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Ein Sommer und ein ganzes Leben

Roman

(17)
Katharina denkt an ihre Kinder, sie denkt an ihre Kunden, und viel zu selten denkt sie an sich selbst. Bis sie ihren neuen Nachbarn David kennenlernt, der sie charmant und schlagfertig zum Lachen bringt. David sitzt im Rollstuhl und schweigt über seine Vergangenheit genauso hartnäckig wie Katharina über ihren großen Schmerz. Immer wieder begegnen sich die beiden im Garten unter der alten Kastanie. Und für Katharina beginnt der überraschendste Sommer ihres Lebens …

Portrait
Kristina Valentin lebt und arbeitet in Norddeutschland. Sie verbringt jede freie Minute damit zu schreiben und liebt es, Geschichten zu erfinden. Sie veröffentlicht auch unter den Namen Kristina Steffan und Kristina Günak.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 288 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 12.03.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783641196837
Verlag Diana Verlag
Dateigröße 1174 KB
Verkaufsrang 9.224
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

Tina Salomon, Thalia-Buchhandlung Göttingen

Ein wunderschöner Roman. Lassen Sie sich vom Thema Rollstuhl nicht abschrecken. Das Thema ist gut integriert, ohne das Buch "schwer" zu machen. Ein kurzweiliges Lesevergnügen. Ein wunderschöner Roman. Lassen Sie sich vom Thema Rollstuhl nicht abschrecken. Das Thema ist gut integriert, ohne das Buch "schwer" zu machen. Ein kurzweiliges Lesevergnügen.

„Darf man das? Ja, man darf!“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Auf dieses Buch bin ich gekommen, weil ich die Autorin Kristina Valentin, die Ihnen auch unter den Namen Kristina Steffan oder Kristina Günak bekannt sein könnte, persönlich kennengelernt habe. Mir hat ihre humorvolle, unprätentiöse Art so gut gefallen, dass ich doch sehr neugierig geworden bin, wie sie schreibt. „Ein Sommer und ein ganzes Leben“ war zu diesem Zeitpunkt das Buch, was als nächstes erscheinen würde. Also war klar, dass ich es lesen möchte.

„Ein Sommer und ein ganzes Leben“ zeigt schon im Titel auf, was wir bei diesem Buch zu erwarten haben – eine Liebesgeschichte, die über den Sommer hinaus geht. Und doch steckt noch viel mehr in diesem Buch. Die weibliche Protagonistin ist Katharina, eine Frau und alleinerziehende Mutter von zwei Kindern, die 9 und 4 Jahre alt sind. Sie arbeitet als Mediatorin und Coach. Dadurch bleibt ihr kaum Zeit für sich selbst. Doch lange Zeit war es ihr sicherlich gerade recht, denn vor knapp 9 Jahren hat sie einen schweren Schicksalsschlag wegstecken müssen. Ihr großer Traum ist es, in einem Haus mit schönem Garten zu wohnen. Doch finanziell ist das nicht drin. Umso mehr freut sie sich, als ihre beste Freundin Kerstin aus beruflichen Gründen für 3 Jahre ins Ausland geht und sie bittet, derweil in ihre Villa zu ziehen. Kurz bevor Kerstin endgültig aufbricht, stellt sie Katharina noch bei den beiden Nachbarn Heinz und David vor. Heinz ist ein pensionierter Bundespolizist, der sehr darauf achtet, dass alles seine Ordnung hat. Ganz anders als David, der auf der anderen Seite wohnt. David ist ein ausgesprochen attraktiver und charismatischer Mensch. Doch worauf Katharina überhaupt nicht vorbereitet ist, ist, dass David seit einem Unfall im Rollstuhl sitzt. Am Anfang bereitet dies Katharina noch große Schwierigkeiten im Umgang mit ihm, doch nach und nach rückt seine Behinderung immer weiter in den Hintergrund und David und Katharina kommen einander näher. Doch einfach ist das nicht, denn beide haben tiefe Verletzungen. Und es dauert, bis sie sich wirklich einander öffnen können.

Als ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe, habe ich mich gefragt, ob man in einem leichten Unterhaltungsroman, worauf „Buchtitel und Cover ja schon hinweisen, so ein Thema angehen darf, oder ob das nicht respektlos gegenüber Menschen ist, die mit einer Behinderung leben müssen. Doch nachdem ich mich in das Buch eingelesen habe – die Autorin schreibt genau so, wie ich sie kennengelernt habe, also ein wenig flapsig – bin ich der festen Überzeugung, dass es sogar gut ist, wenn so ein Thema in solche Literatur verpackt wird. Denn wenn ich ehrlich bin, habe ich große Schwierigkeiten damit, wie ich mit Menschen mit Behinderung umgehen soll. Und damit stehe ich sicherlich nicht alleine da. Kristina Valentins Protagonistin Katharina ist am Anfang auch etwas unsicher, wie sie mit David umgehen soll. Wann soll sie ihm helfen? Was kann er allein? Oder ist einfach aufgezwungene Hilfeleistung sogar ein Herabsetzen des Menschen, der sich mit seiner Behinderung hat arrangieren müssen? Ich finde es großartig, wie sie dieses Thema in einem leichten Unterhaltungsroman verpackt hat. Das Buch nimmt einem einiges an Berührungsängsten und regt dazu an, darüber nachzudenken, wie wir eigentlich mit Menschen mit Behinderung umgehen Kristina Valentin selbst schreibt in ihrem Nachwort, dass dieses Buch eines ihrer absoluten Herzensbücher ist. Sie kennt einige Menschen mit Behinderung, die ein ganz normales Leben mit Beruf und Familie führen, so dass sie die Möglichkeit hatte, sich mit ihren Freunden und Bekannten auszutauschen, wie diese ihren Alltag meistern. Und sie hat extra bei einer Bekannten gelernt, wie es ist im Rollstuhl zu sitzen.

Mich hat dieser Roman berührt und auch ein wenig beschämt, weil ich mich ertappt gefühlt habe, wenn David erzählt, wie mit Menschen mit Behinderung umgegangen wird, bzw. wie sie unterschätz und herabgesetzt werden. Ich finde, es ist ein toller Roman, der auf sehr unterhaltsame Art und Weise ein schwieriges Thema angeht und die Leserinnen für die Zukunft sensibilisiert.
Auf dieses Buch bin ich gekommen, weil ich die Autorin Kristina Valentin, die Ihnen auch unter den Namen Kristina Steffan oder Kristina Günak bekannt sein könnte, persönlich kennengelernt habe. Mir hat ihre humorvolle, unprätentiöse Art so gut gefallen, dass ich doch sehr neugierig geworden bin, wie sie schreibt. „Ein Sommer und ein ganzes Leben“ war zu diesem Zeitpunkt das Buch, was als nächstes erscheinen würde. Also war klar, dass ich es lesen möchte.

„Ein Sommer und ein ganzes Leben“ zeigt schon im Titel auf, was wir bei diesem Buch zu erwarten haben – eine Liebesgeschichte, die über den Sommer hinaus geht. Und doch steckt noch viel mehr in diesem Buch. Die weibliche Protagonistin ist Katharina, eine Frau und alleinerziehende Mutter von zwei Kindern, die 9 und 4 Jahre alt sind. Sie arbeitet als Mediatorin und Coach. Dadurch bleibt ihr kaum Zeit für sich selbst. Doch lange Zeit war es ihr sicherlich gerade recht, denn vor knapp 9 Jahren hat sie einen schweren Schicksalsschlag wegstecken müssen. Ihr großer Traum ist es, in einem Haus mit schönem Garten zu wohnen. Doch finanziell ist das nicht drin. Umso mehr freut sie sich, als ihre beste Freundin Kerstin aus beruflichen Gründen für 3 Jahre ins Ausland geht und sie bittet, derweil in ihre Villa zu ziehen. Kurz bevor Kerstin endgültig aufbricht, stellt sie Katharina noch bei den beiden Nachbarn Heinz und David vor. Heinz ist ein pensionierter Bundespolizist, der sehr darauf achtet, dass alles seine Ordnung hat. Ganz anders als David, der auf der anderen Seite wohnt. David ist ein ausgesprochen attraktiver und charismatischer Mensch. Doch worauf Katharina überhaupt nicht vorbereitet ist, ist, dass David seit einem Unfall im Rollstuhl sitzt. Am Anfang bereitet dies Katharina noch große Schwierigkeiten im Umgang mit ihm, doch nach und nach rückt seine Behinderung immer weiter in den Hintergrund und David und Katharina kommen einander näher. Doch einfach ist das nicht, denn beide haben tiefe Verletzungen. Und es dauert, bis sie sich wirklich einander öffnen können.

Als ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe, habe ich mich gefragt, ob man in einem leichten Unterhaltungsroman, worauf „Buchtitel und Cover ja schon hinweisen, so ein Thema angehen darf, oder ob das nicht respektlos gegenüber Menschen ist, die mit einer Behinderung leben müssen. Doch nachdem ich mich in das Buch eingelesen habe – die Autorin schreibt genau so, wie ich sie kennengelernt habe, also ein wenig flapsig – bin ich der festen Überzeugung, dass es sogar gut ist, wenn so ein Thema in solche Literatur verpackt wird. Denn wenn ich ehrlich bin, habe ich große Schwierigkeiten damit, wie ich mit Menschen mit Behinderung umgehen soll. Und damit stehe ich sicherlich nicht alleine da. Kristina Valentins Protagonistin Katharina ist am Anfang auch etwas unsicher, wie sie mit David umgehen soll. Wann soll sie ihm helfen? Was kann er allein? Oder ist einfach aufgezwungene Hilfeleistung sogar ein Herabsetzen des Menschen, der sich mit seiner Behinderung hat arrangieren müssen? Ich finde es großartig, wie sie dieses Thema in einem leichten Unterhaltungsroman verpackt hat. Das Buch nimmt einem einiges an Berührungsängsten und regt dazu an, darüber nachzudenken, wie wir eigentlich mit Menschen mit Behinderung umgehen Kristina Valentin selbst schreibt in ihrem Nachwort, dass dieses Buch eines ihrer absoluten Herzensbücher ist. Sie kennt einige Menschen mit Behinderung, die ein ganz normales Leben mit Beruf und Familie führen, so dass sie die Möglichkeit hatte, sich mit ihren Freunden und Bekannten auszutauschen, wie diese ihren Alltag meistern. Und sie hat extra bei einer Bekannten gelernt, wie es ist im Rollstuhl zu sitzen.

Mich hat dieser Roman berührt und auch ein wenig beschämt, weil ich mich ertappt gefühlt habe, wenn David erzählt, wie mit Menschen mit Behinderung umgegangen wird, bzw. wie sie unterschätz und herabgesetzt werden. Ich finde, es ist ein toller Roman, der auf sehr unterhaltsame Art und Weise ein schwieriges Thema angeht und die Leserinnen für die Zukunft sensibilisiert.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
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SO toll geschrieben!
von All you need is a lovely book am 17.06.2018
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

?Ein Sommer und ein ganzes Leben? von Kristina Valentin hat mich wegen des Klappentextes und des Covers angesprochen. Mein erster Gedanke beim Lesen des Klappentextes war, dass es sich ziemlich nach ?Ein ganzes halbes Jahr? von Jojo Moyes anhört. Ich war schon sehr darauf gespannt. Der Klappentext Katharina denkt an ihre... ?Ein Sommer und ein ganzes Leben? von Kristina Valentin hat mich wegen des Klappentextes und des Covers angesprochen. Mein erster Gedanke beim Lesen des Klappentextes war, dass es sich ziemlich nach ?Ein ganzes halbes Jahr? von Jojo Moyes anhört. Ich war schon sehr darauf gespannt. Der Klappentext Katharina denkt an ihre Kinder, sie denkt an ihre Kunden, und viel zu selten denkt sie an sich selbst. Bis sie ihren neuen Nachbarn David kennenlernt, der sie charmant und schlagfertig zum Lachen bringt. David sitzt im Rollstuhl und schweigt über seine Vergangenheit genauso hartnäckig wie Katharina über ihren großen Schmerz. Immer wieder begegnen sich die beiden im Garten unter der alten Kastanie. Und für Katharina beginnt der überraschendste Sommer ihres Lebens ? Meine Meinung Das Cover mit den schönen Blumen hat mich sofort angesprochen. Es ist schön hell und irgendwie sommerlich. Man kann diesen Roman also toll im Urlaub oder an einem warmen Sommertag in der Sonne lesen. Damals hat mich das Buch von Moyes sehr berührt und überzeugt. Deswegen war ich sehr gespannt, wie es hier dargestellt wird. Das Thema Rollstuhlfahrer ist für mich sehr interessant und deswegen habe ich mich sehr gefreut, dass Buch lesen zu dürfen. Man merkt sehr schnell, dass die Autorin sehr viel Herzblut in die Geschichte gesteckt hat. Sowohl die Handlung als auch die Charaktere sind serh detalliert gestaltet. Dies hat mir sehr gut gefallen, da man sich so besser in sie hineinsetzten konnte. Ich mochte die Leichtigkeit, mit er die Autorin die Geschichte rüberbringt, sehr. Es lässt sich sehr flüssig und locker lesen. Besonders der aufgeaute Spannungsbogen, sowie der Humor sind wirklich spitze. MAn fliegt förmlich durch die Seiten. Die Handlung ist stimmig, spannend und romantisch. Mir hat diese Mischung sehr gut gefallen. Mein Fazit Mir hat das Buch wirklich serh gut gefallen. Die tolle Mischung dieses Liebesromans mit dem Ernst der Thematik konnte mich voll überzeugen. Ich kann euch dieses Buch nur ans Herz legen. Lest es.

Ein Sommer verändert dein ganzes Leben
von Niknak am 11.05.2018
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Inhalt: Katharina Kahrens liebt ihre beiden Kinder über alles, und ist als alleinerziehende Mutter gefordert, nachdem ihr Mann Sebastian bei einem Unglück ums Leben kam. Und auch ihr Job als Coach und Mediatorin ist ihr sehr wichtig. Dabei vergisst sie oft auch etwas Zeit für sich selbst einzuplanen. Bis sie ihren... Inhalt: Katharina Kahrens liebt ihre beiden Kinder über alles, und ist als alleinerziehende Mutter gefordert, nachdem ihr Mann Sebastian bei einem Unglück ums Leben kam. Und auch ihr Job als Coach und Mediatorin ist ihr sehr wichtig. Dabei vergisst sie oft auch etwas Zeit für sich selbst einzuplanen. Bis sie ihren neuen Nachbar David kennenlernt, der sie immer wieder zum Lachen bringt und zeigt, dass das Leben auch schöne Seiten hat. Doch auch David hat ein Geheimnis aus seiner Vergangenheit, welches er nicht so einfach verrät. Und warum erzählt er nicht alles über seinen Unfall und warum er im Rollstuhl sitzt? Mein Kommentar: Die Autorin Kristina Valentin hat einen sehr flüssigen und toll zu lesenden Schreibstil. Die Seiten fliegen einfach so dahin und die Geschichte ist meiner Meinung nach viel zu schnell zu Ende. Sie beschreibt die Schauplätze der Handlung sehr genau und somit hat man als Leser eine sehr genaue Vorstellung, wie alles aussieht. Man kann sich richtig gut in die Geschichte hineinversetzen, da alles sehr bildhaft erzählt wird. Die beiden Hauptprotagonisten Katharina und David werden sehr gekonnt und liebevoll von der Autorin beschrieben. Man schließt beide sofort ins Herz und fühlt mit ihnen mit. Beide haben es nicht immer leicht gehabt und dennoch beginnen sie langsam ein Vertrauen zueinander aufzubauen, welches sich sehr gut nachvollziehen lässt. Beide Charaktere sind richtig sympathisch und haben eine tolle ausgearbeitete Tiefe, sodass man sie sehr gut versteht. Aber auch die Nebencharaktere sind gut ausgearbeitet und passen super zur Geschichte. Katharina ist eine liebevolle Mutter und sehr tüchtige Frau, die mit viel Witz und Charme aber auch sehr chaotisch ans Werk geht. Dabei vergisst sie ganz oft auf sich selbst und wird es so langsam durch David an die wichtigen Dinge des Lebens erinnert. David hingegen hat sein Leben sehr gut im Griff und er liebt es wenn alles ganz ordentlich und aufgeräumt ist. Er weiß meistens was Katharina denkt und hat somit immer die richtigen Worte parat. Trotzdem können sich beide ihre Geheimnisse rund um ihre Vergangenheit nicht wirklich anvertrauen, obwohl sie merken, dass die Liebe eine immer größere Rolle in ihrem Leben einnimmt. Das Buch erzählt eine unterhaltsame Sommerliebe, bei der der Leser sich einfach zurücklehnen kann und das Buch genießen kann. Es wird erzählt wie Katharina mit dem Leben ohne ihren Mann zurechtkommt, nachdem er bei einem Unfall ums Leben kam. Sie hat es auch nach neun Jahren noch nicht geschafft, ganz von ihm Abschied zu nehmen und lebt immer mit der Angst jemanden zu verlieren, den sie liebt. Aber auch David hat ein schweres Leben. Seit einem tragischen Unfall sitzt er im Rollstuhl und muss sich täglich mit vielen Schwierigkeiten herumschlagen. Dabei sind aber nicht nur die vielen Hindernisse ein Problem, die jede Fahrt mit dem Rollstuhl zu einer Herausforderung machen, sondern auch die vielen Vorurteile Behinderten gegenüber, die er immer zu hören bekommt. Die Autorin hat es meiner Meinung nach sehr gut geschafft diese ernsten Themen wie Behinderung und Angst in diese leichte Sommerlektüre einzubauen, ohne dass die Geschichte dadurch überlagert wird. Der Leser wird an dieses ernste Thema herangeführt, ohne dass es ihm zu Beginn so richtig bewusst wird und trotzdem wird man richtig zum Nachdenken angeregt. Dies wird noch dadurch verstärkt, dass die Autorin im Nachwort ihre eigenen Erfahrungen zu diesem Thema zusammengefasst hat. So wird es einem nochmal bewusst gemacht, welche Vorurteile man auch selbst manchmal hat und wie man sich vielleicht besser gegenüber Menschen mit Behinderung verhalten sollte. Mein Fazit: Eine wirklich unterhaltsame Geschichte, die zum Lachen, Träumen, Mitfühlen aber auch zum Nachdenken anregt. Ich denke bei dieser Geschichte ist für jeden etwas dabei und sie sorgt für abwechslungsreiche Lesestunden. Ganz liebe Grüße, Niknak

Absolute Leseempfehlung!
von Igela am 17.04.2018
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Als Kerstin, die Freundin von Katharina, für 3 Jahre nach Barcelona geht, bittet sie Katharina in der Zeit in ihrem Haus zu wohnen. Das entpuppt sich als Glücksfall für Katharina, denn ein Häuschen im Grünen hat sie sich für sich und ihre Kinder, den neunjährigen Lukas und die vierjährige... Als Kerstin, die Freundin von Katharina, für 3 Jahre nach Barcelona geht, bittet sie Katharina in der Zeit in ihrem Haus zu wohnen. Das entpuppt sich als Glücksfall für Katharina, denn ein Häuschen im Grünen hat sie sich für sich und ihre Kinder, den neunjährigen Lukas und die vierjährige Hanna, schon lange gewünscht. Das neue Leben schient perfekt, als sie auch noch den attraktiven Nachbarn, David kennen lernt. Er beeindruckt sie, mit seiner witzigen und unkomplizierten Art. David sitzt im Rollstuhl und geht sehr offen damit um. Nur wie es dazu kam, dass er im Rollstuhl sitzt, darüber schweigt er sich aus. Da ich mit Menschen mit einer Beeinträchtigung arbeite, bin ich bei Geschichten, in der diese Beeinträchtigungen thematisiert werden, stets besonders skeptisch. Oft wird entweder die Behinderung verklärt oder aber mit Jöh Effekt dargestellt. "Ein Sommer und ein ganzes Leben" hat meiner Meinung nach mit Bravour diese Klippe gemeistert. Kristina Valentin hat genau das richtige Mass gefunden, damit man als Aussenstehender die Probleme der Rollstuhlfahrer versteht und nachvollziehen kann. Bauliche Grenzen im öffentlichen Raum, das Starren der Leute, der öffentliche Nahverkehr für Menschen mit Behinderung werden thematisiert. Aber auch Situationen, in der Ängste, Wünsche, Träume aber auch Grenzen von Menschen im Rollstuhl aufgezeigt werden. Dies alles ist in eine wunderbare Geschichte verwoben. Katharina hat die Rolle der offenen Nachbarin, die den Menschen David und nicht den Rollstuhlfahrer sieht, inne. Lukas und Hanna, die der unverkrampften Kinder, die ohne Scheu nachfragen. So wie es im realen Leben auch oft ist. Dann ist da noch die Schwiegermutter von Katharina, die auch schon mal lauter spricht, weil sie denkt, dass ein Mensch im Rollstuhl auch schwerhörig sein muss. Genau diese Charakterisierungen sind absolut authentisch und mit Szenen, die mitten aus dem Leben gegriffen sind. Meiner Meinung nach ist mit den Figuren der Autorin ein grosser Wurf gelungen. Dieses Buch beinhaltet auch eine romantische, zu keiner Zeit kitschige Liebesgeschichte. Man sieht die Schmetterlinge regelrecht fliegen, ist sich jedoch bis zum Schluss nicht sicher, wie denn die Geschichte ausgeht. Immer wieder hat es die Autorin geschafft, dass ich schmunzeln musste. Doch ich habe auch mitgezittert, als David sich plötzlich zurückzieht und Katharina nicht weiss weshalb. Dieses Buch hat mich bis ins Herz berührt und die Botschaft "Menschen sind nicht trotz Rollstuhl, sondern mit Rollstuhl glücklich, erfolgreich und erfüllt " finde ich wunderbar und hier gut umgesetzt. Sehr eindrücklich auch die Sätze von David (Seite 159): Ich bin nämlich gar nicht behindert. Ich werde nur ständig behindert. Von Menschen, Treppen und Häusern." Ich hoffe und denke, dass dieses Buch ein Denkanstoss sein kann, damit man sich als Leser in Menschen, die mit einer Beeinträchtigung leben, hineinversetzen kann.