommt ein richtiger Asi-Slang hinzu. Hat man seine Kopfstimmen an die Redeweisen gewöhnt, macht es auch als Nicht-Berlinerin, die einen gepflegt... Ein tolles Buch, welches ich innerhalb 2 Tage verschlungen habe. Ich brauchte einige Seiten, um mich an den Schreibstil und den Dialekt zu gewöhnen. Zu dem typischen Felix berlinerisch kommt ein richtiger Asi-Slang hinzu. Hat man seine Kopfstimmen an die Redeweisen gewöhnt, macht es auch als Nicht-Berlinerin, die einen gepflegteren Umgangston führt, eine große Freude das Buch zu lesen. Mal etwas anderes und anders als ich erwartet hätte! Dicker Daumen nach oben.

Einfach nur Hammer
von einer Kundin/einem Kunden aus Brügg BE am 15.07.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Es ist modern, spannend und hat ein unerwartetes Ende. Felix Lobrecht hat sein Können unter Beweis gestellt und ein trauriges, humorvolles und facettenreiches Buch erschaffen. Kann ich nur empfehlen!

Spannende Milieustudie mit miesen Ende.
von Roman Held am 23.06.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Eine authentische Milieustudie, die den "Humor" des Autors erkennen lässt. An den anfänglich derben Tonfall der Kids gewöhnt man sich schnell, ist es doch im Gegensatz zu anderen Jugendromenen echte und glaubhafte Jugendsprache. Um Schullektüre zu sein, etwas zu derb und moralisch zu glorifizieren, da der Plot keine moralische ... Eine authentische Milieustudie, die den "Humor" des Autors erkennen lässt. An den anfänglich derben Tonfall der Kids gewöhnt man sich schnell, ist es doch im Gegensatz zu anderen Jugendromenen echte und glaubhafte Jugendsprache. Um Schullektüre zu sein, etwas zu derb und moralisch zu glorifizieren, da der Plot keine moralische Instanz enthält, die das Kleinkriminelle-Verhalten der Halbstarken gesellschaftlich verortet. Bis auf den rassistischen Vertrauenslehrer und das dilettante Ende sehr unterhaltsam und lesenswert. Aus dem Sujet hätte der Autor mit gutem Lektorat einen "echten Bestseller" machen können, dann müsste er auch nicht ständig selbst darauf hinweisen.