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Sonne und Beton

Roman

"Dass Lobrecht [...] nicht ausschließlich witzig sein will, sondern in die sozialen Abgründe von Langeweile, Gewalt, Alkohol und Drogen blickt, ist die große Stärke dieses unterhaltsamen Coming-of-Age-Romans.", Deutschlandfunk, Florian-Felix Weyh, 15.04.2017
Portrait
Lobrecht,
Felix Lobrecht, geboren 1988, wuchs mit zwei Geschwistern bei seinem alleinerziehenden Vater in Berlin-Neukölln auf. Er ist Autor, Stand-Up-Comedian und einer der erfolgreichsten Slampoeten.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 08.06.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-29058-4
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 18,5/12,2/2,2 cm
Gewicht 211 g
Auflage 8. Auflage
Verkaufsrang 263
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Berlin mal ganz ungefiltert

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Jena

Berlin ist für manche eine ganz andere Welt. Wenn Schule zu uncool ist, Kiffen die einzige Entspannung im Alltag zu sein scheint und Schlägereien die Tagesordnung sind, dann muss man eben irgendwie zurecht kommen. Lukas, Julius, Sanchez und besonders Gino erleben im Roman von Felix Lobrecht ein Abenteuer, das letzten Endes eigentlich nur ihre harte Realität widerspiegelt. Wie ein dummer Jungenstreich nicht nur zu Stress unter verschiedenen Gruppierungen führen kann, sondern auch das eigene Leben in Gefahr bringt, scheint gar nicht mal so abwegig. Aber was, wenn es dein Alltag ist, der dir eigentlich das Leben schwer macht und dich täglich an deine Grenzen bringt? Geschrieben wie es ablaufen könnte, kann das Buch für den ein oder anderen Leser eine neue Erfahrung bedeuten. Wenn es darum geht die eigene Kultur besser kennenzulernen und Defizite in unserer Gesellschaft zu verdeutlichen, erreicht ‚Sonne und Beton’ genau diesen Punkt. Krieg und Leid auf der ganzen Welt bestimmen unsere Nachrichten, aber die auszufechtenden Kämpfe auf unseren eigenen Straßen gehen dabei eventuell etwas unter. Felix Lobrecht rückt mit seiner erfundenen Geschichte, die Wahrheit ins Bild.

Erst skeptisch, danach positiv überrascht.

Deike Verena Hinrichs, Thalia-Buchhandlung Bad Zwischenahn

Sommer in Berlin Neuköln. Vier Jungs, deren Alltag darin besteht die Schule zu schwänzen, zu kiffen und sich ab und an mit anderen zu prügeln. Da hilft nur eins! Sich durchboxen! Doch irgendwann beschließen sie etwas „Größeres zu reißen“. Eine Entscheidung, die das Leben für jeden einzelnen auf eine andere Weise verändert. Erst war ich recht skeptisch, da der Schreibstil mit dem typischen Jungendslang sehr merkwürdig zu lesen war. Dennoch zeigt dieses Buch den realistischen Alltag in Neuköln mit all seinen Höhen und Tiefen, und so wurde ich zum Ende positiv überrascht.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
32 Bewertungen
Übersicht
14
8
6
3
1

Eine absolute Empfehlung
von einer Kundin/einem Kunden aus Aachen am 21.10.2019

Ein tolles Buch, welches ich innerhalb 2 Tage verschlungen habe. Ich brauchte einige Seiten, um mich an den Schreibstil und den Dialekt zu gewöhnen. Zu dem typischen Felix berlinerisch kommt ein richtiger Asi-Slang hinzu. Hat man seine Kopfstimmen an die Redeweisen gewöhnt, macht es auch als Nicht-Berlinerin, die einen gepflegt... Ein tolles Buch, welches ich innerhalb 2 Tage verschlungen habe. Ich brauchte einige Seiten, um mich an den Schreibstil und den Dialekt zu gewöhnen. Zu dem typischen Felix berlinerisch kommt ein richtiger Asi-Slang hinzu. Hat man seine Kopfstimmen an die Redeweisen gewöhnt, macht es auch als Nicht-Berlinerin, die einen gepflegteren Umgangston führt, eine große Freude das Buch zu lesen. Mal etwas anderes und anders als ich erwartet hätte! Dicker Daumen nach oben.

Einfach nur Hammer
von einer Kundin/einem Kunden aus Brügg BE am 15.07.2019

Es ist modern, spannend und hat ein unerwartetes Ende. Felix Lobrecht hat sein Können unter Beweis gestellt und ein trauriges, humorvolles und facettenreiches Buch erschaffen. Kann ich nur empfehlen!

Spannende Milieustudie mit miesen Ende.
von Roman Held am 23.06.2019

Eine authentische Milieustudie, die den "Humor" des Autors erkennen lässt. An den anfänglich derben Tonfall der Kids gewöhnt man sich schnell, ist es doch im Gegensatz zu anderen Jugendromenen echte und glaubhafte Jugendsprache. Um Schullektüre zu sein, etwas zu derb und moralisch zu glorifizieren, da der Plot keine moralische ... Eine authentische Milieustudie, die den "Humor" des Autors erkennen lässt. An den anfänglich derben Tonfall der Kids gewöhnt man sich schnell, ist es doch im Gegensatz zu anderen Jugendromenen echte und glaubhafte Jugendsprache. Um Schullektüre zu sein, etwas zu derb und moralisch zu glorifizieren, da der Plot keine moralische Instanz enthält, die das Kleinkriminelle-Verhalten der Halbstarken gesellschaftlich verortet. Bis auf den rassistischen Vertrauenslehrer und das dilettante Ende sehr unterhaltsam und lesenswert. Aus dem Sujet hätte der Autor mit gutem Lektorat einen "echten Bestseller" machen können, dann müsste er auch nicht ständig selbst darauf hinweisen.