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Die Villa am Meer

Roman

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Taschenbuch
Rostock-Warnemünde 1897: Katharinas Hochzeit mit dem verwitweten, wesentlich älteren Manufakturbesitzer und Korbmacher Olaf Borchers steht unter einem schlechten Stern: Nicht nur, dass ihr Herz einem anderen gehört, Borchers halbwüchsiger Sohn ist nicht einverstanden mit der neuen Frau seines Vaters und torpediert die Ehe von Anfang an. Dennoch tut Katharina ihr Bestes, um mit ihrem Mann glücklich zu werden. Doch das ändert sich an dem Tag, an dem sie Pläne für ein eigenes Geschäft macht – einen Strandkorbverleih an der Ostsee ...

Rezension
"500 Seiten pralles Frauenleben" Grazia
Portrait
Jary, Micaela
Micaela Jary stammt aus Hamburg und wuchs im Tessin auf. Sie arbeitete lange als Journalistin, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete. Nach einem langjährigen Aufenthalt in Paris lebt sie heute mit Mann und Hund in Berlin und München. Zum Schreiben begibt sie sich aber auch in ein kleines Landhaus nahe Rostock.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 512
Erscheinungsdatum 20.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-48595-6
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 18,8/12,4/3,5 cm
Gewicht 440 g
Verkaufsrang 15595
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Ostseeflair zur Kaiserzeit

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Sie mögen historische Romane und haben eventuell sogar während ihres Sommerurlaubs an der Ostseeküste erholsame Stunden im Strandkorb verbracht? Dann sollten Sie sich unbedingt durch diesen wunderbaren Roman an die Küste Warnemündes und in das vergangene Jahrhundert versetzen lassen. Er wird Ihr Herz kurzerhand erobern! In der Sache geht es um Katharina, die die in der Werkstatt ihres Mannes hergestellten Strandkörbe am Strand vermieten möchte. Diesem missfällt ihre Idee. Unterstützung bekommt sie hingegen von ihrem ehemaligen Geliebten Joachim. Sehr zum Verdruss der eifersüchtigen Greta, Joachims Ehefrau. Wird Katharina es schaffen, sich den gesellschaftlichen Normen und den Vorstellungen ihres Mannes zu widersetzen? Haben wir gar ihr die erste Strandkorb-Vermietung zu verdanken? Eine gefühlvoll erzählte Familien-Saga zur Kaiserzeit, in deren Mittelpunkt zwei willensstarke emanzipierte Frauen stehen. Bildhaft beschreibt die Autorin das besondere Flair der Ostseeküste und lässt uns den Zeitgeist spüren. Das weckt Sehnsüchte und gern wäre man in der 'Villa am Meer'.

Warnemünde Anfang des 20. Jahrhunderts

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Wer gerne Romane mit einem historischen Bezug mag, der ist bei Micaela Jary genau richtig. Ich habe bisher vier Bücher von ihr gelesen und wurde noch nie enttäuscht. Ihre Bücher kann man in zwei Kategorien einteilen. 1. Ein Teil der Handlung spielt in der Gegenwart. Und dann gibt es eine Geschichte, die zurück in die Zeit des 2. Weltkriegs greift. („Das Bild der Erinnerung“ und „Wie ein fernes Lied“) 2. Familiengeschichten, die in der Kaiserzeit in Deutschland spielen. („Das Haus am Alsterufer“ und „Sterne über der Alster“) Das gerade aktuell erschienene Buch „Die Villa am Meer“ gehört in die 2. Kategorie. Dieses Mal entführt uns die Autorin nicht nach Hamburg – na gut ein kleiner Teil spielt auch dieses Mal wieder dort – sondern nach Rostock und Warnemünde. Sie erzählt die Geschichte zweier Familien, die eng miteinander verbunden sind. Da ist zum einen das Ehepaar Borchers (Olaf und Katharina) mit ihren drei Söhnen Erik, Christian und Ulrich, und zum anderen das Ehepaar Wittenburg (Joachim und Greta) mit ihrer Tochter Friederike. Olaf Borchers stellt Standkörbe her. Seine deutlich jüngere Frau Katharina würde ihm sehr gerne auch geschäftlich zur Seite stehen, doch dies lehnt ihr Ehemann ab. Nach einem folgenschweren Zwischenfall zieht Katharina aus der Villa in Rostock in eine Villa am Meer in Warnemünde, wo auch Joachim Wittenburg, Katharinas große Jugendliebe, lebt. Es ist eine Geschichte, die uns direkt mitnimmt in die Kaiserzeit in Deutschland. Die Rolle der wohlhabenden Frau ist genau festgelegt. Sie ist für den Haushalt und die Kinder zuständig, wobei sowohl der Haushalt als auch die Kinder eigentlich von Dienstboten versorgt werden. Katharina ist dies nicht genug. Sie würde ihrem Mann gerne aktiv im Geschäft helfen. Und sie hat auch eine ganz klare Vorstellung davon, wie sie das machen könnte. Sie würde sehr gerne einen Strandkorbverleih eröffnen. Die Situation für die Familie Wittenburg sieht etwas anders aus. Nachdem Joachim berufliches Pech hatte, haben die Eheleute Schwierigkeiten wieder Fuß zu fassen. Doch dies gelingt, aber die Konsequenzen, die sich daraus ergeben, belasten die Ehe schwer. Ich bin beeindruckt, wie gut Micaela Jary diese Zeit beschrieben hat. Diese Bigotterie, die sich darin zeigt, was ein Mann darf, einer Frau aber nicht zugebilligt wird. Wie sieht die Kindererziehung aus? Was hat die Menschen damals bewegt? Und wie haben sich die Seebäder entwickelt? Herausgekommen ist eine ausgesprochen spannende und unterhaltsam zu lesende Familiengeschichte, die unbedingt nach einer Fortsetzung schreit, denn wie geht die Geschichte nach dem 1. Weltkrieg weiter. Es gibt viele interessante Charaktere, die bis in die Nebenrollen gut besetzt sind. Mir hat es besonders Katharinas Freundin Hermine Martius angetan, einer Ärztin aus Berlin, die sich für eine Karriere entschieden hat, aber dafür auf eine Ehe verzichten musste. Von dieser Frau würde ich sehr gerne noch viel mehr lesen. Ich hatte ja eigentlich auf den 3. Teil der Familiengeschichte um die Reedereifamilie Dornhain gehofft. Aber ich wurde von dieser Geschichte nicht enttäuscht. Es ist eine Geschichte, die mich direkt in die Kaiserzeit hat eintauchen lassen. Ich wäre gerne in die Sommerfrische nach Warnemünde gefahren und hätte mir bei Katharina einen Strandkorb gemietet. Dann hätte ich die Verwicklungen der beiden Familien Borchers und Wittenburg direkt live erleben können. Ich freue mich immer, wenn wieder ein neues Buch von Micaela Jary angekündigt wird. Ihre Bücher verknüpfen einfach auf wunderbare Weise deutsche Geschichte mit einer spannenden Familiengeschichte, in die man großartig eintauchen kann. Man ist dann einfach in einer ganz anderen Welt.

Kundenbewertungen

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Eine tolle und spannende Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Celle am 27.01.2019

Ich bin eigentlich kein großer Fan von historischen Romanen. Allerdings hat mich bei diesem Buch der Klappentext neugierig gemacht und ich wurde nicht enttäuscht. Das Cover finde ich sehr passend und gibt den Inhalt der Geschichte auch sehr gut wieder. Der Schreibstil hat mir von der ersten Seite an gefallen und mich gefan... Ich bin eigentlich kein großer Fan von historischen Romanen. Allerdings hat mich bei diesem Buch der Klappentext neugierig gemacht und ich wurde nicht enttäuscht. Das Cover finde ich sehr passend und gibt den Inhalt der Geschichte auch sehr gut wieder. Der Schreibstil hat mir von der ersten Seite an gefallen und mich gefangen genommen. Die Charaktere waren sehr gut beschrieben, dass ich als Leser die Gefühle, die die Autorin rüber bringen wollte, genau nachvollziehen konnte. Es ist eine tragische Geschichte in der es um eine Heirat mit einem viel älteren Mann geht. Katharina ist in der Ehe nicht wirklich glücklich, da ihr Mann gerne eine Frau hätte, die nur im Haus tätig ist und sich um die Kinder kümmert. Dies möchte Katharina allerdings nicht. Sie möchte einen Strandkorbverleih aufbauen und so ihrem Mann auch finanziell nicht zur Last fallen. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Katharinas Entscheidungen und Erlebnisse haben mich mit ihr mitfiebern lassen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Auch das Einspielen des ersten Weltkriegs und wie es die Bewohner des Ortes trifft fand ich sehr passend und nicht übertrieben. Ich kann das Buch uneingeschränkt empfehlen und vergebe absolut verdiente 5 Sterne für diese tolle Geschichte von einer starken Frau.

Der Strankorbverleih
von Eliza am 09.07.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Auch mit ihrem neusten Romanen wird Micaela Jary die Herzen ihrer Fans erobern, denn sie liefert wieder beste Unterhaltung im Genre der Familiensagas. Wer dazu noch das Meer, im speziellen die Ostsee mag, wird diesen Ausflug in vergangene Zeiten lieben. Das Cover verspricht schon sehr viel Stil und Flair und genau dies liefert ... Auch mit ihrem neusten Romanen wird Micaela Jary die Herzen ihrer Fans erobern, denn sie liefert wieder beste Unterhaltung im Genre der Familiensagas. Wer dazu noch das Meer, im speziellen die Ostsee mag, wird diesen Ausflug in vergangene Zeiten lieben. Das Cover verspricht schon sehr viel Stil und Flair und genau dies liefert der Roman, eine Familiengeschichte die alle Facetten des aufstrebenden Bürgertums an der Ostsee zu Beginn des 20. Jahrhunderts abbildet. Der Klappentext gibt eine gute Zusammenfassung dessen, was zu Beginn des Romans geschieht, dennoch geht es in diesem Roman um viel mehr; es geht um den strategischen Nutzen der Ostseeinseln während des 1. Weltkrieges, um die Tradition der Strandkörbe an der Ostsee und es geht um die verschiedenen Rollenbilder innerhalb der Familie, die sich gerade zu Beginn des Jahrhunderts ändern. Die Geschichte zweier Familien und zweier Liebender, die aber ihren Weg nicht zu einander finden, weil Traum und Wirklichkeit sich scheinbar erst einmal nicht vereinbaren lassen. Ehen die aus Kalkül und gesellschaftlichem Ansehen geschlossen werden, zeichnen ein Bild der damaligen Gesellschaft. Tradition und neue Ideen treffen immer mehr aufeinander und wenn jeweils nur ein Ehepartner einer Partei angehört, ist eine Entfremdung vorprogrammiert. Die Gesellschaft befindet sich im Aufbruch, dies werden die nächsten Jahre unwillkürlich zeigen. Der Roman ist chronologisch aufgebaut und in drei Teile untergliedert, Datumangaben zu Beginn der Kapitel erleichtern dem Leser die Einordnung des Geschehens in den Kontext. Der Schreibstil von Micaela Jary ist wieder sehr angenehm zu lesen, sehr bildhaft beschreibt die Autorin die Landschaft und schafft so ein ganz besonderes Flair. Die Figuren sind sehr gut und vielschichtig gezeichnet, besonders die Protagonisten: Katharina und Olaf, sowie Joachim/Jochen und Greta sind hervorragend ausgearbeitet, sodass man von diesen Figuren eine realen Eindruck gewinnt. Mir hat dieser Roman wieder sehr gut gefallen und ich habe den Ausflug an die Ostsee sehr genossen. Die Autorin erklärt im Nachwort noch einige nützliche Dinge und rundet somit den positiven Gesamteindruck ab. Ein toller Sommerroman, den man nicht nur im Strandkorb lesen kann, sondern auch auf der Liege, dem Gartenstuhl oder der Couch. Ein klein wenig Meer-Flair ist garantiert und beste Unterhaltung sowieso. Ein Sommer-Muss für alle Fans des Genres „Familiensaga“. Kauf- und Leseempfehlung für alle! So kann ich nur viel Spaß mit Katharina und ihrem Strandkorbverleih wünschen!

Eine Familiensaga mit historischem Hintergrund
von Miss Norge am 06.07.2017

Ein dicker Wälzer, mit 512 Seiten, die sich aber haben in Windeseile durchlesen lassen, weil der Schreibstil wirklich hervorragend zu lesen ist. Mit *Die Villa am Meer* hat die Autorin Micaela Jary eine wundervolle und intensive Familiensaga geschrieben, vor dem historischen Hintergrund von Rostock und Warnemünde. Ich glaube, p... Ein dicker Wälzer, mit 512 Seiten, die sich aber haben in Windeseile durchlesen lassen, weil der Schreibstil wirklich hervorragend zu lesen ist. Mit *Die Villa am Meer* hat die Autorin Micaela Jary eine wundervolle und intensive Familiensaga geschrieben, vor dem historischen Hintergrund von Rostock und Warnemünde. Ich glaube, passendere Orte hätte man für diese Geschichte nicht finden können, es fügt sich alles zu 100% zusammen und hätte auch nicht anders sein dürfen. Ein Roman, welcher mich von der ersten bis zur letzten Seite sehr gut unterhalten hat. Mit Katharina und Greta begleitet man zwei Frauen, die sich zu Anfang mit ihrem Leben arrangiert haben. Beide haben Männer geheiratet, die sie nicht aus vollem Herzen lieben, die ihnen aber beide ein unbeschwertes Leben ermöglichen. Bis beide Frauen merken, das kann doch nicht alles sein, was uns das Leben zu bieten hat. Katharina bekommt ihr neues Leben besser in den Griff, als Greta. Diese kann einem schon fast leid tun, als sie sich unsterblich in einen Schauspieler verliebt, der ihr zwar Briefe schreibt, aber dann bekommt sie die Augen geöffnet auf unangenehme Weise. Ich fühlte mich beim Lesen immer mehr zu Katharina hingezogen, denn bei Greta fühlte ich fast mehr Schadenfreude, wenn ihr etwas nicht gelang. Einziger Kritikpunkt ist, das ich schon vor der Hälfte des Buches ahnte, wie es enden wird und genauso kam es auch. Das war leider etwas zu vorhersehbar, dies hat mich aber nicht davon abgehalten völligst in die Geschichte abzutauchen. Neben historischen Fakten erfährt man sehr viel über die Stellung der Frau zur damaligen Zeit, die wirklich nicht einfach war. Neben den Hauptprotagonisten sind auch die Nebenpersonen sehr deutlich und gut ausgearbeitet, allen voran Nora Wedding. Sehr interessant war auch die Geschichte zur Entstehung der Strandkörbe, die werde ich bei meinem nächsten Urlaub an der Küste nun mit anderen Augen sehen und mich immer daran erinnern. Fazit *Die Villa am Meer* von Micaela Jary hat mich sehr gut unterhalten. Man erlebt Warnemünde im Kaiserreich und die Zeiten der 1920er Jahre vor der prächtigen Ostsee-Kulisse, so das ich beim Lesen oftmals den Wind auf der Haut spürte und den Duft der Ostsee in der Nase hatte.