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Schloss aus Glas (Filmausgabe)

Filmausgabe

Jeannette Walls ist ein glückliches Kind: Ihr Vater geht mit ihr auf Dämonenjagd, holt ihr die Sterne vom Himmel und verspricht ihr ein Schloss aus Glas. Was macht es da schon, mit leerem Bauch ins Bett zu gehen oder in Nacht-und-Nebel-Aktionen den Wohnort zu wechseln. Doch irgendwann ist das Bett ein Pappkarton auf der Straße, und eine Adresse gibt es schon lange nicht mehr.

Jeannette Walls berichtet ohne Larmoyanz von ihrer ungewöhnlichen Kindheit in einer Familie, die man sich verrückter nicht vorstellen kann.

Portrait
Walls, Jeannette
Jeannette Walls wurde in Phoenix, Arizona, geboren. Sie studierte am Barnard College und arbeitete über zwanzig Jahre als Journalistin in New York. 2006 erschien ihr Debüt Schloss aus Glas, das zum internationalen Bestseller avancierte und in dreiundzwanzig Sprachen übersetzt wurde. Walls lebt in Virginia.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 21.08.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-35968-0
Verlag Diana Verlag
Maße (L/B/H) 18,9/11,9/4 cm
Gewicht 327 g
Originaltitel The Glass Castle
Übersetzer Ulrike Wasel, Klaus Timmermann
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Glück und Glas

Gerda Schlecker, Thalia-Buchhandlung Ulm

Jeannette Walls schreibt anrührend aber nie pathetisch, über die außergewöhnliche Kindheit mit ihren Geschwistern und ihren intelligenten aber unfähigen Eltern. Wenig gab es zu essen, immer wieder musste umgezogen werden, desweilen gab es nur einen Schlafplatz im Freien. Der Vater schafft es immer wieder, mit seinen phantastischen Geschichten und Versprechungen die Familie bei Laune zu halten, aber als er immer mehr dem Alkohol verfällt, hilft auch dass nicht mehr. Nach und nach schaffen alle Geschwister den Absprung, aber die Eltern sind nie weit entfernt.

Ein Buch der besonderen Art!

Cornelia Wandler, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Jeannette ist ein glückliches Kind: sie wächst mit ihrem Bruder und zwei Schwestern bei ihren Chaotischen Eltern in ländlicher Umgebung auf und wird von Kindheit an zur Selbständigkeit erzogen. Ihre Eltern, die ihr eigenes Leben nicht auf die Reihe bekommen: der Vater, ein intelligenter Mann, der die Familie anfangs mit Gelegenheitsjobs über Wasser hält. die Mutter, künstlerisch veranlagt und gelernte Lehrerin, kümmert sich weniger um das leibliche Wohl ihrer Kinder, als um das Malen ihrer Bilder, mit denen sie eine anerkannte Künstlerin werden möchte. Sobald den Eltern die Gegend nicht mehr gefällt oder ihnen das Jugendamt wieder einmal zu nahe kommt, zieht die Familie in Nacht-und-Nebel-Aktionen mit den nötigsten an Habseligkeiten einfach an einen anderen Ort. Mit Zeit verfällt der Vater immer mehr dem Alkohol und bald ist kein Geld mehr vorhanden, um die Kinder zu ernähren. Angespornt von den Träumen des Vaters, der seiner Familie die ganzen Jahre hinweg den großen Goldfund verspricht und an seinen Plänen für das Familienschloss aus Glas tüftelt, das er für sie erbauen will, schaffen es die Kinder, trotz aller Widrigkeiten nie den Mut zu verlieren und beginnen bereits in jungen Jahren, sich um ihr eigenes Wohl und das ihrer Eltern selbst zu kümmern. Eine wahre Geschichte, geschrieben wie ein Roman, wunderbar und bewegend, absolut lesenswert.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
52 Bewertungen
Übersicht
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9
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Schloss aus Glas
von einer Kundin/einem Kunden aus St. Gallen am 02.04.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Anfänglich fesselndes Buch verändert sich in Auflistung aller möglichen Begebenheiten und Wiederholungen. Der Inhalt hätte auf einen Drittel der Seiten reduziert werden können.

Bewertung Buch: Schloss aus Glas
von einer Kundin/einem Kunden aus Holzwickede am 18.03.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wie erwartet ein bezauberndes Buch. Die Verfilmung habe ich ebenfalls gesehen und kann beides sehr empfehlen. Ebenso die anderen Teile von J. Walls.

Bewegend und Schockierend
von Buchstabenverliebt am 29.03.2018

Das Buch spiegelt die Geschichte von der Journalistin Jeannette Walls wieder. Zu Anfang gibt es einen Ausschnitt aus der Zukunft, bzw. aus der heutigen Sicht der Autorin, bis sie dann chronologisch aus ihrer Kindheit erzählt. Sie beschreibt ihre Eltern, ihre drei Geschwister und ihr alltägliches Leben als Vagabundenkind. Ihr V... Das Buch spiegelt die Geschichte von der Journalistin Jeannette Walls wieder. Zu Anfang gibt es einen Ausschnitt aus der Zukunft, bzw. aus der heutigen Sicht der Autorin, bis sie dann chronologisch aus ihrer Kindheit erzählt. Sie beschreibt ihre Eltern, ihre drei Geschwister und ihr alltägliches Leben als Vagabundenkind. Ihr Vater war ein Träumer, Alkoholiker und er reist mit seiner Familie von einem Ort zum nächsten. Er erzählt seinen Kindern gerne Geschichten und verspricht ihnen ein Schloss aus Glas. Sie haben nie viel Geld, kaum zu essen und sind trotzdem zu Anfang glücklich. Die Mutter von Jeanette ist Künstlerin und lebt in ihrer eigenen Welt. 
Ihre Kinder dürfen tun und lassen was sie wollen, Hauptsache sie wiedersprechen nicht den Eltern. Zu Anfang lieben sie ihr Leben, da sie mit diesem groß geworden sind, doch als sie älter werden, wollen sie dem Leben aus Armut und dem ständigen Hunger entfliehen. Wenn sie einmal zur Schule gehen, werden sie ausgeschlossen und ausgelacht, da sie anders Der Schreibstil von Jeanette Walls ist klar, angenehm, berührend und sie beschreibt sehr realistisch ihre Kindheitsgeschichte, welche alles andere als einfach war. Sie geht sehr offen mit dem Thema um und berichtet ausführlich von ihrer Vergangenheit. Es muss eine bestimmt ein wenig Mut dazugehören, seine eigene Geschichte so in der Öffentlichkeit preiszugeben. 
Ich war einerseits entsetzt, hatte Mitleid und war fasziniert, wie die Kinder trotz alle dem glücklich waren. Vor allem war die Veränderung von der Wahrnehmung der Kinder ins Erwachsene leben bemerkenswert. Trotz alledem halten sie alle zusammen, die Kinder versuchen die Wohnungen (die meistens heruntergekommen sind) zu verschönern und sich um essen zu kümmern. Den Eltern kann man öfters verzeihen, da man ihre Beweggründe nachvollziehen kann und sie durch liebevollen Gesten eine Art Wiedergutmachung zu ihren Kindern bemerkt. Das Ende hat mich geschockt, getroffen und ein klein wenig war ich auch erleichtert.