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Jahre im September

Gedichte und Erzählungen

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Über Ostseeinseln wie Öland und Usedom streifen die Gedichte. Sie führen in die schwedische Schärenstadt sowie nach Buchara, Samarkand oder in den Ural. Magische Ausflüge in die Natur und Tierwelt tauchen auf. Gedichte zu Musik, Literatur und Malerei reichern diesen Lyrikband an. Unter die Lupe genommen wird der Drang der Regierenden, uns mehr und mehr auszuspionieren. Kritik zieht das gescheiterte Afghanistan-Abenteuer auf sich, das syrische Totenfeld wird umrissen. In Bangladesch zeichnen sich weitere Landnahmen des Meeres ab, Wasserstände, die mit unserem verschwenderischen Lebensstil im Norden verbunden sind. Sondiert wird, warum unsere Zivilisation ökologisch zu scheitern droht, sich längst im Spätstadium befindet. In der Arktis zeigt sich, wie weit das Vorspiel zum Klimaumsturz schon gediehen ist. Spitzbergen archiviert unsere letzten genetischen Hoffnungen. Den Spuren und Abgründen einer mysteriösen Krankheit wird nachgegangen. Der Band enthält zwei Erzählungen - eine arktische Begegnung zwischen weißen Raubtieren und einen Blick in das sowjetische Speziallager Sachsenhausen.
Portrait
Geboren 1970 in Rüdersdorf bei Berlin. Von 2000 bis 2004 Studium der Politischen Wissenschaften an der Freien Universität Berlin. Von 1990 bis 1997 die Vorlesungsreihe - Sozialökologie - an der Berliner Humboldt-Universität besucht, die von Rudolf Bahro geleitet wurde. 1994 die Ökologische Plattform im linkspolitischen Spektrum mitbegründet. Veröffentlichungen in Tages- und Umweltzeitungen. 2006 deutsch-polnischer Literaturpreis für Gedichte. Früherer Beruf Tischler/Bilderrahmer. Seit 2005 schwerbeschädigt. 2010 wurde von ihm neu herausgegeben der Band - Morgen. Die Industriegesellschaft am Scheideweg - von Robert Havemann mit einem eigenen Essay.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 212
Erscheinungsdatum 25.08.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7448-5502-0
Verlag Books on Demand
Maße (L/B/H) 22,3/15,6/1,7 cm
Gewicht 343 g
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Eine lyrische Reise
von einer Kundin/einem Kunden aus Halle am 07.05.2018

Die Gedichte des neuen Lyrikbandes "Jahre im September" gehen nicht spurlos an mir vorbei, sondern sie laden mich ein, länger darin zu verweilen und über jeden einzelnen Vers nachzudenken. Mir gefällt die große Themenbreite, in die ich lyrisch eintauchen darf. Marko Ferst setzt sich intensiv und kritisch mit politischen,... Die Gedichte des neuen Lyrikbandes "Jahre im September" gehen nicht spurlos an mir vorbei, sondern sie laden mich ein, länger darin zu verweilen und über jeden einzelnen Vers nachzudenken. Mir gefällt die große Themenbreite, in die ich lyrisch eintauchen darf. Marko Ferst setzt sich intensiv und kritisch mit politischen, ökologischen und kulturellen Fragen auseinander, sowie mit Themen unmittelbar aus der Natur, der Malerei und der Musik. Stark berühren mich seine Gedichte über das menschliche Leben mit all seinen Höhen und Tiefen, so die Gedichte "Ohne Flügel", "Zwischenstand", "Für die Liebe", "Quälerei", "Schachmatt", "Verloren", "Der Schwerbeschädigten Ausweis", "Die Operation" und viele andere mehr. Besonders gefällt mir sein Gedicht "Blaue Zypresse". Hier bringt Marko Ferst das Bild "Schläferin mit Blumen" von Marc Chagall sehr schön in Worte. Und am Ende des Gedichtes fragt er: "Wo kann man noch so/ in blauen Schatten liegen/ behütet neben einer Zypresse?" - Diese Frage rüttelt mich aus meinen Träumen auf, die beim Lesen der Verse und beim Betrachten des Bildes in mir erwachen. Und ich denke: Was wären wir Menschen ohne unsere Träume? Immer wieder sehnen wir uns nach Geborgenheit und Liebe. All die Gedichte von Marko Ferst strömen eine bewegende Atmosphäre aus, sie erzeugen in mir einen ganz bestimmten Klang, fast wie eine leise Musik. So möchte ich immer wieder zu diesem Lyrikband greifen - und ich werde nicht enttäuscht. Auch die beiden Erzählungen "Arktische Begegnung" und "Das Speziallager" am Ende des Buches haben mich zum Nachdenken gebracht und tiefere Spuren in mir hinterlassen. K.Werner

Der politische Geist und die Liebe zur Sprache
von einer Kundin/einem Kunden aus Rüsselsheim am 20.03.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

Der Einband motiviert schon zum Lesen, wenn man dieses Buch in der Hand hält. Aber auch von den Inhalten wird man nicht enttäuscht, so viele völlig verschiedene begegnen einem darin. So viel Leben strahlt dieses Buch aus. Vom poetisch-politischen Aufzeigen und der Kritik an bestehenden Verhältnissen und Missständen reicht es... Der Einband motiviert schon zum Lesen, wenn man dieses Buch in der Hand hält. Aber auch von den Inhalten wird man nicht enttäuscht, so viele völlig verschiedene begegnen einem darin. So viel Leben strahlt dieses Buch aus. Vom poetisch-politischen Aufzeigen und der Kritik an bestehenden Verhältnissen und Missständen reicht es über Erinnern an vergangenes und gegenwärtiges Unrecht, bis zu wundervollen persönlichen Gedichten über die Dinge des Lebens, wie Liebe, Krankheit, Schmerz, die berühren. Mir gefällt der politische Geist, der sich durch viele der Gedichte zieht, geschrieben mit Liebe zur Sprache und der offensichtlichen Freude daran. Beeindruckend auch die Erinnerungen an Autoren wie Fried und Grass, ebenso die Darstellung von Landschaften, in einer Weise, die ein genaues Bild vor Augen entstehen lässt. Bei jedem Aufschlagen dieses Buches entdecke ich neue Gedichte und Themen. Möchte es in meinem Bücherregal nicht mehr missen.