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Die Oleanderfrauen

Roman


Was, wenn die Liebe alle Schranken durchbricht?

Hamburg 1936. Die junge Sophie Terhoven, Tochter eines einflussreichen Kaffeebarons, genießt ihr komfortables Leben. Hannes Kröger, der Sohn der Köchin, ist ihr von Kindheit an Freund und Vertrauter. Irgendwann verändern sich ihre Gefühle füreinander, und plötzlich wird ihnen klar, dass sie sich ineinander verliebt haben. Doch Reich und Arm gehören nicht zusammen, und ein dunkles Geheimnis ihrer Eltern, von dem sie bisher nichts wussten, scheint ihre Liebe unmöglich zu machen.

Rezension
"Der Duft von Kaffee, die Brise in Hamburgs Speicherstadt, prächtige Villen und schillernde Charaktere - eine brillante Familiengeschichte. Einfach lesenswert!" ReiseTravel.eu
Portrait
Simon, Teresa
Teresa Simon ist das Pseudonym einer bekannten deutschen Autorin. Sie reist gerne (auch in die Vergangenheit), ist neugierig auf ungewöhnliche Schicksale, hat ein Faible für Katzen, bewundert alles, was grünt und blüht, und lässt sich immer wieder von stimmungsvollen historischen Schauplätzen inspirieren.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 544
Erscheinungsdatum 09.01.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-42115-8
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 18,8/11,8/4,3 cm
Gewicht 442 g
Verkaufsrang 15181
Buch (Klappenbroschur)
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Buchhändler-Empfehlungen

Eva Bahlmann, Thalia-Buchhandlung Bremen

Der perfekte Roman für alle, die Geschichten aus dem zweiten Weltkrieg mögen. Über Tagebucheinträge wunderbar verknüpft mit der Gegenwart in Hamburg! Sehr schön und romantisch!

Wirklich schön

Bianca Hahn, Thalia-Buchhandlung Bremerhaven

Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen , zur Zeit des Nationalsozialismus und im heutigen Hamburg. Eine fesselnde Familiengeschichte, interessant fand ich auch die Geschichte des Kaffeehandels!

Kundenbewertungen

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Vielseitiger, spannender Generationenroman
von Circlestones Books Blog am 07.04.2019

„Auf der linken Seite des Medaillons steckte das vergilbte Schwarzweißfoto eines jungen Mannes, der verschmitzt in die Kamera lächelte, auf der rechten Seite eine getrocknete zartrosa Blüte.“ (Zitat Seite 49) Inhalt: Jule Weisbach hat Geschichte und Germanistik studiert, das Studium jedoch nicht beendet. Stattdessen hat sie ... „Auf der linken Seite des Medaillons steckte das vergilbte Schwarzweißfoto eines jungen Mannes, der verschmitzt in die Kamera lächelte, auf der rechten Seite eine getrocknete zartrosa Blüte.“ (Zitat Seite 49) Inhalt: Jule Weisbach hat Geschichte und Germanistik studiert, das Studium jedoch nicht beendet. Stattdessen hat sie ihr Café Strandperlchen eröffnet, das sie inzwischen mit viel Liebe zu hervorragenden Kaffeequalitäten und dem Fachwissen einer Barista führt. Zusätzlich recherchiert sie als Auftragsarbeit Familiengeschichten und schreibt diese auch nieder. Auch Johanna Martens, 73 Jahre alt, hat dieses gemütliche Café entdeckt und als sie auf dem Dachboden ihrer verstorbenen Mutter einen kleinen Koffer mit einem Tagebuch findet, welches eine Sophie Terhoven ab 1936 geführt hat, ersucht sie Jule um Unterstützung. Beide Frauen sind von Sophies Tagebuch tief beeindruckt und beginnen mit Nachforschungen. Thema und Genre: Dieser Generationenroman hat das Leben in Hamburg zur Zeit des zweiten Weltkrieges zum Thema. Gesellschaftliche Normen, Familie und Freundschaft spielen eine wichtige Rolle. Charaktere: Im Mittelpunkt dieses Romans stehen zwei Frauen, die ihre Entscheidungen selbst treffen und dazu stehen. Die junge Sophie, Tochter aus einer begüterten Kaffeedynastie, verliebt sich 1936 in ihren Kindheitsfreund, den Sohn der Köchin und kämpft um ihre Liebe. Jule droht eine gewaltige Mieterhöhung für ihr „Strandperlchen“, dazu kommen ihre Selbstzweifel, geschürt durch ihre kritische Mutter. Doch Aufgeben kommt für Jule nicht in Frage. Mit Johanna versteht sie sich trotz des Altersunterschiedes sofort, nicht nur wegen der gemeinsamen Recherchen im Zusammenhang mit dem Tagebuch. Handlung und Schreibstil: Der Roman spielt in Hamburg und die Ereignisse finden auf zwei unterschiedlichen Zeitebenen statt. Sophies Geschichte beginnt im Jahr 1936 und ist in Form von Tagebucheinträgen teilweise ich der „Ich-Form“ geschrieben, doch werden die ergänzenden Ereignisse in der 3. Person erzählt, sodass der Leser auch Hintergründe erfährt, die Sophie im Moment ihrer Tagebuchaufzeichnungen noch nicht wissen konnte. Der zweite Handlungsstrang spielt in der Gegenwart, Hamburg 2016, und hier stehen Jule und Johanna im Mittelpunkt. Die Sprache erzählt fließend, interessante Schilderungen ergänzen die gekonnt geknüpfte Handlungsstruktur. Fazit: Sein sehr gut recherchierter Roman, der das Leben in Hamburg in den Kriegsjahren lebendig werden lässt. Es macht Spaß, beim Lesen zu erleben, wie sich die beiden Handlungsstränge durch überraschende Wendungen annähern. Spannende Unterhaltungslektüre auf hohem Niveau.

Berührend, erschütternd und aufrüttelnd
von Dagmar am 03.04.2019

Jule Weisbach ist die Besitzerin des kleinen Cafés „Strandperle“ in Hamburg Ottensen, das sie mit Hingabe führt. Da sie davon kaum leben kann, recherchiert sie Familiengeschichten anderer Leute und schreibt sie nieder. Zufällig lernt sie Johanna Martens kennen und die beiden Frauen sind sich sofort sympathisch. Johanna hat gerad... Jule Weisbach ist die Besitzerin des kleinen Cafés „Strandperle“ in Hamburg Ottensen, das sie mit Hingabe führt. Da sie davon kaum leben kann, recherchiert sie Familiengeschichten anderer Leute und schreibt sie nieder. Zufällig lernt sie Johanna Martens kennen und die beiden Frauen sind sich sofort sympathisch. Johanna hat gerade auf dem Dachboden ihrer verstorbenen Mutter das Tagebuch einer Sophie Terhoven gefunden. Die Tagebucheinträge gehen von 1936 bis 1943. Teresa Simon beschreibt die Nazi-Zeit aus der Sicht von Sophie, Sprössling einer reichen Hamburger Kaffeedynastie. Sophie und Hannes, der Sohn der Köchin, verlieben sich ineinander, was zur damaligen Zeit ein Ding der Unmöglichkeit war. Diese Liebe leidet nicht nur unter den strengen Moralvorstellungen, die damals herrschten, sondern auch unter den immer schwerer zu ertragenden Vorkriegs- bzw. Kriegszeiten. Malte, ein hochintelligenter junger Mann und guter Freund von Sophie wird als Schwuler schwer diskriminiert, die Juden werden verfolgt und der feinfühlige Hannes wird als Soldat eingezogen. Kaffeeeinfuhren werden stark eingeschränkt und belasten die Familie. Die Bevölkerung und somit auch Sophie und ihre uneheliche Tochter müssen hungern. Dieser Teil des Buches ist ein bedeutsames historisches Zeitzeugnis und der fiktive Teil der Geschichte zeigt unter anderem die Verlogenheit der damaligen Ansichten. Im Gegenwartsteil hat die Protagonistin Jule auch mit einigen Problemen zu kämpfen. So macht ihr vor allem eine Pachterhöhung schwer zu schaffen. Aber ihre Freunde und Familie stehen hinter ihr und auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Die Schreibweise der Autorin ist flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Für mich war das Buch ein richtiger Page-Turner, die Umsetzung der Geschichte und die Verknüpfung der zwei Zeitebenen ist wunderbar gelungen. Der Gegenwartsteil kommt mir persönlich hin und wieder ein wenig schmalzig vor, was sich aber nicht unbedingt negativ auf die Handlung auswirkt. Im Anhang findet sich ein kleiner Rezeptteil der Kuchen und Kaffee-Getränke, die auch im Buch vorkommen. Außerdem gibt es ein historisches Nachwort über die Geschichte des Kaffees, die Behandlung von Homosexuellen im Zweiten Weltkrieg und den Feuersturm über Hamburg. Das historisch anmutende Cover mit seinen Oleanderblüten passt gut zum Buch. Dies war bereits mein drittes Buch von Teresa Simon und es hat wieder einmal meinen Geschmack getroffen. Ich freue mich auf weitere gute Geschichten dieser Autorin.

Familienroman
von einer Kundin/einem Kunden am 14.09.2018

Die Oleanderfrauen von Teresa Simon ist ein Roman der in zwei Zeiten spielt. Alles beginnt mit Jule, Jule ohne Plan. Jule hat ein Cafe in Hamburg und fasst nebenbei alte Familiengeschichten zusammen. In einer dieser alten Geschichten geht es um Sophie. Sophie ist die Tochter eines wohlhabenden Kaffeebaronen. Noch bevor der zwei... Die Oleanderfrauen von Teresa Simon ist ein Roman der in zwei Zeiten spielt. Alles beginnt mit Jule, Jule ohne Plan. Jule hat ein Cafe in Hamburg und fasst nebenbei alte Familiengeschichten zusammen. In einer dieser alten Geschichten geht es um Sophie. Sophie ist die Tochter eines wohlhabenden Kaffeebaronen. Noch bevor der zweite Weltkrieg ausbricht, verliebt Sophie sich in Hannes. Doch Hannes ist der Sohn der Köchin. Da kommt Sophies bester Freund Malte ins Spiel. Malte verschafft Sophie Alibis damit sie sich mit Hannes treffen kann. Doch damit verwickelte Malte sich in eine brisante Geschichte.