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Prinzessin Insomnia

Roman

Zamonien 8

(32)
Eine traumhafte Liebesgeschichte und eine Reise durch das menschliche Gehirn als rasantes zamonisches Abenteuer Prinzessin Dylia, die sich selbst "Prinzessin Insomnia" nennt, ist die schlafloseste Prinzessin von ganz Zamonien. Eines Nachts erhält sie Besuch von einem alptraumfarbenen Nachtmahr. Havarius Opal, wie sich der ebenso beängstigende wie sympathische Gnom vorstellt, kündigt an, die Prinzessin in den Wahnsinn treiben zu wollen. Vorher nimmt er die Prinzessin aber noch mit auf eine abenteuerliche Reise durch die Welt des Denkens und Träumens, die für beide immer neue und überraschende Wendungen bereit hält, bis sie schließlich zum dunklen Herz der Nacht gelangen. Walter Moers erzählt dieses Märchen aus der zamonischen Spätromantik voller skurriler Charaktere mit der ihm eigenen Komik: spannend und anrührend zugleich.
Portrait
Walter Moers ist der Schöpfer vieler erfolgreicher Welten und Charaktere. Von ihm stammen unter anderem die Comicwelten um "Das kleine Arschloch" und dem "Alten Sack", "Adolf, die Nazisau" und die Figur des Käpt`n Blaubär. Seit fast 20 Jahren schreibt er fantastische Romane, die auf dem Kontinent Zamonien spielen. Dazu gehören unter anderem die internationalen Bestseller "Die 13 ¿ Leben des Käpt`n Blaubär", "Die Stadt der Träumenden Bücher" und zuletzt "Das Labyrinth der Träumenden Bücher". "Prinzessin Insomnia" ist der siebte Zamonienroman.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 344
Erscheinungsdatum 30.08.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8135-0785-0
Verlag Knaus
Maße (L/B/H) 25/18,3/3,5 cm
Gewicht 790 g
Illustrator Lydia Rode
Verkaufsrang 55.543
Buch (gebundene Ausgabe)
24,99
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    24,99
  • Band 8

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    Prinzessin Insomnia
    von Walter Moers
    (32)
    Buch
    24,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Die Geister in deinem Kopf“

N. Zieger, Thalia-Buchhandlung Halle

Dylia kann nicht schlafen. Und das nicht nur eine Nacht. Sondern wochenlang.
Sie geistert im Schloss herum und entdeckt viele interessante Dinge, die sie so niemals zu sehen bekommen hätte.
Inklusive des Nachtmahrs Havarius Opal, der eines nachts auf ihr sitzt und sie zu einer langen Reise in ihr eigenes Gehirn mitnimmt.
Es ist kein typischer Zamonien Roman, auf den sich sicher alle nach der langen Abstinenz gefreut haben. Das hat auch mich ein wenig enttäuscht. Aber das Thema ist wirklich interessant und der Schreibstil ist wieder der alte Walter Moers. Gut zu lesen und spannend.
Da warten man hungrig auf mehr.
Dylia kann nicht schlafen. Und das nicht nur eine Nacht. Sondern wochenlang.
Sie geistert im Schloss herum und entdeckt viele interessante Dinge, die sie so niemals zu sehen bekommen hätte.
Inklusive des Nachtmahrs Havarius Opal, der eines nachts auf ihr sitzt und sie zu einer langen Reise in ihr eigenes Gehirn mitnimmt.
Es ist kein typischer Zamonien Roman, auf den sich sicher alle nach der langen Abstinenz gefreut haben. Das hat auch mich ein wenig enttäuscht. Aber das Thema ist wirklich interessant und der Schreibstil ist wieder der alte Walter Moers. Gut zu lesen und spannend.
Da warten man hungrig auf mehr.

„Welche Farbe hat Ihr Alptraum?“

Alina Tiedemann, Thalia-Buchhandlung Wolfsburg

Prinzessin Dylia hat wirklich schon alles versucht, doch einschlafen kann sie trotzdem nicht. Eines Nachts erscheint ihr ein furchterregender Nachtmahr, welcher vorhat, sie in den Wahnsinn zu treiben. Doch vorher begleitet er sie noch auf eine wundersame Reise durch ihr eigenes Gehirn...
Ein wundervoller, märchenhafter Roman mit tollen Illustrationen, welche mich immer wieder zu Staunen gebracht haben. Äußert witzig und wortgewandt.
Prinzessin Dylia hat wirklich schon alles versucht, doch einschlafen kann sie trotzdem nicht. Eines Nachts erscheint ihr ein furchterregender Nachtmahr, welcher vorhat, sie in den Wahnsinn zu treiben. Doch vorher begleitet er sie noch auf eine wundersame Reise durch ihr eigenes Gehirn...
Ein wundervoller, märchenhafter Roman mit tollen Illustrationen, welche mich immer wieder zu Staunen gebracht haben. Äußert witzig und wortgewandt.

Philip Szykulla, Thalia-Buchhandlung Lünen

Einfach grandios! Ich konnte partout nicht aufhören zu lesen und war selbst schlaflos vor Entzückung! Einmalige, wundervolle Sprache mit einer unvorstellbaren Liebe zum Detail. Einfach grandios! Ich konnte partout nicht aufhören zu lesen und war selbst schlaflos vor Entzückung! Einmalige, wundervolle Sprache mit einer unvorstellbaren Liebe zum Detail.

Helene Goose, Thalia-Buchhandlung Landau

Walter Moers neuer Roman. Einfach super!!! Walter Moers neuer Roman. Einfach super!!!

„Traumhaftes Buch!“

Melanie Tappehorn, Thalia-Buchhandlung Vechta

Wer Lust auf etwas völlig anderes hat, sollte unbedingt Walter Moers ausprobieren! Man wird in eine völlig andere Welt entführt, die zusätzlich durch wunderschöne Illustrationen unterstützt wird. Diese stammen von Lydia Rohde, die die Vorlage und Inspiration für Prinzessin Dylia ist. Besonders das Nachwort hat mich berührt, in dem die Entstehung des Werks erläutert wird. Wer Lust auf etwas völlig anderes hat, sollte unbedingt Walter Moers ausprobieren! Man wird in eine völlig andere Welt entführt, die zusätzlich durch wunderschöne Illustrationen unterstützt wird. Diese stammen von Lydia Rohde, die die Vorlage und Inspiration für Prinzessin Dylia ist. Besonders das Nachwort hat mich berührt, in dem die Entstehung des Werks erläutert wird.

„Viele schöne Worte“

Julie Schweimanns, Thalia-Buchhandlung Velbert

Walter Moers überzeugt mit seiner Wortgewandtheit und seinen Wortspielen, die einen zum Schmunzeln anregen. Auch die Illustrationen und die allgemeine Aufmachung des Buches sind einfach nur zauberhaft. Da ist es auch gar nicht so schlimm, dass man ab und zu mal etwas genauer nach dem roten Faden der Geschichte suchen muss. Walter Moers überzeugt mit seiner Wortgewandtheit und seinen Wortspielen, die einen zum Schmunzeln anregen. Auch die Illustrationen und die allgemeine Aufmachung des Buches sind einfach nur zauberhaft. Da ist es auch gar nicht so schlimm, dass man ab und zu mal etwas genauer nach dem roten Faden der Geschichte suchen muss.

„Ein sprachverliebtes Märchen für Erwachsene “

Lisa Kohl, Thalia-Buchhandlung Hagen

Der neue Zamonienroman von Walter Moers sticht durch unterschiedliche Besonderheiten aus der Reihe hervor. Der gravierendste Einschnitt ist wohl der, dass die Zeichnungen diesmal nicht von ihm selbst stammen sondern von einer jungen Frau. Diese Frau, Lydia Rohde, ist auch die Inspiration für die Hauptfigur Prinzessin Dylia, die an krankhafter Schlaflosigkeit leidet, nachts durch das Schloss ihrer Eltern wandelt und dort Dinge sieht, hört und denkt, die einem tagsüber verborgen bleiben. Sie trifft auch auf einen Nachtmahren, dessen erklärtes Ziel es ist, sie in den Wahnsinn zu treiben.

Moers wird grundsätzlich ambivalent wahrgenommen, die einen lieben seinen Sprachwitz, verehren seine Fantasie und seinen Humor, die anderen finden ihn albern, ausschweifend und verwirrend.
Ich muss sagen, ich gehöre eindeutig zur ersten Kategorie und allemal sind Moers' Romane etwas ganz außergewöhnliches!
Der neue Zamonienroman von Walter Moers sticht durch unterschiedliche Besonderheiten aus der Reihe hervor. Der gravierendste Einschnitt ist wohl der, dass die Zeichnungen diesmal nicht von ihm selbst stammen sondern von einer jungen Frau. Diese Frau, Lydia Rohde, ist auch die Inspiration für die Hauptfigur Prinzessin Dylia, die an krankhafter Schlaflosigkeit leidet, nachts durch das Schloss ihrer Eltern wandelt und dort Dinge sieht, hört und denkt, die einem tagsüber verborgen bleiben. Sie trifft auch auf einen Nachtmahren, dessen erklärtes Ziel es ist, sie in den Wahnsinn zu treiben.

Moers wird grundsätzlich ambivalent wahrgenommen, die einen lieben seinen Sprachwitz, verehren seine Fantasie und seinen Humor, die anderen finden ihn albern, ausschweifend und verwirrend.
Ich muss sagen, ich gehöre eindeutig zur ersten Kategorie und allemal sind Moers' Romane etwas ganz außergewöhnliches!

„Witzig und spannend“

Meike Hüneke, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Eines Nachts wird Prinzessin Dylia vom alptraumhaften Nachtmahr besucht. Dieser versucht sie durch eine Reise in ihr eigenes Hirn in den Wahnsinn zu treiben.Eine überaus lustige und ansprechend gestaltete Reise durch die Welt der Träume und des Denkens. Wieder einmal ein sehr gelungenes Werk von Walter Moers.

Eines Nachts wird Prinzessin Dylia vom alptraumhaften Nachtmahr besucht. Dieser versucht sie durch eine Reise in ihr eigenes Hirn in den Wahnsinn zu treiben.Eine überaus lustige und ansprechend gestaltete Reise durch die Welt der Träume und des Denkens. Wieder einmal ein sehr gelungenes Werk von Walter Moers.

„Faszinierend“

Christine Pajak, Thalia-Buchhandlung Lutherstadt Wittenberg

Endlich ist ein neuer Moers da und das lange Warten hat sich gelohnt.
Diesmal nimmt uns Walter Moers mit in den Kopf einer zamonischen Prinzessin und lässt uns träumen, wundern und dem Nachtmahr verfallen.
Wie immer wortgewandt, voller neuer Wortschöpfungen, Anspielungen, Anagramme und wunderschöner Illustrationen, die das erste Mal nicht aus des Meisters Hand stammen,aber trotzdem wunderbar in den Text
einfließen.
Ein sehr persönliches, rundum gelungenes Buch.
Endlich ist ein neuer Moers da und das lange Warten hat sich gelohnt.
Diesmal nimmt uns Walter Moers mit in den Kopf einer zamonischen Prinzessin und lässt uns träumen, wundern und dem Nachtmahr verfallen.
Wie immer wortgewandt, voller neuer Wortschöpfungen, Anspielungen, Anagramme und wunderschöner Illustrationen, die das erste Mal nicht aus des Meisters Hand stammen,aber trotzdem wunderbar in den Text
einfließen.
Ein sehr persönliches, rundum gelungenes Buch.

„Tauchen Sie ein in die kuriose Welt Zamoniens. “

Susann Kramny, Thalia-Buchhandlung Chemnitz

Begeben Sie sich auf eine wilde Abenteuerlesereise und lassen Sie sich von Walter Moers´ genialen Wortschöpfungen in den Bann ziehen. Schrullig, schräg und wunderschön - für mich eine der phantastischsten Neuerscheinungen in diesem Jahr!
Begeben Sie sich auf eine wilde Abenteuerlesereise und lassen Sie sich von Walter Moers´ genialen Wortschöpfungen in den Bann ziehen. Schrullig, schräg und wunderschön - für mich eine der phantastischsten Neuerscheinungen in diesem Jahr!

„Zami, Zamo, Zamonien!“

David Möckel, Thalia-Buchhandlung Coburg

Endlich ist Hildegunst (von Mythenmetz) zurück!
Walter Moers entführt den Leser wieder nach Zamonien und er tut es in seiner unnachahmlichen, wortschöpferischen Art!
Auch wenn die ein oder andere Stelle (z.B. eine Aufzählung von Dylias Lieblingsmondkratern) etwas zäh schein, hatte ich richtig viel Spaß!!!
Endlich ist Hildegunst (von Mythenmetz) zurück!
Walter Moers entführt den Leser wieder nach Zamonien und er tut es in seiner unnachahmlichen, wortschöpferischen Art!
Auch wenn die ein oder andere Stelle (z.B. eine Aufzählung von Dylias Lieblingsmondkratern) etwas zäh schein, hatte ich richtig viel Spaß!!!

„Ein Moers, der an alte Zeiten erinnert“

Kai Reinhard, Thalia-Buchhandlung Zweibrücken

Lange Zeit mussten seine Fans auf einen neuen Roman aus der Schreibfeder von Walter Moers warten.
Und was soll ich sagen... das Warten hat sich gelohnt.
In Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr findet Moers zu seiner alten Genialität zurück und beweist, dass er das Orm noch lange nicht verloren hat.
Eine spannende Geschichte entführt den Leser wieder in die Welt von Zamonien und lässt den diesen atemlos mit der Protagonistin mitfiebern.
Ein rundum gelungener Moers welche an alte Zeiten erinnert.
Lange Zeit mussten seine Fans auf einen neuen Roman aus der Schreibfeder von Walter Moers warten.
Und was soll ich sagen... das Warten hat sich gelohnt.
In Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr findet Moers zu seiner alten Genialität zurück und beweist, dass er das Orm noch lange nicht verloren hat.
Eine spannende Geschichte entführt den Leser wieder in die Welt von Zamonien und lässt den diesen atemlos mit der Protagonistin mitfiebern.
Ein rundum gelungener Moers welche an alte Zeiten erinnert.

„Wenn Alpträume lebendig werden“

Jennifer Ernler, Thalia-Buchhandlung Hof

Wir haben lange gewartet, aber endlich ist es soweit: Willkommen zurück in der zamonischen Spätromantik! Es erwarten Sie skurrile Charaktere, viel Witz und eine traumhaft schöne Geschichte. Walter Moers hat mich auf eine atemberaubende Reise durch seine Welt mitgenommen. Wann beginnen Sie zu träumen? Wir haben lange gewartet, aber endlich ist es soweit: Willkommen zurück in der zamonischen Spätromantik! Es erwarten Sie skurrile Charaktere, viel Witz und eine traumhaft schöne Geschichte. Walter Moers hat mich auf eine atemberaubende Reise durch seine Welt mitgenommen. Wann beginnen Sie zu träumen?

„"...und reist mitten hinein ins dunkle Herz der Nacht"“

Laura Schwartz, Thalia-Buchhandlung Landau

Es ist die erste Begegnung mit dem Nachtmahr, die Prinzessin Insomnia buchstäblich den Atem raubt. Er landet geradewegs auf ihrem Brustkorb, er, ihr schlimmster Albtraum, glitzernd im Licht des Vollmondes. Er nimmt sie mit auf eine Reise zu einen Ort, der fantastischer, magischer und atemberaubender nicht sein könnte, der die Ketten der eigenen Vorstellungskraft in die kleinsten Teilchen sprengt und der gleichzieht der größte vorstellbare (und nicht vorstellbare) Schrecken ist, der in der eigenen Realität existiert.

Nachtmahre, Zergesser, Grillos, Ideenschmetterlinge und Irrschatten - Moers ist wieder da und das auf eine Weise, die die Sprache verschlägt und die Reichweite des eigenen Vorstellungsvermögens anzweifeln lässt. In alter Manier, bekannt aus der "Stadt der träumenden Bücher", konstruiert Moers ein eigenes Universum, welches so real erscheint, dass man am Ende des Romans nicht eine Sekunde anzweifelt, dass in unser aller Gehirn eine große grüne Spinne haust, die all unsere Erinnerungen verwaltet oder dass "flimmen" ein real existierendes Wort ist, das eine Mischung aus "schwimmen" und "fliegen" beschreibt. Auch dieser Zamonienroman ist wieder eine einzige Liebeserklärung an die Literatur, das Lesen und die Welt der Wörter. Eine Liebeserklärung an Zamonien und seine Bewohner. Eine Liebeserklärung an uns, seine Leser.
Nach dem schwachen "Labyrinth der träumenden Bücher" übertrifft Moers mit diesem Roman, zum Glück(!), wieder alle Erwartungen! In Kombination mit dem sehr persönlichen und unglaublich berührenden Nachwort, das den Hintergrund der Entstehung dieses Romans näher erläutert, kann man für dieses Buch nicht genug würdigende und anerkennende Worte finden. Deswegen nur so viel: "Vom vielen Schlafen hat die Schlange ihre Füße verloren" - Moers ist wieder da!
Es ist die erste Begegnung mit dem Nachtmahr, die Prinzessin Insomnia buchstäblich den Atem raubt. Er landet geradewegs auf ihrem Brustkorb, er, ihr schlimmster Albtraum, glitzernd im Licht des Vollmondes. Er nimmt sie mit auf eine Reise zu einen Ort, der fantastischer, magischer und atemberaubender nicht sein könnte, der die Ketten der eigenen Vorstellungskraft in die kleinsten Teilchen sprengt und der gleichzieht der größte vorstellbare (und nicht vorstellbare) Schrecken ist, der in der eigenen Realität existiert.

Nachtmahre, Zergesser, Grillos, Ideenschmetterlinge und Irrschatten - Moers ist wieder da und das auf eine Weise, die die Sprache verschlägt und die Reichweite des eigenen Vorstellungsvermögens anzweifeln lässt. In alter Manier, bekannt aus der "Stadt der träumenden Bücher", konstruiert Moers ein eigenes Universum, welches so real erscheint, dass man am Ende des Romans nicht eine Sekunde anzweifelt, dass in unser aller Gehirn eine große grüne Spinne haust, die all unsere Erinnerungen verwaltet oder dass "flimmen" ein real existierendes Wort ist, das eine Mischung aus "schwimmen" und "fliegen" beschreibt. Auch dieser Zamonienroman ist wieder eine einzige Liebeserklärung an die Literatur, das Lesen und die Welt der Wörter. Eine Liebeserklärung an Zamonien und seine Bewohner. Eine Liebeserklärung an uns, seine Leser.
Nach dem schwachen "Labyrinth der träumenden Bücher" übertrifft Moers mit diesem Roman, zum Glück(!), wieder alle Erwartungen! In Kombination mit dem sehr persönlichen und unglaublich berührenden Nachwort, das den Hintergrund der Entstehung dieses Romans näher erläutert, kann man für dieses Buch nicht genug würdigende und anerkennende Worte finden. Deswegen nur so viel: "Vom vielen Schlafen hat die Schlange ihre Füße verloren" - Moers ist wieder da!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
32 Bewertungen
Übersicht
17
8
6
1
0

Wundervoll bunt und gedankenreich
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 13.07.2018

Mit Prinzessin Insomnia und der albtraumfarbene Nachtmahr hat Walter Moers eine literarische Explosion geschaffen. Gespickt mit Zungenbrechern und Stolperfallen für die Gedanken, voller sonderbarer Worte, Metaphern und Wortneuschöpfungen, wie der Zwielichtzwerge (meine persönlichen Lieblinge) ist dieser Roman eine wahre Freude für sprachneugierige Leser. Prinzessin Dylia und ihr persönlicher Albtraum, der... Mit Prinzessin Insomnia und der albtraumfarbene Nachtmahr hat Walter Moers eine literarische Explosion geschaffen. Gespickt mit Zungenbrechern und Stolperfallen für die Gedanken, voller sonderbarer Worte, Metaphern und Wortneuschöpfungen, wie der Zwielichtzwerge (meine persönlichen Lieblinge) ist dieser Roman eine wahre Freude für sprachneugierige Leser. Prinzessin Dylia und ihr persönlicher Albtraum, der Nachtmahr Havarius Opal sind die handelnden Hauptfiguren. Prinzessin Dylia leidet an Schlaflosigkeit, Insomnie, und Opal hat den Auftrag sie in den Wahnsinn zu treiben. Das geht am schnellsten, wenn sie sich nach Amygdala begeben, in ihr Gehirn. In Amygdala liegt der persönliche Wahnsinn eines jeden Menschen. Auf dem Weg dorthin erleben die Zwei so einiges. Egal was ich hierzu schreiben würde, es wäre ein Spoiler. Ich habe mich richtig auf dieses Buch gefreut, ich mag die Geschichten aus der Zamonien-Reihe. Das Besondere an diesem Band sind die Illustrationen. Sie sind durchgehend in Farbe, denn die Farben sind extrem wichtig für die Handlung. Außerdem sind sie nicht von Moers selbst, sondern von Lydia Rode. Einer jungen Illustratorin mit großem Talent, wie ich finde. Mann will diesen Roman gar nicht mehr aus der Hand legen, so fesselnd ist die Handlung. Von Anfang an. Immer wieder stellt man sich unwillkürlich die Frage: ?Sieht es in meinem Gehirn auch so aus?? Solltet ihr einmal einen Nachtmahr begegnen, macht doch einfach auch diese Reise. Natürlich mussten mit dieser außergewöhnlichen Handlung auch neue Kreaturen für die neue Umgebung her. Es ist schon erstaunlich was unser Gehirn so alles beherbergen soll. Von bürokratischen Egozetten über langsam dahingleitenden Gedankenschnecken zu den grauenvollen Zergessern, ist für jede Gehirnwindung was dabei. Ich bevorzuge die Geistgeister beziehungsweise Zwielichtzwerge, sie sind einfach nur süß und man möchte am liebsten auch welche haben. Man darf jedoch nicht davon ausgehen, dass es in einem Buch um Insomnie oder Wahnsinn geht, sondern um Kreativität und wie man sie benutzt. Auch Mut und Stehvermögen spielen hier eine ganz wichtige Rolle. Am wichtigsten sind jedoch die Gedanken selbst. Die Handlung ist voll von Monologen, die Teilweise auch unendliche Ausmaße annehmen. Aber es macht Spaß den Gedankenflüssen der Prinzessin zu folgen. Natürlich ist das hier trotz der fantastischen Umgebung ein hoch philosophischer Text. Er ist voller ?Was wäre wenn's? und schwieriger Entscheidungen. Was jedoch meiner Meinung nach das Buch so besonders macht, ist das Nachwort. Hier schildert Moers kurz wie es zu der Geschichte um die schlaflose Prinzessin gekommen ist. Wenn man das gelesen hat und dann die Handlung noch einmal Revue passieren lässt, erscheint sie plötzlich in einer ganz anderen farblichen Stimmung. Diese Geschichte hat nämlich zwei Gesichter oder Farbstimmungen, wie Dylia wohl entscheiden würde. Die eine Stimmung gehört zu Walter Moers und die zweite Farbe zu Lydia Rode.

Eine fantasievolle Reise durch den Kopf
von Anneja aus Halle am 20.06.2018

Erst dieses Jahr habe ich mein erstes Buch von Walter Moers gelesen und damit auch meinen Weg nach Zamonien gefunden. Noch immer ärgert es mich, diese Bücher nicht vorher für mich entdeckt zu haben, da sie mich in eine Welt ziehen, in der ich am liebsten hängen bleiben würde. Nachdem... Erst dieses Jahr habe ich mein erstes Buch von Walter Moers gelesen und damit auch meinen Weg nach Zamonien gefunden. Noch immer ärgert es mich, diese Bücher nicht vorher für mich entdeckt zu haben, da sie mich in eine Welt ziehen, in der ich am liebsten hängen bleiben würde. Nachdem sich meine ersten beiden Walter Moers-Bücher um Hildegunst von Mythenmetz drehten, hat man es diesmal mit einem Buch zutun, welches vom fiktiven Charakter selbst geschrieben wurde. Die unglaubliche Reise durch das menschliche Gehirn schaffte es dabei mich zu überraschen, zu unterhalten und ein wenig zu gruseln. Die Geschichte um Dylia wirkte leider etwas übertrieben, da man ihr Schlafproblem wirklich bis ins grenzenlose ausdehnte. 20 Tage ohne Schlaf? Das muss man immerhin erst einmal schaffen. Trotzdem nahm ich es hin, da ich mir immer sagte, das es halt Fantasy ist. Schlimmer wurde es dann bei der Reise durch den Kopf der Prinzessin, da Wörter wie Gehirn oder Gehirnwasser, mich einfach aus dieser Fantasiewelt warfen. Sie waren zu real und erweckten nicht gerade schöne Bilder. War man dann allerdings einmal drin, sprühte das Buch wieder seine Fantasien und Ideen in alle Richtungen und man wollte wissen, was noch so alles in Dylia´s, als auch, vielleicht, in unseren Köpfen vorging. Die Kapitelunterteilung war auch etwas besonders, da sie in lateinisch erfolgte und dabei stets farbig hervorgehoben wurde. Wenn wir schon beim Thema Farbe sind, muss ich natürlich die Illustrationen erwähnen, welche man über das Buch verteilt findet. Diese waren sehr dezent und in Pastelltönen gehalten und wirkten dadurch wirklich wie erträumt. Besonders schön war auch, das einige Wörter im Buch coloriert waren. Diese hatten dann meist eine größere Bedeutung, wie z.B. die Pfauenwörter der Prinzessin. Nachdem ich mit dem Buch durch war, hatte ich das Gefühl wirklich etwas gelernt zu haben, da man ja eigentlich ein Sachbuch gelesen hatte. Es zeigte abstrakte Vorgänge, vereinfacht und wahnsinnig fantasievoll, so das wenn ich heute eine Idee habe, sofort an die Stelle im Buch husche und daran denke, wie eine Idee im meinem Kopf entsteht. Fangen wir mit Prinzessin Dylia an, welche mir leider nur selten sympathisch war. Sie tat mir zwar wegen ihres Schlafproblems sehr leid, das sie aber deswegen den ganzen Hofstaat auf Trab hielt, fand ich dann schon recht egoistisch. Trotzdem empfand ich die Beschreibungen ihrer Sichtungen sehr unterhaltsam, da sie einfach Spaß machten und leicht vor zu stellen waren. Während der Reise durch ihren Kopf, zeigte sie sehr viel Mut und ließ sich einfach auf alles ein, weshalb ich genauso angstfrei durch das Buch ging. Havarius Opal, der Nachtmahr, war da schon eine Persönlichkeit, die ich gerne einmal treffen würde, zumal im Buch verraten wird, wie man sie wieder los wird. Es war erstaunlich wie er sein Leben verbringt und was er schon alles erlebt hat. Dabei wirkte er anfangs sehr schaurig und angsteinflößend, verliert dies aber bald, da das was er erzählt, einfach zu spannend ist. Dies war mein erstes Buch außerhalb der Lindwurmfeste und ich fand es vollkommen ok. Es war halt ein Reich in Zamonien mit einer Prinzessin. Dies allein haute mich nicht wirklich um. Allein Dylias Art und Weise sorgte dafür das sie als Prinzessin hervorstechen konnte, zumal sie Sachen tat, an die ich alleine wohl nie gekommen wäre. Oder erstellt ihr für den Tage eine Liste mit Fremdwörtern, die ihr dann auch in euren Sätzen unterbringen wollte? Ich zumindest nicht, obwohl es bestimmt eine interessante Erfahrung wäre. So wirklich packen konnten mich die Figuren jedoch nicht. Teilweise trottete ich mit ihnen durch den Kopf und konnte mich für das was gezeigt wurde, nur mäßig begeistern. Auch wenn Dylia mal nicht die perfekte Prinzessin war, hatte sie mir doch zu viele Ecken und Kanten, die es einfach nicht möglich machten, einen Weg zu ihr zu finden. Als großer Hardcover-Fan ließ dieses Buch mein Herz schneller schlagen. Denn nicht nur der Umschlag war liebevoll und sehr detailgetreu bedruckt sondern auch das Buch selbst. Dies war zwar nicht so farbenfroh, beeindruckte mich aber dadurch, das man die Schuppen auf dem Buch erfühlen konnte. Der Schriftstil ist wieder sehr fantasievoll und die unterschiedliche Farbgebung der Namen passt und wirkt nicht orientierungslos. Auch wenn mich die Geschichte nicht so packen konnte, wie ich es gerne gehabt hätte, wird sie mir in Erinnerung bleiben. Die teilweise schwierigen Charaktere machten es mir schwer, die Reise durch den Kopf zu genießen und mich ihr ganz hin zu geben.

Hildegunst von Mythenmetz lädt zum Träumen ein…
von einer Kundin/einem Kunden am 27.02.2018

Das Leben als Prinzessin könnte so schön sein, wäre Prinzessin Dylia nicht von einer besonders ausgeprägten Art von Insomnie geplagt, die sie wortwörtlich um den Schlaf bringt. Anstatt verrückt zu werden oder sich ihrer Krankheit zu ergeben, weiß die Prinzessin jedoch die gewonnene Zeit kreativ zu nutzen. Sie studiert... Das Leben als Prinzessin könnte so schön sein, wäre Prinzessin Dylia nicht von einer besonders ausgeprägten Art von Insomnie geplagt, die sie wortwörtlich um den Schlaf bringt. Anstatt verrückt zu werden oder sich ihrer Krankheit zu ergeben, weiß die Prinzessin jedoch die gewonnene Zeit kreativ zu nutzen. Sie studiert nicht nur Sprachen, sondern hat auch Spaß daran, alles schöner und extravaganter auszudrücken und sich Regenbogenerfindungen auszudenken. Und dann sind da noch ihre Pfauenwörter: Dylia sucht sich nämlich täglich dreizehn besonders exotische Wörter aus, die sie im Laufe des Tages verwenden will. Darunter Defenestration, Iktsuarpoken, Mamihlapinatapaai und Linguamundivagant, um ein paar Beispiele aus den neuesten dreizehn Exemplare herauszugreifen. Diesmal ist es schon fast Morgen, bevor sich der Prinzessin die Chance bietet, diese Wörter auch wirklich einzusetzen und zwar als ein gewisser Havarius Opal, seines Zeichens Nachtmahr, sie zu einer Reise der ganz besonderen Art überredet. Eine Reise, die ins dunkle Herz der Nacht führen soll. Eine Reise mit dem ultimativen Ziel, die Prinzessin endgültig in den Wahnsinn zu treiben. Eine Reise, in ihr eigenes Gehirn! Dort begegnen ihnen unter anderem die verschiedensten guten und bösen Gedanken sowie Ideen in Form von Geomen, Geistgeistern, Zwielichtzwergen, Ideenschmetterlinge und Grillos, aber auch Egozetten, die gefährlichen Zergesser sowie ein unerwarteter Verbündeter Dylias. Ihr Ziel ist Amygdala, wo sich das dunkle Herz der Nacht befinden soll – eine gefährliche, verrückte und abenteuerliche Reise. Wird es der Prinzessin gelingen, ihren Verstand zu behalten und den unliebsamen Reiseführer Havarius wieder loszuwerden? Und findet sie auf ihrer Reise vielleicht das Oberüberwort, nach dem sie schon so lange sucht? Walter Moers erfindet in seinem neuesten Zamonien-Roman das Träumen neu und spielt dabei nicht nur mit der Sprache, sondern auch, in ganz zamonischer Manie, mit den Erwartungen des Publikums. Wir erfahren über das Alptraumgewerbe, in dem der Nachtmahr Havarius Opal tätig ist, über das Traumiversum, in dem die Träume beheimatet sind, und darüber, wie das Gehirn und seine Aufgaben mit ein bisschen Fantasie beschaffen sein könnten. Die Prinzessin und der Nachtmahr sind liebevoll gestaltete und facettenreiche Charaktere, die sich nicht immer ganz ihren Rollenbildern entsprechend verhalten. Dylia hat kein Problem damit, aktiv zu handeln und sich selbst und dabei auch den Nachtmahr mit ihrer Fantasie und Geistesgegenwart zu retten und Havarius ist mal verschlagen, mal nahezu liebenswürdig, mal gemein, sein Verhalten fast so wechselhaft wie seine farblich changierenden bunten Schuppen. Liebevoll gestaltet ist auch das Buch selbst, mit zahlreichen farbigen, bunten Illustrationen von Lydia Rode und typografisch und farbig abgesetzten Wörtern. Die Abbildungen zeigen die Erfindungen und Skizzen Dylias, aber auch verschiedene Bewohner und Schauplätze ihres Gehirns, und tragen zum träumerisch-verspielten Charakter des Buches bei, das hin und wieder in Richtung eines Alptraums driftet, aus dem es kein einfaches Entkommen gibt. Für Zamonien-Kenner und all jene, die es noch werden wollen, ein absolutes Muss!